Das ZDF Programm (Zweite Deutsche Fernsehen) bietet Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Sendung verpasst? In der ZDFmediathek finden Sie viele Sendungen als Video Stream.
Bereits seit 2001 kann man sein Frühstück gemeinsam mit Stars und Sternchen wie Heiner Lauterbach oder Bettina Zimmermann genießen. Mit Berichten zu aktuellen Themen wird ebenfalls aufgewartet.
Die Polizisten im Kommissariat der Hansestadt Hamburg arbeiten mit den Ärzten des fiktiven Elbkrankenhauses zusammen. Gemeinsam müssen sie immer wieder verzwickte Fälle lösen.
Mit Sanna Englund, Matthias Schloo, Rhea Harder-Vennewald, Bruno F. Apitz, Hannes Hellmann, Harald Maack, Gerit Kling
Seit 2004 begeben sich die Ermittler aus der Hafenstadt Wismar auf Verbrecherjagd. Nach langen und detaillierten Recherchen überrascht das Ergebnis meist sogar erfahrene Kriminalisten.
Mit Udo Kroschwald, Michael Härle, Claudia Schmutzler, Dominic Boeer, Li Hagman, Katharina Blaschke, Henriette Nagel
Topinformiert über alles, was Deutschland bewegt? Mit diesem Nachrichtenmagazin bleibt der Zuschauer in Sachen nationaler Politik, Sport oder Kultur auf dem neuesten Stand.
Jede Woche treten sechs Hobbyköche gegeneinander an. Von diesen bleiben zwei übrig, die sich am Freitag im Finale ein Kochduell liefern. Ein prominenter Kochprofi steht ihnen zur Seite.
Der Weg führt über den Wochensieg in eine Qualifikationswoche und dann in die große Finalwoche. Wer wird Hobbykoch des Jahres und gewinnt 25 000 Euro?
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen.
Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
Topinformiert über alles, was Europa bewegt? Mit diesem Nachrichtenmagazin bleibt der Zuschauer in Sachen internationaler Politik, Sport oder Kultur auf dem neuesten Stand.
Ob Entführungen, Mordaufklärungen oder Verfolgungen - das Team der Rosenheim-Cops ist immer zur Stelle, wenn es im Chiemgau brenzlig wird. Die oberbayerischen Ermittler setzen alles daran, die Täter zu überführen.
Mit Igor Jeftic, Max Müller, Marisa Burger, Karin Thaler, Michael A. Grimm, Alexander Duda, Christian K. Schaeffer
So wie es der Titel schon ankündigt, werden die Zuschauer von den Moderatoren des Magazins begrüßt. Unterhalten wird mit bewegenden Geschichten, emotionalen Schicksalsschlägen sowie hilfreichen Alltagstipps.
Seit 2004 begeben sich die Ermittler aus der Hafenstadt Wismar auf Verbrecherjagd. Nach langen und detaillierten Recherchen überrascht das Ergebnis meist sogar erfahrene Kriminalisten.
Mit Udo Kroschwald, Nike Fuhrmann, Dominic Boeer, Stella Hinrichs, Gustavs Gailus, Katharina Blaschke, Silke Matthias, Manfred Callsen, André Mann, Jessica Ginkel, Stefan König, Caroline Scholze
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Fitter, stärker, muskulöser: Proteinriegel, Shakes und Supplements boomen bei Jugendlichen. Doch wie viel Eiweiß braucht der Körper wirklich - und was ist Nutzen statt Marketing?
Sebastian Lege nimmt Proteinprodukte an einer Schule in Rhede unter die Lupe. Mit Medfluencer Doc Felix prüft er Fitnessversprechen, baut einen Proteinriegel nach und zeigt, was wirklich darin steckt.
Im Praxistest hinterfragen zwei Schüler Ernährung und Training. Außerdem verpasst Lege Proteinriegeln und Energydrinks ein selbst gemachtes Upgrade. Sein Fazit: "High Protein" bedeutet nicht automatisch die bessere Wahl für einen starken, gesunden Körper.
Nägel in Papier gepresst oder die Merkmale eines echten Fabergé-Schmuckstücks - für Horst Lichter und sein Team stehen diesmal handwerkliches Können und Feinarbeit der Raritäten im Fokus.
Prominenten Besuch erhält Horst Lichter von Sarah Wiener: Die TV-Köchin möchte einen asiatischen Gebetsschrein verkaufen, den einst ihr Ururgroßvater erwarb. Für sie besitzt die kostbare Rarität Museumsqualität, doch werden die Experten ihre Einschätzung bestätigen?
Begutachtet werden die großen und kleinen Kostbarkeiten von Wendela Horz, Dr. Bianca Berding, Colmar Schulte-Goltz und Detlev Kümmel.
Im Händlerraum bieten dieses Mal mit: Fabian Kahl, Susanne Steiger, David Suppes, Sarah Schreiber, Daniel Meyer und Julian Schmitz-Avila.
Diese Sendung ist in App und Web des ZDF mit Gebärdensprache verfügbar und kann am Sendungstag ab 10 Uhr gestreamt werden.
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
Tausende Nordafrikaner stürmten Ende
Juni nach Ceuta. Falschinformationen,
irreführende Videos und manipulierte
Bilder lösten die Massenflucht aus. Wer
steckt dahinter und wer hat profitiert?
Bei dem Versuch, die spanische Exklave
zu erreichen, starben über 140 junge
Menschen. Sie erhofften sich ein Leben
in Europa. "Die Spur" zeigt, wie es zu
dem Ansturm kam und welche Folgen die
Ereignisse in Ceuta für die Menschen
und die Politik in der EU hatten.
Schleusernetzwerke stehen im Verdacht, Menschen ausgenutzt und irreführende Informationen verbreitet zu haben. Aber die Verantwortung lässt sich nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht einer einzigen Gruppe oder Partei eindeutig zuschreiben. Noch wird weiter ermittelt - welche Spuren werden verfolgt?
Sicher ist hingegen, wer die Migrationskrise für sich genutzt hat. Dazu zählen Länder wie Russland, die mit Falschbehauptungen die Ereignisse in Ceuta für sich nutzen wollten. Aber auch politische Parteien wie die AfD schürten damit Ängste, in Posts warnten sie vor einer Migrationswelle nach Deutschland. Wie rechtfertigen sie ihr Handeln?
Die Krise verstärkt die europäische Debatte über Migration und den Schutz der EU-Außengrenzen. Dabei zeigt die Krise aber auch wieder einmal, wie stark Falschinformationen in sozialen Netzwerken das Verhalten von Menschen beeinflussen können.
Mehr unter https://diespur.zdf.de
In dieser Diskussionsrunde geht es meist nicht so gesittet zu wie bei der Konkurrenz. Der Moderator bringt seine prominenten Gäste mit Zitaten und Filmausschnitten schnell in Fahrt.
Die aktualisierte Spätausgabe des "heute journal" rundet den Nachrichtentag im ZDF ab - mit den neuesten Nachrichten, Hintergrundberichten, Schaltgesprächen und Interviews.
Tödliches Erbe der DDR - Deutsches Uran für Moskaus Bomben
Erz um jeden Preis
D 2026
44'
Kurz nach Kriegsende 1945 startet im Erzgebirge eines der größten Geheimprojekte der Nachkriegszeit: Unter dem Tarnnamen "Wismut" graben Arbeiter nach Uran für Stalins Atombombe.
Sachsen und Thüringen sind im Kalten Krieg anfangs die wichtigsten Uran-Lieferanten Moskaus. Zehntausende schuften unter strenger Geheimhaltung und Lebensgefahr. Viele kommen ums Leben - durch Unfälle und die Langzeitfolgen radioaktiver Strahlung.
1945 verändert die erste Atombombenexplosion das Machtgefüge der Welt für immer. Um im atomaren Wettlauf mit den USA mitzuhalten, benötigt die Sowjetunion Tausende Tonnen Uran. Mit Hochdruck lässt Stalin in ganz Osteuropa danach suchen. In Sachsen werden seine Geologen fündig, die Geigerzähler schlagen aus. In alten Silberminen schlummern riesige Uranvorkommen.
"Wismut" - hinter diesem Namen verbirgt sich ab 1947 eines der geheimsten Industrieprojekte der Nachkriegszeit. Dort fördern sie das Uran für das sowjetische Atomprogramm. Am 29. August 1949 ist es so weit: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe. Das Uran aus der "Wismut" ist hierfür ein entscheidender Faktor.
Das Erzgebirge wird zum Hotspot des Kalten Krieges. Zehntausende Bergarbeiter werden in die Region gebracht, um nach Uran zu graben. Doch die Bedingungen sind lebensgefährlich: Einstürze und Unfälle sowie die Belastung mit Staub, Radongas und radioaktiver Strahlung gehören zum Alltag.
Rund um Johanngeorgenstadt, Schneeberg und Schlema entstehen neue Schächte, Siedlungen und Sperrzonen. Zeitweise beschäftigt die "Wismut" mehr als 200.000 Menschen und steigt auf zum weltweit größten Uranbergbaubetrieb. Trotzdem ist es ein Verlustgeschäft, denn was die DDR an die Sowjetunion liefert, sind Reparationen für den verlorenen Krieg.
Die "Wismut" ist in der DDR topsecret. Sowjetsoldaten sichern die Anlagen. Wer unter Spionageverdacht gerät, muss um sein Leben fürchten. Allein zwischen 1951 und 1953, so der Historiker Rainer Karlsch, werden rund 70 "Wismut"-Kumpel in der Sowjetunion hingerichtet.
Gleichzeitig lockt das Unternehmen mit hohen Löhnen und Privilegien. Für viele Familien bedeutet die Arbeit einen Ausweg aus Not und Hunger der Nachkriegsjahre. Es ist der Beginn einer ambivalenten Geschichte zwischen Hoffnung, Aufstieg und Leid. Die Folgen des Raubbaus werden erst Jahre später deutlich.
Uran aus dem Erzgebirge macht die Sowjetunion zur Atommacht. Doch der Preis für die Jagd nach dem radioaktiven Stoff ist hoch: Bis heute sterben Bergleute an Krebs, ganze Dörfer sind verschwunden, Landschaften verwüstet. Die einzigartige Geschichte der "Wismut" wirkt bis heute nach.
Tödliches Erbe der DDR - Deutsches Uran für Moskaus Bomben
Strahlende Gefahr
D 2026
45'
Bis 1990 liefert die DDR Uran für Moskaus Atombomben - mit drastischen Folgen für Mensch und Umwelt: Dörfer verschwinden, Landschaften werden radioaktiv verseucht, Bergleute erkranken.
Die "Wismut" im Erzgebirge ist zeitweise der größte Uranbergbaubetrieb der Welt. Die Jagd nach dem radioaktiven Metall bezahlen viele Kumpel mit dem Leben. Die Sanierung der strahlenden Altlasten kostet bis heute Milliarden. Eine Mammutaufgabe für Generationen.
Im atomaren Rüstungswettlauf mit den USA fordert die Sowjetunion von der DDR immer mehr Uran. Bis 1990 werden mehr als 216.000 Tonnen Uran geliefert. Das Uran aus dem Erzgebirge ist unverzichtbar für Moskaus Atomprogramm.
Um den Uran-Hunger zu stillen, wird der Bergbau auf Thüringen ausgeweitet. Die Konsequenzen für die Region sind drastisch: Häuser stürzen ein, ganze Dörfer werden abgerissen. Radioaktive Abfälle werden in offene Gruben gekippt, chemische Laugen in Flüsse geleitet.
Dramatisch ist es im Dorf Culmitzsch. 1962 bricht dort nachts der Damm eines riesigen Schlammbeckens, in dem Abfälle aus der Uranaufbereitung lagern. Eine radioaktive Flut ergießt sich Richtung Dorf, kontaminiert das Erdreich und den Fluss. Die DDR-Führung lässt Culmitzsch räumen und später abreißen. Was bleibt, ist eine Sperrzone.
Die Umweltzerstörung ist nicht zu übersehen - offiziell ist sie tabu. 1987 filmt der Bürgerrechtler Michael Beleites heimlich die radioaktive Verseuchung. Seine Recherchen geraten in den Westen und er ins Visier der Staatssicherheit.
Am schlimmsten trifft es die Bergleute. Sie arbeiten unter Tage mit radioaktivem Erz, atmen uranhaltigen Staub und Radongas ein. Der Uranbergbau fordert Tausende Opfer. Viele Kumpel erkranken, manche sterben. Die Diagnosen ähneln sich: Staublunge, Gelenkschäden, Lungenkrebs.
Das Lungenkrebsrisiko unter Uranbergleuten sei etwa doppelt so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung, sagt die Epidemiologin Michaela Kreuzer vom Bundesamt für Strahlenschutz. Doch der Nachweis eines Zusammenhangs ist schwierig. Tausende Kumpel kämpfen bis heute um die Anerkennung ihrer Erkrankungen als Berufskrankheit.
Erst nach dem Mauerfall endet der Uranabbau im Erzgebirge. Die Sowjetunion zieht sich zurück und hinterlässt eine geschundene Landschaft. Die Sanierung der gigantischen Altlasten ist ein Milliardenprojekt, das die Region noch für Jahrzehnte prägen wird.
Uran aus dem Erzgebirge macht die Sowjetunion zur Atommacht. Doch der Preis für die Jagd nach dem radioaktiven Stoff ist hoch: Bis heute sterben Bergleute an Krebs, ganze Dörfer sind verschwunden, Landschaften verwüstet. Die einzigartige Geschichte der "Wismut" wirkt bis heute nach.
Nach dem Zweiten Weltkrieg liefern sich Ost und West einen Wettlauf um die Nukleartechnik. Welche geheimen Pläne verfolgt die DDR in der Atomforschung - und welche Folgen hat sie bis heute?
30 Jahre nach dem Ende der DDR erzählt ZDFinfo die wahre Geschichte der Kernforschung im Osten. Es geht um Bomben und billigen Strom: In der DDR wird das erste deutsche Kernkraftwerk eröffnet. Und der ostdeutsche Staat liefert Uran für sowjetische Atomwaffen.
Die ZDFinfo-Dokumentation unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die Anfänge der Atomenergie. In Deutschland startet der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West soll es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein, und für die DDR soll es die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Strom lieferte bis dahin nur die heimische Braunkohle. Und das nicht gerade energieeffizient.
Schon 1946 wird unter dem Tarnnamen Wismut, die Bezeichnung eines chemischen Elements, in Thüringen Uran abgebaut. Streng geheim und unter brachialen Bedingungen arbeiten bis zu 40.000 Bergarbeiter für die Atomwaffen der Sowjetunion. So ist die DDR lange Jahre der viertgrößte Uran-Produzent der Welt. Ohne das Uran aus Thüringen hätte es die Atommacht UdSSR nicht gegeben.
Im Wettlauf mit dem sogenannten Klassenfeind BRD gelingt der DDR 1967 der erhoffte Vorsprung: In Rheinsberg geht das erste Kernkraftwerk auf deutschem Boden in Betrieb. Wenige Monate später zieht Westdeutschland in Bayern nach. Die DDR feiert ihren Erfolg. Gewaltige Werke sollen entstehen, 20 sind geplant.
Die Geschichte der Kernkraft ist vor allem auch eine Geschichte der Spionage und Geheimhaltung. Militärpläne für Atomschläge auf deutschem Boden sind Top Secret. Atomphysiker Klaus Fuchs spioniert für die Sowjetunion. Heinz Barwich, Direktor des Rossendorfer Zentralinstituts für Kernforschung bei Dresden, dagegen wechselt mithilfe der CIA auf die andere Seite und setzt sich in den Westen ab. Ihre Geschichten sind bis heute geheimnisumwittert.
Jahrelang gilt Atomkraft als risikolos und wird als sozialistische Energieschöpfung gefeiert. Doch hinter den Kulissen: schwerwiegende Mängel, Brände, marode Werke. Der Umgang mit Atommüll bleibt ein Staatsgeheimnis. Morsleben wird zur gefährlichsten Atommüll-Deponie auf dem Gebiet der DDR. Radioaktive Abfälle werden ohne jede Verpackung einfach abgeschüttet. Gefahren für die Umwelt? Oder gar Gesundheit? Offiziell kein Problem. Jegliche Kritik wird im Keim erstickt.
Unter dem Dach der evangelischen Kirche entsteht in den 80ern eine unabhängige Friedensbewegung. Auch die wird unterdrückt. Repressionen und sogar Mordversuche an Kritikern folgen. Sicherheitsmängel werden dokumentiert, aber streng geheim gehalten. Sogar ein beinahe Super-GAU in Greifswald wird verschwiegen: Im Kernkraftwerk Lubmin, knapp 220 Kilometer zur deutschen Grenze, löst ein Elektriker durch Schlamperei fast eine Kernschmelze aus. In der Öffentlichkeit: kein Wort davon. Bis zur Wende hält die Stasi alles geheim.
1986 dann die Katastrophe - Tschernobyl. Doch auch davon bekommt die DDR-Bevölkerung kaum etwas mit. Plötzlich gibt es Lebensmittel zu kaufen, die der Westen nicht mehr abnehmen wollte. Doch die Meldung über die Reaktorkatastrophe - in der DDR-Berichterstattung nur eine Randnotiz.
Erst mit der Wende wird das Ausmaß der zahlreichen Mängel und Vorfälle bekannt und gelangt an die Öffentlichkeit. Von der großen Atomvision bis zur Wende - Autor Matthias Hoferichter erzählt mit Zeitzeugen und an den Schauplätzen von damals die Dimensionen der Kernkraft in der DDR und die Herausforderungen, vor denen wir heute noch stehen.
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
Tausende Nordafrikaner stürmten Ende
Juni nach Ceuta. Falschinformationen,
irreführende Videos und manipulierte
Bilder lösten die Massenflucht aus. Wer
steckt dahinter und wer hat profitiert?
Bei dem Versuch, die spanische Exklave
zu erreichen, starben über 140 junge
Menschen. Sie erhofften sich ein Leben
in Europa. "Die Spur" zeigt, wie es zu
dem Ansturm kam und welche Folgen die
Ereignisse in Ceuta für die Menschen
und die Politik in der EU hatten.
Schleusernetzwerke stehen im Verdacht, Menschen ausgenutzt und irreführende Informationen verbreitet zu haben. Aber die Verantwortung lässt sich nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht einer einzigen Gruppe oder Partei eindeutig zuschreiben. Noch wird weiter ermittelt - welche Spuren werden verfolgt?
Sicher ist hingegen, wer die Migrationskrise für sich genutzt hat. Dazu zählen Länder wie Russland, die mit Falschbehauptungen die Ereignisse in Ceuta für sich nutzen wollten. Aber auch politische Parteien wie die AfD schürten damit Ängste, in Posts warnten sie vor einer Migrationswelle nach Deutschland. Wie rechtfertigen sie ihr Handeln?
Die Krise verstärkt die europäische Debatte über Migration und den Schutz der EU-Außengrenzen. Dabei zeigt die Krise aber auch wieder einmal, wie stark Falschinformationen in sozialen Netzwerken das Verhalten von Menschen beeinflussen können.
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Mission Pinguin - Mit dem Segelboot in die Antarktis
D 2026
44'
Im Segelboot unterwegs ans Ende der Welt: ZDF-Reporter Carsten Behrendt begleitet eine außergewöhnliche Expedition in die Antarktis. Mit dabei: Profisegler Boris Herrmann.
Eine Million Pinguine, gewaltige Eisberge - es geht in eines der entlegensten Gebiete der Erde. Die Dokumentation bietet seltene Einblicke in die Arbeit der Polarforschung und Begegnungen mit der einzigartigen Tierwelt der Antarktis.
Es ist ein Segelabenteuer der besonderen Art. Gemeinsam mit sieben Wissenschaftlern, vier Seglern und zwei weiteren Journalisten macht sich Carsten Behrendt vom argentinischen Ushuaia auf Feuerland auf den Weg durch die berüchtigte Drake Passage in die Antarktis. Auf den Danger-Inseln lebt eine der größten bekannten Kolonien von Adéliepinguinen weltweit - in einer Region, die bislang nur wenige Menschen betreten haben.
Mit an Bord ist auch Deutschlands bekanntester Hochseesegler Boris Herrmann. Sein Team betreibt mit der "Malizia Explorer" das Forschungsschiff der Expedition. Auf seinen Rennen um die Welt ist er der Antarktis bereits vielfach nahegekommen. Nun fährt Boris Herrmann erstmals direkt dorthin. Die Route führt vorbei an Eisbergen und dichten Meereisfeldern. Immer wieder entscheidet die Natur, ob die Expedition vorankommt oder gestoppt wird. Eine Reise, die selbst den erfahrenen Segelprofi vor ungekannte Herausforderungen stellt.
Die Mission hat eine besondere Bedeutung. Die Danger-Inseln wurden auf Initiative Deutschlands und der USA unter besonderen Schutz gestellt. Nun wollen die Wissenschaftler des Umweltbundesamts, des Alfred-Wegener-Instituts und des Thüringer Instituts für Nachhaltigkeit und Klimaschutz den Zustand der sieben Inseln und ihrer Tierwelt umfassend dokumentieren. Im Fokus stehen dabei die Adéliepinguine. Die Wissenschaftler zählen die Pinguine mit Drohnen und untersuchen ihre Gesundheit. Die Tiere gelten als wichtige Indikatoren für Veränderungen im Südpolarmeer. Sie können Hinweise auf Krankheiten als auch auf Veränderungen des Meereises, der Nahrungsquellen und des Klimas liefern.
So wie es der Titel schon ankündigt, werden die Zuschauer von den Moderatoren des Magazins begrüßt. Unterhalten wird mit bewegenden Geschichten, emotionalen Schicksalsschlägen sowie hilfreichen Alltagstipps.
Moderation:
5.30 - 7.00 Philip Wortmann
7.00 - 9.00 Mirjam Meinhardt, Eva-Maria Lemke
Das "ZDF-Morgenmagazin" - der Blick in den Tag mit aktuellen, hintergründigen Berichten und Gesprächen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Live aus dem ZDF-Hauptstadtstudio.
Halbstündlich informiert die "heute Xpress" aus Mainz. Hinzu kommen Service-Beiträge mit Verbrauchertipps. Im "Moma-Café" treten Musiker live vor Publikum auf.