Die Wikinger entdeckten die Neue Welt lange vor Kolumbus. Aber auch ein walisischer Prinz und ein afrikanischer König könnten Amerika noch vor dem berühmten Entdecker erreicht haben. Spekulationen gibt es viele. "Terra X" folgt den Spuren von drei außergewöhnlichen Expeditionen, die vor allem eines verbindet: Kolumbus könnte von den Amerikafahrten seiner Vorgänger gewusst und von ihrem Wissen profitiert haben. Bevor Christoph Kolumbus 1492 zu seiner historischen Reise in die Neue Welt aufbrach, hatte der geniale Navigator bereits einen Großteil der damals bekannten Seewege befahren. Im Februar 1477 reiste er in den hohen Norden nach Thule, das die Forschung heute als Island identifiziert. Hier lernte er die Sagas der Wikinger kennen und erfuhr von den Heldentaten Leif Erikssons. 500 Jahre vor Kolumbus hatte Leif bereits amerikanischen Boden betreten und eine Kolonie gegründet, die 50 Jahre Bestand hatte. In Bristol war Kolumbus schon ein Jahr zuvor gewesen. Hier wird er unvermeidlich von einem walisischen Prinzen namens Madoc erfahren haben, der 1170, also 300 Jahre vor Kolumbus, den Atlantik überquert und im Gebiet des Ohio River eine Burg errichtet haben soll. Kolumbus' letzte Reise, bevor er seine Pläne für den Westkurs nach Indien vorlegte, führte ihn entlang der westafrikanischen Küste bis zur Goldküste, dem heutigen Ghana. Dort hörte er höchstwahrscheinlich von der Expedition des unermesslich reichen Königs Abubakari II., der arabischen Chroniken zufolge 1310, also knapp 200 Jahre vor Kolumbus, mit 2000 Schiffen nach Amerika gesegelt sein soll. Dass Kolumbus möglicherweise die Entdeckerberichte anderer benutzte, wirft ein neues Licht auf die Entdeckungsgeschichte Amerikas, aber auch auf den Seefahrer selbst. Er fuhr keineswegs naiv ins Ungewisse. Im Unterschied zu seinen Vorgängern läutete er jedoch mit seiner Reise und der folgenden Erkundung, Eroberung und Ausbeutung einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte ein.
Bartholomew Roberts - er ist der letzte große Pirat des Goldenen Zeitalters und mit Abstand einer der erfolgreichsten. Mehr als 400 Schiffe hat er gekapert und dabei die halbe Welt umreist. Dabei ist Roberts - ein einfacher Seemann aus Wales - eher zufällig Pirat geworden. Als Howell Davis sein Schiff vor der Küste Afrikas angreift, wird Roberts gezwungen, sich dem walisischen Piraten anzuschließen. Nach dessen Tod wählt die Mannschaft ihn zum Kapitän. Es ist der Beginn einer beispiellosen, rauschhaften Piratenkarriere, die mehr als drei Jahre andauern wird. Zunächst überfällt und plündert Roberts die Insel Príncipe vor Westafrika. Anschließend segelt er nach Brasilien, wo er mit viel List und Geschick die Beute seines Lebens macht: Er kapert ein hochgerüstetes portugiesisches Handelsschiff, die "Sagrada Familia", obwohl dieses von einem großen Militärkonvoi begleitet wird. Roberts erbeutet einen riesigen Gold- und Silberschatz und könnte sich mit der Beute getrost zur Ruhe setzen. Doch der Pirat wider Willen hat Blut geleckt. Er segelt die Ostküste entlang nach Neufundland, zurück in die Karibik und quer über den Atlantik wieder nach Afrika; überfällt dabei Handelsschiffe, Kriegsschiffe, Fischerboote und Häfen. Er plündert, brandschatzt, nimmt Geiseln, kleidet sich dabei stets extravagant und geht voll und ganz in seiner Piratenrolle auf. Doch - wie die meisten Piraten des Goldenen Zeitalters - kann auch er seinen Reichtum nicht in Frieden und Gesundheit genießen. 1722 besiegelt ein englisches Kriegsschiff das Ende des walisischen Seeräubers vor der Küste Guineas - und mit ihm die goldenen Jahre der Piraterie. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Anne Bonny und Mary Read - zwei Frauen, die sich kleiden wie Männer, kämpfen wie Männer und dabei ein Liebespaar sind. Jahrhunderte später werden sie zu Ikonen weiblicher Selbstbestimmung. Gemeinsam mit dem schillernden Captain Jack Rackham, Bonnys zweitem Ehemann, zieht das Trio kapernd und plündernd durch die Karibik. Ihre Karriere ist ebenso kurz wie dramatisch. Am Ende werden sie alle zum Tode verurteilt, doch nur Rackham endet am Galgen. Bonny und Read sind die wohl berühmtesten Piratinnen der Welt - und zwei absolute Ausnahmeerscheinungen in einer männerdominierten Welt. Bonny, die uneheliche Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, muss in ihrer Kindheit Jungenkleider tragen und wird von ihrem Vater als entfernter Verwandter ausgegeben. Auch Read wächst als Junge auf. Denn nachdem ihr Bruder gestorben ist, muss sie in seine Rolle schlüpfen, damit die Familie weiterhin finanzielle Unterstützung von ihren Großeltern erhält. Beide entschließen sich, zur See zu fahren, beide heiraten, beide lassen sich scheiden oder verlieren ihren Mann - bis sich ihre Wege auf schicksalhafte Weise an Bord von Jack Rackhams Schiff, der "Revenge", kreuzen. Der Legende nach verlieben sie sich ineinander und werden das erste lesbische Piratinnenpaar der Geschichte. Als die "Revenge" 1720 von einem englischen Kriegsschiff angegriffen wird, ist die Crew zu betrunken, um sich des Angriffs zu erwehren. Nur Bonny und Read stehen "ihren Mann" und "kämpfen wie die Löwen" gegen die englische Übermacht. Sie werden gefangen genommen, vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Doch während Rackham gehängt wird, haben Bonny und Read noch ein Ass im Ärmel, um dem Henker zu entgehen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Er ist einer der berühmtesten Piraten aller Zeiten, hat als erster Engländer die Welt umrundet, die Queen reich gemacht und die spanische Armada das Fürchten gelehrt - Sir Francis Drake. Noch heute ist der legendäre Seefahrer in England ein Nationalheld. Doch die Karriere des Bauernsohns aus einfachen Verhältnissen verläuft nicht immer mustergültig: Er ist Sklavenhändler, rücksichtsloser Machtmensch und gieriger Plünderer. Mit seinem Flaggschiff "Golden Hind" kapert er die Silberschiffe der spanischen Armada und überfällt viele Häfen in den spanischen Kolonialgebieten Südamerikas. Dabei plündert und brandschatzt er ohne Rücksicht auf Verluste, zerstört katholische Kirchen, verbündet sich mit lokalen Gemeinschaften gegen die Spanier und nutzt alle Schwachstellen der spanischen Silbertransportroute gnadenlos aus. Seine erfolgreichen Beutezüge bewahren die englische Krone vor dem Bankrott und sichern Drake einen Platz in der englischen High Society: Er wird von Queen Elizabeth I. in den Adelsstand erhoben, zieht ins Parlament ein und führt die englische Flotte als Vizeadmiral zum Sieg gegen die spanischen Invasoren. Dadurch ebnet er Englands Aufstieg zu einer globalen Seemacht und legt den Grundstein für die Entstehung des British Empire. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
William Kidd ist ein angesehener New Yorker Geschäftsmann und erfolgreicher Freibeuter. Doch das Leben des gebürtigen Schotten nimmt eine tragische Wendung und endet am Galgen. Ende des 17. Jahrhunderts nimmt Kidd Kurs auf den Indischen Ozean. Im Namen des Königs von England soll er Jagd auf französische Schiffe und Piraten machen, die die Flotte des Großmoguls von Indien wiederholt angreifen. Das Problem: Kidd macht keine Beute. Seine Mannschaft wird zunehmend unzufrieden und droht mit Meuterei. Als Kidd im Streit seinen Kanonier tötet, kippt die Stimmung an Bord endgültig. Die Crew, die keinen festen Sold bekommt, sondern nur eine Gewinnbeteiligung an der möglichen Beute, drängt ihren Kapitän, endlich ein Schiff zu kapern. Als Kidd ein voll beladenes armenisches Handelsschiff unter französischer Flagge entdeckt, wähnt er sich am Ziel. Doch als sie das Schiff entern, stellt sich heraus, dass der Kapitän Engländer ist. Kidd, der selbst unter finanziellem Druck durch seine englischen Geldgeber steht, kapert das Schiff. Er glaubt, im Recht zu sein, da das Schiff französische Papiere hat und dementsprechend unter seinen Kaperbrief fällt. Ein entscheidender Fehler. Sowohl der Großmogul als auch die einflussreiche East India Company wenden sich nach Kidds Kaperfahrt empört an den König von England und fordern Wiedergutmachung. Als Kidd nach New York zurückkehrt, wird er sogleich festgenommen und kurze Zeit später in London vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: Piraterie und Mord an seinem Kanonier. Kidd verweist auf die französischen Papiere des Schiffes, die er seinerzeit an sich genommen hat, allerdings beim Prozess nicht vorzeigen kann. Er hofft auf seine einflussreichen Geldgeber, die selbst Teil der englischen Politelite sind. Doch seine früheren Protegés wenden sich von ihm ab, um ihre eigene Haut zu retten. Auch seine ehemalige Crew findet kein gutes Wort für ihn, was sein Todesurteil bedeutet. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Blackbeard - kein Pirat ist so berüchtigt wie der englische Hüne mit dem schwarzen, rauchenden Bart. Er ist ebenso brutal wie gierig. Doch am Ende wird ihm sein Image zum Verhängnis. Blackbeard beginnt seine Seeräuberkarriere Anfang des 17. Jahrhunderts in der Karibik. Innerhalb kürzester Zeit wird er zur Legende - vor allem wegen seiner dämonischen Selbstinszenierung. Viele Kapitäne geben kampflos auf, wenn sie seine Flotte nur kommen sehen. Blackbeard tritt erstmals 1716 in der Karibik und an der amerikanischen Ostküste als Pirat in Erscheinung. Ein Jahr darauf erbeutet er ein französisches Handelsschiff und baut es zu einem Kriegsschiff um - zur "Queen Anne's Revenge". Sein nächster großer Coup ist die Belagerung von Charleston 1718 in South Carolina. Blackbeard blockiert den wichtigen Handelshafen rund eine Woche lang, beschlagnahmt vier Schiffe und nimmt die Mannschaften als Geiseln, um Medizin für sich und seine Crew zu erpressen. Die Aktion ist nur mäßig erfolgreich. Schlimmer noch für Blackbeard: Er hat damit die Obrigkeit gegen sich aufgebracht und ist ab sofort ein Gejagter. Als der englische König Georg I. allen Piraten, die sich von der Seeräuberei lossagen, eine Amnestie in Aussicht stellt, scheint sich Blackbeards Situation aufzuhellen. Er nimmt den Deal an. Doch schon kurze Zeit später wird der notorische Pirat wieder rückfällig und überfällt mehrere Schiffe vor der nordamerikanischen Ostküste. Blackbeards Wortbruch, seine verheerenden Angriffe, gepaart mit seinem dämonischen Auftreten, haben ihm bereits zu dieser Zeit den Ruf eingebracht, der Teufel in Person zu sein. Die englische Krone hat keine Wahl - sie muss ihn zur Strecke bringen. Der Mann für diese Aufgabe ist Kapitän Robert Maynard. Vor der Küste North Carolinas spürt er Blackbeard im November 1718 auf. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Maynard und Blackbeard. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Henry Morgan gilt als Bilderbuchpirat: trunksüchtig, gewieft, brutal und vor allem extrem erfolgreich. Seine Kaperfahrten bringen ihm ein Vermögen ein - und die Macht über Jamaika. Mitte des 17. Jahrhunderts überfällt der walisische Pirat spanische Kolonien in der Karibik, darunter auch Panama-Stadt. Immer wieder setzt er sich über geltendes Recht hinweg und schafft es dennoch, die Unterstützung der englischen Krone nicht zu verlieren. Im Gegenteil: Statt ihn für seinen verheerenden Überfall auf Panama, der zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen England und Spanien führt, ins Gefängnis zu stecken, schlägt König Charles II. ihn 1672 zum Ritter und ernennt ihn zum Vizegouverneur von Jamaika. Dort wird er zu einem der reichsten und einflussreichsten Männer, kauft sich drei Zuckerrohrplantagen und mehrt seinen Reichtum als unerbittlicher Sklavenhalter. Morgan baut als Vizegouverneur die Insel sukzessive zu einer stark gesicherten Festung aus, verwaltet sie in seinem Sinne und trägt maßgeblich zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Port Royal, die damalige Inselhauptstadt, entwickelt sich unter Morgans Ägide zu einem der wichtigsten englischen Zentren in der Neuen Welt und zieht Beamte, Geschäftsleute und Freibeuter gleichermaßen an. Als König Charles II. die Kaperfahrer strenger regulieren lässt, muss Henry Morgan sein Geschäftsmodell jedoch überdenken. Statt weiterhin auf Kaperfahrt zu gehen, jagt er - einer der gefürchtetsten Piraten der Karibik - nun seinesgleichen. Selbst Weggefährten, die "seine" jamaikanischen Gewässer unsicher machen, dürfen nicht mehr auf Gnade hoffen. Einer Sache bleibt er jedoch treu bis zum Schluss: dem Alkohol. Er stirbt 1688 an den Folgen seines jahrzehntelangen, exzessiven Alkoholkonsums. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Piraten - in der Populärkultur sind dies meist furchtlose und goldhungrige Männer. Doch auch Frauen haben in der Freibeuterszene mitgemischt - etwa die irische Clanchefin Grace O'Malley. Fast ein halbes Jahrhundert lang verbreitet sie auf ihren Raubzügen in Irland und an der westeuropäischen Atlantikküste Angst und Schrecken. Sie behauptet sich in einer männerdominierten Welt, fordert die englischen Besatzer Irlands mit ihrem Widerstand heraus. Schon zu Lebzeiten macht sich Grace O'Malley einen Namen als talentierte Seefahrerin und brillante Strategin. Mit geschickten politischen Schachzügen und wagemutigen Überfällen kann sie ihren Machtbereich im Westen Irlands stetig vergrößern und sich die Unterstützung anderer Clans sichern. Selbst die rigide englische Regentin Queen Elizabeth I. - ihre größte Widersacherin - ist so angetan von der selbstbewussten Frau, dass sie ihr eine Audienz gewährt und sich beträchtliche Zugeständnisse von ihr abringen lässt. Noch heute gilt Grace O'Malley in Irland als Nationalheldin und Ikone des Widerstandes gegen die Engländer. Sie ist als "Piratenkönigin" in die Geschichte eingegangen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
John Ward - in seiner Heimat gilt er als "größter Halunke Englands". Ein einfacher Fischer, der sich als Pirat den Korsaren anschließt und das Mittelmeer in Angst und Schrecken versetzt. Ward, dessen Leben die Hollywood-Figur Jack Sparrow inspirierte, hat es durch viele Kaperfahrten zu großem Reichtum gebracht und die englische Krone an den Rand eines Krieges mit Venedig geführt. Der Deserteur und Islam-Konvertit ist ebenso unberechenbar wie genial. Wards Geschäftsmodell ist einfach, aber effektiv: Unter dem Schutz muslimischer Piraten - den Korsaren - kapert er Handelsschiffe im Mittelmeer, überzeugt die Besatzungen, sich ihm anzuschließen, und baut so eine stetig wachsende Schlachtflotte auf. Sein wohl größter Coup ist die Kaperung des venezianischen Handelsschiffes "Reniera e Soderina", damals eines der größten Schiffe in der Region. Die wertvolle Beute macht ihn auf einen Schlag reich - führt jedoch zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen dem seinerzeit mächtigen Venedig und England. Obwohl Ward dem englischen König James I. einen Teil der Beute anbietet, um ihn gnädig zu stimmen, lehnt dieser eine Begnadigung des berüchtigten Freibeuters ab. Zu groß ist das Risiko, in einen Krieg mit der mächtigen Seerepublik Venedig zu schlittern. John Ward hat ein Problem: Er kann nicht mehr in seine Heimat England zurückkehren und ist fortan ein Gejagter. Aber Ward, der Zeit seines Lebens ein Meister der Neuerfindung gewesen ist, schafft es auch dieses Mal, ein scheinbar auswegloses Schicksal ins Positive zu drehen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Was macht sie so faszinierend? Die ZDFinfo-Reihe untersucht fünf frühe Hochkulturen, die es an die Spitze der Macht katapultiert hat. Diese Folge zeigt, wie die Menschen lernen, die natürlichen Ressourcen ihrer Territorien erfolgreich einzusetzen. Die Zuschauer lernen die Harappa, die Lianghzu, die Minoer, die alten Ägypter und die Römer kennen. Sie vereint die Kraft des Wassers. Im frühen Ägypten bändigen Menschen die Fluten des Nils. Mit ausgeklügelten Systemen sichern sie ihre Nahrung. Als Nächstes vereint ein mächtiger König das Reich und begründet die Pharaonen-Herrschaft. Doch sie sind nicht das einzige Volk, das das Wasser bändigt. Eine andere frühe Kultur bändigt die zerstörerische Seite des Wassers. Im alten China nutzen die Menschen die Flüsse. Sie erbauen riesige Dämme und Stauseen. Allmählich lernen sie, mit der zerstörerischen Kraft des Wassers zu leben und zu wirtschaften. Besonders einem Volk gelingt es, davon zu profitieren: den Lianghzu. Für die Minoer ist Wasser eine knappe Ressource. Daher spezialisieren sie sich trotz karger Bedingungen auf Tierhaltung, Getreide- und Olivenanbau. Dank ihres Gemeinschaftssinns erblühen Wirtschaft und Kultur. Ihre Ernten bringen sie zu einem "Volkspalast": dem Palast von Phaistos. Auch auf dem indischen Subkontinent wissen frühe Kulturen das Wasser des Indus zu nutzen. Die Harappa profitieren von dem fruchtbaren Industal. Sie errichten das Zentrum Mohenjo-Daro, in dem schätzungsweise 40.000 Menschen leben. Rom ist unter den antiken Zivilisationen ein Spätzünder, doch die Errungenschaften faszinieren bis heute. So gelingt es den Römern, mittels kluger Technik das Wasser zu beherrschen und die Annehmlichkeit von fließendem Trinkwasser bis vor die Haustür transportiert zu bekommen. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Wie gelangen sie an die Macht? Die ZDFinfo-Reihe untersucht fünf frühe Hochkulturen, die den Grundstein ihres Erfolges legen. Diese Folge zeigt, wie Herrscher lernen, ihr Volk zu regieren und zu beschützen. Der Film besucht den Geburtsort Buddhas in Lumbini, die Pyramidenstätte Dahschur, den Schutzwall der Han-Dynastie, die Silberminen von Laurion und die Heerstraße Via Appia. Haben sich die Hochkulturen erst einmal durchgesetzt, müssen ihre Herrscher Stärke demonstrieren. Die chinesischen Han leben in Wohlstand, aber nicht ohne Bedrohungen. Kämpferische Reiternomanden fallen immer wieder in ihr Reich ein. Der Kaiser lässt einen bereits bestehenden Schutzwall verstärken und verlängern. Dadurch zeigt der Herrscher Stärke. In den Minen von Laurion finden sich enorme Mineralvorkommen. Diese führen zum Reichtum des Stadtstaates Athen. Die Athener finanzieren mit dem Reichtum eine imposante Flotte von Kriegsschiffen, die ihnen helfen wird, feindliche Angriffe abzuwehren. Die Römer wollen ein widerspenstiges Volk im Süden Italiens unterwerfen. Sie haben eine geniale Idee und erbauen eine robuste, gerade Heerstraße: die Via Appia. Diese Römerstraße wird zum Prototyp und verdeutlicht, wer das Sagen hat. Der Maurya-König Ashoka bereut seine grausamen Taten und sucht Vergebung im buddhistischen Glauben. Um seinen Thron mit friedlichen Mitteln zu halten, lässt Ashoka den Glauben in seinem Großreich verbreiten und überall im Land religiöse Steinsäulen errichten - noch heute im nepalesischen Lumbini zu betrachten. Als Zeichen für Reichtum, Macht und Unsterblichkeit lässt Pharao Snofru zu Beginn seiner Herrschaft eine imposante Pyramide in Dahschur erbauen. Ein Bauwerk für die Ewigkeit und den Glauben des Pharaos an das Leben nach dem Tod. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Wie kommen sie zu Reichtum und Ansehen? Die ZDFinfo-Reihe untersucht fünf frühe Hochkulturen, die "seltene Schätze" zum Erfolg führen. Diese Folge zeigt, wie die Völker lernen, ihren Reichtum zu vermehren. Der Film entdeckt die Rätsel von Tutanchamuns Grab, einem Schiffswrack in Uluburun, dem antiken Hafen in Ostia, einer internationalen Handelsroute und kostbaren Luxusgütern. Die fünf großen Völker streben nach Reichtum, handeln mit Bodenschätzen, besteuern eroberte Territorien und füllen ihre Staatskassen. Die alten Ägypter verfügen über reiche Goldvorkommen. Sie haben mehr davon, als selbst ein Pharao brauchen kann. Sie tauschen es gegen Holz, Zinn, Silber und Luxusgüter. Die Nachfrage nach dem Gold der Ägypter reißt nicht ab. Sie bringt ihnen unermesslichen Reichtum. Die Mykener profitieren vom internationalen Handel über das Mittelmeer. Das Rätsel um ihren Reichtum bleibt lange ungelöst, bis 1982 Taucher ein mykenisches Wrack vor der Küste von Uluburn entdecken. An Bord des Wracks: Luxusgüter wie exotisches blaues Glas, seltenes Elfenbein - und einiges davon zu kunstvollen Objekten verarbeitet. Das Imperium Romanum scheffelt Geld, indem es jeden und alles besteuert. Die Steuereinnahmen aus den römischen Provinzen ermöglichen den Bewohnern ihrer Hauptstadt ein Leben im Überfluss. Im China der Han-Dynastie lässt Kaiser Wu-Di einen sicheren Diplomatenweg mit Poststationen bauen - von der Hauptstadt bis zur westlichen Grenze seines Reiches. Allmählich entwickelt sich diese Straße zu einem "internationalen" Handelsweg. Die Han beginnen den Handel mit ihrer kostbarsten Ware: der Seide. Der indische Subkontinent ist in mehrere Königreiche unterteilt, die zu dieser Zeit relativ friedlich koexistieren. Das riesige Land besitzt viele natürliche Ressourcen im Überfluss: Fisch, Reis, Holz, Elfenbein und Räucherwaren. Doch die Region verfügt über kostbare Gewürze - Luxusprodukte in der antiken Welt. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Wie behaupten sie sich gegen Feinde? Die ZDFinfo-Reihe untersucht fünf Hochkulturen, die die Zukunft ihrer Bevölkerung sichern. Diese Folge zeigt, wie die großen Mächte lernen, sich vor Feinden zu schützen. Der Film besucht die Welterbestätte Karnak, das Grab von Philipp II. in Vergina, den Durbar-Platz in Bhaktapur, den Chitwan-Nationalpark und die Trajanssäule in Rom. Ehrgeizige Imperien wollen expandieren. In einer Welt, in der Feinde auf jede Schwäche lauern, müssen sie mit Stärke und Klugheit ihr Volk verteidigen, Rivalen angreifen und Länder erobern. Im antiken Griechenland bedroht eine persische Übermacht die Stadtstaaten. König Leonidas von Sparta will mit einer Eliteeinheit den Feind aufhalten. In der Schlacht bei den Thermopylen kommt es zu einem tragischen Ausgang. Im alten China steht die Shang-Dynastie vor dem Fall. In der Schlacht von Muye am Gelben Fluss greifen die zahlenmäßig unterlegenen Zhou mit 300 Streitwagen das Heer der Shang an. Ihre Streitwagen durchbrechen die Reihen der gegnerischen Fußsoldaten. Die Zhou besiegen die Shang. Sie übernehmen die Macht und gründen eine neue, eigene Dynastie. Am Fluss Hydaspes steht König Poros Alexander dem Großen gegenüber. Um sein Reich zu verteidigen, setzt er im Kampf auf furchteinflößende, lebende Waffen: Kriegselefanten. 200 indische Elefanten durchbrechen die Angriffslinie Alexanders. Doch die Elefanten sind schlecht ausgebildet, geraten in Panik und trampeln die eigenen Soldaten nieder. Die Hethiter bedrohen das Pharaonenreich von Ramses II. mit einer großen Armee. Doch der altägyptische Feldherr will großen Ruhm erlangen. In der Schlacht von Kadesh erweisen sich seine schnellen, wendigen "Hightech-Streitwagen" zwar in einer einzelnen Schlacht als überlegen, nicht jedoch als siegreich über den ganzen Krieg. Eine andere Strategie verfolgt man im Römischen Reich. Hier führt das stehende Heer des Imperiums auf den Höhepunkt seiner Macht. Die große Schlagkraft und die römische Berufsarmee verändern die antike Welt. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Wie regieren ihre Herrscher und Herrscherinnen das Volk? Die ZDFinfo-Reihe zeigt, wie in fünf Hochkulturen das Volk regiert wird. In dieser Folge stehen das UNESCO-Weltkulturerbe Kolosseum, der Totentempel der Hatschepsut in Ägypten, das Mausoleum von Kaiser Qin Shihuangdi, die Akropolis in Athen und der Pashupatinath-Tempel in Kathmandu auf dem Programm. Ob durch Täuschung, Religion, Legalismus, Demokratie oder Amüsement - die Regierenden wollen ihr Volk strukturieren und kontrollieren. Pharaonin Hatschepsut benötigt zu Regierungsbeginn die Unterstützung der Götter. Daher lässt sie sich als Mann in Pharaonengewand abbilden und als von den "Göttern" abstammend darstellen. Zwar kann sie das einfache Volk überzeugen, nicht jedoch die Einflussreichen. Erst der Bau einer monumentalen Tempelanlage legitimiert die Königin Ägyptens. König Samudragupta führt in seinem Reich eine neue Gesellschaftsordnung ein - basierend auf den heiligen Schriften des Hinduismus. Die sogenannten Veden dienen ihm als Referenz für eine neue soziale Hierarchie: die Kasten. Das System der Kasten wird ein wirkungsvolles Instrument, um die Macht und Kontrolle im Staat auszuüben. Der zweite Kaiser Wu-Di ist auf dem Thron und sucht nach einer "sanfteren" Regierungsform. Er entdeckt eine vergessene philosophisch-politische Lehre wieder: den Konfuzianismus. Der Konfuzianismus soll die chinesische Gesellschaft leiten und regieren. Die neue Staatsphilosophie verhilft dem Kaiser zu einer langen Herrschaft und festigt die Macht der Han-Dynastie. Eine Staatskrise stellt das expandierende Imperium Romanum auf die Probe. Am Ende des Vierkaiserjahres ordnet der Kaiser den Bau einer Spielstätte für das Volk an: das Kolosseum. Die Eröffnung erlebt er persönlich nicht. Die staatlich verordnete Unterhaltung wird den amtierenden Kaisern bis zum Ende des Römischen Reiches für ihre politischen Zwecke dienen. Die Bürger Athens haben genug von der Tyrannei ihrer Herrscher. Die frühe attische Form des Mitspracherechts sorgt für politische Stabilität und ermöglicht die Entfaltung von Kunst und Kultur. Diese frühe Form von Demokratie führt das antike Griechenland in ein neues Zeitalter. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Was ist das Geheimnis antiker Kulturen? Was löst ihren Untergang aus? Die ZDFinfo-Reihe zeigt, welches Vermächtnis uns fünf dieser Hochkulturen hinterlassen haben. In dieser Folge zeigt der Film den Tempel von Philae in Ägypten, die Stupa von Bodnath in Nepal, die Aurelianische Mauer von Rom, das Mausoleum Qin Shihuangdis und das griechische Theater in Thorikos. Ob durch den Tod eines mächtigen Anführers, maßlose Herrscher, Rebellion, Hofpolitik oder Eindringlinge - der Untergang ist unausweichlich. Nach dem Tod von Alexander dem Großen zerfällt dessen Reich. Durch seine Eroberungen vernetzen sich viele der alten Kulturen und nehmen Einfluss auf die spätere Epoche des Hellenismus. Das Geschlecht der Ptolemäer regiert das einst stolze Ägypten. Um die Ägypter zu besänftigen, erbauen sie den Tempel von Philae. Doch führen Korruption und Ausschweifungen zum Untergang des einstigen Pharaonenreiches. Die ägyptische Kultur verblasst - bis im 18. Jahrhundert der Stein von Rosette wiederentdeckt wird und hilft, diese Hochkultur zu entschlüsseln. Auch die Gupta-Dynastie kann sich nicht halten. Ihr Reich zerfällt. Doch die Vielfalt der Menschen und das Nebeneinander von Religionen halten bis heute Einfluss auf Indien. Die Spuren der Shang-Dynastien verblassen. Doch Artefakte aus ihrer Zeit leisten heute einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der frühen chinesischen Schrift: die Orakelknochen. Die Überreste des Römischen Reiches befinden sich überall, wo die Römer geherrscht haben. Ob in Rom oder seinen Provinzen: Überall finden sich römische Bauwerke - Zeugnisse der technischen und militärischen Fähigkeiten des einst großen Volkes. Schon vor Jahrtausenden bestimmen große Mächte die Geschicke der Menschen in Ägypten, China, Indien, Griechenland und Rom. Sie kämpfen um Macht, Land und ums Überleben. Die Doku-Reihe stellt 3000 Jahre alte Geschichte aus ungewöhnlicher Perspektive dar: Der Kampf von fünf großen Mächten wird stets von Herausforderungen geprägt. Wie die Völker darauf reagieren, bestimmt über Sieg und Niederlage.
Noch immer gilt - Infektionskrankheiten wie Grippe oder COVID-19 können verheerenden Schaden anrichten. Hygiene bleibt eine Frage von Leben und Tod und ist eine Welt zwischen Pest und Puder. Jede Epoche, jede Zivilisation hatte ihre eigenen Hygienevorstellungen. In der abenteuerlichen Geschichte der Hygiene waren Aberglaube, Irrtümer und Widerstände zu überwinden, ehe Ingenieure, Wissenschaftler und Politiker Meilensteine der Hygiene durchsetzten. Große Namen sind damit verbunden: Der Hygiene-Professor Max von Pettenkofer sorgte in München erstmals für sauberes Trinkwasser und ein vorbildliches Abwassersystem. Kaiser Napoleon III. und sein Stadtbaumeister Haussmann schufen in Paris eine neue Lufthygiene, Ignaz Semmelweis bekämpfte den Tod durch Sepsis mit "Hände waschen", Louis Pasteur erforschte lebensrettende Impfmittel, und Robert Koch konnte Bakterien als Ursache für Epidemien nachweisen. Internationale Megaveranstaltungen wie die Hygiene-Ausstellung 1911 in Dresden propagierten die "Volksgesundheit" und schufen damit ein neues Hygienebewusstsein auch bei der breiten Bevölkerung. Und der Staat entdeckte die Vorteile des "gesunden" Bürgers. In der Folge entstanden "Volksbäder", auch Wohnungen von Arbeitern erhielten Toiletten und fließend Wasser. Gesundheitsämter und Hygiene-Institute sorgen seitdem für die Gesundheit der Bürger.
Kartenspiele - ob im Wilden Westen oder an europäischen Königshöfen, seit Jahrhunderten wird auf der ganzen Welt gespielt. Für die einen Zeitvertreib, für die anderen gefährliche Verlockung. Oft schwebt der Hauch des Verruchten und Verbotenen über dem Spiel. Doch was ist das Faszinierende daran? Von seinen Anfängen im 12. Jahrhundert in Fernost bis zu den schillernden Spieltischen im heutigen Las Vegas - das Kartenspiel hat viele Gesichter. Die Dokumentation begleitet unter anderem den professionellen Kartenspieler Chris Willet in die Glücksspielmetropole Las Vegas. Dort versucht er, sein Glück an verschiedenen Spieltischen zu machen und seinen Einsatz beim Blackjack zu verdoppeln. In Wiesbaden schaut der Film dem erfahrenen Croupier Friedhelm Höbel über die Schulter, der geheime Einblicke in die Vorbereitungen eines Pokerabends gibt und die Etikette sowie die verschiedenen Charaktere in Spielbanken erklärt. Wertvolle Erkenntnisse in die kulturelle und historische Bedeutung der Spielkarten erreicht der Film durch tiefe Einblicke in die Geschichte der Karten. Kartenspiel-Experten wie Thierry Depaulis aus Paris erklären den teilweise holprigen Weg der Kartenspiele von ihren Anfängen vor über 800 Jahren in Fernost bis heute. Und ein Besuch in der Spielkarten-Hauptstadt Europas, Turnhout in Belgien, zeigt nicht nur, wie Spielkarten traditionell hergestellt wurden und wie sie heute designt werden, sondern welche eigenen kleinen Geheimnisse und Geschichten die kunstvollen Motive der Karten erzählen. Zwischen Spielspaß und Millionengeschäft: die zwei Gesichter des Kartenspiels. Es ist ein weltweit beliebter Zeitvertreib, doch oft schwebt der Hauch des Verruchten über dem Spiel. Das hat Tradition.
Explodierende Sterne und kollidierende Kontinente haben unsere Erde geformt. Die Geschichte der Menschheit ist untrennbar mit diesen Ereignissen der Urzeit verknüpft und hat sie geformt. Die Entwicklung beruht auf physikalischen, geologischen und chemischen Prozessen. Der Anbau von Getreide ist ein Meilenstein für die Entstehung von Hochkulturen. Historiker Jonathan Markley untersucht die Entstehung der Menschheit. In der ersten Episode der Reihe "Deep Time History" analysiert Prof. Jonathan Markley die Entstehung der ersten Gesellschaften. Dabei untersucht er nicht nur die Entwicklung der Menschen von Jägern und Sammlern zu Stadtbewohnern, die Handel betreiben und Schriften nutzen. Der Historiker blickt auch tief in die Geschichte der Erdentstehung zurück und deckt ungeahnte Zusammenhänge auf.
Vor Jahrmillionen von der Plattentektonik auseinandergerissene Kontinente werden erneut miteinander verbunden. Die Reisen von Kolumbus bringen der Menschheit bahnbrechende Erkenntnisse. Nutzpflanzen und Nutzvieh gelangen von einer Region in sämtliche andere Gegenden der Erde. Auf diese Weise ändert sich die Ökologie des gesamten Planeten. "Die Zeit der Entdeckungen" ist die zweite Folge der dreiteiligen Doku-Serie "Deep Time History". In dieser Episode analysiert Forscher Prof. Jonathan Markley, wie die Entdeckung des Pfeffers die Menschheit beeinflusste. Dabei untersucht er nicht nur die Entdeckung von Gewürzen, Kulturen und Tierarten. Der Historiker blickt auch tief in die Geschichte der Erdentstehung zurück und deckt ungeahnte Zusammenhänge auf.
Verglühende Sterne und Chlorophyll bereiten den Weg für Massenproduktion und Kriege. Die Geschichte der Industrialisierung wurzelt dabei tief in urzeitlichen Ereignissen. Nitrate ermöglichen die Ernährung von Millionen Menschen. Doch der Chemiker Fritz Haber entdeckt auch ihre Sprengkraft. Eine Massenvernichtungswaffe ist geboren. "Der Weg in die Moderne" ist die dritte Folge der dreiteiligen Doku-Serie "Deep Time History". In dieser Episode zeigt der Forscher Prof. Jonathan Markley nicht nur die Entwicklung von Energiegewinnung durch Bäume hin zur Konstruktion von Schiffen und schließlich von Autos. Er analysiert auch, wie aus Sternentrümmern das entscheidende Element Eisen entsteht und wie sich daraus letztlich unsere Planeten formen. Dabei blickt der Historiker tief in die Geschichte der Erdentstehung zurück und stellt ungeahnte Zusammenhänge vor.
Rasse. Wahn. Verbrechen. - Die Geschichte des Rassismus
D 2024
45'
Die Geschichte des Rassismus ist voller gewaltsamer - und kaum bekannter - Kapitel. Woher kommt der Hass gegen das Fremde? Sieben Fakten zum Thema Rassismus. Wer weiß schon, dass der moderne Rassismus von Spanien aus die Welt erobert hat? Oder, dass es Rassismusvorwürfe gegen die britischen Royals nicht erst seit Meghan gibt? Warum sind schwarze Filmfiguren noch immer ein Aufregerthema? Die Dokumentation zeigt, wie sich die rassistische Idee von der Überlegenheit der weißen "Rasse" aus einem antisemitischen Pogrom entwickelt und sich in Europa und den Kolonien der "Neuen Welt", Afrikas und Asiens fortsetzt. 1619 erreicht die "White Lion" als erstes Sklavenschiff Nordamerika. Es folgt eine Geschichte voller Rassismus und Gewalt. Hier setzt sich der transatlantische Dreieckshandel fort. Europäer tauschen Waffen, Schnaps und Stoffe gegen Sklaven, die Afrikas Könige bei ihren Feinden rauben. In Amerika werden die schwarzen Sklaven gezwungen, die Reichtümer der Neuen Welt zu produzieren - Zucker, Tabak und Gold -, die ihre Besitzer wiederum teuer nach Europa verkaufen. Ein weiteres Kapitel handelt von Indien und dem dunklen Erbe der britischen Krone. Es thematisiert das Massaker von Amritsar, blickt aber auch auf neuere Rassismusvorwürfe gegen die Royals. Die Dokumentation behandelt auch eine Form des Hasses, die seit mehr als tausend Jahren die Menschheit vergiftet: Antisemitismus. Ein einschneidendes Datum in der deutschen Geschichte ist der 9. November 1938: Die Pogromnacht gilt als Auftakt zum Holocaust. 1992 erlebt Deutschland kurz nach der Wiedervereinigung die schwersten fremdenfeindlichen Ausschreitungen seit der NS-Zeit. In Rostock-Lichtenhagen attackiert ein Mob Rechtsextremer tagelang das sogenannte Sonnenblumenhaus. Wehrlose Asylbewerber müssen um ihr Leben bangen. Wie Bilder und Stereotype unsere Vorstellungen prägen, zeigen die Fälle von "Vom Winde verweht" und Disneys "Arielle, die Meerjungfrau". Als erste afroamerikanische Schauspielerin gewinnt Hattie McDaniel einen Oscar für ihre Nebenrolle in "Vom Winde verweht". Später wird sie jedoch auch für ihre Darstellung einer schwarzen Dienstmagd angegriffen, weil sie das Klischee der einfältigen Schwarzen gespielt habe. Wegen rassistischer Stereotype enthält der Film mittlerweile einen Warnhinweis. Doch die Zeiten ändern sich. 2019 wird bekannt, dass Halle Bailey die Hauptrolle in einem Disney-Film bekommt. Als schwarze Meerjungfrau sorgt sie für Begeisterungsstürme - doch rassistische Kommentare im Netz bleiben nicht aus. 2020 erschüttert ein unfassbares Video die Welt. Es zeigt, wie der Afroamerikaner George Floyd durch einen Polizeibeamten in Minneapolis getötet wird. Die Tat löst weltweit "Black Lives Matter"-Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus.
Zwischen zwei Ozeanen gelegen, nutzen die USA die Geografie zu ihrem Vorteil. Flüsse und Rohstoffvorkommen treiben Expansion und Industrialisierung voran. Doch reicht das für die Zukunft? Der Aufstieg Amerikas beruht auch auf seinen einzigartigen geografischen Gegebenheiten. Fruchtbare Böden, schiffbare Flüsse und Rohstoffvorkommen begünstigen Landwirtschaft, Handel und Industrialisierung. Doch geopolitische Veränderungen fordern die USA heraus. Die USA verdanken ihren Aufstieg nicht nur ihrer politischen und wirtschaftlichen Stärke, sondern auch ihrer Geografie. Fruchtbares Ackerland in den Great Plains, schiffbare Flüsse wie der Mississippi und riesige Rohstoffvorkommen an Kohle, Erdöl und Eisen ermöglichten eine beispiellose Expansion. Die isolierte Lage zwischen Atlantik und Pazifik schützte das Land vor Invasionen und schuf gleichzeitig eine strategische Ausgangsposition für den Welthandel. Doch Amerikas Einfluss ist nicht mehr unangefochten: China und andere aufstrebende Mächte fordern die Vorherrschaft heraus. Können die USA ihre geopolitische Vormachtstellung behaupten? "Imperium - Karten der Macht" zeigt, wie die Geografie die Weltgeschichte prägt und über Aufstieg und Fall von Supermächten entscheidet. Strategische Grenzen, natürliche Ressourcen und klimatische Bedingungen beeinflussen seit jeher politische Entscheidungen und wirtschaftlichen Erfolg - und bleiben auch im 21. Jahrhundert der Schlüssel zum globalen Mächtespiel.
Russland, das größte Land der Erde, verfügt über riesige Rohstoffvorkommen und strategisch wichtige Grenzen. Wie hat diese Geografie seine Geschichte und seinen Aufstieg beeinflusst? Russland erstreckt sich über zwei Kontinente und elf Zeitzonen. Doch trotz seiner Größe fühlt es sich bedroht. Extreme klimatische Bedingungen und die Suche nach Ressourcen beeinflussen immer wieder die Politik und die Geschichte Russlands. Russland ist eine Landmacht mit einer enormen geografischen Vielfalt - von den eisigen Küsten der Arktis über die Weiten der sibirischen Taiga bis zu den fruchtbaren Ebenen im Westen des Landes. Doch das riesige Territorium birgt auch Herausforderungen: Die geografischen Grenzen sind kaum geschützt, die Häfen oft eisbedeckt. Diese Gegebenheiten prägen Russlands Politik seit Jahrhunderten - von der zaristischen Expansion über die sowjetische Industrialisierung bis zur heutigen Weltpolitik. Doch welche Rolle haben Flüsse, Ressourcen und Seewege im Laufe der Geschichte gespielt? Und warum fühlt sich Russland trotz seiner Größe immer wieder bedroht? "Imperium - Karten der Macht" zeigt, wie die Geografie die Weltgeschichte prägt und über Aufstieg und Fall von Supermächten entscheidet. Strategische Grenzen, natürliche Ressourcen und klimatische Bedingungen beeinflussen seit jeher politische Entscheidungen und wirtschaftlichen Erfolg - und bleiben auch im 21. Jahrhundert der Schlüssel zum globalen Mächtespiel.
Von den Gipfeln des Himalaja bis zur Wüste Gobi - Chinas Geografie prägt seit jeher seine Geschichte und seinen Aufstieg. Und begründet damit eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Flüsse wie der Jangtse ermöglichen Handel und Kultur, Gebirge schützen vor Invasionen, und fruchtbare Ebenen fördern Landwirtschaft und Bevölkerungswachstum. Wie beeinflussen Chinas Landschaften seine Entwicklung und seinen globalen Einfluss? China ist nicht nur eine Nation - sondern auch ein Imperium und ein globaler Akteur. Doch seine Geschichte ist vor allem durch seine geografische Vielfalt geprägt: Die mächtigen Gebirgszüge des Himalaja schirmen es nach Westen ab, der Gelbe Fluss und der Jangtse ermöglichen einst den Aufstieg der chinesischen Kultur. Heute nutzt China seine Geografie gezielt zur wirtschaftlichen Expansion - mit der "Belt and Road Initiative" schafft es neue Handelswege und sichert sich geopolitische Macht. Doch der Wettlauf um Einfluss und Ressourcen führt auch zu Spannungen - im Südchinesischen Meer, in Xinjiang und in den globalen Handelsbeziehungen. "Imperium - Karten der Macht" zeigt, wie die Geografie die Weltgeschichte prägt und über Aufstieg und Fall von Supermächten entscheidet. Strategische Grenzen, natürliche Ressourcen und klimatische Bedingungen beeinflussen seit jeher politische Entscheidungen und wirtschaftlichen Erfolg - und bleiben auch im 21. Jahrhundert der Schlüssel zum globalen Mächtespiel.
Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte des Essens. Als unsere Vorfahren das Feuer beherrschten, begannen sie zu garen. Das brachte die Entwicklung des Menschen voran. Mit der Sesshaftigkeit ging auch die Erzeugung von Nahrungsmitteln in großen Mengen einher. Städte entstanden, Hochkulturen und erste Nahrungsfabriken wie eine ägyptische Großbrauerei, die täglich 22.000 Liter Bier produzierte. Nahrung definiert soziale Unterschiede: Sie kann Konflikte schüren oder Frieden stiften. Wie im alten Rom, wo Bürger kostenlos Brot und Getreide erhielten. Beginnend mit den ersten gebratenen Fleischkeulen weiter bis zur feinen bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts zeigt die zweiteilige Reihe: Was hat das Essen mit uns gemacht - und wir mit ihm?
Mit dem Überschuss an Nahrung wurde das Konservieren wichtig. Salz, das "weiße Gold", ermöglichte Seefahrern am Ende des 15. Jahrhunderts das Überleben mit gepökeltem Fleisch. Die Eroberer brachten Nahrungsmittel aus der "neuen Welt" mit, die die europäische Küche nachhaltig veränderten: Kartoffeln, Mais, Tomaten und das Luxusgut Kakao. Die moderne Küche ist ohne diese Zutaten kaum noch denkbar. Die Industrialisierung veränderte das Essen: Es wurde kalorienreicher, vor allem aber reproduzierbar und haltbar. Durch Louis Pasteurs Verfahren zur Keimabtötung durch Erhitzen wurde die Lebensmittelproduktion revolutioniert. Industrialisierte Nahrung war nun für mehr Menschen verfügbar, häufig jedoch bei minderer Qualität. Inzwischen gehören industriell hergestellte Produkte wie Tütensuppen und Fertiggerichte zwar zur Selbstverständlichkeit, stehen jedoch stark in der Kritik. Unser Essen verändert sich permanent: mit Auswirkungen auf soziale Strukturen, politische Entwicklungen und kulinarische Gewohnheiten. Beginnend mit den ersten gebratenen Fleischkeulen weiter bis zur feinen bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts zeigt die zweiteilige Reihe: Was hat das Essen mit uns gemacht - und wir mit ihm?
Seit Jahrtausenden ist Gold das Attribut von Göttern, Königinnen und Königen. Die Geschichte des Edelmetalls ist spannend und grausam zugleich. Und noch heute gibt sie Forschern Rätsel auf. Welche Bedeutung hat Gold für die Menschheit? Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentationsreihe erzählt von legendären Schätzen und dem alchemistischen Traum, Gold selbst herzustellen. November 1922, kurz vor Sonnenuntergang: Howard Carter steigt im Tal der Könige zur Gruft eines ägyptischen Pharaos hinab. Er stemmt den vermauerten Eingang auf, uralte Luft schlägt ihm entgegen. Mit zittrigen Händen hält er eine Kerze in den Mauerspalt. Was er sehe, fragt man hinter ihm. Carter raunt: "Wunderbare Dinge!" Carter hat soeben das Grab von Tutanchamun geöffnet und damit den größten Schatz der Moderne entdeckt. Bis heute ist es für viele ein Traum, was Howard Carter vor rund hundert Jahren gelang: eine Grabkammer voller Gold zu finden und Einblicke in längst untergegangene Welten zu gewinnen. Es sind seine hervorragenden Eigenschaften, die Gold so wertvoll machen. Es korrodiert kaum, es hat eine schier unvergängliche Dauer und ist damit wie gemacht für die Ewigkeit. Gold steht für Macht und Schönheit, lange bevor es einen Geldwert hat. Es sind seine Farbe und Symbolkraft, für die es von den frühen Kulturen verehrt wird. Gold ist für sie ein Geschenk des Himmels und ein unentbehrliches Prestigeobjekt auf der Reise ins Jenseits. Die Dokumentation folgt der Spur des Goldes in das älteste bekannte Goldbergwerk der Menschheit, enthüllt den wahren Kern der Sage vom Goldenen Vlies und lässt die Gier nach dem Edelmetall in den Versuchen von Alchemisten lebendig werden, die Blei zu Gold verwandeln wollten. Gold ist aber auch das älteste Recyclingprodukt der Menschheit. Es lässt sich immer wieder einschmelzen. Gold ist so tief verwurzelt in den Kulturen dieser Welt, dass es vermutlich noch lange das begehrteste Edelmetall der Menschheit bleiben wird - als Wertanlage und als Schmuck. Die Reihe erzählt von der ewigen Gier der Menschen nach Gold und warum das glänzende Edelmetall bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Gier nach Gold - das ist der Kern vieler Märchen, Mythen und Sagen. Das glänzende Metall steht für Schönheit, Reichtum und Macht. Und stets behält es seinen Glanz. Getrieben vom Traum nach schnellem Reichtum, schürfen Abenteurer seit jeher selbst nach winzigen Goldkrümeln. So betörend seine Schönheit, so zerstörerisch ist die Jagd nach dem Edelmetall. Die Dokumentation zeigt, warum Gold bis heute die Menschen fasziniert. Seit jeher wird das Edelmetall verehrt. Es spiegelt die Macht der Sonne wider, in vielen Kulturen gilt es sogar als göttlich. Skythen, Kelten und Römer, alle waren von dem legendären Material fasziniert. Die Kelten perfektionierten die Goldschmiedekunst und hinterließen uns erstaunliche Kunstwerke. Heute analysieren Wissenschaftler und Forscher diese fein gearbeiteten Schätze. Dabei gibt ihnen das Metall immer wieder Rätsel auf, die sich auch mit modernster Technik nicht in jedem Fall lösen lassen. Gold gilt aber auch als Synonym für Reichtum. Historischen Quellen zufolge ließ Krösus, der legendäre König der Lyder, um 560 vor Christus die ersten Goldmünzen mit einheitlichem Gewicht prägen. Lange Zeit bestimmt der Goldstandard den Wert nationaler Währungen auf den internationalen Finanzmärkten. Bis heute hütet jeder Staat seinen Goldschatz als Basis und Ausdruck seiner wirtschaftlichen Potenz. Das 19. Jahrhundert ist die Zeit des Goldrausches, der Hunderttausende in die unwirtlichsten Gebiete lockt, in den "Wilden Westen" der USA oder in den Norden Kanadas. Aus abgelegenen Regionen werden boomende Bergbauregionen mit florierenden Städten. Doch die Gier nach Gold hat einen hohen Preis. Vielerorts hinterlässt der Abbau eine Spur der Verwüstung und der Verseuchung mit giftigen Substanzen und schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt - bis heute. Die Reihe erzählt von der ewigen Gier der Menschen nach Gold und warum das glänzende Edelmetall bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Als junge Nation befreien sich die USA aus der britischen Kolonialherrschaft, erzwingen im Bürgerkrieg blutig die Einheit und steigen im Ersten Weltkrieg zur Weltmacht auf. Aus dem Unabhängigkeitskrieg erwächst eine Nation, die Freiheit und Gleichheit verspricht. Im Bürgerkrieg drohen die USA fast zu zerbrechen. Doch der Bund hält. Vereint erobern sie den Westen und etablieren sich im 20. Jahrhundert als neue militärische Macht. Im Jahr 1776 erklären 13 Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. George Washington, der Anführer im Befreiungskrieg, wird der erste Präsident der USA. Die Verfassung von 1789 etabliert demokratische Prinzipien. Doch das Versprechen von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück steht im Widerspruch zur Sklaverei und der Unterdrückung der indigenen Bevölkerung. Die Frage der Sklaverei spaltet das Land und mündet 1861 im Bürgerkrieg. Präsident Abraham Lincoln erklärt alle Sklaven für frei. Der Krieg endet 1865 mit der Kapitulation des Südens und mit Lincolns Ermordung. Im 19. Jahrhundert expandieren die USA. Mit dem Konzept des "Manifest Destiny" begründen sie ihren Anspruch, den Kontinent zu beherrschen. Die indigenen Völker werden in Reservate verdrängt, und am Ende des Jahrhunderts werden die USA sogar Kolonialmacht: Sie übernehmen Kuba, die Philippinen und Hawaii. 1917 treten die USA in den Ersten Weltkrieg ein. Sie mobilisieren vier Millionen Soldaten und zwingen das Deutsche Reich zusammen mit ihren Alliierten zur Kapitulation. Die USA beweisen im Ersten Weltkrieg erstmals ihre globale Stärke - der Weg zur führenden Weltmacht des 20. Jahrhunderts ist vorgezeichnet. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Aus Isolationismus zur Weltmacht: Nach Jahren des Rückzugs steigen die USA im Zweiten Weltkrieg zur Militärnation auf. Atomwaffen, Kalter Krieg und das Trauma Vietnam prägen ihr Selbstbild. Als Kämpfer für Freiheit und Demokratie gehen die USA siegreich aus dem Zweiten Weltkrieg hervor und begründen ihren Ruf als Weltpolizist. Doch sie führen auch "schmutzige Kriege" und hintergehen eigene Ideale. In Vietnam endet ein Krieg erstmals mit einer Niederlage. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 werden die USA die entscheidende Militärmacht im Zweiten Weltkrieg. In Europa treiben US-Soldaten den Vormarsch gegen Nazideutschland voran, im Pazifik kämpfen sie gegen das japanische Kaiserreich. 1945 setzen die USA in Hiroshima und Nagasaki erstmals Atombomben ein - Waffen, deren Zerstörungskraft Kriege beenden, aber auch ganze Städte vernichten können. Ein neues Zeitalter beginnt, in dem die USA eine Schlüsselrolle spielen - militärisch, aber auch beim Aufbau der Vereinten Nationen. Im Kalten Krieg ringen die USA mit der Sowjetunion weltweit in Stellvertreterkriegen um die Vorherrschaft. Ab 1950 verteidigen sie Südkorea gegen den kommunistischen Norden. In den 1960er-Jahren bringt die Kuba-Krise die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Die USA pochen auf ihre Einflusssphäre in der Karibik und verhindern russische Raketen auf Kuba. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in Vietnam. Der Einsatz chemischer Waffen und massive zivile Opfer untergraben den Anspruch der USA, im Namen von Freiheit und Frieden zu handeln. Die Niederlage von 1975 erschüttert ihr Selbstverständnis nachhaltig. Der Sturz des Schahs im Iran und die Geiselnahme von Botschaftsmitarbeitern setzen den Keim für einen Konflikt, der viele Jahre später eskaliert. Am Ende des Kalten Krieges bleiben die Vereinigten Staaten die einzige Supermacht. Doch militärische Stärke allein garantiert weder Kontrolle noch moralische Autorität. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Nach 9/11 beginnt der "War on Terror" - Afghanistan und Irak sind Schauplätze eines globalen Feldzugs. Donald Trump definiert die Rolle der USA neu: Macht ersetzt Bündnisse, Kriege brechen aus. Terroristen-Jagd, Folterskandale und Drohnenkrieg prägen nach dem Terror von Al-Kaida die US-Außenpolitik. Doch in der Heimat herrscht zunehmend Kriegsmüdigkeit. Donald Trump propagiert "America first" und führt sein Land dennoch in einen Krieg mit dem Iran. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 schwört US-Präsident George W. Bush die Amerikaner auf einen Feldzug gegen den Terror ein. Zuerst im Visier: Afghanistan. Ziel ist die Zerschlagung des Terrornetzwerks Al-Kaida und die Suche nach Osama bin Laden. Doch auf den schnellen Sturz der Taliban folgt ein Einsatz, der zwei Jahrzehnte dauern soll. Ohne UN-Mandat greifen die USA 2003 den Irak an. Begründung: Der Irak baue Massenvernichtungswaffen und unterstütze den Terror. Doch für beides gibt es keine Belege. Der Sturz von Saddam Hussein hinterlässt ein Machtvakuum. Aufstände, Besatzung und Gewalt destabilisieren den Irak - und sind der Nährboden für den sogenannten Islamischen Staat. Der Versuch, durch Regimewechsel Frieden und Demokratie im Nahen Osten zu schaffen, scheitert. Zugleich beschädigen Folterskandale in Guantanamo und Abu Ghraib die Glaubwürdigkeit der USA. In der Heimat stoßen die Kriege in Übersee mehr und mehr auf Ablehnung. Die USA stecken in einer moralischen und militärischen Sackgasse. Unter Barack Obama und Joe Biden wandelt sich die Strategie. Sie ist geprägt vom Drohnenkrieg, dem chaotischen Abzug aus Afghanistan bis hin zur Unterstützung der Ukraine gegen Russland. Dann kommt Donald Trump erneut an die Macht. Mit der Parole "America first" geht es ihm nicht mehr um globale Ordnung, sondern um nationalen Nutzen. Der Kampf ums Öl ist die treibende Kraft. Bündnisse verlieren an Bedeutung, alte Freunde scheinen neue Feinde zu sein. Trump droht unverhohlen mit militärischer Macht. In diesem Klima eskaliert der Konflikt mit Iran. Die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten den Weg in ein neues kriegerisches Zeitalter. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Wie kommt das Steak eigentlich auf meinen Tisch? Und warum werden Lebensmittel teurer? Die zweiteilige Doku-Reihe erklärt das System Landwirtschaft. Die Landwirtschaft gibt es seit mehreren Tausend Jahren. Doch ab wann wurde sie zu einer modernen Industrie? Zwei unterschiedliche Landwirtschaftsbetriebe geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die Sorgen und den Druck, unter dem sie stehen. Die Geschichte der Landwirtschaft ist eng verknüpft mit der Geschichte des Überlebens. Die Bedarfswirtschaft beginnt vor etwa 10.000 Jahren, dem Neolithikum - als aus nomadischen Jägern und Sammlern sesshafte Bauern werden. Im Laufe der Jahrhunderte werden Produkte wie Fleisch und Milch, Wolle und Leder immer wichtiger für die Versorgung der Bevölkerung. Während sich im Mittelalter die Bauern hauptsächlich von Getreide und Gemüse ernähren, ist Fleisch häufig nur dem Adel und Klerus vorbehalten. Bis zum 19. Jahrhundert produzieren Bauern noch kleine Mengen für viel weniger Menschen. Im Laufe der Industrialisierung führen moderne Technik, Bodenreformen und wirtschaftliches Denken in der Landwirtschaft zu einer Kehrtwende - damit immer mehr Menschen ernährt werden können. Mit dem Ersten Weltkrieg kommen Entwicklung und Fortschritt zum Erliegen. Die Menschen hungern. "Das Streben nach Autarkie ist deshalb für die gesamte Zeit zwischen 1914 und 1945 sozusagen das zentrale Paradigma", sagt Landwirtschaftshistoriker Prof. Frank Uekötter. Dies greifen die Nationalsozialisten auf und fördern die industrielle Landwirtschaft. Mit dem Eroberungskrieg im Osten Europas pressen sie nicht nur Land aus, sie zwingen die Zivilbevölkerung auch zur Arbeit in der deutschen Landwirtschaft. In den sogenannten Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg wächst allmählich die Bevölkerung in West- wie Ostdeutschland. In der BRD kommt es zum Überfluss in der Lebensmittelproduktion, auch wegen der einsetzenden Subventionspolitik in Europa. Welche bahnbrechenden Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass in Deutschland seit Jahrzehnten niemand mehr Hunger leiden muss - und welche Probleme haben Intensivierung, Spezialisierung und Technisierung mit sich gebracht? Wie hat sich unser Verhältnis zu Lebensmitteln in den vergangenen 200 Jahren verändert? Die zweiteilige Doku-Reihe begibt sich auf Spurensuche.