Gold treibt die Welt an. "Die Spur" verfolgt seinen Weg vom illegalen Abbau bis in die Auslage deutscher Juweliere und die Portfolios globaler Investoren. Wer beherrscht den Markt? Während die Preise weltweit klettern, steigt der Kolumbianer Christian in seine illegale Mine. Anbieter in Europa versuchen, mit Fairtrade-Gold solchen Abbau zu bremsen. Kann das gelingen, wenn Gold für Kolumbiens Kartelle wichtiger wird als Koks? ZDF-Autor und Kameramann Christopher Stöckle besucht abgelegene Minen, in denen unter lebensgefährlichen Bedingungen nach Gold geschürft wird. Er trifft Kartellmitglieder, die das Gold durch ein undurchsichtiges Netzwerk von Scheinfirmen in den legalen Markt schleusen, und er zeigt die geheimen Vertriebswege, über die das "schmutzige" Gold schließlich in den weltweiten Handel gelangt. Christopher Stöckle ist unterwegs mit Schmugglern, Minenarbeitern, Insidern. Er begleitet die Polizei bei ihrer Arbeit, um so das dunkle Geschäft hinter dem glänzenden Metall offenzulegen. Mehr unter https://diespur.zdf.de
Das asiatische Beben - eine Finanzkrise und ihre Folgen
D 2022
45'
Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts hat sich die Menge des Kapitals vervielfacht. Die Geschwindigkeit, mit der es zirkuliert, hat Lichtgeschwindigkeit erreicht. Aber die Finanzmärkte sind auch ein Schlachtfeld von Spielern und Egos. Und die können ganze Länder an den Rand des Abgrunds bringen. Denn die Finanzmärkte sind schneller, als Politiker handeln können. Zum Ende des 20. Jahrhunderts frisst sich die erste Finanzkrise der globalisierten Welt durch ganz Südost- und Ostasien und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. In der asiatischen Finanzkrise zeigt sich zum ersten Mal, dass die Schnelligkeit der Kapitalströme Krisen auslösen kann, die niemand vorher kannte. Und die haben die Wucht eines alles verschlingenden Buschfeuers. Was später als Asienkrise der Jahre 1997/1998 in die Geschichte einging, war die größte globale Finanzkrise seit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft in den 1930er-Jahren. Eine Krise, die unangekündigt kam: Die Welt schien auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad zu sein, angetrieben von den aufstrebenden Volkswirtschaften, insbesondere in Südostasien, der Region mit dem stärksten Wirtschaftswachstum der Welt. Jetzt verloren plötzlich Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage. Hunger, Massenarbeitslosigkeit und Aufstände kamen zurück in die bis dahin prosperierenden Länder. Wie konnte das passieren? Was waren die Ursachen? Und warum versagten die Instrumente einer globalen Ökonomie lange Zeit, um die drohende Katastrophe einzudämmen? Welche Lehren können gezogen werden? Und wie groß ist die Gefahr, dass die Welt heute wieder in eine globale Finanzkrise stürzt?
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
Kritisch, investigativ und unerschrocken - das ZDF-Politmagazin bietet Reportagen, Analysen und Hintergründe zu den aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. "frontal" ist unabhängig und keinem verpflichtet. Denn für das Magazin zählen Meinungsvielfalt, klare Standpunkte und der kritische Blick im Interesse der Zuschauer. Die Reporter decken Missstände auf und liefern Fakten, die andere lieber verbergen wollen.
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
Vor 2000 Jahren war es das größte Oppidum in ganz Gallien: Bibracte. Doch die mächtige Hauptstadt der Haeduer verschwand und lag lange unter dichtem Wald verborgen. Was war geschehen? Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden erste Überreste wiederentdeckt. Wie sah die Stadt aus, in der bis zu 10.000 Menschen lebten? Wie entstanden ihre mächtigen Verteidigungsanlagen, und welchen Einfluss hatten die Römer auf den Keltenstamm? Mithilfe moderner Technologie enthüllen Forscherinnen und Forscher die Geheimnisse der einstigen Hauptstadt der Haeduer - ihre Blütezeit und ihren Untergang. Bibracte ist auch heute eine gigantische Ausgrabungsstätte, die ständig neue Erkenntnisse über die Romanisierung der gallischen Stämme liefert. Aufwendige 3-D-Animationen und Expertenaussagen lassen die antike Großstadt mit ihrem komplexen Wassersystem, ihrem Forum, ihrer Basilika und ihren imposanten Wohnhäusern aus Stein wieder auferstehen. Im ersten Jahrhundert vor Christus eroberte das Römische Reich ganz Westeuropa. Auch die keltischen Völker in Gallien wurden romanisiert, gaben ihre alten Machtzentren auf, um neue Hauptstädte zu gründen.
Die französische Kleinstadt Autun war einst unter dem Namen Augustodunum ein Zentrum römischer Macht in Gallien. Überreste imposanter Monumente zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Das antike Augustodunum entstand innerhalb weniger Jahrzehnte nach römischem Vorbild als neue Hauptstadt der Haeduer. Erst allmählich lüften archäologische Untersuchungen mithilfe moderner Technik ihre letzten Geheimnisse. Wie konnte die Hauptstadt der Haeduer in so kurzer Zeit errichtet werden? Welche technischen Herausforderungen begleiteten dieses monumentale städtebauliche Projekt? Was sagen sie über die Fähigkeiten römischer Baumeister? Und was erzählen uns die neuesten archäologischen Funde über die Rolle der Stadt in Gallien? Aufwendige 3-D-Rekonstruktionen und Berichte von Expertinnen und Experten lassen die antike Stadt wieder lebendig werden. Im ersten Jahrhundert vor Christus eroberte das Römische Reich ganz Westeuropa. Auch die keltischen Völker in Gallien wurden romanisiert, gaben ihre alten Machtzentren auf, um neue Hauptstädte zu gründen.
Persepolis: eine antike Metropole, die zum Mythos wird. Im 6. Jahrhundert vor Christus beginnt der König des Perserreiches, Dareios I., mit dem Bau dieser Königsstadt im heutigen Iran. Dareios entwirft majestätische Paläste. Eine ausgeklügelte Bewässerung macht die Umgebung von Persepolis zu einer fruchtbaren Oase - ein Wunder der antiken Welt. Wie konnte Alexander der Große eine so mächtige Stadt zu Fall bringen? Um seine Macht zu festigen und sein riesiges Reich zu beherrschen, lässt Dareios eine Reihe majestätischer Paläste auf einer künstlich angelegten Terrasse bauen. Es ist ein gigantisches Bauwerk, eine der größten Stätten der Antike. Für die Bewässerung der Felder und Obstgärten rund um den Palastkomplex entwickeln die Stadtplaner eines der fortschrittlichsten Wassersysteme der antiken Welt. Ein mehr als 15 Kilometer langes Rohrleitungssystem bringt Wasser aus den Bergen in die Stadt. Persepolis wird zum grünen Paradies inmitten des trockenen Hochlandes. Heute lassen archäologische Ausgrabungen eine Stadt erahnen, die größer ist, als man sich jemals vorgestellt hat. Was sagen jüngste Funde über die wahre Rolle der Stadt aus? Warum wurden Jahrhunderte architektonischer Genialität innerhalb von wenigen Stunden zerstört? Troja, Karthago und Persepolis: drei antike Metropolen, mythisch beladen und voller Legenden. Wie kam es zu ihrem Untergang? Welche Geheimnisse können Archäologen noch heute ihren Ruinen entlocken?
Das antike Athen gilt als Wiege der europäischen Zivilisation und Demokratie. Architektonische Meisterwerke zeugen noch heute von einer eindrucksvollen Vergangenheit. Von Architektur, Mathematik bis hin zur Kunst - vieles, was unser heutiges Leben prägt, ist ohne die Errungenschaften der Antike nicht denkbar. Athen beherbergt viele beeindruckende Bauwerke, die dank des Einfallsreichtums ihrer Erbauer überdauert haben. Im Herzen Athens erhebt sich ein imposanter Hügel: die Akropolis. Ihre Bauten existieren dort schon seit mehr als zwei Jahrtausenden. Der Parthenon mit der goldenen Statue der Göttin Athena und die Propyläen, der monumentale Zugang zur Tempelanlage: Perfektion, Schönheit und technische Raffinesse zeugen von dem Denken einer modernen Gesellschaft. Die Agora, als Wiege der Demokratie im antiken Athen, war der Ort der Debatten und Abstimmung über Gesetze. Den Platz umsäumten einst die unterschiedlichsten Bauwerke. Die Nähe zum Meer spielt für die Stadt noch heute eine wichtige geopolitische und strategische Rolle. Der Bau eines Korridors als direktem Zugang zum Meer ist eine bauliche Meisterleistung. Bis heute gilt Piräus als einer der größten Fracht- und Passagierhäfen der Welt. Der Zusammenschluss vieler kleiner Ansiedlungen zu einer Stadt, verbunden mit dem Aufbau eines Verteidigungsbundes als gegenseitige Schutzgarantie, machte Athen in der Antike groß und mächtig. Eine städtebauliche Planung der Infrastruktur von Straßen, Wohngebäuden und Wasserversorgung sind beispielhaft. Rom, Athen, Alexandria und Tikal: vier antike Metropolen, deren Ruf Legende ist. Sie alle sind einst Zentren der Macht. Davon zeugen noch heute viele eindrucksvolle Bauwerke. Die Dokumentation von ZDFinfo zeigt Forschende auf den Spuren genialer Architekten und Baumeister.
Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Im 2. Jahrhundert vor Christus listet der Schriftsteller Antipatros von Sidon erstmals vollständig die sieben Bauwerke auf, die sich Reisende nicht entgehen lassen sollten: die Statue des Zeus von Olympia, das Grab des Königs Maussolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Alexandria, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Pyramiden von Gizeh. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten. Um 2550 vor Christus errichtet, sind sie die ältesten aller Weltwunder - und haben als Einzige die Zeiten überdauert. Doch auch sie stellen die Wissenschaft weiterhin vor Rätsel, trotz jahrzehntelanger Forschung.
In der kargen Wüste Nordägyptens machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung: Überreste einer 4000 Jahre alten Pyramide und eine Grabkammer im Fundament geben Rätsel auf. Die Forscher sind sicher: Sie sind auf einen antiken Tatort gestoßen. Das Team um den Ägyptologen Dr. Mark Lehner erkundet die düstere Welt der antiken Grabräuber. Die im Grab gefundenen Holzfragmente zeigen einen Sargdeckel mit weiblichem Gesicht. Anders als bei vielen derartigen Funden ist die Kammer noch immer mit einem zehn Tonnen schweren Granitstein versiegelt. Die Archäologen legen das Grab frei und entdecken eine reich verzierte Holzkiste. Der Inhalt: nur Knochenfragmente. Waren doch schon Grabräuber am Werk?
Dahschur erstreckt sich vom Westufer des Nils bis in die Wüste. Spektakulärste Monumente: die Knickpyramide und die Rote Pyramide. Errichtet etwa 2600 vor Christus durch Pharao Snofru. Er gilt bis heute als innovativster Bauherr des Alten Reichs Ägypten. Beim Bau der Knickpyramide gab es statische Probleme. Deshalb beauftragt König Snofru etwa in seinem 30. Regierungsjahr die Errichtung der Roten Pyramide. Sie gilt als die erste perfekte Pyramide. Beim Bau der Knickpyramide unterlaufen statische Fehler: Die zunächst starke Steigung des 100 Meter hohen Monuments flacht auf halber Höhe ab. Dadurch entsteht eine Kante, die der Knickpyramide ihren Namen gibt. Auch der Bau der Grabkammer misslingt. Das Kraggewölbe gleicht heute einer Höhle. Bei der Konstruktion der Roten Pyramide profitieren die Baumeister von den Fehlern bei der Errichtung der Knickpyramide: Die Steinlagen werden dort von Anfang an horizontal ausgeführt, sodass der Druck im Inneren der Pyramide nicht verstärkt wird. Der Kern der Roten Pyramide besteht aus rötlichen Kalksteinblöcken - daher ihr heutiger Name. Obwohl sie von Anfang an als perfekt gilt, wirft auch die Rote Pyramide Fragen auf: Ist sie tatsächlich das Grabmal König Snofrus? Warum gibt es keinen Sarkophag? Hat der altägyptische Herrscher seine letzte Ruhestätte doch in der misslungenen Knickpyramide gefunden?
Sie ist nur noch eine stark zerstörte Ruine: die Pyramide des Pharaos Radjedef, erbaut etwa 2580 vor Christus. Nur noch ihr Sockel, ein tiefer Schacht und die ehemalige Baurampe sind erhalten. Aber vor allem die Fundamente faszinieren internationale Archäologen. Aus der Vogelperspektive kann man direkt in das Innere der Pyramide schauen. So ist es möglich, die unterschiedlichen Bauphasen zu studieren und Erkenntnisse über den Bau von Grabkammern zu gewinnen. Mithilfe modernster Technologien versuchen Forscher, die Geheimnisse der Radjedef-Pyramide zu entschlüsseln.
Sie sind die bekanntesten Grabmäler der Welt: die Pyramiden in Ägypten. Einst erbaut für mächtige Pharaonen, wurden sie über die Jahrtausende geplündert und von späteren Herrschern zerstört. Auf der Hochebene von Gizeh reihen sich die Cheops-, die Chephren- und die Menkaure-Pyramide in einer perfekten Linie aneinander. Sie sind das einzige erhaltene Weltwunder der Antike. Internationale Archäologen versuchen, ihre letzten Geheimnisse zu entschlüsseln.
Sie ist die älteste der ägyptischen Pyramiden: die Stufenpyramide des Pharaos Djoser, erbaut um 2650 vor Christus. Aus der Ferne sieht sie aus wie eine Treppe, die in den Himmel ragt. Wie kann ein solches gigantisches Monument ohne moderne Maschinen errichtet werden? Woher stammen die Steine für den Bau? Mithilfe neuester Technologien wie Fotogrammetrie versuchen Wissenschaftler, die Rätsel um die berühmte Djoser-Pyramide zu lösen. Während König Djosers Herrschaft findet eine architektonische Revolution statt: Der altägyptische Pharao der 3. Dynastie lässt die ersten Monumentalbauten der Menschheit bauen. Seine spektakuläre Stufenpyramide, ursprünglich 62,5 Meter hoch, steht in Sakkara, einer weitläufigen Totenstadt etwa 20 Kilometer südlich von Kairo. Der Pyramidenkomplex ist umgeben von einer gewaltigen Ringmauer. Im Untergrund: kilometerlange Tunnel. Wird es den Archäologen nun mithilfe modernster Messmethoden und Auswerteverfahren gelingen, den Pyramiden ihre letzten Geheimnisse zu entlocken?
Sie ist weniger bekannt als die großen Pyramiden Ägyptens, aber dafür umso geheimnisvoller: die Meidum-Pyramide. Lange hielten Wissenschaftler das imposante Monument für einen Sonnentempel. Ausgrabungen in der Nekropole Meidum beweisen jedoch, dass es sich um eine echte Pyramide handelt. Und zwar um eine ganz besondere: Es sind zwei Pyramiden in einer. An ihr können Archäologen die Entwicklung von den Stufenpyramiden zu echten Pyramiden nachvollziehen. Die Dokumentation ist eine Zeitreise ins alte Ägypten und auf Baustellen schier unvorstellbarer Großprojekte - sowohl aus damaliger als auch aus heutiger Sicht. Gebaut für die Ewigkeit von mächtigen Pharaonen im ägyptischen Alten Reich, überstanden die bekanntesten Grabmäler der Welt Jahrtausende. Fremde Herrscher versuchten, sie zu zerstören, Grabräuber plünderten sie aus. Heute werden die Pyramiden von Archäologen und Wissenschaftlern studiert und vermessen. Werden neueste Technologien die letzten Geheimnisse lüften?
Von den sieben Weltwundern der Antike gibt es nur noch sie: die Pyramiden von Gizeh. Die älteste und größte ist die Cheopspyramide. Ein Koloss aus Stein, seit 4500 Jahren Besuchermagnet. Jedes Jahr kommen Millionen Menschen nach Ägypten, um das geheimnisumwobene Grabmal von Pharao Cheops zu bewundern. Mit einer Seitenlänge von 230 Metern und einer Höhe von 146 Metern (heute 138 Metern) war die Pyramide lange Zeit das höchste Bauwerk der Welt. Untersucht wird die Cheopspyramide bereits seit mehreren Jahrhunderten. Trotzdem bleiben Rätsel, weiß man noch immer nicht, wie die Ägypter das riesige Monument ohne moderne Maschinen bauen konnten. Gelingt es Forschern nun, mithilfe neuester Technologien das Geheimnis des Bauwerks zu entschlüsseln?
Verlorene Schätze - Das Erbe des Assyrischen Reiches
GB 2024
45'
2014 zerstören IS-Terroristen in Mossul große Teile des archäologischen Erbes aus assyrischer Zeit. Unter den Trümmern entdecken Forschende Überreste eines monumentalen Königspalastes. Die Artefakte stammen aus der Zeit König Sanheribs und zeugen von der weit entwickelten Kultur der Assyrer. Ausgeklügelte Bewässerungssysteme versorgten prachtvolle Gartenanlagen. Handelt es sich um die legendären Hängenden Gärten von Babylon? Davon zumindest ist die britische Assyriologin Stephanie Dalley überzeugt. Die frühere Oxford-Forscherin glaubt, dass dieses verschollene antike Weltwunder in Wirklichkeit nicht von König Nebukadnezar in Babylon errichtet wurde, sondern von König Sanherib im etwa 480 Kilometer entfernten Ninive, dem heutigen Mossul. Die Entdeckung des Königspalastes ist eine archäologische Sensation, die wertvolle Erkenntnisse über eines der mächtigsten Reiche der Menschheitsgeschichte zutage fördert. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in diese Welt und zeigt zugleich, wie gefährlich die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen in Mossul ist.
Wenn es zum Ernstfall kommt, sind die Panzergrenadiere der Bundeswehr mit dem Schützenpanzer Puma an vorderster Front. Der Kampfpanzer Leopard kämpft aus größerer Distanz. Der Panzer: Die Bundeswehr plant weiter mit dem schweren Gefährt. Sie hat mit dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard zwei hochmoderne Modelle. Die richtige Ausbildung in Technik und Taktik verlangt den Soldaten alles ab. Panzer findet man in bewaffneten Konflikten rund um die Welt an vorderster Front. Bei der Bundeswehr gibt es den Schützenpanzer Puma mit seiner Kampftruppe im Gepäck, die jederzeit außerhalb des Panzers in den Kampf eingreifen kann, und den Kampfpanzer Leopard, der einzeln, zu viert als Zug oder im Verbund mit dem Schützenpanzer kämpfen kann. In der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es in der Folge "Panzerfahrer im Gelände" um Panzer, die Soldaten darin und um die Ausbildung. Der Alltag der Panzergrenadiere ist hart. Die Soldatinnen und Soldaten üben fast ausschließlich draußen im Feld - bei jedem Wetter. Das geht teils mehrere Tage und auch die Nacht hindurch. Im Gelände müssen sie sich schnell bewegen und perfekt zusammenarbeiten. Sie tragen schwere Ausrüstung und müssen mit hoher Geschwindigkeit durch Wälder, Schützengräben oder Straßenschluchten. Jeder Schritt muss sitzen, damit im Ernstfall alles klappt. Bevor es aber ins Feld geht, lernen die Soldaten unterschiedliche Situationen erst einmal am Simulator. Der Raum ist gestaltet wie das Innere des Panzers. Die Soldaten reagieren auf Situationen am Bildschirm. Dort erscheinen Feinde, Hindernisse oder schwieriges Gelände. Die Panzergrenadiere reagieren darauf, als wären sie wirklich im Einsatz. Besonders eindrucksvoll ist der Leopard-Kampfpanzer. Hier wird mit großem Kaliber geschossen - kilometerweit. In der Gefechtsübung müssen die Soldaten mit Nebelwerfern und taktischen Manövern richtig reagieren. Um, wenn es hart auf hart kommt, für den anderen alles zu geben, ist den Soldaten die Kameradschaft besonders wichtig. Sie vertrauen einander und halten zusammen - im Training wie im Privatleben. Es wird klar: Der Dienst am Panzer ist anspruchsvoll, aber auch geprägt von großem Teamgeist, Verantwortung und einem starken Gefühl von Zusammenhalt. Heute wie in Zukunft.
Die deutsche Marine verteidigt vor allem die Ostsee. Dafür gelten bei der Bundeswehr die höchsten Ausbildungsstandards. Die größte Herausforderung hierbei ist das Gefechtstraining. Jeder hat eine genaue Aufgabe an Bord einer Fregatte. Bei einer Gefechtsübung wird für die äußere und innere Sicherheit gesorgt. Im U-Boot dagegen fehlt jeder Luxus. Dort leisten die Soldaten auf engstem Raum, ohne Sonnenlicht und unter Wasser ihren Dienst. Die Marine und die Ostsee - ein Herz und eine Seele. Seit der Wikingerzeit ist die Ostsee ein wild umkämpftes Gebiet um Handelswege, Rohstoffe und nicht zuletzt militärische Macht. Die deutsche Ostsee zu verteidigen - zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und an den Küsten -, ist seit jeher Aufgabe der deutschen Marine. In dieser Folge der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit - Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es um die Marine und deren aufwendige und höchst komplexe Ausbildung. Der Film begleitet junge Frauen und Männer auf der Fregatte "Sachsen-Anhalt" bei ihrem Werdegang von einer einfachen Schiffsbesatzung zu einer Kriegsschiffbesatzung. Das heißt: hartes Gefechtstraining auf deutschen Gewässern - bis hin zum Einsatz für die Vereinten Nationen an der Küste vor dem Libanon. Hanna ist Fregattenkapitänin, aber auch Mutter von zwei kleinen Töchtern. Lange Auslandseinsätze und ständige Bereitschaft muss sie trotzdem meistern. Ihr Beruf ist ihr wichtig. Dasselbe gilt für Koch Jimmy. Mit frischen Brötchen an Bord die Mannschaft bei Laune zu halten, ist nicht sein einziger Job. Bei einem Gefecht ist er zusätzlich Sanitäter. Der Traum, U-Boot-Kommandant zu werden, kann bei der Marine Wirklichkeit werden. Aber nur wenige schaffen die harte Ausbildung. Das fängt für Oberleutnant zur See, Jonas, schon beim Schwimmtraining in Uniform an. Eine Stufe höher gibt es dann das Training am Simulator. Aber keiner der Soldatinnen und Soldaten kann sich zu dem Zeitpunkt vorstellen, wie es wirklich ist, in einem engen U-Boot mit minimaler Ausstattung und ohne eigenes Bett wochenlang in der Dunkelheit der Tiefsee zu operieren. Und das möglichst lautlos. Der Film zeigt den harten Alltag der deutschen Marine an Bord.
Die Fremdenlegion: 9000 Elitesoldaten aus aller Welt, ausgebildet mit Drill und Gehorsam, einsatzbereit für den Kampf. Der Weg in die Legion ist hart, bleiben dürfen nur die Besten. Täglich kommen Männer aus der ganzen Welt zur Legionskaserne im französischen Aubagne. Sie suchen eine zweite Chance im Leben. Doch was sie erwartet, ahnen sie nicht: scharfer Befehlston, harte Tests, wenig Schlaf, wenig zu essen, eine extreme Zeit. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Rekruten im Härtetest" begleitet mit exklusiven Zugängen diejenigen, die unbedingt Legionär werden wollen. Die Légion étrangère, die französische Fremdenlegion, gilt für viele als Mythos, als legendär und berüchtigt. Seit 1831 gab es keinen bewaffneten Konflikt, an dem Frankreich beteiligt war, an dem die Fremdenlegion nicht an vorderster Front mitkämpfte. Jedes Jahr bewerben sich an die 10.000 junge Männer, wollen Legionär werden. Angenommen werden am Ende nur rund 1600 von ihnen. Der Film begleitet vier junge Männer durch die Selektion, wie das Aufnahmeverfahren offiziell heißt: den Chilenen David del Solar de la Sotta, den Kroaten Alan Gracin, den Franzosen Adrien Macquart und den Madegassen Navola Rakotoson. Ihre körperliche Fitness wird wieder und wieder getestet, ebenso ihre mentale und intellektuelle Eignung. Besonders wichtig ist auch: Kommen sie in der Gruppe mit den anderen klar? Halten sie den Druck aus, die Befehle, das ständige Antreiben, den Mangel an Schlaf und Essen? Können sie sich unterordnen? Sind sie wirklich bereit, alles zu geben? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.
Elitekämpfer im Dschungel: Im 3. Regiment der Fremdenlegion werden Legionäre und Spezialeinheiten befreundeter Armeen unter besonders harten Bedingungen geschult. Die Dschungelkampfschule gehört zu den härtesten militärischen Trainingsprogrammen. Die Soldaten campieren im Regenwald, Essen ist rationiert, es gibt keine Sanitäranlagen. Bedingungsloser Gehorsam ist Pflicht, und selbst kleinste Fehler werden hart bestraft. Seit 1973 ist das 3. Infanterie-Regiment der französischen Fremdenlegion (3e Régiment étranger d'infanterie) in Französisch-Guyana stationiert. Eine Region, die zu 90 Prozent aus Wald besteht und zu den regenreichsten Gebieten der Welt gehört. Unwirtliche Bedingungen sowohl für die Legionäre als auch für deren Ausrüstung, die die ZDFinfo-Dokumentation mit exklusiven Zugängen begleitet. "Harpie-Mission" wird der Kampf gegen illegale Goldsucher genannt. Legionäre durchkämpfen noch vor Sonnenaufgang und im strömenden Regen den Dschungel, um Goldsuchern auf die Spur zu kommen. Diese stammen meist aus Brasilien, sind in mafiaähnlichen Strukturen organisiert und teilweise schwer bewaffnet. Eine zweite Mission in Französisch-Guyana nennt sich "Titan": Legionäre schützen den internationalen Weltraumbahnhof in Kourou. Seit 2008 übernehmen sie diese Aufgabe. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Trainingshölle Regenwald" begleitet einen Bodentrupp während seiner Patrouille. Mit speziellen Kettenfahrzeugen rücken die Legionäre am frühen Morgen aus der Kaserne aus. Sie formieren sich auf dem Gelände des Weltraumbahnhofes und beobachten mit Feldstechern das Areal. Die Hand immer am Abzug der Waffe, jederzeit schussbereit. Weltbekannt und legendär ist die französische Fremdenlegion durch ihr Dschungel-Trainingscenter, dem CEFE (Centre d'entraînement en forêt équatoriale). Dort werden Legionäre, aber auch Soldatinnen und Soldaten befreundeter Armeen im Dschungelkampf trainiert. Dabei geht es hart zur Sache. In der Regel besteht ein Kurs aus rund 50 Teilnehmenden, ein Großteil schafft es nicht, bis zum Ende durchzustehen. Täglich kommt es zu Verletzungen, viele Teilnehmer scheiden aufgrund totaler Erschöpfung oder Dehydrierung aus. ZDFinfo begleitet einen Legionär und eine Offiziersanwärterin des französischen Militärs bei ihren täglich härter werdenden Anforderungen, die sie immer wieder an ihre physischen und mentalen Grenzen führen. Werden sie bis zum Ende des Kurses durchhalten? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.
Legionäre im Einsatz für Europa. Während des NATO-Manövers "Spring Storm" proben insgesamt 12.000 Soldaten in Estland den Ernstfall. Unter ihnen rund 200 Legionäre der Fremdenlegion. Die französische Fremdenlegion übernimmt in Estland an der Ostflanke die Rolle des Angreifers, die Rolle Russlands. Wie klappt die Zusammenarbeit mit den internationalen Soldaten, und wie gut ist die NATO für einen möglichen Ernstfall gerüstet? Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist das Baltikum an der Ostflanke die vorderste Linie einer neuen, gefährlichen Bedrohung. Besonders exponiert ist Estland, wie auch der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur bestätigt: "Wir kennen unsere Nachbarn. Wir machen uns keine Illusionen, wir sind sehr wachsam - bei dieser Nachbarschaft musst du verdammt vorsichtig sein." Als Antwort setzen das Baltikum und die NATO auf Sichtbarkeit und Abschreckung. Jedes Jahr findet in Estland die Großübung "Spring Storm" statt, an der insgesamt 12.000 Soldaten teilnehmen - unter ihnen auch Fremdenlegionäre aus Frankreich. Für die Doku-Serie "Fremdenlegion" nimmt die Legion das ZDFinfo-Team exklusiv mit und gewährt intensive Einblicke. Während des Manövers übernimmt die Eliteeinheit die Rolle des Angreifers und fordert die estnische Verteidigung maximal heraus. Die Legionäre folgen dabei der Strategie "Attrition Warfare" - ein erbarmungsloser Abnutzungskrieg, der den Feind durch ununterbrochene Schläge zermürben soll. Der Kommandeur vor Ort, Capitaine Grégoire Chatillon, beschreibt es so: "Selbst wenn die Einheit zerschlagen wurde, selbst wenn wir schwere Verluste erleiden: Legionäre stoßen immer weiter vor." Die Legionäre kämpfen unter Realbedingungen und nutzen dabei extreme Tarnung. Sie setzen unter anderem spezielle Multi-Spektral-Tarnnetze ein, um die eigene Wärmestrahlung vor der feindlichen Aufklärung zu verbergen. Das Manöver "Spring Storm" ist ein Hightech-Szenario: Der Einsatz modernster Drohnen ist unerlässlich. Auch der Test von sogenannten Jammern - hocheffektiven elektromagnetischen Impulswaffen, die anfliegende Drohnen im Flug neutralisieren - kann im Ernstfall entscheidend sein. Neben den Kräften vor Ort ordnen renommierte Experten das Manöver ein: Der Militärexperte Ralph Thiele analysiert die strategische Rolle der französischen Militärpräsenz im Baltikum. Die Sicherheitsexperten Nico Lange und Dr. Aylin Matlé sprechen über die NATO und die aktuelle geopolitische Lage. ZDFinfo dokumentiert die französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im Frühsommer 2026 in Estland und Lettland gefilmt.
Elitekämpfer in der Luft: Frankreichs Fremdenlegion betreibt auf Korsika ihr einziges Fallschirmjäger-Regiment. Es gilt als besonders harte Prüfung mit einzigartigen Herausforderungen. Die Fallschirmjäger sind die einzige Einheit, für die sich Legionäre extra bewerben müssen. Nur die besten Anwärter haben nach der Grundausbildung eine Chance. Wer zugelassen wird, steht vor knochenharten Wochen in der Luft, aber auch im Wasser. Der dritte Teil der ZDFinfo-Doku-Serie "Fremdenlegion" begleitet eine Gruppe junger Legionäre bei ihrer Ankunft in Calvi. Sie haben ihre viermonatige Legionärs-Grundausbildung abgeschlossen und sich als Fallschirmjäger beworben. Obwohl auf Korsika nur die Besten genommen werden, fangen die Soldaten als Fallschirmjäger wieder bei null an. Wieder müssen sie sich beweisen. Sport wird über den ganzen Tag verteilt betrieben, die Übungen werden immer schwieriger, damit die - ohnehin schon sehr trainierten - Legionäre noch mehr Kondition aufbauen. Erste Station für die jungen Legionäre ist eine Grundausbildung im Fallschirmspringen. Das Filmteam um Autorin Dunja Keuper begleitet die Gruppe beim Bodentraining und bei ihren ersten Sprüngen. Nach sechs Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, ist es geschafft: Die Legionäre bekommen das Fallschirmspringer-Grundabzeichen. Aber wie viele von ihnen werden die harten Prüfungen bestehen? Das 2. Regiment der Französischen Fremdenlegion auf Korsika besteht aus rund 1300 Elitesoldaten. Jeder Legionär ist dabei nicht nur Fallschirmspringer, sondern wird darüber hinaus noch als Experte in einem bestimmten Einsatzgebiet ausgebildet: Häuserkampf, Gebirgskampf, amphibischer Kampf oder als Scharfschütze. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Legionären, die zur Kompanie für amphibischen Kampf gehört. Einer ihrer Trainingskurse schließt mit einer besonders berüchtigten Prüfung ab: dem Acht-Kilometer-Schwimmen mit Flossen in maximal vier Stunden. Nur, wer diese Herausforderung meistert, besteht. Der Deutsche Dennis Nowka ist einer der Legionäre, die es ins Regiment auf Korsika geschafft haben. Weitere Experten im Film sind Eckard Michels, Historiker am Birbeck College der University of London, und Nina Leonhard vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Sean McFate aus den USA war selbst Fallschirmspringer und ist heute Militärstratege an der National Defense University in Washington. Die Französische Fremdenlegion ist eine der weltweit am besten ausgebildeten militärischen Eliteeinheiten. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Spezialisierung, sondern auch durch ihren Korpsgeist und ihr ausgeprägtes Traditionsbewusstsein aus. ZDFinfo dokumentiert die Französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im November und Dezember 2024 auf Korsika gedreht.
Die Fremdenlegion im Extremtraining: Häuserkampf in den Gassen Korsikas, Grenzerfahrungen in den eisigen französischen Alpen. Schonungslose Herausforderungen für Frankreichs Elitekämpfer. In Korsikas Bergdörfern bringt ein Manöver die Fallschirmjäger an die Grenzen, in den Alpen trainieren zukünftige Gebirgspioniere in Eis und Schnee. Hart und kompromisslos: Wer nicht durchhält, ist raus. ZDFinfo geht mit der Reihe "Fremdenlegion" an die Extreme. Für militärische Einheiten ist das Gebirge weit mehr als eine atemberaubende Kulisse - es ist eine unbarmherzige Kampfumgebung. Es gilt das Gesetz der Höhe: Wer die Gipfel beherrscht, beherrscht das Schlachtfeld, denn im Gebirgskampf wird die Natur oft zum mächtigsten Gegner. Dünne Luft, extremes Wetter und ein Gelände, das keinen Fehler verzeiht, fordern von den Legionären das Äußerste. Unter den Legionären in Schnee und Eis sind auch solche, für die Schnee bislang ein völlig fremdes Element ist: Rekruten aus Afrika oder Südamerika müssen innerhalb von nur drei Wochen das Skifahren lernen - und nicht nur das: In der Finalwoche des Grundkurses verschärfen sich die Bedingungen auf 2500 Metern Höhe. Die Männer übernachten in selbst gebauten Iglus, trainieren das Schießen bei extremem Frost und perfektionieren das Abseilen mit Skiern im steilen Fels. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die eigenen körperlichen Grenzen. Parallel dazu trainieren die Fallschirmjäger in den Bergen Korsikas für die moderne Kriegsführung. Das Szenario: ein Konflikt gegen einen gleichwertigen Gegner im direkten Aufeinandertreffen. Durch den Einsatz von Drohnen wird das Schlachtfeld gläsern. Der Höhepunkt der mehrtägigen Übung ist spektakulär: Die Legion stürmt Bergdörfer und schließlich die historische Zitadelle von Calvi. Während Touristen im Café sitzen, entfaltet sich in den Gassen der Häuserkampf unter Realbedingungen. Die Grenze zwischen Alltag und militärischem Ernstfall verschwimmt - eine mentale Zerreißprobe für die Legionäre. Neben den Soldaten und Offizieren ordnen renommierte Experten das Geschehen ein: Dr. Ronja Kempin analysiert die französische Militärpolitik, während der Historiker und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Christian Koller (Autor des Standardwerks "Die Fremdenlegion. Kolonialismus, Söldnertum, Gewalt 1831 - 1962") die historischen Hintergründe beleuchtet. Für diese Dokumentation wurde im Oktober auf Korsika und im Februar in Valloire gedreht. ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.
Im hohen Norden wächst die Anspannung: Norwegen, Schweden und Finnland rüsten auf, weil Russland seine militärische Präsenz in der Arktis und entlang der Nordgrenzen verstärkt. Der Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verändert das strategische Gleichgewicht in Nordeuropa. Militärmanöver, Spionagevorwürfe und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen prägen zunehmend den Alltag der Menschen dort. Ist der Frieden tatsächlich bedroht? Der nördliche Teil Europas erlebt eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Jahrzehntelang galt Skandinavien als neutrale Pufferzone zwischen Ost und West. Doch seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich das Machtgefüge verschoben. Norwegen, Schweden und Finnland investieren in neue Waffensysteme, erhöhen Verteidigungsbudgets und trainieren den Ernstfall gemeinsam mit der NATO. Auch in der Arktis, wo strategische Ressourcen und Seewege eine immer größere Rolle spielen, wächst die militärische Präsenz. Russland verstärkt dort seine Aktivitäten - ein Signal an die Nachbarn, aber auch an den Westen insgesamt. Die neuen Spannungen wirken sich auch auf das tägliche Leben aus. Küstenwachen und Luftstreitkräfte sind in erhöhter Bereitschaft. Finnland prüft seine Luftschutzbunker, Schweden verteilt Broschüren zur Krisenvorsorge. Auch in Norwegen wächst die Aufmerksamkeit für den Schutz kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig rücken die Menschen in Skandinavien enger zusammen und erkennen die Notwendigkeit der neuen Sicherheitsmaßnahmen. Sie bereiten sich aktiv auf mögliche Krisenszenarien vor und zeigen Bereitschaft, ihr Land im Ernstfall zu verteidigen. Experten, Militärs und Einwohner schildern, wie sich das tägliche Leben verändert - zwischen Abschreckung, Angst und dem Versuch, den Frieden im Norden zu bewahren.
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Seine Ausstellungen brechen Besucherrekorde, seine Bilder berühren zutiefst. "Terra X - Giganten der Kunst" begibt sich auf Entdeckungsreise durch Leben und Werk Caspar David Friedrichs. Seine Bilder bestechen auch heute noch durch ihre Einfachheit und ihre Wucht. Und sie wühlen auf. Die Dokumentation "Terra X - Giganten der Kunst" offenbart, warum der Maler Caspar David Friedrich mit seinem Werk noch immer berührt und verstört. Der Dichter Heinrich von Kleist sagte über eines seiner berühmtesten Bilder, dem "Mönch am Meer", dass es ihm bei der Betrachtung so vorkomme, als seien ihm die Augenlider abgeschnitten. Wer sich auf die Bilder Caspar David Friedrichs einlässt, wird von ihrer Magie gefangen genommen. Für den Maler wird die Natur zu einem Rettungsanker und zu einer Quelle der Inspiration. In seiner frühen Kindheit erlebt er den Tod der Mutter und Schwester. Mit 13 Jahren ertrinkt sein Bruder vor seinen Augen, nachdem dieser Caspar David aus einem Eisloch in einem zugefrorenen See gerettet hat. Es sind die lebensverändernden Brüche, die bei Friedrich den persönlichen künstlerischen Ausdruck hervorbringen. "Terra X - Giganten der Kunst" begibt sich auf eine visuelle Entdeckungsreise durch sein Gesamtwerk und zeigt auf, wie der Künstler in seiner Malerei collagenartig Orte erschafft, die er tatsächlich nie gesehen oder besucht hat. Gerade das Werk und die Persönlichkeit von Caspar David Friedrich spornen an, neu entdeckt zu werden. Er gilt als bedeutendster Vertreter der Romantik. Die Dokumentation beleuchtet in emotionalen und visuell fesselnden Spielszenen die Momente seiner Biografie, die verständlich machen, wie große Kunst entstehen kann. Forschende untersuchen und dechiffrieren die Genese und Substanz seiner Meisterwerke und zeigen auf, wie modern seine Bilder noch heute sind.
Sie gilt als die berühmteste Malerin der Welt. "Terra X: Giganten der Kunst" erzählt über das dramatische Leben von Frida Kahlo und zeigt auf, warum ihre Werke Millionen von Menschen berühren. Sie ist der Superstar ihrer eigenen Bilder. Frida Kahlos Werk ist ein Publikumsmagnet, obwohl die meisten ihrer Gemälde von Schmerz und Verzweiflung erzählen. Ihre Malerei fasziniert dabei auch sehr junge Menschen. Was war die Triebfeder ihrer ungeheuren Kreativität, und welche Frau verbirgt sich hinter diesen Bildern? In enger Zusammenarbeit mit Forschern ist "Terra X - Giganten der Kunst" dem Mythos Frida Kahlo auf der Spur und setzt nach und nach ein spannendes Mosaik einer außergewöhnlichen und vielschichtigen Künstlerin zusammen, die gleichzeitig Rebellin, Liebende und Leidende war. Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet. Schon als Kind ist Frida körperlich beeinträchtigt, wird zum Gespött anderer Kinder. Ein schwerer Busunfall zerstört jäh Fridas Lebenspläne und wird zum Motor ihrer Kunst. Ihre Ehe mit dem mexikanischen Künstler Diego Rivera war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration. Mit visuell opulenten und emotional packenden Spielszenen erweckt "Terra X" die Malerin und ihr Werk zum Leben. Die Dokumentation erzählt Frida Kahlo im Kontext ihrer Zeit und folgt ihren Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf. "Terra X: Giganten der Kunst" beleuchtet, warum Frida Kahlos Kunst bis heute nichts an Relevanz verloren hat und warum die Künstlerin mit ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben, heutzutage ein role model vieler junger Menschen ist.
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: "Betende Hände", "Der Feldhase", die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar? Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. "Terra X" zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler. Diese "Terra X"-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im "Selbstbildnis" von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen. Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht "Terra X" in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des "Feldhasen", das Horrorszenario der "Apokalyptischen Reiter". Und "Terra X" untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm "AD" - es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte. Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer "Der Erste" war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum - von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
Seine Bilder provozieren mit sinnlicher Nacktheit in Gold. "Terra X: Giganten der Kunst" erkundet Leben und Werk des geheimnisvollen Ausnahmekünstlers Gustav Klimt.
Ob in Wien, New York oder Tokio: Seine Kunst zieht die Massen an, seine Werke werden zu Rekordsummen gehandelt. Er zählt zu den bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Klimt ist ein Mann der Widersprüche: traditionsbewusst und grenzüberschreitend. Ein Feminist und Schürzenjäger. Ein liebevoller Familienmensch und beziehungsunfähig. Der scheue Mann aus einfachen Verhältnissen wird im Wien der Jahrhundertwende zum Anführer einer Künstlerrevolution, der Secession. Statt gefälliger Historienmalerei zu liefern, experimentiert er mit abstrakten Symbolen, mit Gold als Stilelement und provozierenden Inhalten. Seine Freizügigkeit sorgt für viele Skandale. Klimts Privatleben würde heute die Klatschspalten und sozialen Medien beherrschen. Unter seinem blauen Malerkittel soll er nichts getragen haben, er hatte Verhältnisse mit vielen seiner Modelle. Sechs uneheliche Kinder gehen daraus hervor. In der emanzipierten Modeschöpferin Emilia Flöge, die ihrer Zeit weit voraus war, findet er eine Seelenverwandte. Sie inspiriert Klimt und beeinflusst sein Werk. Sein Gemälde "Der Kuss" gehört zu den weltweit bekanntesten Bildern überhaupt und steht damit auf einer Stufe mit Leonardo da Vincis "Mona Lisa" oder Edvard Munchs "Der Schrei". Unzählige Liebespaare posieren vor dem Original im Wiener Museum Belvedere. Doch kaum einer weiß, wer auf dem Bild dargestellt ist. Forschende unterschiedlichster Fachrichtungen untersuchen und dechiffrieren die Entstehung von Klimts Meisterwerken. In visuell fesselnden Spielszenen verfolgt die Dokumentation "Terra X: Giganten der Kunst" den künstlerischen Prozess Gustav Klimts und versucht, das Geheimnis seiner Kunst zu lüften.
Schon seine Zeitgenossen nannten Michelangelo den "Göttlichen". Die "Terra X"-Doku "Giganten der Kunst - Michelangelo" zeigt seinen aufregenden Aufstieg in den Künstlerolymp. Erzählt wird in packenden Spielszenen das Leben des Universalgenies. Und seine einzigartigen Statuen werden mit moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar gemacht. Wer kennt ihn nicht, den "David". Die berühmteste Statue der Kunstgeschichte. Ein Kunstwerk für die Ewigkeit. Sein Schöpfer: Michelangelo Buonarroti, der schon von seinen Zeitgenossen den Beinamen der Göttlichen bekam. Was trieb diesen Künstler an, der in seiner Zeit, der Renaissance, die Bildhauerei und Malerei revolutionierte und in der Architektur neue Maßstäbe setzte? Die "Terra X"-Doku taucht ein in das Leben des Universalgenies und beleuchtet anhand neuester Forschungsergebnisse einen Künstler, der noch längst nicht enträtselt ist. In packenden Spielszenen zeigt der Film Krisen und Kämpfe im Leben und Schaffen Michelangelos und macht so seinen Charakter bewegend lebendig: seine Kindheit mit dem jähzornigen Vater; seine Ausbildung am Hof der Medicis; seine Kämpfe mit den Päpsten; seine Liebe zur Seelenfreundin Vittoria Colonna; sein Leben für die Kunst, für die er sich körperlich und seelisch vollends verausgabt, zeitlebens zerrissen zwischen der Sehnsucht nach idealer Schönheit und Selbstzweifeln. Im Alter von gerade einmal 23 Jahren schafft Michelangelo mit der römischen "Pietà" sein erstes Meisterwerk - und bricht mit allen Traditionen: die mädchenhaft junge und schöne Maria, der Körper des toten Christus von Leben durchpulst, als würde er schlafen. Auch mit seinem "David" - aus einem sieben Meter hohen Marmorblock gehauen - bricht er Tabus: ein anatomisch perfekter Körper als Ausdruck der Freiheit und Souveränität des Geistes. Aber auch als Freskenmaler schafft Michelangelo Kunstwerke von monumentaler Größe. Als er vom Papst das Angebot bekommt, das Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle zu schmücken, hat er noch nie Fresken gemalt - und nimmt den Auftrag dennoch an. Vier Jahre sperrt er sich in der Sixtina ein, arbeitet unter schlimmsten Entbehrungen fast Tag und Nacht. Am Ende hat er ein Deckenfresko geschaffen, wie man es bis dahin noch nicht gesehen hat: die Schöpfungsgeschichte, deren ikonografisches Highlight "Gott erschafft Adam" fast jedes Kind kennt. Seine Figuren wirken fast dreidimensional, der Bildhauer Michelangelo malt auch wie ein Bildhauer. Eine Wirkung, welche die Dokumentation mithilfe moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar macht.
Seine Bilder blicken in die Seele der Menschen. Die "Terra X"-Doku "Giganten der Kunst - Rembrandt" offenbart das Geheimnis des großen Meisters Rembrandt van Rijn. Rembrandt ist begehrt: bei Dieben und Museen. Eines seiner Gemälde, "Porträt von Jacob de Gheyn III", zählt zu den am häufigsten geraubten Kunstobjekten der Welt. Die Dokumentation lüftet das Geheimnis des barocken Genies, das mit seinen Werken die Menschen verzaubert. Ohne einen Rembrandt kommt heute keine Kunstsammlung von Rang und Namen aus. Mit seinen Porträts scheint der holländische Künstler direkt die Seele der Menschen zu erfassen. Rembrandt Harmenszoon van Rijn, 1606 als Sohn eines Müllers geboren, hat die Kunstwelt beeinflusst wie kaum ein anderer. Aber wer war dieses barocke Genie, das die Menschen durch die Jahrhunderte verzaubert? Rembrandt van Rijn führt lange ein Leben im Licht, bevor die Schatten ihn in die Tiefe reißen. Seine Biografie ist durchsetzt von Schicksalsschlägen und familiären Verwirrungen. Seine erste Frau Saskia verliert drei Kinder, erst das vierte, Titus, überlebt. Sie selbst stirbt mit 29 Jahren. Danach hat Rembrandt ein jahrelanges Verhältnis mit seiner wesentlich jüngeren Haushälterin, die ihn geschickt vor dem kompletten geschäftlichen Ruin bewahrt. Sie stirbt wie sein Sohn Titus an der Pest. Als der Malergigant mit 63 Jahren stirbt, ist er vereinsamt, verarmt und unverstanden. Die zweite Folge der "Terra X"-Reihe "Giganten der Kunst" spürt Rembrandts Wurzeln in seiner holländischen Heimat Leiden und Amsterdam nach, reist aber auch zu Forschern nach Dresden und Boston. Der Film ist hautnah bei einem der größten Restaurierungsprojekte der Kunstgeschichte dabei, der "Operation Night Watch" im Rijksmuseum. Er folgt Jan Six, einem berühmten Kunstexperten, der schon drei echte, bis dahin unbekannte Rembrandts aufgespürt hat. Und zeigt ein gewagtes Experiment, in dem künstliche Intelligenz einen neuen Rembrandt schaffen soll. Rembrandt inspirierte nachfolgende Künstler dazu, sich von Konventionen zu befreien und sich gänzlich der Kunst zu widmen. Ein Symbol für diese Freiheit und gleichzeitig Rembrandts Markenzeichen wurde später weltberühmt: das Barett als Kopfbedeckung der Unangepassten.
Wie wurde aus einem vermeintlichen Dilettanten einer der berühmtesten Künstler der Welt? Die "Terra X"-Doku "Giganten der Kunst - van Gogh" zeichnet ein packendes Bild des Künstlers. Sie haben Grenzen gesprengt und Kunst für die Ewigkeit geschaffen: van Gogh, Rembrandt und Michelangelo. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Giganten der Kunst" zeichnet ein neues, packendes Bild des Ausnahmekünstlers Vincent van Gogh. Seine Gemälde gehören heute zu den berühmtesten und teuersten der Welt. Wer war Vincent van Gogh? Ein Wahnsinniger oder ein tragisches Genie? Forscher sezieren mit neuesten Methoden seine Werke, wollen dem Geheimnis seiner Kunst auf die Spur kommen. Moderne Animationstechnik zeigt seine Meisterwerke in nie da gewesener Detail-Tiefe. Neue technische Analysen vermitteln verblüffende Erkenntnisse. Die Dokumentation zeichnet auf Basis seiner Brief-Korrespondenz ein differenziertes Bild des Menschen und Künstlers Vincent van Gogh. Aufwendige Spielszenen lassen die wichtigsten Etappen seines Lebens und Schaffens lebendig werden. Sein tragisches Leben, seine Selbstverletzung am Ohr, seine rätselhaften Anfälle, sein dramatischer, viel zu früher Tod, die Wirkung seiner unverkennbaren Bilder - diese Zutaten haben Vincent van Gogh laut Umfragen zum bekanntesten Maler aller Zeiten gemacht. Zugleich verkörpert der Niederländer wie kaum ein anderer Künstler den Typus des irren Genies. Aber war Vincent van Gogh wirklich verrückt? Sind seine Bilder tatsächlich das Produkt eines Wahnsinnigen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der "Terra X"-Dokumentation. Gemeinsam mit den van-Gogh-Experten Nienke Bakker, Louis van Tilborgh und Steven Naifeh folgt sie den Spuren von Vincent van Goghs Leben und zeigt, wie holprig van Goghs Weg in die Kunst war: Als Spätberufener zur Malerei gekommen, droht er anfangs am Handwerk zu scheitern. Erst vier Jahre vor seinem Tod wird aus dem Dilettanten einer der größten Maler aller Zeiten - ein Gigant der Kunst, der mit seinen rhythmischen Pinselstrichen und seinen leuchtenden Farben die Kunst seiner Zeit revolutioniert hat und ein gigantisches Werk hinterlässt.