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ZDF So 06.09.
Doku
Seine Herzprobleme betrachtet Tom (28) als Warnsignal, als Weckruf: "Dass ich endlich angefangen habe, hinzuschauen: Was ist mir passiert?" ZDF/Markus Haist
"Statt mit meiner Freundin im Bett zu liegen, bin ich nachts aufgestanden und in die Spielothek gegangen", sagt Tom (28). "Man verliert die Kontrolle über sein Geld, über seine Gedanken, über sich selbst." ZDF/Markus Haist
Wegen seiner Spielsucht hat sich Tom (28) schon mehrmals sperren lassen. Allerdings hat er danach die Sperre immer wieder aufheben lassen. ZDF/Markus Haist
"Am Anfang gehst Du mit 30 Euro in die Spielothek," sagt Tom (28). "Am Ende waren jeden Abend 200 Euro." In vier Monaten verzockte er 7.000 Euro. Versuche aufzuhören scheiterten. ZDF/Markus Haist
Schlafprobleme, Panikattacken, Herzrasen - Spielsucht, Heimlichkeit und ständige hohe Verluste führten bei Tom zu gesundheitlichen Problemen. ZDF/Markus Haist
Seine Herzprobleme betrachtet Tom (28) als Warnsignal, als Weckruf: "Dass ich endlich angefangen habe, hinzuschauen: Was ist mir passiert?" ZDF/Markus Haist
Seine Herzprobleme betrachtet Tom (28) als Warnsignal, als Weckruf: "Dass ich endlich angefangen habe, hinzuschauen: Was ist mir passiert?" ZDF/Markus Haist
Seine Herzprobleme betrachtet Tom (28) als Warnsignal, als Weckruf: "Dass ich endlich angefangen habe, hinzuschauen: Was ist mir passiert?" ZDF/Markus Haist
Wegen seiner Spielsucht hat sich Tom (28) schon mehrmals sperren lassen. Allerdings hat er danach die Sperre immer wieder aufheben lassen. ZDF/Markus Haist
"Am Anfang gehst Du mit 30 Euro in die Spielothek," sagt Tom (28). "Am Ende waren jeden Abend 200 Euro." In vier Monaten verzockte er 7.000 Euro. Versuche aufzuhören scheiterten. ZDF/Markus Haist

37°Leben

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Comeback: Spielsucht

  • D 2026
  • 27'
Gesellschaft und Soziales

Inhalt

Am Anfang war es nur ein Spiel. Doch dann war es mehr. Tom und Simon waren spielsüchtig. Trotz Scham und Heimlichkeit konnten sie lange nicht aufhören. Nur mit Mühe fanden sie heraus. Spielsucht hat viele Ausprägungen: Drei Viertel aller Jugendlichen spielen Videospiele. Jeder zehnte von ihnen ist gefährdet, davon nicht mehr loszukommen und alles andere zu vernachlässigen. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Glücksspielstörung. Sie spielen an Automaten oder machen Sportwetten, haben dadurch gesundheitliche oder finanzielle Probleme. Bei den 18- bis 25-Jährigen zeigt jeder fünfte eine problematische oder süchtige Nutzung von Gaming, Social Media oder anderen Online-Angeboten. "In die Spielhalle zu gehen, war wie nach Hause kommen", erzählt Tom. "Man ist nachts hin, hatte vorher Geld bei der Bank geholt und nun diese Glücksgefühle: Man könnte ja was gewinnen." "Ich habe meinen Eltern nie erzählt, wie mein Studium wirklich läuft", sagt Simon. Statt zu studieren, spielte er das Videospiel "League of Legends". Im Studium war er isoliert und einsam, online aber von anderen anerkannt: "Ich habe nichts anderes mehr gemacht." "Comeback: Spielsucht" ist Teil drei des "37°Leben"-Dreiteilers "Comeback". Darin zeigt "37°Leben", wie Menschen existenzielle Herausforderungen gemeistert und ihrem Leben eine neue Richtung gegeben haben. In den anderen beiden Teilen geht es um die Themen Psyche und Geld.

Sendungsinfos

VPS: 06.09.2026 09:03, Untertitel, Stereo
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