Die Zeit der Großmächte ist zurück: Gilt nun das Recht des Stärkeren, statt der Stärke des Rechts? Die Diplomatie steht unter Druck - Was können Botschafter und Diplomaten heute noch erreichen?
Kann die EU sich noch auf den atomaren Schutzschirm der Amerikaner verlassen? Emmanuel Macron kündigt bei seiner Grundsatzrede auf dem Marinestützpunkt Ile Longue an, dass er sein Nukleararsenal ausbauen will, um Frankeich und Europa zu schützen. Was bedeutet das für Deutschland und die NATO?
Seit Jahren tobt im Sudan - von einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - ein brutaler Bürgerkrieg. 50 Millionen Sudanes:innen leiden unter der Gewalt der sudanesischen Regierungsarmee und der Rebellen-Milizen. Die UN spricht von der größten humanitären Katastrophe auf der Erde derzeit.
Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Schon nach kurzer Zeit erweist sich die Meerenge "Straße von Hormus", über die rund ein Fünftel des Welthandels abgewickelt wird, als möglicherweise entscheidend für den Ausgang des Krieges.
Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technik in russischen Waffen, wie etwa Drohnen landet. Doch funktioniert das wirklich? In Kyjiw präsentieren Experten des ukrainischen Militär-Geheimdienstes dem Filmemacher Michael Höft überraschende Funde: In abgeschossenen Drohnen haben sie zahlreiche Bauteile auch deutscher Firmen gefunden - sogenannte Dual-Use-Technik. Wie können diese Teile trotz Sanktionen nach Russland gelangen? Um das herauszufinden, folgt das Team des NDR den Spuren geleakter russischer Zollpapiere und stößt auf ein weit verzweigtes Netzwerk von Zwischenhändlern in Zentralasien.
Viel Beton, dichte Bebauung, wenig Grün: Im Sommer verwandeln sich Städte in Hitzefallen - für viele Menschen mit gefährlichen Folgen. Ideen für kühle und lebenswerte Städte sind gefragt.
Mit Milliardengewinnen, Betrug und Visionen wirbeln Kryptowährungen nicht nur die Finanzwelt auf, sondern fordern auch Politik, Gesellschaft und Staatsanwaltschaften heraus.
Kaum ein Land auf der Welt ist so abgeschottet wie Eritrea. Das Land am Horn von Afrika wird autoritär regiert. Es gibt kaum Zugang zum Internet oder zu Social Media. Vor allem die Hauptstadt ist noch stark von der italienischen Kolonialzeit geprägt und UNESCO-Weltkulturerbe. Mancherorts scheint die Zeit stehen geblieben, wie zum Beispiel in der Bowlingbahn in Asmara. Sie ist fast 100 Jahre alt und nur einmal renoviert worden.
Sie sind reich, berühmt und kriminell: Stars, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten oder gar ein Menschenleben auf dem Gewissen haben. Die Doku zeigt fünf spektakuläre Fälle.
Die Briten haben den malerischen Küsten Liguriens ihren Stempel aufgedrückt, denn über hundert Jahre lang haben sie Ligurien bereist, erforscht und besiedelt. Sie haben die zauberhafte italienische Küstenregion entscheidend geprägt und Dutzende von Dörfern und Städtchen in wahre Postkartenorte verwandelt.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Der "Vulcán de Fuego" in Guatemala ist einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Erde. Um zu verstehen, welche Kräfte im Erdinnern wirken, erforscht die Kamera u.a. die durch vulkanische Aktivität neu entstandene Insel Surtsey im Atlantischen Ozean.
Die Aurora Borealis erstreckt sich über Tausende von Kilometern am nächtlichen Himmel. In der nordschwedischen Arktis kann sie allerdings am besten beobachtet und untersucht werden.
Pablo Escobar war der größte Drogenhändler aller Zeiten. Sein Namensvetter Andrés Escobar galt als einer der populärsten Fußballer in Kolumbien. Obwohl sich Pablo und Andrés Escobar eigentlich nur die Nachnamen teilten, kreuzten sich ihre Leben auf tragische Art und Weise. Die Dokumentation "Die zwei Escobars" erzählt die Geschichte von zwei Männern in einem Land, das in einen Sumpf aus Drogen, Gewalt und Korruption geriet.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hofften viele Völker Osteuropas auf Freiheit und Selbstbestimmtheit. Bis dahin wurden sie beherrscht von den Großreichen Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn - den Verliererstaaten des Krieges. Doch schon bald zeigte sich: Die kriegerischen Auseinandersetzungen endeten nicht, im Gegenteil. Polen kämpfte gegen Russland um Gebiete, auch im Baltikum herrschte Chaos. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den heute noch spürbaren Folgen dieser Konflikte.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stand neben Versailles noch ein anderer Ort für die Neuordnung der Welt: Sèvres, ein Pariser Vorort. Dort besiegelten die Siegermächte Frankreich, Großbritannien und die USA das Schicksal eines großen Imperiums: Das Osmanische Reich sollte für immer zerschlagen werden. Die Folgen sind bis heute unübersehbar: Der Nahe Osten wird von Krieg und Terror überzogen. Die Dokumentation zeigt die Fehler und ihre Auswirkungen auch hundert Jahre später auf.
21. April 1967: Panzer rollen durch Athen. Es ist der Beginn einer Militärdiktatur mitten in Europa, befehligt von griechischen Offizieren und getrieben vom Hass auf die Kommunisten. Unter dem Befehl von Oberst Georgios Papadopoulos setzen die Militärs einen Putschplan um, der von der NATO im Kampf gegen den Kommunismus entwickelt wurde. In nur einer Nacht sichern sich die Obristen so die Macht über Griechenland.
Die Ära Salazar in Portugal Über 40 Jahre beherrscht der "Estado Novo" Portugal. An seiner Spitze: António de Oliveira Salazar. 1932 wird er Regierungschef und erhebt sich zum Alleinherrscher. Salazar verfolgt kompromisslos ein Ziel: das Kolonialreich zu erhalten. Es gelingt ihm zwar, Portugal aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten, doch das Land verharrt in Armut und Rückständigkeit.