ZDF
ZDF So 05.07.
Doku
Vor den Toren der indischen Großstadt Bhopal leben Tiger, die nachts in der Stadt auf die Jagd nach heiligen Kühen gehen. ZDF/BBC Studios
Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. In den Metropolen ist der Verkehr oft extrem dicht, läuft aber dennoch oft erstaunlich gut. ZDF/BBC Studios
Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen - in Form von Obst, Gemüse oder Brot. ZDF/BBC Studios
Die bettelnden Elefanten kommen dem Busfahrer sehr nah in Sri Lanka. ZDF/BBC Studios
Die Straße, auf der die Elefanten um Futter betteln, verläuft mitten durch den Lebensraum der Dickhäuter. ZDF/BBC Studios
Weil der Lebensraum der Nasenaffen in Indonesien weiter verschwindet, müssen sie immer wieder menschliche Siedlungen durchqueren, um ihre Nahrungsplätze zu erreichen. ZDF/BBC Studios
Im japanischen Nara gehören Sikahirsche zum Stadtbild und nutzen sogar die Zebrastreifen. ZDF/BBC Studios
Kamerafrau Justine Evans filmt in Sri Lanka einen Elefanten, der auf vorbeifahrende Busse wartet. ZDF/BBC Studios
In Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam leben fast zehn Millionen Menschen. ZDF/BBC Studios
In der alten japanischen Stadt Nara gelten wilde Sikahirsche als heilig und streifen ganz selbstverständlich zwischen ihren menschlichen Nachbarn umher. ZDF/BBC Studios

Asien

Das ZDF Programm (Zweite Deutsche Fernsehen) bietet Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung.  Sendung verpasst? In der ZDFmediathek finden Sie viele Sendungen als Video Stream.

Wilde Nachbarn

  • D 2025
  • 44'
Tiere

Inhalt

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert die erstaunlichen Strategien, die Asiens Wildtiere entwickelt haben, um in Nachbarschaft von Menschen zu leben - denn Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. Der Tiger, die mächtigste Großkatze Asiens, ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen Populationen leben meist in abgelegenen Dschungelgebieten. Doch die erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass einige Großkatzen, die nach neuen Revieren gesucht haben, inzwischen direkt vor den Toren der indischen Stadt Bhopal leben. Dort gibt es reiche Jagdgründe. Nachts schleichen sich Tiger in die Stadt und reißen heilige Kühe. Solche Übergriffe tolerieren die Einheimischen, denn der Hinduismus lehrt Respekt vor allen Mitgeschöpfen. Tagsüber ziehen sich die urbanen Tiger in Verstecke vor der Stadt zurück. Ein Forschungsprojekt untersucht, ob diese außergewöhnliche Nachbarschaft auf Dauer gelingen kann. Die Koexistenz mit großen Pflanzenfressern ist oft noch schwieriger als mit Raubtieren. Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen, tonnenschweren Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen - in Form von Obst, Gemüse oder Brot. Diese Leckereien sind nahrhafter als Gras und Blätter. Daher stoppen Elefanten auf einer Straße, die mitten durch ihren Lebensraum führt regelmäßig Busse. Besonders routiniert ist ein riesiger Bulle. Wenn er eine Zahlung erhält, lässt er die Fahrzeuge passieren. Durch seinen überzeugenden Charme ist er eine lokale Berühmtheit geworden: Raja - der König. Der Ursprung solcher ungewöhnlicher Formen der Nachbarschaft liegt oft darin, dass Menschen den Lebensraum der Wildtiere massiv verändert haben. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat heute etwa zehn Millionen Einwohner. Vor rund 250 Jahren lag dort eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Überreste davon lassen sich bis heute in verschiedenen Stadtparks zwischen den Wolkenkratzern entdecken. Dort leben Bindenwarane, große Echsen, die mehr als zwei Meter lang werden können. Zwischen Joggern und Erholungssuchenden gehen etwa 300 der Riesenechsen auf Nahrungssuche. Es ist eine der dichtesten Populationen von Waranen überhaupt. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. "Terra X - Asien: Hilfe für bedrohte Arten" wird am Sonntag, 12. Juli 2026, um 19.30 Uhr gesendet.

Sendungsinfos

Von: Emma Hatherley VPS: 05.07.2026 19:30, Untertitel, Hörfilm, Stereo, Dolby
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN