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ZDF So 26.04.
Doku
Das Wingcopter-Team in Malawi betreibt drei Flugfelder, von denen aus sie Drohnen an 30 Lieferorte steuern. Zukunftstechnologie, die über 100.000 Menschen eine medizinische Grundversorgung sichert. Der Wingcopter ist in 15 Ländern weltweit im Einsatz, darunter auch in den USA. ZDF/Jonathan Zeidler
Uwe Spetzger, Neurochirurg und Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Auge in Auge mit einem humanoiden Roboter des KIT ZDF/Florian Kössl
"Tatu" ist einer von drei Robotern, die im "Oodi" für alle sichtbar Logistikaufgaben übernehmen. Ganz bewusst hat man sich in Helsinkis neuer Leuchtturm-Bücherei dafür entschieden, Roboter auch im "Vordergrund" arbeiten zu lassen. Denn die Nutzerinnen und Nutzer sollen hier in direkten Kontakt mit d ZDF/Christoffer Maid
Das neueste Wingcopter-Modell, die "Eins-Neun-Acht", fliegt mit bis zu 110 Stundenkilometern und fünf Kilo Ladung bis zu 65 Kilometer weit. ZDF/© Wingcopter
Von außen sieht er aus wie ein normaler Güterwagon. Doch hier drin befindet sich High-Tech - der Gleisbauroboter. ZDF/Jela Henning, Doclights
Neurochirurg Professor Uwe Spetzger während einer Wirbelsäulen Operation am Städtischen Klinikum Karlsruhe, unterstützt von Exoroboter "noac". ZDF/Tim Schnaidt
Neurochirurg Professor Uwe Spetzger während einer Wirbelsäulenoperation am Städtischen Klinikum Karlsruhe, unterstützt von Exoroboter "noac". ZDF/Tim Schnaidt
Wingcopter-Gründer Tom Plümmer aus Darmstadt rettet mit seiner Drohne Menschenleben. Sie transportiert Medikamente in Windeseile in entlegene afrikanische Dörfer. Per Auto dauert das über die unbefestigten Straßen oft zu lang. ZDF/Jonathan Zeidler
Thomas Weis ist der Erfinder des Gleisbauroboters. ZDF/Jela Henning, Doclights
Die beiden Entwicklerinnen Claudia Sodha und Sabrina Hellstern mit ihrer Erfindung "noac". "noac" ist ein sensorgesteuertes Exoskelett, der erste "Exoroboter" für Chirurgen und Chirurginnen. Es handelt sich um ein Medizinprodukt, das direkt am Körper des Operateurs arbeitet, unnatürliche Haltungen s ZDF/Florian Kössl

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Digitale Kollegen im Einsatz - Wie KI und Robotik unsere Jobs verbessern

  • D 2026
  • 44'
Doku-Reihe

Inhalt

Künstliche Intelligenz und Robotik krempeln unsere Arbeitswelt um. Neben der Sorge um Jobs eröffnen sie auch neue Chancen, wenn Maschinen gefährliche oder monotone Aufgaben übernehmen. KI gestützte Robbenzählung an der Ostsee, körperliche Entlastung im OP, ein autonomer Gleisroboter und Drohnen für Medikamententransporte in Malawi zeigen, wie künstliche Intelligenz Arbeit sicherer macht und Berufe verändert. "Wir nehmen niemandem Arbeit weg", davon ist Unternehmerin Sabrina Hellstern überzeugt. Zusammen mit Claudia Sodha hat sie ein Assistenzsystem für Chirurgen entwickelt. Bei Operationen stehen die Ärzte normalerweise stundenlang vornübergebeugt am OP-Tisch. Die auf Dauer ungesunde Körperhaltung kann Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen. Entlastung soll die Erfindung der Frauen bringen, eine Mischung aus Exoskelett und Roboter - das RoboCockpit noac. Ihr nächstes Ziel ein Roboter, der Instrumente anreichen kann, um das knappe Pflegepersonal anderweitig einsetzen zu können. Zu den Aufgaben von Finn Viehberg vom WWF Büro in Stralsund gehört die regelmäßige Robbenzählung entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Seit kurzem setzt der Biologe im Pilotprojekt RobbenBlick auf automatisiertes Zählen mithilfe künstlicher Intelligenz. Dabei wird die KI trainiert, Robben auf Fotos und Luftaufnahmen zu erkennen. Bislang musste Viehberg unzählige Fotos in tagelanger Arbeit mühsam selbst auswerten. "Wenn das eine Maschine für uns übernehmen kann, haben wir mehr Zeit, uns auf weitere wichtige Dinge zu konzentrieren." Drohnen nutzen KI, um ihre Umgebung beim Navigieren zu erkennen. Sie sind innovative Hilfsmittel, die vielfältig eingesetzt werden, etwa zur Lieferung von Paketen oder auch in gefährlichen Situationen. Tom Plümmer hat den Wingcopter entwickelt, eine Mischung aus Helikopter und Tragflächendrohne. In Malawi baut er einen neuen Standort auf und bildet Einheimische im Drohnenfliegen aus: "Mittlerweile sind es über 20 Jugendliche, die von null an alles gelernt haben und jetzt future technology bedienen." Mit den Drohnen werden Medikamente und Impfstoffe in abgelegene Gebiete transportiert. Sanierungsarbeiten am maroden Schienensystem sind hart und langwierig. Die Verletzungsgefahr der Gleisarbeiter ist hoch, die Nachbesetzung schwierig. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, etwas zu automatisieren, was einerseits den Arbeitern hilft, andererseits höhere Qualität der Infrastruktur liefert", sagt Thomas Weis vom Bahntechnik-Spezialisten Robel. Das Unternehmen entwickelte einen Roboterarm, der die Reparatur vollautomatisch übernimmt und dadurch den Job des Gleisschweißers verändert. In Rotterdam wird er getestet.

Sendungsinfos

Von: Julia Disselmeyer VPS: 26.04.2026 15:30, Untertitel, Stereo
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