In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird - die Perfektion - feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen - ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben.
Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt. Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona. Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des "Immateriellen Welterbes" einnimmt. Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt. Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste. Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum "immateriellen Weltkulturerbe". Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon zu Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika "Sagrada Familia". Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit.
In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka "Nabel der Welt". Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat.
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
Das sagenumwobene North Sentinel Island im Indischen Ozean, Namibias Diamantensperrgebiet und eine äthiopische Kapelle gehören zu den wenigen Orten, die bis heute kaum jemand betreten darf. "Terra X" begibt sich auf Expedition zu wehrhaften Inselbewohnern, die seit Jahrtausenden ihr Eiland verteidigen. Im geheimnisvollen Diamantensperrgebiet dreht sich alles um die glitzernden Steine, und schließlich fahndet das Team in Äthiopien nach der Bundeslade. Die Insel North Sentinel Island im Indischen Ozean ist für jeden Fremden tabu. Sogar tödlich kann ein Zusammentreffen mit den Bewohnern dieses abgelegenen Eilandes enden, die bislang jeden Kontakt zur Zivilisation verweigern. Erst 2018 wurde der junge Amerikaner John Allen Chau bei dem Versuch getötet, die Sentinelesen zu missionieren. Obwohl bereits seit 1996 rund um die Insel ein streng bewachtes Sperrgebiet ausgewiesen wurde, das sowohl die Ureinwohner als auch mögliche Besucher schützen soll, kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. "Terra X" spricht mit den ersten beiden Forschern, die je friedlichen Kontakt zu dem rätselhaften Inselvolk herstellen konnten, und versucht, die Situation eines der letzten isolierten Völker der Welt besser zu verstehen. Außerdem besucht das "Terra X"-Team das legendäre Diamantensperrgebiet im Südwesten Namibias. Dort wurden einst aus Glücksrittern Millionäre. Ein Bahnbeamter aus Thüringen, August Stauch, löste in der damaligen deutschen Kolonie im Jahr 1908 einen wahren Diamantenrausch aus, der bis heute anhält. Namibia gehört zu den zehn größten Diamantproduzenten der Welt. "Terra X" sucht den Enkel von August Stauch auf, taucht ein in die spannende Geschichte der Diamantenjäger in Namibia und erklärt, woher die Diamanten kommen und wie sie in der Wüste gelandet sind. Seit über 100 Jahren ist die Gegend ein streng bewachtes Sperrgebiet. Welche Geheimnisse sind noch immer jenseits des Stacheldrahtes verborgen? Ein weiteres Tabu birgt eines der größten Menschheitsgeheimnisse überhaupt. In einer schlichten Kapelle in der kleinen äthiopischen Stadt Axum soll nach dem Glauben der Äthiopier die Bundeslade aufbewahrt werden. Nur ein auf Lebenszeit gewählter Wächter-Mönch soll Zugang zu ihr haben. Seit der ehemalige Patriarch der Kirche von Äthiopien, Abuna Pauolos, 2009 während eines Papstbesuchs verkündete: "Sie befindet sich bei uns in Axum. Äthiopien ist der Thron der Bundeslade, seit Hunderten von Jahren schon", rückt Axum immer wieder ins Blickfeld von Wissenschaftlern und Abenteurern. Existiert die Bundeslade überhaupt - und wenn ja, befindet sie sich tatsächlich in Äthiopien? "Terra X" begibt sich auf Spurensuche.
Was geht auf dem geheimnisumwitterten Militärgelände "Area 51" vor? Warum ist das Naturparadies Grönland bedroht? Wem gehört der sagenumwobene Schatz im Wrack der versunkenen "San José"? "Terra X" erzählt die Geschichte dreier außergewöhnlicher Orte, die aus ganz unterschiedlichen Gründen "tabu" sind, also nicht betreten werden dürfen. Außerdem stellt die Dokumentation Menschen vor, die in besonderer Weise mit diesen Orten verbunden sind. Die "Area 51" in der Wüste von Nevada ist ein streng bewachtes militärisches Testgelände. Darüber hinaus ist sie Projektionsfläche für Visionen, Utopien und Verschwörungstheorien, ein Mekka der Ufo-Gläubigen und Alienfans. Auch der Deutsche Jörg Arnu, der 1995 in die USA auswanderte, beschäftigt sich seit 1998 mit diesem sagenumwobenen Ort. Er war so fasziniert, dass er bis heute geblieben ist. "Für die Leute, die sich jetzt hier mit der 'Area 51' beschäftigen, ist klar, dass es ein totales Tabu ist, in die 'Area 51' eindringen zu wollen. Das hat auch keiner von uns vor. Wir wollen mit legalen Mitteln rausfinden, was da eigentlich so vor sich geht", sagt Arnu. Einer, der tatsächlich weiß, was im Sperrgebiet geschieht, ist der ehemalige CIA-Mitarbeiter T.D. Barnes. Er enthüllt völlig neue Details über die Historie dieses verbotenen Ortes und erläutert die Entstehungsgeschichte der vielen modernen Mythen, die sich um die "Area 51" ranken. Wie an kaum einem anderen Ort prallen auf der Insel Grönland die Konflikte der modernen Welt aufeinander. Auf der einen Seite gibt es noch immer die archaische Schönheit unberührter Natur, auf der anderen Seite droht die Zerstörung durch vielfältige Einflüsse: Globalisierung und Ressourcenhunger, Erderwärmung und Naturzerstörung, die Spätfolgen des Kolonialismus und die Verdrängung indigener Kultur. Dabei könnte ein zentrales Tabu dieser Kultur auch heute noch eine sinnvolle Entscheidungshilfe sein. Die grönländische Sage über Sassuma Arnaa, die Mutter des Meeres, warnt seit Jahrhunderten vor dem Raubbau an natürlichen Ressourcen. "Sie lehrt uns, wie wir unsere Umwelt behandeln sollen. Es ist uns verboten, mehr zu jagen und zu fangen, als wir zum Leben brauchen", erklärt die grönländische Künstlerin und Aktivistin Paninnguaq Lind Jensen. Die Gier der Welt nach Bodenschätzen ist die offensichtlichste Einflussnahme auf das nordische Inselparadies, aber Grönland ist auch besonders stark vom Klimawandel betroffen. Die globale Erwärmung ist dort deutlicher zu spüren als irgendwo sonst auf der Welt. Nicolas Stoll, Glaziologe am Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, ist Teil des internationalen "East Greenland Ice-Core Project". Gemeinsam mit seinen Kollegen bohrt er einen Eiskern durch den nordostgrönländischen Eisstrom. Die Wissenschaftler hoffen, durch das mehrjährige Bohrprojekt den Eisstrom im Kontext des Klimawandels besser verstehen zu können. Sie wollen erfahren, wie das Eis fließt und wie die Eismassen zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen. "Es ist sehr sicher, dass es diverse Kipppunkte auf unserem Planeten gibt - unter anderem das Abschmelzen der Eisschilde", erklärt Stoll. "Wenn solche Kipppunkte überschritten sind, lässt sich eine bestimmte Entwicklung nicht mehr umkehren." In Grönland steht also eine Menge auf dem Spiel. Das Wrack der spanischen Galeone "San José" vor der Küste Kolumbiens: Jahrzehntelang suchten Forscher und Schatzjäger nach dem legendären Schiff mit seiner Ladung, die aus Gold und Edelsteinen bestehen soll, deren Wert auf rund 17 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. 1708 ging das spanische Schiff beim Angriff durch die britische Flotte unter. Da das Wrack in großer Tiefe lag und damit unerreichbar, blieb der Schatz ein Tabuthema unter den involvierten Staaten. Doch als moderne Technik es 2015 schließlich einem US-Bergungsteam im Auftrag der kolumbianischen Regierung ermöglichte, das Wrack zu lokalisieren, entbrannte ein erbitterter Streit. Ein anderes U-Boot-Team behauptet, das Wrack schon in den 1980ern entdeckt zu haben. Damit nicht genug: Auch auf politischer Ebene ist die Situation ungeklärt. Wer hat Anrecht auf den Schatz? Kolumbien, vor dessen Küste das Schiff gesunken ist? Spanien, dessen Galeone den Schatz transportierte? Oder doch die indigenen Bewohner der Regionen, aus deren Minen das Gold und die Edelsteine ursprünglich geraubt wurden?
Mit einem Tabu sind viele rätselhafte Orte belegt. Manche gelten als heilig wie der Uluru, andere sind gefährlich wie die Schlangeninsel und wieder andere brauchen Schutz wie die Antarktis. Die Dokumentation "Tabu - Betreten verboten!" erzählt die Geschichten von solchen verbotenen Orten und lüftet einige ihrer Geheimnisse. Dabei stehen auch immer die Menschen im Vordergrund, deren Schicksal mit solchen Angst- oder Sehnsuchtsorten verknüpft ist. Der Uluru ist eine der Hauptattraktionen des fünften Kontinents. Seit 2019 steht der heilige Felsen der Aboriginal People allerdings unter besonderem Schutz: Ihn zu besteigen, ist ein Tabu. Der Uluru hat für die australischen Ureinwohner eine zentrale Bedeutung als heiligster Ort ihrer jahrtausendealten Kultur. Er ist die Heimstätte ihrer Ahnen, die in den vielfältigen Formen des Berges und der umliegenden Landschaft ihren Seelenabdruck hinterlassen haben. Der Film begleitet die junge Aktivistin Talia Liddle, die entschlossen für die Rechte der indigenen Bevölkerung kämpft. Die kleine brasilianische Insel Queimada Grande fehlt in keiner Top-Ten-Liste der gefährlichsten Tabu-Orte der Welt. Eine Legende besagt, dass sich hier ein sagenhafter Inka-Schatz befindet, der bis heute nicht entdeckt wurde. Was man aber auf jeden Fall auf dem nur 44 Hektar großen Eiland finden kann, sind Exemplare der extrem giftigen Insel-Lanzenotter, einer Schlangenart aus der Familie der Vipern, die nur auf Queimada Grande lebt. Tausende sollen es sein. Deshalb trägt die Insel auch den Beinamen Schlangeninsel oder auch "Tödlichste Insel der Welt". Der Schlangenforscher Bryan Fry wagt sich auf die sagenumwobene, für gewöhnliche Menschen nicht zugängliche Insel und geht den Gerüchten und Geschichten rund um die tödlichen Schlangen nach. Die Antarktis, wie man den Kontinent Antarktika und das ihn umgebende Südpolarmeer nennt, hat entscheidenden Einfluss auf das Weltklima und die Meeresökosysteme. Außerdem gilt die Region als Archiv für die Naturgeschichte der Erde. Eine militärische und industrielle Nutzung ist laut Antarktisvertrag von 1961 tabu. Doch die Herausforderungen für die eisigen Weiten haben sich seither verändert: gestiegenes Forschungsinteresse konkurrierender Nationen, immer mehr Touristen, dazu der Klimawandel. Die Dokumentation begleitet die Meereisphysikerin Stefanie Arndt bei der Erforschung des fast menschenleeren Kontinents und lotet mögliche Konsequenzen der zu erwartenden Veränderungen aus. Neue, vertraglich geregelte Schutzzonen könnten die Antarktis in ihrer Einmaligkeit bewahren. Gibt es Hoffnung auf eine Ausweitung des Antarktis-Vertrags?
Kannibalismus ist eines der ältesten Tabus der Menschheitsgeschichte. Moderne Tabus können sich um geheime Orte wie Fort Knox ranken oder die Ausbeutung des Weltraums beschränken. Um eines der letzten Völker zu treffen, das im Ruf steht, Kannibalismus zu betreiben, reist "Terra X" zu den Krokodilmenschen nach Papua-Neuguinea. Insider erzählen vom Goldvorrat in Fort Knox und die deutsche Astronautin Rabea Rogge berichtet von ihrer Mission. In fast allen Gesellschaften ist Kannibalismus mit einem strengen Tabu belegt. Trotzdem gibt es immer wieder Schreckensberichte über "Menschenfresser". Europäische Reisende und Missionare überboten einander darin, Geschichten über kannibalistische Bräuche bei Völkern in Südamerika und Ozeanien zu verbreiten. Nur in wenigen Fällen scheinen diese Erzählungen einen wahren Kern zu haben. Im Norden von Papua-Neuguinea besucht das Filmteam das Volk der Iatmul. Ältere Krieger erinnern sich, dass es in der Vergangenheit üblich war, andere Dörfer zu überfallen und rivalisierende Gruppen zu töten. Die Männer, die wegen ihrer Schmucknarben auch Krokodilmenschen genannt werden, gelten bis heute als kriegerisch. Ein Sprecher der Iatmul, der sich intensiv mit den Traditionen und dem ursprünglichen Glauben seines Volkes beschäftigt, erläutert, dass das Menschenfleisch nur deshalb gegessen wurde, um die Kraft des Feindes in sich aufzunehmen: "Unsere Vorfahren aßen nur ganz kleine Stücke vom Hirn. Sie mischten sie mit dem Fleisch von Hunden oder Schweinen. Dann brachten sie alles nach Hause und gaben es ihren Söhnen zu essen, allen Männern der Familie. Sie taten das, damit die nächste Generation auch zu großen Kriegern werden würde." Für einen der spektakulärsten Ferienjobs der Welt wurde ein Tabu für eine gewisse Zeit aufgehoben. Ab 1975 verbrachte Doug Simmons mehrere Sommer im United States Bullion Depository, in Fort Knox. Seit 1937 lagert hier ein Großteil der amerikanischen Goldreserven, geschützt durch meterdicke Außenwände aus Beton und Granit. Gemeinsam mit anderen Highschool-Studenten war es Dougs Aufgabe, die kiloschweren Goldbarren hin und her zu bewegen, damit sie gezählt und gewogen werden konnten. Mit der Bestandsaufnahme des Nationalschatzes sollte damals dem Gerücht entgegengewirkt werden, dass Fort Knox längst leergeräumt sei. Dieses Gerücht hält sich allerdings hartnäckig und ist mittlerweile zu einer der bekanntesten Verschwörungstheorien angewachsen. Tatsächlich lagern neben den Goldreserven auch Kunstwerke und Juwelen in Fort Knox. Überrascht war Doug vor allem davon, große Mengen Drogen vorzufinden: "Die 1950er-Jahre - das war natürlich eine völlig andere Zeit. Das Atomzeitalter nahm seinen Anfang und die Menschen bekamen immer mehr Angst vor der Sowjetunion. Damals begann man, tonnenweise Morphin und Opium aufzuhäufen, was dann ebenfalls hier gelagert wurde. Im Falle eines Nuklearschlages wollte man daraus Schmerzmittel herstellen. Ich dachte immer, wenn irgendjemand irgendwann dieses Gebäude überfällt, dann nicht wegen des Goldes, sondern wegen der Drogen." Die Geheimnisse von Fort Knox sind bis heute nur wenigen bekannt. Selbst für den Präsidenten der Vereinigten Staaten ist dieser Ort nicht zugänglich. Tabu war lange Zeit die militärische oder privatwirtschaftliche Nutzung des Weltraums. Die internationale Staatengemeinschaft regelte die Erforschung des Alls zu friedlichen Zwecken. Vor allem sollte verhindert werden, dass sich militärische Konflikte in den Weltraum verlagern. Was niemand vorhergesehen hatte, war der rasante Anstieg kommerzieller Nutzung. Vor über zwanzig Jahren startete das erste privat finanzierte und bemannte Raumfahrzeug ins All. Seitdem hat die kommerzielle Raumfahrt einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Private Anbieter fliegen inzwischen regelmäßig Frachtgüter und Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS. Und auch die Satellitendichte hat rasant zugenommen: Waren es vor 10 Jahren noch circa 1.000 Satelliten, kreisen heute über 10.000 solcher Raumflugkörper in der Umlaufbahn der Erde. Und schon jetzt gehört über die Hälfte der sich im All befindlichen Satelliten zu Elon Musks Unternehmen SpaceX. "Die Frage, wie wir mit den Erdumlaufbahnen nachhaltig umgehen, ist sicherlich ein Bereich, bei dem wir den größten Bedarf haben, die derzeitigen Regeln weiterzuentwickeln", erklärt Dr. Franziska Knur, Weltraumrechtlerin beim Zentrum für Deutsche Luft- und Raumfahrt . Für Rabea Rogge, die als erste deutsche Frau ins All flog, bietet die private Raumfahrt vor allem Chancen. 2025 umrundete sie gemeinsam mit ihrer Crew vier Tage lang die Er
Wie überlebt man auf einer Insel ohne Frischwasser, in einer Luftblase in einem Wrack oder auf einem steuerlosen Katamaran auf dem Pazifik? Drei Schiffbrüchige erzählen ihre Geschichte. Den sechs Teenagern, die auf der Insel ?Ata stranden, hilft ihr Zusammenhalt. Koch Harrison Okene hält es dank seines Glaubens 62 Stunden im Rumpf eines gesunkenen Schiffs aus, und Segler Tim Shaddock denkt: Ohne seine Hündin Bella hätte er die Hoffnung verloren. Trotz moderner Navigation und Satellitenkommunikation: Tausende erleiden jedes Jahr Schiffbruch, manche gehen für immer verloren. Wie meistert man die psychologischen und physischen Herausforderungen in einer aussichtslos scheinenden Situation? Die Protagonisten von drei der dramatischsten Schiffbruchgeschichten der letzten Jahrzehnte erzählen ihre Strategien. Sione Filipe Totau aus Tonga strandete in den Sechzigerjahren zusammen mit fünf Freunden auf der Insel ?Ata im Südpazifik. Die Jungs überlebten 15 Monate dank ihrer Kenntnisse der Natur und ihrer Freundschaft. Als der Schlepper Jascon 4 im Jahr 2013 vor Nigeria versank, waren die Chancen von Schiffskoch Harrison Okene zu überleben, gering. Er saß in einer Luftblase des auf 30 Metern Tiefe gesunkenen Schiffs. Tauchern gelang es, ihn nach drei Tagen zu retten. Er ist davon überzeugt, dass sein Glaube ihn stärkte und stabilisierte. Der australische Einhandsegler Tim Shaddock wollte allein mit seiner Hündin Bella von Mexiko über Französisch-Polynesien nach Australien segeln. Eine mehrere Tausend Kilometer lange Reise. Doch sein Katamaran wurde bei rauem Seegang beschädigt und die Navigation zerstört. Zwei Monate verbrachte er mitten auf dem Pazifik auf dem manövrierunfähigen Gefährt und ernährte sich von rohem Fisch und Sauerkraut. Vielleicht hätte er aufgegeben, doch seiner Hündin zuliebe wollte er durchhalten. An Originalschauplätzen und authentischen Orten des Geschehens gewähren die ehemaligen Schiffbrüchigen sehr persönliche Einblicke in ihre lebensbedrohlichen Erlebnisse. Der Zuschauer erfährt, wie sie mit Einsamkeit, Angst, Hunger und Durst umgegangen sind und was ihnen geholfen hat, nicht aufzugeben - trotz widriger Umstände. Prof. Hanns-Christian Gunga, Physiologe und Experte für extreme Umwelten von der Charité Berlin, und Prof. Jürgen Margraf, Psychologe und Experte für Angststörungen von der Ruhr-Universität Bochum, ordnen die Herausforderungen, mit denen sich die Schiffbrüchigen konfrontiert sahen, und deren Verhalten vertiefend ein.
Seit jeher versucht der Mensch, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs dienten ihm dazu markante Punkte in der Natur oder die Sterne. Heute vermessen Satelliten millimetergenau unsere Erde. Die Erfassung unseres Planeten ist nach wie vor in vollem Gang. In der zweiteiligen Dokumentation "Die Vermessung der Erde" nimmt Physikprofessor und "Terra X"-Moderator Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine Forschungsreise durch die Menschheitsgeschichte. Metergenau führt uns das ständig verfügbare GPS ans Ziel. Es ist so sehr Teil unseres Alltags geworden, dass wir uns ohne kaum noch zurechtfinden. Was wir heute wie selbstverständlich nutzen, ist die Erfüllung eines Menschheitstraums. Er ist so alt wie der Mensch selbst. Der Mensch strebt nach Orientierung. Bereits die Herstellung der Himmelsscheibe von Nebra zeugt von dem bronzezeitlichen Versuch, sich auf der Erde zurechtzufinden, der unberechenbaren Natur etwas Verlässliches abzutrotzen. Neben Orientierung soll die Vermessung der Erde aber seit jeher noch mehr bringen: Machtvorteile. Ein Zeugnis davon ist der Turiner Lagerstätten-Papyrus. Um das Jahr 1150 vor Christus lässt Pharao Ramses IV. darin die Lagerstätten von Gesteinen und Bodenschätzen kartieren. Das genaue Wissen um die Reichtümer seines Reiches macht deren Abbau und Ausbeutung besonders effektiv. So sichert er seine Macht. Als Machtinstrument können auch die mittelalterlichen Mappae Mundi gedeutet werden. Die Erschaffer der christlichen Weltkarten malen sich die Welt so, wie sie zu den Lehren der Kirche passt. Bis heute folgt die Vermessung der Erde denselben Beweggründen: Orientierung und Macht. 360 Millionen Euro zahlte das Bundesverteidigungsministerium etwa für hochauflösendes 3-D-Kartenmaterial, das von hochmodernen Satelliten aus dem All erstellt wurde. Ein riesiger strategischer Vorteil in geopolitischen Konflikten. Und während es auf der Erdoberfläche kaum noch weiße Flecken gibt, steckt die Erforschung der Meeresböden noch in den Kinderschuhen. Dort sollen autonome Unterwasserdrohnen die Erkundung vorantreiben. Neben wissenschaftlichem Interesse geht es dabei vor allem um die Ortung und Ausbeutung von Bodenschätzen auf hoher See. Wer das beste Kartenmaterial hat, wird seinen Konkurrenten im Wettlauf um die wertvollen Rohstoffe ein gutes Stück voraus sein. Harald Lesch und Autor Christopher Gerisch verzahnen die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert. So entsteht ein dichtes, dokumentarisches Werk, an dessen Ende klar ist, dass wir uns inmitten einer langen Forschungsreise befinden, die noch lange nicht zu Ende ist.
Seit jeher versucht der Mensch, sich durch Orientierung Vorteile zu verschaffen. Kolumbus' Versuch, den kürzesten Weg nach Indien zu finden, ist dabei nur ein Beispiel. Die Erforschung unseres Planeten ist bis heute im Gange. In der zweiteiligen Dokumentation "Die Vermessung der Erde" nimmt "Terra X"-Moderator Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine der spannendsten Forschungsreisen der Menschheitsgeschichte. Im Jahr 1492 erreichte Christoph Kolumbus einen Kontinent, der seinen Zeitgenossen völlig unbekannt war. Sein erklärtes Ziel: den kürzesten Weg zu den Reichtümern Indiens zu finden. Eine bessere Orientierung und das Wissen um die schnellste Route sollten der spanischen Krone Vorteile gegenüber Konkurrenten bringen. Bis heute werden viele Vermessungsunternehmungen von dieser Triebfeder bewegt. Der indische Subkontinent wurde noch mühsam mit einem wahren Ungetüm, dem Theodolit, vermessen. Die Erschließung weißer Flecken auf der Landkarte wurde damals immer wieder mit Menschenleben bezahlt. Seit der Sprung in das Weltall gelungen ist, gibt es an Land keine Überraschungen mehr. Kontinente und Inseln sind exakt kartiert. Und dennoch hat die Vermessung der Erde nicht an Relevanz verloren - im Gegenteil. Satelliten sind heute in der Lage, das Wachstum und den Zustand von Nahrungspflanzen in aller Welt zu dokumentieren und zu analysieren. Die sogenannten Wächter-Satelliten liefern derart exakte Daten, dass Katastrophenschützer damit Hilfsprogramme vorbereiten können. Satelliten vermessen aber auch Gletscher und Poleis, was Aussagen darüber erlaubt, wie sich der Meeresspiegel entwickeln wird. Für genauere Analysen begeben sich Wissenschaftler aber immer noch zu Fuß ins Eis und erforschen Gletscher von allen möglichen Winkeln aus. Immer weiter entwickelte Geräte liefern immer präzisere Ergebnisse, auch über den Einfluss des Menschen auf die Natur. Und das nicht nur im ewigen Eis, sondern in allen Klimazonen. Dabei ist das ATTO-Projekt, im wahrsten Sinne des Wortes, herausragend. Mitten im brasilianischen Urwald ragt ein 325 Meter hoher Turm zwischen den Baumriesen heraus. Die Turmspitze ist vollgepackt mit Vermessungsgeräten. Mithilfe dieser Geräte kann der Einfluss des Waldes auf das Weltklima bestimmt werden. Dabei kommen Forscher zu erstaunlichen Ergebnissen. Physikprofessor und "Terra X"-Moderator Harald Lesch und Autor Christopher Gerisch verzahnen die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert. So entsteht ein dichtes, dokumentarisches Werk, an dessen Ende klar ist, dass wir uns inmitten einer langen Forschungsreise befinden, die noch lange nicht zu Ende ist.
Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet kuriose Zusammenhänge, berühmte Personen, Momente sowie Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. Fette Klunker, Land oder eine schöne Frau verlocken die Menschen schon immer zu folgenreichen Raubzügen. Die krassesten davon kürt Hannes Jaenicke auf humorvolle Art mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. "Die glorreichen 10 - Die krassesten Raubzüge der Geschichte" hat einiges zu bieten: den Florentiner zum Beispiel. Ein walnussgroßer gelber Diamant mit 137 Karat, der in seiner glanzvollen Geschichte seinen Besitzern wenig Glück gebracht hat. Herzog Karl der Kühne von Burgund etwa trägt den Florentiner 1477, als er in der Schlacht bei Nancy stirbt. Marie Antoinette hat den Klunker im Gepäck, als sie den französischen Thronfolger heiratet. 1793 verliert sie unter der Guillotine ihren Kopf. Die unglückliche Kaiserin Sisi trägt den verfluchten Florentiner 1888 in einem Diadem. Sie wird später auf einer Reise von einem Anarchisten ermordet. Ob er seinen späteren Besitzern mehr Glück gebracht hat? Wir wissen es nicht. Seit einem krassen Raubzug ist er verschwunden. Und was hat die Folge noch zu bieten? Einen krassen Raubzug im Namen des Glaubens: Um ihre Sünden vergeben zu bekommen, sollen die Menschen Buße tun, wofür sie dann einen sogenannten Ablass erwerben. Sind vorher ein paar Gebete oder ein bisschen Fasten ausreichend, startet die Kirche jetzt einen wahren Raubzug unter den Gläubigen. Denn wer seine Zeit im Fegefeuer verkürzen will, muss zahlen: "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt." Der Trojanische Krieg beginnt mit dem Raub einer Frau: Bei einem antiken Beauty-Contest für Göttinnen setzen die drei Teilnehmerinnen auf Bestechung. Aphrodite bietet dem Preisrichter Prinz Paris von Troja die "schöne Helena" an. Paris kann nicht widerstehen und kürt die gerissene Aphrodite zur Siegerin. Doch die Sache hat einen Haken, denn Helena ist bereits mit Menelaos von Sparta verheiratet. Was für krasse Konsequenzen dieser Raubzug nach sich ziehen wird, ahnen in diesem Moment wohl weder Paris noch Helena. Für die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
In der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet ZDFneo kuriose Zusammenhänge berühmter Personen, Momente und Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. Es hat ihn schon immer gegeben: undankbaren Nachwuchs in unserer Geschichte. Es geht um Kuckuckskinder, Königskinder und Pubertiere in "Die Glorreichen 10 - Der undankbarste Nachwuchs der Geschichte". Die lieben Kleinen. Am Anfang werden sie für viele Eltern noch "viel zu schnell groß". Doch es kommt eine Zeit, in der können die Ernährer es gar nicht erwarten, dass der Nachwuchs noch schneller groß wird: die gefürchtete Pubertät. Wenn die Hormone des "Pubertiers" überkochen, würden manche Eltern die jungen Erwachsenen gerne zum Mond schießen. Denn egal, was man macht - alles ist falsch. Da werden dem scheinbar undankbaren Nachwuchs auch mal Sätze wie: "Wir haben dich gekleidet, dir zu essen gegeben ..." oder "So lange du deine Füße unter unseren Tisch stellst ..." an den Kopf geworfen. Das einst so friedliche Elternhaus wird zum emotionalen Kriegsgebiet. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Für unsere Top 10 des undankbarsten Nachwuchses qualifizieren sich Brutus, Friedrich der Große, Prinz Harry und Arminius ebenso wie der Kuckuck oder das Unkraut. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert das Ranking wie gewohnt auf humorvolle Art mit Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Für die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet ZDFneo kuriose Zusammenhänge, berühmte Personen, Momente und Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. In einer neuen Folge "Die Glorreichen 10" stellt ZDFneo die "seltsamsten Spiele der Geschichte" vor. Es geht zum Beispiel um Balzspiele, Ballspiele und Zahlenspiele, die nicht selten Glücksspiele sind. Klingende Fanfaren, wehende Banner, glänzende Rüstungen: die Spiele können beginnen! Zwei Ritter preschen aufeinander los, die Lanze zersplittert am Brustpanzer. Und während der eine Ritter Staub schluckt, nimmt der andere den Siegpreis seiner holden Herzensdame entgegen - soweit das Klischee. Aber wieviel Spiel steckt eigentlich in diesem seltsamen Mittelalter-Spektakel? Auch im Tierreich wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Das Spiel, das einige Spezies betreiben, um sich mit der richtigen Partnerin zu vereinen, ist ein ganz schön seltsames. Und dann ist da noch dieser italienische Held: ein pummeliger Klempner mit Schnauzbart und Latzhose begeistert die Massen. Seit knapp 40 Jahren springt er auf Schildkröten und gegen geheimnisvolle Steinquader, er sammelt Münzen und befreit schließlich die Prinzessin. Nicht seltsam, sondern kultig finden die Fans! Manch einer bekommt schon beim Klang des Soundtracks eine Gänsehaut. Das macht den kleinen Klempner zum erfolgreichsten Helden der Videospiel-Geschichte - bis heute. Für unsere Top 10 der seltsamsten Spiele der Geschichte qualifizieren sich Ballspiele, Machtspiele und Glücksspiele ebenso wie die Olympischen Spiele oder Zahlenspiele. Hannes Jaenicke kommentiert das Ranking wie gewohnt auf humorvolle Art mit Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Skepsis in Skeppsholmen - Wer liebt wen bei ABBA? Was haben die Kasalleks mit Einstein zu tun? Welche Hobbies haben Serienkiller? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Don Gilet, Don Warrington, Shantol Jackson, Ginny Holder, Danny John-Jules, Élizabeth Bourgine, Joy Richardson, Steven Hartley, Angela Griffin, Dex Lee, Charles Stagg, Jim Howick, Ram John Holder, Marcus Brigstocke, Elizabeth Carling, Michael Salami
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Don Gilet, Don Warrington, Shantol Jackson, Ginny Holder, Danny John-Jules, Élizabeth Bourgine, Joy Richardson, Steven Hartley, Angela Griffin, Dex Lee, Charles Stagg, Jim Howick, Ram John Holder, Marcus Brigstocke, Elizabeth Carling, Michael Salami
Oliver Radek, Leiter der Vermisstenstelle, erfährt vom Selbstmord seines Bruders Jürgen und wird dadurch zu einem Alleingang veranlasst - mit dramatischen Folgen. Bundeswehrgeneral Opitz hatte ausdrücklich Radek gebeten, nach Mirko Drews zu suchen, dem zukünftigen Ehemann seiner schwangeren Tochter Sandra. Opitz fürchtet, dass Mirkos Verschwinden mit dessen letztem Einsatz in Afghanistan zu tun hat. Und tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass der Elitesoldat von den Taliban als Terrorist rekrutiert wurde und einen Anschlag plant. Als Radek dem Soldaten auf die Spur kommt, fällt ein Schuss, und Radek bleibt lebensgefährlich verletzt zurück.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Aleksandar Radenkovic, Josephin Busch, Steve Windolf, Alexander Held, Bea Brocks, Jan Dose, Ilja Roßbander, David A. Hamade, Stephan Kampwirth
Radek liegt wegen seiner schweren Schussverletzung im Koma und ringt um sein Leben. Daher muss Mina die Suche nach dem vermissten Afghanistan-Heimkehrer Mirko Drews leiten. Vieles spricht dafür, dass der Elitesoldat nicht Täter, sondern Opfer ist. Zur Schlüsselfigur wird die ehemalige Dolmetscherin Alisha, mit der der verheiratete Drews in Afghanistan ein Verhältnis hatte und die inzwischen nach Deutschland gebracht worden sein soll. Mina, Lucy und Alex stoßen bei ihren Ermittlungen jedoch auf Ungereimtheiten. Schließlich kommen sie einer Gruppe von Verschwörern auf die Spur, die mit einem Attentat die innere Ordnung destabilisieren und dafür Mirko Drews zum Sündenbock machen wollen. Damit das gelingt, muss der Soldat dabei aber ums Leben kommen. Radek muss sich, um weiterleben zu können, damit auseinandersetzen, ob und inwieweit er Schuld am Selbstmord seines Bruders Jürgen trägt.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Aleksandar Radenkovic, Josephin Busch, Stephan Kampwirth, Steve Windolf, Alexander Held, Bea Brocks, Jan Dose, Ilja Roßbander, David A. Hamade
Zum Auftakt der neuen Staffel begrüßt Gastgeber Till Reiners die Comedians Tahnee, Assane Badiane und Björn von Morgenstern auf der Bühne. Sommer macht lustig: In sechs stimmungsvollen Shows unter freiem Himmel präsentiert der erfolgreiche Satiriker Till Reiners die größten Stars und talentiertesten Newcomer der deutschen Stand-up-Comedy. Sechsmal in Folge zeigt das ZDF am Freitagabend Stand-up-Comedy vom Feinsten. Der "ZDF Comedy Sommer" steht für beste Unterhaltung ohne erhobene Zeigefinger und mit der Leichtigkeit eines Sommerabends. Moderator und Stand-Up-Comedian Till Reiners freut sich auf seine Gäste: "'Der ZDF Comedy Sommer' ist das Raclette des deutschen Fernsehens. Also alles, was geil ist, kommt hier zusammen! Nur sind in den Pfännchen keine Pellkartoffeln oder Champignons, sondern Comedians. Und ich bin der Käse obendrauf!"
Mai Thi nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle, erkenntnisreiche Reise durch die Geschichte der Wissenschaft und erklärt, was das alles mit dem sogenannten Matilda-Effekt zu tun hat. Unseren Lebensstandard haben wir zu großem Teil wissenschaftlichen Entdeckungen und Durchbrüchen zu verdanken - und wir feiern die schlauen Köpfe, die dahinter stecken. Doch was, wenn die Falschen gefeiert werden? Was, wenn Entdeckungen schlichtweg geklaut wurden? Denn die Leugnung wissenschaftlicher Errungenschaften hat Geschichte.
Die Deutschen und ihr Müll. Wo kommt er her, wo geht er hin? Die "heute-show"-Reporter Lutz van der Horst und Fabian Köster gehen der Frage nach, wie man die Plastikflut gestoppt bekommt. Wir gelten als Recyclingmeister, doch Plastik ist überall: in Meeren, auf Gletschern, in der Plazenta und im Hoden. Mal als Verpackungsmüll oder Wegwerfmode, mal als Mikroplastik. Die Reporter suchen bei Wissenschaftlern und Politikern nach Lösungen des Problems.
Gemeinsam mit prominenten Gästen steht Jan Böhmermann am Herd und brutzelt. In dieser Folge zu Gast ist Filiz Tasdan.
Star-Koch und Hobby-Moderator Jan Böhmermann freut sich mehr denn je, wieder zurück am Herd zu sein: "Ich liebe diese Show!" "Ich liebe es mit meinen Gästen zu kochen und zu quatschen und am Herd neue Menschen kennenzulernen." Doch natürlich wird Jan auch in dieser Staffel nicht allein in der Küche stehen. Insgesamt acht Gäste aus verschiedenen künstlerischen Bereichen buhlen um die größte Auszeichnung im deutschen Fernsehen: ein "Mmmmh, lecker" von Jan Böhmermann.
Mai Thi nimmt das Publikum mit auf eine humorvolle, erkenntnisreiche Reise durch die Geschichte der Wissenschaft und erklärt, was das alles mit dem sogenannten Matilda-Effekt zu tun hat. Unseren Lebensstandard haben wir zu großem Teil wissenschaftlichen Entdeckungen und Durchbrüchen zu verdanken - und wir feiern die schlauen Köpfe, die dahinter stecken. Doch was, wenn die Falschen gefeiert werden? Was, wenn Entdeckungen schlichtweg geklaut wurden? Denn die Leugnung wissenschaftlicher Errungenschaften hat Geschichte.
Paris wird zunehmend zur Hölle für eine kleine Familie. Ein Haus auf dem Land erscheint als Lösung aller Probleme. Doch die Sache hat einen großen Haken. Haus und Garten sind während der Jagdsaison Jagdrevier der Dorfbewohner. Die haben verbriefte Rechte und jagen gerne. Die Pariser Kleinfamilie rüstet samt Katze zum Gegenschlag. Stadt, Land, Schuss in einer französischen Komödie zum Thema "Schöner Wohnen". Es ist eng für Adéla?de und Simon in ihrem Pariser Appartement. Die Eltern schlafen auf einer Ausziehcouch, die Kinder, Romy und Léon haben wenig Platz, von einem Garten ganz zu schweigen. Auch Katze Cachette kann sich mit Sicherheit ein schöneres Tierleben vorstellen. Der Traum von einem Haus auf dem Land scheint wahr zu werden, als ihnen eine Maklerin aus St. Hubert du Bois ihr Angebot zeigt: Großes Haus, riesiges Grundstück, schöner Garten, fairer Preis. Das Paar aus Paris akzeptiert mit dem Kaufvertrag eine Auflage, deren Reichweite sie zunächst nicht verstehen. Was genau gemeint ist, wird erst im schönen September klar. Die Familie ist eingezogen, hat das Haus renoviert und die Dorfbevölkerung kennengelernt. Alle mögen sich - noch! Von September bis Februar ist Jagdsaison in St. Hubert. Die Auflage im Kaufvertrag erlaubt es Bernard , Michel (Jean-François Cayrey), André (André Penvern) und allen anderen begeisterten Jägern des Ortes, zu dieser Zeit im Garten des Hauses und im angrenzenden Wald zu schießen. Daran, dass Tiere unbefugt in ihr Haus eindringen, hat sich die Familie schnell gewöhnt, doch nun versammeln sich jeden Morgen scheinbar alle Männer des Dorfes mit Waffen und Hunden in ihrem Garten und schießen um sich, nicht jeder treffsicher. Simon und Adéla?de sind entsetzt, fürchten um das Leben ihrer Kinder. Es entbrennt ein Kleinkrieg, der den einst so beliebten Neuzugang zu Außenseitern der Gemeinde werden lässt. Vor allem, als durch einen unglücklichen Zufall bekannt wird, dass Camille ihren Vater Gaspard , einen Rechtsanwalt, gebeten hatte, gegen die Jagd zu klagen. Gaspard ist mittlerweile erfolglos abgezogen, das Problem ungelöst. Die Familie nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand. Von Benjamin , der beim Trinken und Jagen nur so tut, als ob er mitzieht, erfahren Simon und Adéla?de, was mit ihrem Vormieter passierte. Und wer Moshe ist. Nach einem Festgelage von Wildschweinen in ihrem Garten, bei dem Cachette verschwindet, zieht die frustrierte Familie ohne Katze zurück nach Paris. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte vom Traumhaus mit Einschusslöchern. Stadtleben versus Landleben - das ist auch in Deutschland seit der Pandemie und den Bauernprotesten im Januar 2024 ein wichtiges Thema. Die französische Komödie greift es mit viel Zuneigung für alle Beteiligten, reichlich Situationskomik und großem Augenzwinkern auf und führt dabei manches Klischee ad absurdum.
Mit Didier Bourdon, Camille Lou, Hakim Jemili, Thierry Lhermitte, Jean-François Cayrey, Julien Pestel, Isabelle Candelier, André Penvern
Neuseeland 1981: Während sich in seiner Familie alles um Rugby dreht, träumt Josh davon, Schauspieler zu werden. Inmitten politischer Unruhen versucht er, für sich und seine Werte einzustehen. Er lernt seine Maori-Wurzeln besser kennen, wird politisch aktiv - und muss sich bald entscheiden, welche Prioritäten er in seinem Leben setzen will. Der neuseeländische Coming-of-Age-Film überzeugt mit sympathischen Charakteren und großartigen Darstellern. Im Jahr 1981 finden in ganz Neuseeland Proteste gegen eine Tour der südafrikanischen Rugbymannschaft statt, um ein Zeichen gegen Apartheid zu setzen. Große Unterstützung erhält die Anti-Tour-Bewegung vor allem von der Maori-Community. Der 17-jährige Josh , dessen verstorbener Vater Maori war, setzt sich dadurch erstmals mit seiner eigenen Herkunft auseinander. Der Teenager hat es ohnehin schwer, denn er wird von seinen Mitschülern gemobbt und scheint überall anzuecken. Damit steht er permanent im Schatten seines großen Bruders Jamie , der an seiner Schule ein vielversprechender Rugbystürmer war, bis er sich das Bein verletzte. Als Teil einer kleinen Theatergruppe entdeckt Josh jedoch sein Talent und wird von seinem Lehrer Bruder Madigan dazu überredet, sich an Australiens renommiertester Schauspielschule zu bewerben. Fortan bereitet er sich jeden Morgen auf die Aufnahmeprüfung vor, hält sein Vorhaben aber vor seiner Mutter geheim. Als Joshs Bruder Jamie gebeten wird, das Rugbyteam der Schule zu trainieren, willigt dieser unter der Bedingung ein, dass Josh als Stürmer ins Team aufgenommen wird. Um seine Familie nicht zu enttäuschen, soll Josh sich nun ganz dem Sport widmen. Doch er ist nicht mehr länger bereit, seine Überzeugungen und Träume hinten anzustellen. Der 22-jährige Hauptdarsteller Julian Dennison hat selbst maorische Wurzeln und übernahm seine erste Filmrolle bereits im Alter von elf Jahren. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er damals einen New Zealand film award als bester Nebendarsteller. Größere Bekanntheit erlangte er 2016 als Hauptdarsteller in der ebenfalls neuseeländischen Komödie "Wo die wilden Menschen jagen" von Regisseur Taika Waititi.
Mit Julian Dennison, Rhys Darby, Erana James, James Rolleston, Minnie Driver, Jada Fa'atui, Mark Mitchinson
Nolan sorgt sich um Baileys Sicherheit, während der entflohene Jason Wyler weiter auf freiem Fuß ist. Den Profikiller, der auf ihn angesetzt wurde, will Nolan lebend stellen. Während Grey im Revier interne Disziplinprobleme klärt, gerät ein Polizeieinsatz außer Kontrolle. Zwei Rookies handeln eigenmächtig, retten zwar eine Geisel, riskieren aber ihre Karriere. Unterdessen kehrt Rachel unerwartet zurück - alte Spannungen kommen auf.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Melissa O'Neill, Eric Winter, Mekia Cox, Shawn Ashmore, Jenna Dewan, Lisseth Chavez, Deric Augustine
Bailey ist vom Auslandseinsatz zurück, doch Nolans Beschützerinstinkt bleibt. Bei der Spurensuche nach einem Serienkiller geraten Harper und Lopez in Lebensgefahr. Wesley kehrt zur Staatsanwaltschaft zurück, wo Wahlkampf und moralische Konflikte aufeinandertreffen. Im Team wachsen Misstrauen und Anspannung - besonders Lucy zweifelt an einem Rookie.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Melissa O'Neill, Eric Winter, Mekia Cox, Shawn Ashmore, Jenna Dewan, Lisseth Chavez, Deric Augustine
Neuseeland 1981: Während sich in seiner Familie alles um Rugby dreht, träumt Josh davon, Schauspieler zu werden. Inmitten politischer Unruhen versucht er, für sich und seine Werte einzustehen. Er lernt seine Maori-Wurzeln besser kennen, wird politisch aktiv - und muss sich bald entscheiden, welche Prioritäten er in seinem Leben setzen will. Der neuseeländische Coming-of-Age-Film überzeugt mit sympathischen Charakteren und großartigen Darstellern. Im Jahr 1981 finden in ganz Neuseeland Proteste gegen eine Tour der südafrikanischen Rugbymannschaft statt, um ein Zeichen gegen Apartheid zu setzen. Große Unterstützung erhält die Anti-Tour-Bewegung vor allem von der Maori-Community. Der 17-jährige Josh , dessen verstorbener Vater Maori war, setzt sich dadurch erstmals mit seiner eigenen Herkunft auseinander. Der Teenager hat es ohnehin schwer, denn er wird von seinen Mitschülern gemobbt und scheint überall anzuecken. Damit steht er permanent im Schatten seines großen Bruders Jamie , der an seiner Schule ein vielversprechender Rugbystürmer war, bis er sich das Bein verletzte. Als Teil einer kleinen Theatergruppe entdeckt Josh jedoch sein Talent und wird von seinem Lehrer Bruder Madigan dazu überredet, sich an Australiens renommiertester Schauspielschule zu bewerben. Fortan bereitet er sich jeden Morgen auf die Aufnahmeprüfung vor, hält sein Vorhaben aber vor seiner Mutter geheim. Als Joshs Bruder Jamie gebeten wird, das Rugbyteam der Schule zu trainieren, willigt dieser unter der Bedingung ein, dass Josh als Stürmer ins Team aufgenommen wird. Um seine Familie nicht zu enttäuschen, soll Josh sich nun ganz dem Sport widmen. Doch er ist nicht mehr länger bereit, seine Überzeugungen und Träume hinten anzustellen. Der 22-jährige Hauptdarsteller Julian Dennison hat selbst maorische Wurzeln und übernahm seine erste Filmrolle bereits im Alter von elf Jahren. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er damals einen New Zealand film award als bester Nebendarsteller. Größere Bekanntheit erlangte er 2016 als Hauptdarsteller in der ebenfalls neuseeländischen Komödie "Wo die wilden Menschen jagen" von Regisseur Taika Waititi.
Mit Julian Dennison, Rhys Darby, Erana James, James Rolleston, Minnie Driver, Jada Fa'atui, Mark Mitchinson