Harry Prünster macht diesmal eine lustige Wander- und Fahrtour mit ungewöhnlichen Fortbewegungsmitteln durch die Blaufränkische Weinregion. Vom Mittelpunktstein in Großmutschen geht es mit dem Segway nach Frankenau, in die Csarda von Sonja und Peter Leidl. Der alte Streckhof ist über 100 Jahre alt, der heutige Gastraum diente einst als Stall für die Nutztiere.
Auf der Speisekarte gibt es zur Zeit Schwammerlgerichte, aber auch regionale Speisen wie Langos, Griessterz und Solmnauer Nockerln. Die nächste Buschenschank in Lutzmannsburg erreicht Harry mit dem Traktor von Wirt Günther Plöchl. Er hat den Betrieb in den 1990iger Jahren von seinen Eltern übernommen, das Weingut selbst gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Ein Teil des Weines wird ausgeschenkt, der Großteil jedoch an Gastronomiebetriebe ausgeliefert.
Letzter Ort auf Harrys Ausflug ist Oberpullendorf, und auch diesen erreicht er wieder auf ungewöhnliche Weise: mit einem Quad. Hier bewirtschaftet Miriam Perkovits ein Lokal mit Altwiener Namen, das "Habe d'ere" das sie im Jahre 2000 gemeinsam mit einem Freund eröffnet hat, und als Spezialitäten Stelzen und Pfandlgerichte anbietet.
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Herbstzeit ist Bergzeit! Quer durch Österreich wandeln sich Berggipfel in den Sommer- und Herbstmonaten zu Freiluft-Kirchenbänken. Bergmessen sprechen Menschen auf eine besondere Weise an, weil sie Religion, Naturerfahrung, Gemeinschaft und existenzielle Fragen miteinander verbinden. Gerade darin liegt ihre besondere Kraft. Viele Menschen erleben in den Bergen etwas, das sie als Transzendenz beschreiben würden - auch wenn sie sich selbst nicht als religiös verstehen. Viele erleben in den Bergen die Begrenztheit des Lebens, erfahren Gemeinschaft und die Verbundenheit von Mensch, Natur und Transzendenz. Viele kommen mit ihren Bitten und Danksagungen zu den Bergmessen. - Ein Porträt über einen Bergpfarrer und die "Berggemeinde".
Im "kreuz & quer plus": Was im Leben zählt: Albert Camus - Was ist der Sinn des Lebens?
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
In dieser Folge von Kultur Heute erLesen Spezial begrüßt Heinz Sichrovsky Bestsellerautor Bernhard Aichner zum Gespräch. Im August veröffentlicht er seine lang erwartete Fortsetzung der Totenfrau-Krimis "Die Rückkehr". Wieder geht es um Rache, Schuld und die dunklen Abgründe des Menschen. Und ebenfalls zu Gast ist die Anna Baar, die endlich wieder einen Roman veröffentlicht hat: "Amseln" lautet der Titel. Mit sprachlicher Präzision und großer poetischer Kraft erzählt sie von Beziehungen, Erinnerungen und den feinen Rissen, die sich durch ein Leben ziehen. Ein literarischer Blick auf das, was Menschen verbindet - und was sie voneinander trennt.
In einem abgebrannten Gebäude wird Mordwerkzeug sichergestellt. Noch fehlen allerdings die Opfer. Die Polizei glaubt, dass es sich um Obdachlose handelt, da niemand sie vermisst. Da alle Maßnahmen, den Täter zu fassen, nicht greifen, wird Friederike zu Hilfe gerufen. Aus einer Chiffre, die der Mörder am Tatort hinterlässt, zieht die erfahrene Profilerin den Schluss, dass dieser sich in einem genau abgegrenzten Gebiet aufhalten muss. Undercover macht sich ihr Kollege Marcello auf die Suche.
Mit Jutta Speidel, Luca Barbareschi, Annika Blendl, Huub Stapel, Valentina Lodovini, Marco Morellini, Nikolaus Paryla
Dr. Görtz, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kriminalpsychologie, wird während eines Fachvortrags aus dem Hinterhalt erschossen. Der Täter scheint sich die kaltblütigen Morde des einsitzenden Lars Keller zum Vorbild genommen zu haben, der vor Jahren von Görtz und Kommissarin Friederike hinter Gitter gebracht wurde. Als der Häftling nach Rom überstellt wird, um bei den laufenden Ermittlungen zu helfen, gelingt ihm - sehr zu Friederikes Entsetzen - die Flucht.
Mit Jutta Speidel, Luca Barbareschi, Annika Blendl, Huub Stapel, Valentina Lodovini, Marco Morellini, Nikolaus Paryla
Die Béliers haben einen Bauernhof in der Provinz. Die Eltern und der kleine Quentin sind gehörlos. Tochter Paula ist als Dolmetscherin für ihre Eltern unersetzlich. An der Schule entdeckt ein Lehrer Paulas großes Gesangstalent. Sie soll in Paris für die Akademie vorsingen. Doch wenn Paula nach Paris ginge, müssten die Béliers ohne sie auskommen. - Die berührende Komödie war ein Riesenhit in französischen Kinos. Lassay, in der französischen Provinz. Hier betreiben die Béliers, Vater Rodolphe (François Damiens) und Mutter Gigi einen Bauernhof mit Milchvieh und eigener Käserei.
Den Käse verkaufen sie auf dem Markt. Die beiden haben zwei Kinder, Paula und den etwas jüngeren Quentin . Alles ganz normal? Eigentlich schon, bis auf die Tatsache, dass außer Paula alle Familienmitglieder gehörlos sind. Neben dem normalen Teenager-Leben hat Paula daher viele zusätzliche Aufgaben, die andere Kinder in ihrem Alter so nicht haben. Sie hilft auf dem Bauernhof, verkauft auf dem Markt und muss dauernd für ihre Eltern übersetzen.
Kurzum: Nichts geht bei den Béliers ohne Paula. Paula ist tief in der Pubertät, wird gerade flügge. An der Schule verliebt sie sich in einen Jungen namens Gabriel . Nur wegen ihm meldet sich Paula bei der Auswahl von AGs für den Chor unter Leitung von Musiklehrer Thomasson (Éric Elmosnino) an. Gabriel erzählt Paula von einer berühmten Pariser Gesangsschule. Dort will er in drei Monaten an der Aufnahmeprüfung teilnehmen. Doch dann erscheint Gabriel nicht mehr zu den Proben.
Von ihrem Lehrer erfährt Paula, dass Gabriel in Paris nicht mehr zur Prüfung zugelassen wird, da er bereits im Stimmbruch war. Doch Fabien ermutigt Paula, selbst zu versuchen, in Paris an der Musikakademie aufgenommen zu werden. Fabien hält Paula für ein Ausnahmetalent. Paula jedoch glaubt, ihre Familie nicht alleinlassen zu können. Erst in letzter Minute entschließt sie sich, begleitet von der Familie, nach Paris zu fahren. In einer bewegenden Performance singt sie vor dem Auswahlgremium den Chanson "Je vole" ("Ich fliege") von Michel Sardou.
Für ihre Eltern und den Bruder begleitet Paula ihren Gesang mit Gebärdensprache. "Je vole" wird in Paulas Interpretation eine Hymne an das Leben als ein Prozess ständiger Veränderung. Aber auch eine Hymne an die Liebe zu ihrer Familie. Ein Umzug bedeutet nicht, die Familie zu verlassen. Denn jeder, der eine hat, weiß, dass Blut dicker als Wasser ist und man Familie so schnell nicht loswird. Die warmherzige Familienkomödie erhielt das Prädikat "Besonders wertvoll".
Mit: Karin Viard (Gigi Bélier), Francois Damiens (Rodolphe Bélier), Eric Elmosnino , Louane Emera (Paula Bélier), Roxane Duran u.v.A.
Drehbuch: Victoria Bedos, Stanislas Carré de Malberg, Thomas Bidegain, Eric Lartigau
Regie: Eric Lartigau
106 Min.
F 2014
Auf der Planneralm brennen Thomas Lasser-Luidolt und Ingrid Luidolt auf 1.600 Metern Seehöhe Latschenöl. Familie Ilsinger bewirtschaftet seit Generationen die Schrabachalm. Für die Familie hat die Musik einen hohen Stellenwert. So vergeht auf der Alm kaum ein Tag ohne musikalische Gaudi. Aufsichtsfischer Peter Mayer wacht, wie schon seit Vater vor ihm, über den Donnersbach und seine Bewohner. Wolfgang Lämmerer und Isabella Wagner treiben ihre Hochlandrinder auf eine neue Weide. Die zotteligen Kühe, die ursprünglich aus Schottland stammen, sind wahre Kuscheltiere. Altschmied Johann Schweiger hat in seiner beruflichen Laufbahn über vierhundert Kirchenglocken zum Erklingen gebracht. Er ist einer der wenigen Schmiede, die Klöppel für Kirchenglocken herstellen. Auf der Weichboldhütte bäckt die Halterin Gabi jeden Samstag eine steirische Spezialität, die "Raunkerln".
Im westlichsten Niederösterreich zwischen Donautal und Voralpen liegt das Mostviertel. Hier prägen Streuobstwiesen, Vierkanter und alte Obstsorten die Kulturlandschaft. Tradition, Handarbeit und Regionalität werden bis heute großgeschrieben. Laura Adlberger erfüllt sich ihren Traum von einer eigenen Schafzucht, Pfeifenmacher Christoph Stiegler fertigt individuelle Unikate aus regionalem Birnbaumholz und die Familie Ebner verarbeitet auf ihrem Hof Straußeneier zu Lampenschirmen und Schmuck. Viele Einheimischen kommen beim Harmonika-Stammtisch "Zum Jagawirt" zusammen und musizieren, während sich Susanne Heil Pferdezucht widmet. Beim Mostheurigen der Familie Wimmer gibt es eine traditionelle Jause, die von den Klängen der "Tanzlmusi" begleitet wird.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion portraitiert die Region Eisenwurzen - zwischen Nationalpark Kalkalpen, Ybbstal und Pyhrgas. Die Bergsteiger Heli Steinmasse und Sigi Wasserbauer, die 1986 nur durch einen Zufall der K2-Katastrophe entkamen, klettern gemeinsam die Kampermauer im Nationalpark Kalkalpen. In einem traditionsreichen Schmiedezentrum, UNESCO-Weltkulturerbe, formt Metallkünstler Sepp Eybl mit seiner Schülerin Christine ein eisernes Denkmal für einen verstorbenen Freund. Und am Pyhrgas wagen Bettina und Michael - nach einem schweren Bikeunfall - die Rückkehr auf den Grat, bevor sie abschließend mit dem Gleitschirm ins Tal fliegen.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Die Aschinger Alm und der Haflinger Fohlenhof in Ebbs, der geschichtsreiche Gasthof Sebi in Niederndorf, das Passionsspielhaus in Erl sowie das Nagelschmiedmuseum der Familie Kitzbichler sind die Schauplätze im Tiroler Teil dieser 164. Sendung Klingendes Österreich. In Erl trifft Sepp Forcher Maestro Gustav Kuhn, der im Jahr 1997 im Passionsspielhaus die erfolgreichen Tiroler Festpiele ins Leben gerufen hat.
Im benachbarten Bayern besucht das "Klingende Österreich" den Markt Neubeuern, Fischbachau mit dem romantischen Birkenstein, das alljährlich von unzähligen Wallfahrern besucht wird, die Almlandschaft des Sudelfelds und als eindrucksvollen Höhepunkt den aussichtsreichen Wendelstein.
Es ist ein friedvoller Erdenfleck abseits vom Lärm und Gedröhn der großen Verkehrswege, beschützt vom Zahmen Kaiser und den Bergen der bayrischen Voralpen. Somit der ideale Rahmen für Musik und Gesang aus Tirol und Bayern.
Was früher ein Stück von Bayern war, heißt seit 1779 Innviertel und ist österreichisch. Der Rupertiwinkel, ein Teil des früheren Erzbistums Salzburg, gehört hingegen seit über 200 Jahren zu Bayern, genauso wie die Stadt Mühldorf am Inn. Wie kam es zu diesem Durcheinander, das an eine verkehrte Welt denken lässt? Sepp Forcher macht in der 195. Ausgabe "Klingendes Österreich" eine Wanderung durch die "Alte, neue und verkehrte Welt an Salzach und Inn" und startet seine Rundreise bei Geretsberg im Innviertel und in der Urlandschaft des Ibmer Moors. Regie führt Elisabeth Eisner.