Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
Hokkaido, die zweitgrößte Insel des Landes, ist bekannt für ihre imposante Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso dazu wie Bären, Sikahirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Der Sommer ist kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche.
Sie stampfen mit Wucht auf den Boden. Grimmig starren sie sich an. Im nächsten Moment stürzen die massigen Körper krachend aufeinander. Uralte Rituale und eiserne Disziplin gehören zum Sumo-Ringen dazu. Auch die Kleinen werden schon trainiert - und gemästet. Sumo ist nicht einfach nur ein Sport. Die besten Ringer werden in Japan immer noch gefeiert wie Helden.
Im antiken Hierapolis sterben Opfertiere scheinbar ohne menschliches Zutun. Nur einen Steinwurf entfernt haben sich in den vergangenen Jahrtausenden atemberaubende Kalksinterterrassen geformt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Phänomenen? In der Folge "Sternengold und der Hauch des Todes" erkundet Dirk Steffens in der Türkei, Schottland, Deutschland und auf Island ungewöhnliche Naturphänomene.
Der Werwolf - ein Geschöpf der Nacht. Vor allem bei Vollmond sollen sich manche Menschen in einen Werwolf verwandeln und Morde begehen. Gibt es sie tatsächlich? Wissenschaftler entdecken, woher der Glaube an den Mythos kommt, erforschen neue Begegnungen und eine uralte Mordserie.
Nachdem sie lange in Vergessenheit geraten waren, feiern Zombies heute ihr popkulturelles Comeback. Ob in Filmen, Serien oder Büchern - die wandelnden Leichen begegnen einem überall. Doch die Ursprünge des Mythos reichen weit in die Vergangenheit zurück. Womöglich stecken hinter den Legenden von wandelnden Untoten mehr als nur fiktive Schreckgestalten. Seit Jahrzehnten sorgen Berichte aus Haiti für Schlagzeilen, in denen von wiedererweckten Toten die Rede ist. Besonders der Fall von Clairvius Narcisse lässt die Welt im 20. Jahrhundert aufhorchen: In den 1960er-Jahren wird der Haitianer von zwei US-amerikanischen Ärzten für tot erklärt - und kehrt 18 Jahre später zu seiner Familie zurück. In der Zwischenzeit habe er als Zombie-Sklave auf einer Plantage gearbeitet. Kann das stimmen? Anthropologe Philippe Charlier in Paris will das herausfinden.
Sie sollen zaubern und auf Besen fliegen können. Einige von ihnen würden sogar mit dem Teufel im Bunde stehen, so der Aberglaube. Doch wie viel Wahrheit steckt in dem Glauben an Hexen? Uralte Geschichten und archäologische Funde erzählen von geheimnisvollen Frauen und ihren magischen Gaben. Tatsächlich prägt die Angst vor den Hexen die Geschichte. Doch was hat es mit ihrer mysteriösen Macht auf sich?
Geister und Gespenster - Besucher aus dem Jenseits? Seit Menschengedenken gibt es Vorstellungen von Ahnen, die wiederkehren, von unglücklichen Seelen, die in einer Zwischenwelt verweilen. Was ist nach dem Tod? Kommen wir tatsächlich als feinstoffliche Wesen zurück auf die Erde? Gibt es Menschen, die sie wahrnehmen können? Forscher weltweit versuchen, das Unbegreifliche begreifbar zu machen, geisterhafte Phänomene wissenschaftlich zu erklären.
Als die Forscher um Howard Carter 1922 Tutanchamuns Grabkammer entdecken, werden sie zu Helden - und zahlen einen hohen Preis für ihren Ruhm. 17 Menschen, die mit der Expedition in Verbindung stehen, sterben unter mysteriösen Umständen innerhalb von zehn Jahren. Für viele Zeitgenossen gibt es dafür nur eine Erklärung: der Fluch des Pharaos.
Nach dem amerikanischen Mythos soll der "Mottenmann" ein Wesen so unheimlich wie der Teufel selbst sein: schwarz und zwei Meter groß mit rotglühenden Augen und gigantischen Flügeln. Seit den 1960er Jahren treibt die unheimliche Kreatur vor allem in der amerikanischen Kleinstadt Point Pleasant ihr Unwesen. Über 100 Menschen wollen dem "Mothman" allein in den Jahren 1966 und 1967 gesehen haben. Doch niemand weiß, wer er wirklich ist und woher er kommt.
Der Drache ist eines der ältesten Fabelwesen. Rund um die Welt spielt er die Hauptfigur in Sagen und moderner Fantasy. Während er in westlichen Erzählungen, etwa der Nibelungensage, als gefährlicher Gegner gilt, ist er in Asien eher ein Glückssymbol. Hinweise auf den Ursprung des Drachenmythos führen in Schlangengruben, zu archäologischen Ausgrabungen nach Nordafrika, in Goldminen und sogar ins Innere eines isländischen Vulkans. An die Zauberkraft des Einhorns glaubten die Menschen vor allem im Mittelalter. Mit vermeintlichem Einhorn-Horn handelten schon die Wikinger, und Hildegard von Bingen schrieb ihm besondere Heilkräfte zu. Jetzt wurde in der Steppe Kasachstans ein Elasmotherium ausgegraben. Ist dieses Ur-Nashorn auch der Ursprung der Einhornlegende?