Drei verlassene Orte in Spanien erzählen von Francos Diktatur: ein Gefängnis des Grauens, ein geräumtes Dorf und eine vergiftete Küste. Schicksale von Unterdrückung, Widerstand und Zerstörung. Francisco Franco regiert Spanien fast 40 Jahre mit eiserner Hand, Oppositionelle werden brutal verfolgt: In Ourense werden politische Gefangene gefoltert, Der Ort Granadilla wird für ein Staudammprojekt geräumt, und in Portmán vergiftet der Bergbau eine Küstenregion. Jahrzehntelang wurde hier giftiger Abraum ungefiltert ins Meer geleitet - mit katastrophalen Folgen für die Umwelt. "Lost Places - Geheime Welten" zeigt die Geschichten hinter den Ruinen von Willkür, Vertreibung und Profitgier, die bis heute nachwirken.
Die alten Ägypter haben Weltwunder der Architektur, Gräber voller Hieroglyphen und einen mysteriösen Totenkult hinterlassen. Viele ihrer Geheimnisse sind bis heute nicht entschlüsselt. Die Reihe stellt den Pharao Tutanchamun als Gottkönig vor und zeigt, wie er als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte, und wie sein Tod die Ordnung Ägyptens ins Wanken brachte.
Ein junger Pharao gewährt unglaubliche Einblicke in die Hochkultur Ägyptens. Die dreiteilige Serie stellt den Pharao in seinen letzten Tagen als Gottkönig vor. Gezeigt wird, wie Tutanchamun als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte.
In der dritten Folge werden die Lebensumstände Tutachnamuns anhand der archäologischen Funde rekonstruiert. Die Schätze, Grabbeigaben und die Mumie selbst werden neu untersucht, wobei einige unerwartete Besonderheiten erkennbar werden. Auch das Grab selbst ermöglicht interessante Rückschlüsse auf das Leben des Kindkönigs. Tutanchamun wurde sehr schnell und eher nachlässig begraben, vermutlich aus politischen Gründen.
Die Kunst war kein Nebenschauplatz des Zweiten Weltkriegs - Hitlers Krieg war auch ein Krieg um wertvolle Bilder. Welche Rolle spielte dabei der Kunsthandel zwischen 1933 und 1945? Und wie funktionierte die "große Vertuschung" in den Jahrzehnten danach, bei der niemand im deutschen und internationalen Kunsthandel so genau wissen wollte, woher die Werke eigentlich kamen? Die Dokumentation verfolgt exemplarisch und minutiös die Spur dreier Bilder, die zum Kunstschatz von Cornelius Gurlitt gehörten, den er von seinem Vater, dem Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, geerbt hatte
Das Jahr 1990: Wir wurden Weltmeister. In den Düsseldorfer Landtag zogen die Grünen ein, und die Kinder fieberten ihrer ersten Castingshow im Fernsehen entgegen... Die Grünen hatten im dritten Anlauf den Sprung in den NRW-Landtag geschafft und sorgten dort für jede Menge Wirbel und Veränderung. Im Fernsehen startete ein neues Castingformat, das Kinderherzen höherschlagen ließ: die Mini Playback Show. Einmal so sein wie der Lieblingsstar - für den damals 12-jährigen Reza Wireko aus Mönchengladbach wurde dieser Traum wahr. Als Michael Jackson Double sah er seinem großen Idol nicht nur verblüffend ähnlich, sondern holte auch den Pokal der ersten Sendung. Erzählt wird der Film von Hugo Egon Balder, der 1990 als Moderator der neuen RTL-Sendung "Tutti Frutti" antrat - der ersten Striptease-Show im deutschen Fernsehen. Skandal vorprogrammiert.
Das Jahr 1991: In Bonn kam es zum Showdown. Der Bundestag stimmte darüber ab, ob der Regierungssitz nach Berlin ziehen sollte - und die Bonner fieberten dem Ergebnis an Videoleinwänden entgegen. Ein echter Wirtschaftskrimi spielte sich in Dortmund ab: Der Essener Krupp-Konzern hatte heimlich die Mehrheit der Hoesch-Aktien aufgekauft. Es war die erste feindliche Übernahme in der Geschichte der Bundesrepublik. Kommissar "Schimanski" ermittelte zum letzten Mal im Duisburger "Tatort", und Hape Kerkeling schrieb als falsche Königin Beatrix Fernsehgeschichte. Kölsch-Rocker Peter Brings erinnert sich an das Jahr 1991, in dem er mit "Brings" den Durchbruch schaffte und den ersten Plattenvertrag abschließen konnte. War die Band bis dahin noch über Stadtfeste getingelt, strömten plötzlich die Massen zu ihren Konzerten und sangen jede Zeile der Songs mit.
Das Land bebte so heftig wie seit 236 Jahren nicht. Am heftigsten war's am Niederrhein. Das Erdbeben mit der Stärke 5,9 auf der Richterskala war auch in Münster und Bielefeld noch zu spüren. 1992 - ein Jahr der großen Überraschungen: In Köln startete der völlig unbekannte Schlagersänger Guildo Horn seine Karriere, die Mindenerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wurde über Nacht Ministerin und der Dortmunder Kicker Thomas Helmer erlebte eine Saison zum vergessen. Erzählt wird der Film von Reinhold Beckmann, der 1992 Moderator der SAT.1-Fußballsendung "ran" wurde. Der Sender, der der ARD Sportschau nach 29 Jahren die Fußball-Bundesliga weggenommen hatte.
Im Jahre 3 nach der Wiedervereinigung sind die Vorurteile noch immer groß. Über 100 Bundestagsabgeordnete wollen nicht nach Berlin und stellen den Umzugsbeschluss in Frage. Nachwirkungen des Ost-West-Konflikts beschäftigen auch die Richter in Düsseldorf: Sie müssen sich mit der historischen Frage beschäftigen: Darf ein Spion aus der DDR im Westen verurteilt werden? Vor Gericht steht Markus Wolf, oberster Spion der DDR. Musikalisch ist NRW in diesem Jahr ganz vorne mit dabei: Der Kölner Haddaway singt "What is love" und stürmt damit in 15 Ländern die Top Ten. Ein Tiefpunkt der Welle rassischster Übergriffe und Anschläge in Deutschland: In Solingen sterben 5 Mitglieder einer türkischstämmigen Familie. Erzählt wird der Film von Schauspielerin und Moderatorin Esther Schweins. 1993 feierte sie - als Star der Comedy-Show "RTL Samstag Nacht" - ihren großen Durchbruch.
Die alten Ägypter haben Weltwunder der Architektur, Gräber voller Hieroglyphen und einen mysteriösen Totenkult hinterlassen. Viele ihrer Geheimnisse sind bis heute nicht entschlüsselt. Die Reihe stellt den Pharao Tutanchamun als Gottkönig vor und zeigt, wie er als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte, und wie sein Tod die Ordnung Ägyptens ins Wanken brachte.
Ein junger Pharao gewährt unglaubliche Einblicke in die Hochkultur Ägyptens. Die dreiteilige Serie stellt den Pharao in seinen letzten Tagen als Gottkönig vor. Gezeigt wird, wie Tutanchamun als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte.
In der dritten Folge werden die Lebensumstände Tutachnamuns anhand der archäologischen Funde rekonstruiert. Die Schätze, Grabbeigaben und die Mumie selbst werden neu untersucht, wobei einige unerwartete Besonderheiten erkennbar werden. Auch das Grab selbst ermöglicht interessante Rückschlüsse auf das Leben des Kindkönigs. Tutanchamun wurde sehr schnell und eher nachlässig begraben, vermutlich aus politischen Gründen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Als Winterquartier der Störche, die früher bis nach Afrika zogen, dient nun die Algarve. Gerade dort bieten die Küstengebiete und das Klima ideale Bedingungen. Hoch oben auf den Klippen bauen sie ihre Nester.
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
In der zweiten Folge steht das Eis im Mittelpunkt. Durch Lawinen sterben jedes Jahr hunderte Menschen. Wer unter betonhartem Schnee begraben liegt, hat nur geringe Chancen zu überleben. Wie aus den zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann, untersuchen Wissenschaftler. Dabei machen sie die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar - und damit auch den Auslöser von Lawinen.
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu "verstehen". Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus - bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
Wie konnte es zur Katastrophe im Atomkraftwerk von Tschernobyl im April 1986 kommen? Und was verschweigt Moskau bis heute über den Unfall? Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geben Einblicke in den Aufstieg und Niedergang von Tschernobyl - ein Ort, an dem der Glaube an die Atomkraft die Welt erschütterte.
Am 26. April 1986 gegen 1.23 Uhr explodiert in Tschernobyl ein Reaktor. Was als Sicherheitstest beginnt, endet im Inferno. Es ist die größte Atomkatastrophe der Welt - bis heute. Überlebende wie der Atomingenieur Boris Stolyarchuk schildern die Ereignisse der Unglücksnacht. Der damals 26-Jährige erlebt die Explosionen auf Block 4 und ist sich sicher, dass er die Nacht nicht überleben wird. Am nächsten Morgen ist die Welt eine andere.
Michail Gorbatschow erhält eine geheime Mitteilung über eine Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl. Wie wird der politische Hoffnungsträger auf die Katastrophe reagieren? Selbst nach Entdeckung einer radioaktiven Wolke über Schweden schweigt Moskau. Als die Sowjetunion den 1. Mai mit riesigen Paraden feiert, ahnen ihre Bürger nicht, was im ukrainischen Tschernobyl geschehen ist. Spezialisten vor Ort wagen nicht, die Evakuierung Prypjats zu beschließen. Erst 36 Stunden nach der Atom-Katastrophe wird die verstrahlte Stadt evakuiert.
Während die Sowjet-Regierung der Welt die Wahrheit vorenthält, wird den vermeintlich Schuldigen von Tschernobyl der Prozess gemacht. Dem radioaktiven Fallout können die Menschen in der Nordukraine nicht entgehen. Im Juni 1986 gesteht die Regierung in Moskau die Niederlage gegen die Strahlung ein und lässt eine Sperrzone errichten. 130.000 Menschen verlieren ihre Heimat und werden umgesiedelt. Im Sommer 1986 wagt Atomingenieur Nikolai Steinberg ein gefährliches Experiment an einem der Reaktoren von Tschernobyl - er will endlich nachweisen, dass der Reaktor RBMK aufgrund seiner Konstruktion zur Ursache für den Unfall geworden ist.
Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort Rechlin, der durch eine Mauer geteilt ist. Viele polnische Soldaten haben im Zweiten Weltkrieg aufseiten der Westalliierten gekämpft, und viele Polen hegen auch nach dem Krieg Sympathien gegenüber dem Westen. Deshalb müssen sowjetische Soldaten zur Sicherung der kommunistischen Macht in Polen präsent sein. So auch in Borne Sulinowo, einer Garnisonsstadt, wo rund 25.000 sowjetische Soldaten stationiert sind. Dort leben sie abgeschottet von der Bevölkerung und haben eine eigene Infrastruktur. Der Flugplatz in Nohra gilt als Speerspitze unter den sowjetischen Militärstandorten in der DDR. Der Ort hat für die Sowjets eine strategisch günstige Lage - die Soldaten stehen hier an vorderster Front zum Westen. In Rechlin an der Müritz verläuft eine Mauer mitten durch den Ort. Auf der einen Seite leben DDR-Bürger und auf der anderen Seite über 4000 sowjetische Soldaten und Offiziere mit ihren Familien. Sie sind auf dem nahe gelegenen Militärflugplatz stationiert.
Ungarn, CSSR und Bulgarien - drei Orte, ein gemeinsamer Schatten: Fast fünf Jahrzehnte lang prägten die Sowjets das Leben im "Ostblock". In Ungarn, der Slowakei und Bulgarien sind ihre Spuren bis heute sichtbar. Von der Geisterstadt Szentkirályszabadja über den Grenzbahnhof Cierna nad Tisou bis zum Monument von Busludscha: eine Reise in die Schattenreiche des sowjetischen Imperiums - zu Ruinen, an denen Aufstand, Unterdrückung und Erinnerung eng miteinander verwoben sind. Im Westen Ungarns liegt die Geisterstadt Szentkirályszabadja. Die ehemalige sowjetische Garnison sollte einst die Westflanke des Ostblocks absichern - gegen Feinde von außen und innen. In der slowakischen Grenzstadt Cierna nad Tisou steht im Sommer 1968 die Zukunft der Tschechoslowakei auf dem Spiel. Nur wenige Kilometer vom Eisernen Vorhang entfernt treffen sich der sowjetische Parteichef Leonid Breschnew und der tschechoslowakische Reformpolitiker Alexander Dubcek zum entscheidenden Krisengespräch über den "Prager Frühling". In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien. Über 6000 Menschen, darunter auch Häftlinge, waren am Bau beteiligt. Heute ist davon wenig geblieben: Verfall, Frost und Vandalismus nagen an dem Bauwerk.
Drei Länder, eine Frontlinie des Kalten Krieges. Lettland, Estland und Litauen sind strategische Kerngebiete für die Sowjetunion. Im Baltikum verdichten sich verlassene sowjetische Militärposten zu einer Topografie der Kontrolle über Land, See und Informationen. Zentral in Litauen liegt Kaunas. Neun Forts bilden einen Verteidigungsring um ihr Zentrum - einst ist Kaunas eine der am besten gesicherten Städte Europas. Doch diese Orte der Sicherheit werden zu Orten des Schreckens. Im beginnenden Zweiten Weltkrieg wird Litauen zunächst von der Sowjetunion, später von Nazi-Deutschland besetzt. Deportationen und Massenmorde verbreiten Terror unter der einheimischen Bevölkerung. Auch nach dem Krieg bleibt den Menschen im Baltikum keine Zeit durchzuatmen. Die Sowjetunion annektieren die drei Staaten erneut und startet die bedingungslose Russifizierung des Landes - durch die Ansiedlung russischsprachiger Bevölkerungsgruppen.
Als Winterquartier der Störche, die früher bis nach Afrika zogen, dient nun die Algarve. Gerade dort bieten die Küstengebiete und das Klima ideale Bedingungen. Hoch oben auf den Klippen bauen sie ihre Nester.