Mit der Gründung der Republik erhalten endlich auch die Frauen das lange erkämpfte Wahlrecht. Die am 16. Februar 1919 gewählte konstituierende Nationalversammlung ist das erste von Frauen und Männern in freier und gleicher Wahl berufene Parlament. Acht Frauen ziehen 1919 in den Nationalrat ein - sieben Sozialdemokratinnen und eine Christlichsoziale. Nach Kriegsende häufig ohne soziale Absicherung und ihren Ehemännern rechtlich Untertan, empfinden viele Frauen ihre Lage als aussichtslos. Über die neu gewonnene politische Mitsprache, sollen nun auch ihre Probleme verstärkt Gehör finden. Doch nicht nur in der Politik entstehen damals neue Handlungsspielräume. Die goldenen Zwanziger schwappen nach Österreich über und schlagen sich in den Theateraufführungen, Tänzen und Varietés der Zeit nieder. Josephine Bakers Tourneen erregen die Gemüter und die Sexualität der Frau und Sexualaufklärung generell rücken in den Mittelpunkt des Interesses. Doch das Zeitfenster für weibliche Selbstbestimmung sollte sich bald wieder schließen. Die Folge vier der ORF-III - Historiendokureihe "Österreich - die ganze Geschichte" folgt der aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Gewerkschafterin Anna Boschek, die sich 1919 als Nationalratsabgeordnete erst die parlamentarischen Gepflogenheiten aneignen muss und der jungen Schauspielerin und Theaterleiterin Stella Kadmon, die ein für ihre Zeit ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führt, bis sie Österreich aufgrund geänderter politischer Vorzeichen verlässt.
Was macht eine gute Mutter aus? Wer entscheidet, ob eine Frau eine gute Mutter sein kann? Und wie kann man Frauen in ihrer Mutterrolle unterstützen? "kreuz & quer" geht einem vielfach versteckten Phänomen auf die Spur: In zwölf EU-Ländern können Frauen mit Behinderung noch immer ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden. Die Autistin Sara Rocha kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot dieser Praxis - und vernetzt sich mit Betroffenen aus ganz Europa, um das Tabuthema sichtbar zu machen. Die Doku hat sie begleitet und ein Wohnprojekt in Berlin besucht, das zeigt wie Elternschaft mit Behinderung gelingen kann.
"kreuz & quer plus" widmet sich in vier Folgen zentralen Ereignissen und Wendepunkte der Papstgeschichte. Diese Folge widmet sich dem "Konklave": Wie sich das heutige Prozedere der Papstwahl genau entwickelt hat.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Sie arbeiten in schwindelerregenden Höhen genauso wie in den Kellern der Museen. Durch ihre Hände gehen Kulturschätze, die wir nur aus der Ferne sehen. Wer hat schon die Möglichkeit, ein Original von Peter Paul Rubens, unschätzbar wertvolles Porzellan von Maria Theresia oder ein Reliquiar des Heiligen Sebastian in Händen zu haben. Sie beschäftigen sich oft wochenlang intensiv mit einem Objekt, auch mit forensischen Mitteln, bevor die eigentliche Restaurierung beginnt. Das lässt eine Beziehung zu den Werken und deren Schöpfern entstehen. Wir geben Einblick in die Welt der Restauratorinnen, eine Welt, die im Kontrast zur Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft steht. Ein Film von Wilfried Wagner für das Landesstudio Wien
Einst Schauplätze erbitterter Kämpfe, heute beliebte Ausflugsziele - Tirols Burgen und Schlösser haben in der wechselvollen Geschichte nichts von ihrer herrschaftlichen Anmut eingebüßt.
*
Vom Festungsensemble von Ehrenberg bei Reutte über das prächtige Schloss Tratzberg bis zur Festung Kufstein - quer durch Tirol engagieren sich Menschen dafür, dass die für das Selbstbewusstsein des Landes so bedeutenden Geschichten ihrer Herrschaftshäuser lebendig bleiben.
*
Der Festungskomplex von Ehrenberg bei Reutte im nördlichen Tiroler Voralpenland zählt zu den herausragendsten Festungsensembles Mitteleuropas - bestehend aus der Burgruine Ehrenberg, der Festung Schlosskopf, Fort Claudia und der Ehrenberger Klause. Die Wiederbelebung des Befestigungssystems mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert ist zum Lebensprojekt für Armin Walch geworden. 2001 hat sich rund um den Architekten aus Reutte ein Verein formiert, mit dem Ziel, aus den Gemäuern ein Ausflugsziel mit Geschichtsbewusstsein und Action-Angeboten zu machen. Sukzessive hat das Team die Burganlagen in den vergangenen Jahrzehnten revitalisiert. Bei Führungen durch die Burgenwelt erfährt man von dramatischen Eroberungen und Rückeroberungen der strategisch so wichtigen Festungsanlage im Grenzland zu Bayern.
Auf der Burg Hasegg in Hall in Tirol, die im ausgehenden 13. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung errichtet wurde, erinnert Münzmeister Werner Anfang an die bedeutende Münzprägestätte, die sich von 1567 bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Burg befunden hat. Sein besonderer Stolz ist dabei der Nachbau einer acht Meter langen Walzprägemaschine, die weltweit zum ersten Mal in Hall eingesetzt wurde und im 16. Jahrhundert als technische Sensation galt.
Nicht minder stolz präsentiert Sieglinde Posch ihre Wohnung in der Burg. Seit 70 Jahren lebt die heute 92-jährige in den historischen Gemäuern, in denen einst auch Maximilian I. residierte.
Das heutige Erscheinungsbild von Schloss Tratzberg in Stans geht im Wesentlichen auf eine 8-jährige Bauphase ab 1500 zurück. Seit 1847 ist es im Besitz der Familie von Ulrich Goëss-Enzenberg, der das Haus für Touristen und Kulturbegeisterte geöffnet hat. Gemeinsam mit seiner Frau Katrin und den beiden Töchtern lebt er ständig im Schloss. Bei seinen detailverliebten Schlossführungen macht er besonders auf das originale, bestens erhaltene Inventar der Renaissance-Räumlichkeiten aufmerksam.
Vom Inntal nach Osttirol: In Lienz beheimatet Schloss Bruck, das ab 1277 den einflussreichen Grafen von Görz als Residenzburg gedient hatte, seit 1943 das Stadtmuseum. Der Fokus des Museums liegt auf dem Werk des 1868 geborenen Malers Albin Egger-Lienz, der zu den Wegbereitern der Moderne in Österreich zählt und bis heute der wohl bekannteste Sohn der Stadt Lienz ist. Museumsleiter Stefan Weis präsentiert das Gesamtwerk des Malers - vom Historismus bis zum Expressionismus.
Schließlich führt der Film zur bayrischen Grenze im Nordosten Tirols nach Kufstein. Das unverrückbare erstmals im Jahr 1205 erwähnte Wahrzeichen der Stadt, die Festung Kufstein, beherbergt heute ein Heimatmuseum. Bei Museumsleiter Hugo Oberkofler lernt man unter anderem den ungarischen Häftling aus Zelle 13 im ehemaligen Staatsgefängnis der k.u.k-Monarchie im Kaiserturm kennen, der die Damenwelt von Kufstein verzückt haben soll.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Ob als Ort des Gebets und der Seelsorge oder als Schauplatz für moderne Designkultur - die Schlösser vom steirischen Joglland bis in die Weststeiermark werden heute vielfältiger genutzt denn je.
*
Sie laden zur Hochzeit im romantischen Ambiente oder zum Boxtraining in einer barocken Anlage - die Schlossherren und -damen vom Joglland bis in die Weststeiermark wollen die perfekten GastgeberInnen sein, setzen die Häuser gleichsam traditionsbewusst wie bunt in Szene.
*
Den Ausgangspunkt bildet Stift Vorau, eines der wichtigsten geistlichen Zentren der Steiermark, dessen wehrhafter Burgcharakter bis heute spürbar ist. In der Stiftsbibliothek werden Handschriften gehütet, die für die Kulturgeschichte des gesamten deutschen Sprachraums von größter Bedeutung sind. Der erst 34-jährige Bernhard Mayrhofer lenkt als Probst die Geschicke der Augustiner-Chorherren, die sich von hier aus um die Seelsorge in der Region kümmern.
Im steirischen Apfelland befindet sich das zweitgrößte Barockschloss Österreichs, Schloss Schielleiten. Was einst als stolzer Wohnbau der Reichsgrafen Wurmbrand-Stuppach errichtet wurde, beheimatet heute das älteste Bundessportzentrum Österreichs samt zugehörigem Hotel. Direktor Gerhard Reiterer lotst Sportler/innen aller Art hierher - vom Boxernachwuchs bis hin zum Tanz-Nationalteam. Schloss Schielleiten und sein Schlosspark bieten nicht nur Ruhe für jene, die konzentriert trainieren müssen- Der steirische Schlosskutscher Rudi Allmer, der in unmittelbarer Nachbarschaft lebt, nutzt die barocke Anlage als Startpunkt für seine Rundfahrten quer durch das Land.
Ein urbanes Zentrum der Oststeiermark ist die Stadt Hartberg. Hier verdeutlichen Reinhold Glehr und Johann Hofer vom historischen Verein Hartberg, dass die Geschichte des im 12. Jahrhundert als Teil der Stadtwehranlage errichteten Schlosses Hartberg, das heute vor allem als Veranstaltungslocation dient, und die Entwicklung der Stadt untrennbar miteinander verbunden sind - ein Schloss als Keimzelle des weltlichen Kleinstadtlebens.
Weiter südöstlich am Rande der Stadt Fürstenfeld befindet sich Schloss Welsdorf, eine beschauliche Schlossanlage und Eigenheim von Clemens und Silvia Sadnik, die den romantischen Schlosshof im Sommer als Hochzeitslocation vermarkten - mit Witz, Charme und Leidenschaft. Zudem sind sie Nebenerwerbslandwirte, halten und züchten Hochlandrinder.
Abschließend führt der Film in die Weststeiermark zu Schloss Hollenegg, das seit 1821 im Besitz der Familie Liechtenstein ist. Hier lebt und wirkt Alice Stori Liechtenstein. Die Kuratorin bietet aufstrebenden DesignerInnen Ausstellungsmöglichkeiten im Schloss, lädt sie aber auch zu Residenzprogrammen ein, um im historischen Ambiente, das hier so viele Stilepochen vereint, an zeitgenössischen Designprojekten zu arbeiten.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner und Alfred Ninaus
Sie sind Wahrzeichen und hüten unverwechselbare Kulinarik - die Burgen und Schlösser vom Vulkanland bis ins Schilcherland. Ihre Geschichten sind unerlässlich für die steirische Identität.
*
Dem Edlen verpflichtet - dafür stehen die Schlossherren und -damen in diesen Regionen. Ob als freigeistige Winzer oder als Hüter der weltberühmten Lipizzaner - sie alle haben sich der Tradition ihrer Häuser verschrieben und diese in die Moderne geführt.
*
Ausgangspunkt der filmischen Reise vom steirischen Vulkanland ins Schilcherland in der Weststeiermark ist die imposante Riegersburg, die wohl stärkste historische Festung des Abendlandes, die noch heute im Besitz des Fürstenhauses Liechtenstein ist und als eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Steiermark gilt. Prinz Emanuel von und zu Liechtenstein ist in die großen Fußstapfen seiner Eltern getreten und hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Sonja längst eigene Visionen für den Erhalt der wohl bekanntesten steirischen Burg entwickelt.
Auf Schloss Kornberg führt Schlossherr Andreas Bardeau höchstpersönlich durch die opulent ausgestatteten Salons seines Schlosses und hat so manches Bonmot aus der weitreichenden Familiengeschichte der Bardeaus für seine Gäste parat. Das Adelsgeschlecht, das seit 1871 in Besitz von Schloss Kornberg ist, wurde 1911 von Kaiser Franz Joseph in den österreichischen Grafenstand erhoben.
Schloss Kapfenstein im Vulkanland hat sich zu einem wahren Genusstempel entwickelt. Hier kreiert die zehnköpfige Winzer- und Hoteliersfamilie Winkler-Hermaden international anerkannten Wein auf vulkanischem Boden. Christof Winkler-Hermaden, der sich um die Geschicke des Weinkellers kümmert, lädt zu seiner stilechten Hochzeit in die malerischen Weinhänge rund um das Schloss.
Besonders in der Weststeiermark sind unverwechselbare Weine und Schlossanlagen untrennbar miteinander verbunden. Schloss Stainz, das Zentrum des Schilcherlandes, war einst im Besitz des steirischen Reformers Erzherzog Johann. Er hat die Kultivierung der Blauen Wildbacherrebe in der Region forciert und damit den Siegeszug des typisch weststeirischen Schilcherweins eingeläutet, der bis heute im einstigen Versuchsweingarten am Fuße des Schlosses angebaut wird. Franz Meran, der Urururenkel des Erzherzogs leitet heute die Geschicke des Hauses. Als Förster ist er ein wahrer Naturbursch und lädt zum Sinnieren in seinen Wald - jenen Ort, an dem er sich am allerwohlsten fühlt.
Ein Zentrum der Archäologie ist die Burg Deutschlandsberg. Ständige Ausgrabungen im Burgareal fördern zahlreiche Fundstücke zutage, die die frühgeschichtliche Besiedelung des Landes dokumentieren. Ein Team von Wissenschaftlern und Restauratoren hegt und pflegt die kostbaren Güter im reichhaltig ausgestatteten Burgmuseum.
Auch Schloss Piber hat sich zu einem weststeirischen Wahrzeichen entwickelt. Im einstigen kaiserlichen Militärgestüt des Schlosses werden seit nunmehr 100 Jahren die weltberühmten Lipizzaner gezüchtet und für ihren Einsatz in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorbereitet. Sonja Klima, die neue Leiterin der Hofreitschule ist auch die Herrin über das Schloss und das Gestüt in Piber. In der Welt der Pferde ist sie ganz in ihrem Element - bereits als kleines Mädchen war sie von den edlen Tieren fasziniert.
Eine Dokumentation von Alfred Ninaus und Fritz Aigner
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Kitzbühel ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es bis heute eine starke bäuerliche Kultur.
Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt.
Marios Vater Hans kommt niedergeschlagen und grantig aus dem Urlaub zurück. Griesgrämig zieht er sich in seine Wohnung zurück und will seine Ruhe haben. Mario macht sich Sorgen um Hans, endgültig Feuer am Dach ist aber, als sich die Hinweise mehren, dass sich Hans eventuell das Leben nehmen will. Während sich Mario fieberhaft um eine möglichst lückenlose und unauffällige Überwachung seines Vaters bemüht, kümmert sich Lisa auf ihre Art um ihren Opa: Was Hans aus ihrer Sicht braucht, ist eine neue Frau an seiner Seite. Über eine Onlinepartnerbörse arrangiert sie mehree Rendezvous. Überraschenden Besuch erhält Frau Schwarz: Ihre Tochter Lea steht plötzlich vor der Tür.........
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Kurt Sobotka, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Ulrike Beimpold, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Marianne Mendt, Julian Weigend, Andreas Vitasek, Dennenesch Zoudé, Cornelia Lippert, Hanno Pöschl, Dolores Schmidinger, Brigitte Neumeister, Michael Steinocher, Birgit Machalissa, Eva Billisich, Susanne Widl
Wie sich herausstellt, hat Lea Schwarz vor, länger in Wien zu bleiben. Über die Vermittlung von Doktor Bauer bekommt Lea einen Job im Dolce Vita. Nicht nur dort erregt die attraktive Frau Aufsehen unter den anwesenden Männern: Ein Gast - zugleich Kandidat einer stramm anständigen Partei - besteht darauf, dass Lea zu ihm nach Hause kommt, um bei seiner Geburtstagsfeier zu servieren. Währenddessen gerät Marianne in ihrem Job wegen der Intrige ihres Ex-Lovers Christian in immer größere Schwierigkeiten.
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Kurt Sobotka, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Ulrike Beimpold, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Marianne Mendt, Julian Weigend, Andreas Vitasek, Dennenesch Zoudé, Cornelia Lippert, Hanno Pöschl, Wolfgang Pissecker, Birgit Machalissa, Eva Billisich, Erich Schleyer, Andreas Lust, Fritz Goblirsch
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Kultur Heute meldet sich in der ESC-Woche aus dem Pop-up-Studio in der Wiener Innenstadt und beleuchtet den Eurovision Song Contest aus kultureller, politischer und nostalgischer Perspektive. Zum Auftakt stehen neben politischen Aspekten des ESC auch frühere österreichische Beiträge im Fokus. ESC-Teilnehmer Thomas Forstner ist zu Gast. Vincent Bueno und Nienke Latten präsentieren Gewinner-Songs aus 70 Jahren ESC, eine musikalische Zeitreise.Im Pop-up-Studio begrüßt Kultur Heute Moderatorin Ani Gülgün Mayr außerdem Manuel Ortega, Gary Lux und Johannes Pietsch alias JJ. Österreich Vertreter COSMO ist ebenso zum Gespräch geladen. Auch Entertainerin Lizzy Engstler spricht über ihre ESC-Erfahrungen. Ehemalige Moderatorinnen ziehen Bilanz, analysieren die Finalchancen nach den Halbfinalsendungen und geben gemeinsam mit Verantwortlichen Einblicke in Sicherheitsvorkehrungen rund um den ESC.
In St. Paul fertigt Sascha Flößholzer Lederhosen und Schuhe in Handarbeit. Er fertigt Stücke, die oft ein Leben lang bleiben. In Bad St. Leonhard baut die Familie Müller ein Instrument, das eng mit dem ländlichen Leben verbunden ist: die steirische Harmonika. Und das alles in Handarbeit. Die Trachtenkapelle Schiefling probt konzentriert für ihren Auftritt, marschiert in Tracht durch den Ort und kommt danach noch zum Grillen zusammen. Dort zeigt sich, wie eng Musik und Gemeinschaft miteinander verbunden sind. Robert Paulitsch und seine Kollegen bauen traditionelle Holzflöße, und fahren damit auf der Drau und bei Karin Hinteregger und Christoph Weinberger im Granitztal ist ein Schaf ausgebüxt!
Am Nordrand der Alpen, in den Radstädter Tauern, erstreckt sich die Region um Obertauern vom Salzburger Pongau in den Lungau hinein. Die Twenger Alm auf knapp 2.000 Metern wird traditionell mit Pinzgauer Milchkühen und Tauernschecken-Ziegen bewirtschaftet. Von der Tauernkaralm, eine der letzten Almen mit Rauchkuchl, begeben sich gerne naturhungrige Wanderer zum idyllischen Tauernkarsee zum Fliegenfischen. Auf der so genannten "Alten Alm" findet sich die höchst gelegene Schaubrennerei Österreichs und die erste Brennerei in Obertauern, wo auch Obst aus eigenem Anbau verarbeitet wird. Oder auf der Tauernkarleitenalm trifft man ein Sennerehepaar, das auch selbst Brot macht. Ohne Zusammenhalt der Familie geht es auch an den umliegrenden Bauernhöfen nicht. Sie halten Bienenvölker, Pinzgauer Rinder, pflegen die Gastfreundschaft, widmen sich der Norikerzucht oder setzen im hauseigenen Museum dem bäuerlichen Leben ein Denkmal. R: Leo Bauer
Das Waldviertel hat als Sehnsuchtsort zuletzt an Ansehen gewonnen - immer mehr Menschen zieht es bei den immer heißeren Sommern in die etwas höher gelegeneren und etwas kühleren Regionen Niederösterreichs. Hier sind Traditionen rund um kirchliche Feiertage wie Christi Himmelfahrt noch tiefer verankert. Früher gab es zu diesem Anlass gemeinsame Kutschenfahrten oder Wanderungen mit der Familie. Und natürlich steht auch der Kirchbesuch auf dem Programm. Gestalter Wolfgang Niedermair zeigt in dieser Landleben-Ausgabe den Alltag der Menschen rund um Altenburg. Das dortige Benediktinerkloster gilt als geistliches Zentrum der Region, das mit seinem Schulbetrieb auch eine wichtige infrastrukturelle Funktion übernimmt. Gerade zu den Feiertagen spielt sich das gemeinschaftliche Leben überwiegend hier ab.
Das Leben in den Bergen kann beglückend sein, wenn die Arbeit getan ist und sich ein Sonnenuntergang über dem Alpenkamm abzeichnet. Es kann aber auch entbehrungsreich und hart sein, wenn in dem kargen Land Wind und Wetter das Sagen haben. So ist es auch heute noch in den höheren Regionen, die das Murtal einsäumen. Matthias und Stephanie Ninaus portraitieren in der ersten Folge des neuen ORF III Fünfteilers über österreichische Bergdörfer die Gemeinden St. Wolfgang am Zirbitzkogel, Perchau, Hohentauern, Krakau und Pusterwald. Ihre Einwohnerinnen und Einwohner haben sich bewusst gegen den städtischen Komfort und für die Herausforderungen der Seehöhe entschieden und fühlen sich dafür jeden Tag belohnt.
In St. Paul fertigt Sascha Flößholzer Lederhosen und Schuhe in Handarbeit. Er fertigt Stücke, die oft ein Leben lang bleiben. In Bad St. Leonhard baut die Familie Müller ein Instrument, das eng mit dem ländlichen Leben verbunden ist: die steirische Harmonika. Und das alles in Handarbeit. Die Trachtenkapelle Schiefling probt konzentriert für ihren Auftritt, marschiert in Tracht durch den Ort und kommt danach noch zum Grillen zusammen. Dort zeigt sich, wie eng Musik und Gemeinschaft miteinander verbunden sind. Robert Paulitsch und seine Kollegen bauen traditionelle Holzflöße, und fahren damit auf der Drau und bei Karin Hinteregger und Christoph Weinberger im Granitztal ist ein Schaf ausgebüxt!
Am Nordrand der Alpen, in den Radstädter Tauern, erstreckt sich die Region um Obertauern vom Salzburger Pongau in den Lungau hinein. Die Twenger Alm auf knapp 2.000 Metern wird traditionell mit Pinzgauer Milchkühen und Tauernschecken-Ziegen bewirtschaftet. Von der Tauernkaralm, eine der letzten Almen mit Rauchkuchl, begeben sich gerne naturhungrige Wanderer zum idyllischen Tauernkarsee zum Fliegenfischen. Auf der so genannten "Alten Alm" findet sich die höchst gelegene Schaubrennerei Österreichs und die erste Brennerei in Obertauern, wo auch Obst aus eigenem Anbau verarbeitet wird. Oder auf der Tauernkarleitenalm trifft man ein Sennerehepaar, das auch selbst Brot macht. Ohne Zusammenhalt der Familie geht es auch an den umliegrenden Bauernhöfen nicht. Sie halten Bienenvölker, Pinzgauer Rinder, pflegen die Gastfreundschaft, widmen sich der Norikerzucht oder setzen im hauseigenen Museum dem bäuerlichen Leben ein Denkmal. R: Leo Bauer
Das Waldviertel hat als Sehnsuchtsort zuletzt an Ansehen gewonnen - immer mehr Menschen zieht es bei den immer heißeren Sommern in die etwas höher gelegeneren und etwas kühleren Regionen Niederösterreichs. Hier sind Traditionen rund um kirchliche Feiertage wie Christi Himmelfahrt noch tiefer verankert. Früher gab es zu diesem Anlass gemeinsame Kutschenfahrten oder Wanderungen mit der Familie. Und natürlich steht auch der Kirchbesuch auf dem Programm. Gestalter Wolfgang Niedermair zeigt in dieser Landleben-Ausgabe den Alltag der Menschen rund um Altenburg. Das dortige Benediktinerkloster gilt als geistliches Zentrum der Region, das mit seinem Schulbetrieb auch eine wichtige infrastrukturelle Funktion übernimmt. Gerade zu den Feiertagen spielt sich das gemeinschaftliche Leben überwiegend hier ab.
Das Leben in den Bergen kann beglückend sein, wenn die Arbeit getan ist und sich ein Sonnenuntergang über dem Alpenkamm abzeichnet. Es kann aber auch entbehrungsreich und hart sein, wenn in dem kargen Land Wind und Wetter das Sagen haben. So ist es auch heute noch in den höheren Regionen, die das Murtal einsäumen. Matthias und Stephanie Ninaus portraitieren in der ersten Folge des neuen ORF III Fünfteilers über österreichische Bergdörfer die Gemeinden St. Wolfgang am Zirbitzkogel, Perchau, Hohentauern, Krakau und Pusterwald. Ihre Einwohnerinnen und Einwohner haben sich bewusst gegen den städtischen Komfort und für die Herausforderungen der Seehöhe entschieden und fühlen sich dafür jeden Tag belohnt.
In St. Paul fertigt Sascha Flößholzer Lederhosen und Schuhe in Handarbeit. Er fertigt Stücke, die oft ein Leben lang bleiben. In Bad St. Leonhard baut die Familie Müller ein Instrument, das eng mit dem ländlichen Leben verbunden ist: die steirische Harmonika. Und das alles in Handarbeit. Die Trachtenkapelle Schiefling probt konzentriert für ihren Auftritt, marschiert in Tracht durch den Ort und kommt danach noch zum Grillen zusammen. Dort zeigt sich, wie eng Musik und Gemeinschaft miteinander verbunden sind. Robert Paulitsch und seine Kollegen bauen traditionelle Holzflöße, und fahren damit auf der Drau und bei Karin Hinteregger und Christoph Weinberger im Granitztal ist ein Schaf ausgebüxt!
Bereits seit zwei Jahren steckt die Welt in einer globalen Wirtschaftskrise, als im Mai 1931 eine Hiobsbotschaft über Österreich hereinbricht. Die Credit-Anstalt, die größte Bank Kontinentaleuropas ist zahlungsunfähig und droht Österreich in einen Staatsbankrott zu stürzen. Das alles trifft auf eine Gesellschaft, die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs in einem dauernden Krisenmodus lebt. Das Land gilt bereits als eines der Armenhäuser Europas, nun erreicht die Welle der globalen Wirtschaftskrise Österreich mit voller Wucht. Die fünfte Folge der ORF-III-Erfolgsserie "Österreich - die ganze Geschichte" zeigt, wie unmittelbar wirtschaftlicher Misserfolg und politische Destabilisierung zusammenhängen und folgt den Schicksalen zweier sehr unterschiedlicher Protagonisten der damaligen Zeit. Ludwig von Mises, Kronprinz der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und einer der einflussreichsten Ökonomen des 20.Jahrhunderts ist überzeugt, dass staatliche Investitionen oder Sozialleistungen die Entfaltung der Marktkräfte blockieren. Das Gegenteil glaubt die junge und idealistische Sozialdemokratin und Soziologin Marie Jahoda. Sie empfindet die Auswüchse des Kapitalismus als obszön und widmet sich mit der berühmten Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal" den Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die betroffenen Menschen. Am Ende müssen sowohl von Mises, als auch Marie Jahoda vor den Nationalsozialisten aus Österreich fliehen.
Am 4.März 1933 nutzt der christlich-soziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß eine Geschäftsordnungskrise des Nationalrats, um über Notstandsgesetze die Demokratie in Österreich abzuschaffen und eine Diktatur zu errichten. Bald regiert nur mehr die Vaterländische Front als Einheitspartei, die politische Opposition wird verboten. Es erfolgt der Schulterschluss mit der Kirche, liberale und soziale Errungenschaften werden rückabgewickelt und die gesellschaftspolitischen Uhren zurückgedreht. Besonders schmerzlich ist der Verlust der geradeerst errungenen Freiräume für die Frauen, die das Regime zurück an den Herd zu drängen versucht. Folge 6 der ORF-III-Erfolgsserie "Österreich - die ganze Geschichte" beleuchtet die Jahre der Kanzlerdiktatur anhand eines Opfers und eines Nutznießers der damaligen Entwicklungen. Der ehrgeizige Theologe Johannes Hollnsteiner wird damals sehr jung Universitätsprofessor und bald zu einem Freund, Beichtvater und schlussendlich zum "Chefideologen" des Bundeskanzlers Kurt Schuschnigg. Die junge Schriftstellerin Hilde Spiel erlebt die Zeit als bedrückend. Sie hat die sexuelle Befreiung der 1920er Jahre miterlebt und führt ein ungezwungenes Studentinnenleben, als die politische Situation in Österreich kippt. 1936 verlässt sie Österreich und geht ins Exil nach Großbritannien.
Die Propaganda ist das effektivste Werkzeug der Nationalsozialisten. Mit ihrer Hilfe sollen die Massen vereinnahmt und gesteuert werden. Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, treibt sie in den Jahren der NS-Herrschaft zu einer nie da gewesenen Perfektion. Vom einfachen Schulbuch bis zur großinszenierten Massenveranstaltung, folgt alles einem großangelegten Masterplan. Im noch neuen Medium Film vereinnahmt das Regime Schauspieler und Kreative für ihre Zwecke und schafft Bilder, die bis heute nichts von ihrer manipulativen Macht eingebüßt haben. Was in Deutschland ab der Machtübernahme 1933 praktiziert wird, kommt mit dem Anschluss 1938 auch in der nunmehrigen Ostmark zu Anwendung. Folge 7 beschreibt die Funktionsweise und die Werkzeuge der perfekt geschmierten Propagandamaschinerie des nationalsozialistischen Terrorregimes. Gustav Ucicky, einer der führenden Regisseure der NS-Zeit, verantwortet damals zentrale Werke der NS-Spielfilmpropaganda. In seinem Film "Heimkehr", übernimmt der österreichische Schauspielstar Paula Wessely die Hauptrolle. Die Aufgabe der Fotografen Albert Hilscher und Heinrich Hoffmann ist es, das Regime in den Augen der Menschen fotographisch in das rechte Licht zu rücken.