Hoch über dem Ossiachersee liegt auf rund zweitausend Meter Seehöhe die Gerlitzen Alpe. Ein erhabener Blick über das Südkärntner Panorama eröffnet sich hier. Die Natur ist im Sommer wie im Winter ein Paradies. Leopold Fuchs begleitet mehrere Gerlitzen Originale wie etwa den alteingesessenen Bauern Johann Maier oder das Ehepaar Erwin und Isabella Berger, die in vierter Generation das Bergeralm-Hotel führen, das es seit über hundert Jahren gibt. Mit historischem Bauern- und Sportgerät kennt sich Ernst Rabitsch aus, der einen alten Hof in ein Handwerksmuseum umfunktioniert hat. Das alte bergbäuerliche Leben ist hier noch an vielen Orten lebendig, weil es hier noch Menschen gibt, die in diesen Traditionen bis heute einen tieferen Sinn sehen.
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Das Hochkar ist das Tor zu den Alpen, hoch thront es an der Grenze zur Steiermark über Niederösterreichs Voralpenlandschaft. Der 82-jährige Rudolf Teufel ist eine Art "Regionaut", einer, der sich hier perfekt auskennt, ein langjähriger Bergretter und Dorferneuerer. Über fünfundzwanzig Jahre haucht er der alten Hütte mit Hilfe seiner Freunde neues Leben ein. Die Volkstanzgruppe Göstling hat vor zwei Jahren ihr fünfzigjähriges Bestehen gefeiert. Jugendliche Tänzerinnen und Tänzer im Alter sowie ein Musikant halten hier traditionelle Tänze der Region die Tradition am Leben. An der Spitze der Gruppe steht seit drei Jahren Anna Kainz. Brigitte Reitbauer und ihr Mann Johannes verbringen ihren ersten Sommer als Halterin und Halter auf der Schwarzalm und erfüllen sich einen Lebenstraum. Beide stammen aus Bauernfamilien und kennen das Leben mit den Tieren. Für die Alm nehmen sie sich bewusst Zeit. Seit 1977 gibt es sie die "Jagdhornbläser Göstling". Heute sind es sechzehn aktive Musiker, angeführt von Hornmeister Johann Walzer. Der gelernte Tischler kam über die Blasmusik Kapelle zur Gruppe und führt sie mit viel Herzblut. Fritz Danner ist, wie bereits sein Vater vor ihm, immer schon bei den österreichischen Bundesforsten. Täglich ist er im Revier unterwegs, um sich um "seinen" Wald zu kümmern. R: Patrick Pongratz
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Auf einem Hof am Seefelder Plateau haben sich Nadin und Florian Haslwanter-Egger einen Traum erfüllt: Sie züchten Alpakas. Zunächst sollte es nur ein Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag werden. Jetzt ist die Alpaka-Herde auf rund 35 Tiere angewachsen. Allein heuer im Sommer sind sechs Fohlen - sogenannte Crias - auf die Welt gekommen.
Nadin und Florian Haslwanter-Egger bieten Alpaka-Wanderungen an. Gäste können sich auch auf der Wiese in einen Liegestuhl setzen und mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen.
Katharina Kramer, die Gestalterin der Dokumentation, hat die Familie und ihre Alpakas ein paar Monate mit der Kamera begleitet.
"Ort des blauen Rauchs", nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Die Wälder der Smoky Mountains bieten 100.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Darunter finden sich über dreißig Salamanderarten, aber auch schillernde Kolibris, die im Schwirrflug Nektar sammeln, und Fische, trickreich wie der Flussdöbel, der in den kristallklaren Bächen kleine Kieselstein-Burgen baut.
Neben seiner botanischen Vielfalt ist Nordamerikas meist besuchter Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten, und für seine wilden Truthühner, die sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe liefern. Eines der faszinierendsten Naturwunder können die Besucher im Sommer erleben, wenn die Nächte schwül-warm sind: Mit kleinen Laternen werben mehr als ein Dutzend Leuchtkäfer-Arten um Partner. Und nur ein paar Wochen später - im "Indian Summer" - leuchten die Hänge der Smoky Mountains in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen.
Wenige Regionen der Welt sind so atemberaubend wie der Yellowstone Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit, und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine schier unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park liegt zudem auf dem größten aktiven Supervulkan der Erde: Weltberühmte Naturphänomene wie der "Old Faithful" Geysir oder die "Grand Prismatic Spring" Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet, sind diesem Umstand geschuldet.
Die Winter sind hart auf dem Plateau, das sich meist weit über 2.000 Metern Seehöhe befindet. Erst der Frühling erweckt den Park zu Leben, das ist die Zeit, wo junge Schwarzbären erstmals ihr Winterquartier verlassen. Der Frühling birgt aber auch Gefahren: Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, eine harte Bewährungsprobe für Bisonkälber, die manchmal von der Strömung mitgerissen und von ihren Müttern getrennt werden. Heiße Sommer lassen auch die Wildtiere Kühlung in den schattigen Wäldern suchen, bevor der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht - und die Brunftzeit der Bisonbullen beginnt, wo die Kolosse mit großer Wucht aufeinander prallen.
Ein Film von Oliver Götzl
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Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Die Eisenbahn ist ein Erlebnis, eine Epoche und ein Phänomen, vor allem aber ist sie - Alltag. Auch wenn sie ihre Vormachtstellung längst an das Automobil abgeben musste, ist sie heute noch immer ein wesentlicher Faktor der Mobilität. Jenseits des alltäglichen Gebrauchs ist das Thema Eisenbahn für Millionen Menschen auf der Welt zur Passion und Leidenschaft geworden.
Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften im touristischen Sinne ermöglichten.
"Auf den Schienen des Doppeladlers" zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist, welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues, sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.
Gezeigt werden u.a. Semmeringbahn, Kronprinz Rudolphbahn beim Wörthersee Salzkammergutbahn, Strecke nach Opatja, Abbazia und Grado.
Ein Film von Gernot Stadler und Björn Kölz
Bearbeitung: Margarita Pribyl
Das Hochkar ist das Tor zu den Alpen, hoch thront es an der Grenze zur Steiermark über Niederösterreichs Voralpenlandschaft. Der 82-jährige Rudolf Teufel ist eine Art "Regionaut", einer, der sich hier perfekt auskennt, ein langjähriger Bergretter und Dorferneuerer. Über fünfundzwanzig Jahre haucht er der alten Hütte mit Hilfe seiner Freunde neues Leben ein. Die Volkstanzgruppe Göstling hat vor zwei Jahren ihr fünfzigjähriges Bestehen gefeiert. Jugendliche Tänzerinnen und Tänzer im Alter sowie ein Musikant halten hier traditionelle Tänze der Region die Tradition am Leben. An der Spitze der Gruppe steht seit drei Jahren Anna Kainz. Brigitte Reitbauer und ihr Mann Johannes verbringen ihren ersten Sommer als Halterin und Halter auf der Schwarzalm und erfüllen sich einen Lebenstraum. Beide stammen aus Bauernfamilien und kennen das Leben mit den Tieren. Für die Alm nehmen sie sich bewusst Zeit. Seit 1977 gibt es sie die "Jagdhornbläser Göstling". Heute sind es sechzehn aktive Musiker, angeführt von Hornmeister Johann Walzer. Der gelernte Tischler kam über die Blasmusik Kapelle zur Gruppe und führt sie mit viel Herzblut. Fritz Danner ist, wie bereits sein Vater vor ihm, immer schon bei den österreichischen Bundesforsten. Täglich ist er im Revier unterwegs, um sich um "seinen" Wald zu kümmern. R: Patrick Pongratz
Elkes Pariser Chef im Architekturbüro hat sie überredet, den Umbau einer schicken Millionärsvilla in St. Tropez zu kontrollieren. In ihrer Abwesenheit ist der Hotelbetrieb Leo überlassen. Und der geht dem gefinkelten Banker Thomas Kramer auf den Leim.
Mit Uschi Glas, Helmut Fischer, Henry van Lyck, Julia Kent, Rüdiger Bahr, Monika Dahlberg, Gudrun Velisek
Bei einer Galavorstellung des Hotels soll der Berliner Star Eddy Castelli Höhepunkt des Abends sein. Da jedoch eine Spritze Schlafmittel in seinem Gesäß landet, kann das Ereignis nicht wie geplant über die Bühne gehen. Doch Frank, der Veranstaltungsleiter, verfügt über eine große Ähnlichkeit mit dem Entertainer.
Mit Harald Juhnke, Helmut Fischer, Pierre Brice, Fritz Hofmeister, Petra Drechsler, Barbara Schöne, Gudrun Velisek
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion porträtiert das Südtiroler Tauferer Ahrntal und seine Menschen, die im Einklang mit der alpinen Natur und ihren Traditionen leben. Entlang imposanter Berglandschaften erzählt die Dokumentation von gelebter Almwirtschaft, überliefertem Handwerk und der bewegten Geschichte der Region. Im Mittelpunkt stehen persönliche Einblicke in den Sommeralltag der Geißerin Annelies Lechner im Keilbachtal, die Arbeit des Senners Rudolf Steger bei der Herstellung des traditionellen Ahrntaler Graukäses sowie das Leben von Hüttenwirt Arnold Seeber auf der Kasseler Hütte. Abschließend ergänzt werden diese Porträts durch das historische Erbe des Kupferbergwerks Prettau und die Kunst des Spitzenklöppelns, die unter der Leitung von Anna Kammerlander bis heute weitergegeben wird.
Eingebettet zwischen den Zillertaler Alpen im Westen und den Rieserferner Bergen im Osten liegt das malerische Ahrntal in Südtirol. Diese "Land der Berge"-Produktion besucht das rund 35 Kilometer lange Tal, das vor allem für seine einzigartige Berglandschaft bekannt ist. Mit über 80 Gipfeln, die die Dreitausender-Marke überschreiten, wird es oft als das "Tal der Dreitausender" bezeichnet, ein Paradies für Bergliebhaber und Wanderer gleichermaßen. Zu den bekanntesten gehören der Hochgall, der Schwarzenstein und die Dreiherrenspitze, die sowohl für erfahrene Bergsteiger als auch für Wanderer eine Herausforderung darstellen. Die Neu-Produktion führt durch die vielfältigen Facetten dieses einzigartigen Tals, beginnend mit der imposanten Burg Taufers, eine mittelalterliche Festung die seit rund 800 Jahren den Eingang zum Tauferer Ahrntal überragt. Die Reise führt weiter ins Mühlwalder Tal, vorbei am idyllischen Neves-Stausee und der markanten Pfarrkirche St. Gertraud, die auf einem Hügel thront und weithin sichtbar ist. Erkundet wird nicht nur die malerische Landschaft des Naturparks Rieserferner-Ahrn, auch die charakteristischen Bauernhöfe des Reintals, die von einer reichen Geschichte und herrlichem Blumenschmuck geprägt sind, werden durch detailreiche Bilder eingefangen. "Land der Berge" lädt ein auf eine Reise durch das Ahrntal, das reich an Geschichte, Kultur und atemberaubender Natur ist. Von imposanten Gipfeln bis zu den idyllischen Almwiesen und kristallklaren Bergseen bietet das Tal eine Fülle an unvergesslichen Erlebnissen.
Der Luis ist einzigartig: Seine Auftritte garantieren beste Unterhaltung, ob auf der Bühne oder im Fernsehen - jeder liebt den Luis aus Südtirol. Doch jetzt begibt sich der beliebte Kabarettist auf seine Abschiedstour und geht in Pension. Deshalb begleitet ihn ORF III bei einem seiner letzten Aufritte in Tirol und besucht den Publikumsliebling bei sich zu Hause, wo er über seine Bühnenfigur, das Leben als Kabarettist und seine schönsten Auftritte spricht. Außerdem zeigt die ORF-III-Produktion die Vorbereitungen auf seinen Bühnenabend, intime Blicke backstage und lässt mit kabarettistischen Gustostückerln, Witzen und Schmähs aus den vergangenen Jahren die Karriere des Multitalents Revue passieren - viel Vergnügen!
Isabell Pannagl ist eine der lustigsten Comedians des Landes, mit unbarmherziger Pointensicherheit drückt sie ihre Wuchteln dort, wo es herrlich weh tut. Und jetzt lädt sie mit ihrem aktuellen Programm in ihr Oberstübchen, das voll mit Fragen ist: Wofür brauchen wir Schönheitsideale? Wie bin ich eine gute Mutter und was esse ich eigentlich morgen Mittag? Und überhaupt: Wenn ich in diesem heißen Dachgeschoss paniert einschlafe, wache ich dann als frittiertes Schnitzel wieder auf? Mit der idealen Mischung aus Stand-Up und Gesang schreitet sie die Stationen einer Jungmutter ab, die auch alle anderen Lebensbereiche miteinschließt - die Nachbarin, den Supermarkteinkauf, die Katze. Der ganze Wahnsinn des Lebens eben, herrlich dargeboten. Eine Aufzeichnung aus dem Mirage Wien.
Das Wienerlied lebt! Das beweisen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die das Genre in den vergangenen Jahrzehnten gepflegt und neu belebt haben. Augenzeuge davon kann man im Traditionsheurigen Hengl-Haselbrunner werden - und genau hier lädt Wienerlied-Ikone Agnes Palmisano verschiedene Gäste zum Musizieren ein. Diesmal zu Gast ist Wienerlied-Neuerfinder und Legende Roland Neuwirth. Mit den Extremschrammeln hat er dem Genre neues Leben eingehaucht und sich in die Wiener Musikgeschichte eingeschrieben. Nach dem Ende der Extremschrammeln vor exakt zehn Jahren findet sich Neuwirth endlich wieder auf der Bühne wieder, um mit einem Streichquartett, dessen Arbeit er seit langem schätzt, neue Wege zu beschreiten: Das radio.string.quartet hebt gemeinsam mit Neuwirth seine Klassiker sowie einige neue Kompositionen auf eine ganz andere, besondere Ebene. Roland Neuwirth: "Wenn sich ein so großartiges Ensemble wie das radio.string.quartet plötzlich mit meinen Liedern beschäftigt, entsteht eine neue Dimension. Ich bin süchtig, ich singe wieder."
Mit "16 mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. Die Reise geht zurück in den November 1970. In 45 Minuten zeigt "16 mm - Schätze aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 40 Jahren - unter anderem Alfred Böhm mit seiner legendären "Versteckten Kamera", der TV-Skandal "Transparentbluse" im Familienquiz "Wünsch Dir was", ein weiterer "erotischer" Aufreger im Künstlerhaus - "Intim 70" die erste Sexmesse in Wien und Gunther Philipp "An den Boxen" ein Magazin für Auto und Motorrad.
Mit Alfred Böhm, Gunther Philipp, Dietmar Schönherr
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion porträtiert das Südtiroler Tauferer Ahrntal und seine Menschen, die im Einklang mit der alpinen Natur und ihren Traditionen leben. Entlang imposanter Berglandschaften erzählt die Dokumentation von gelebter Almwirtschaft, überliefertem Handwerk und der bewegten Geschichte der Region. Im Mittelpunkt stehen persönliche Einblicke in den Sommeralltag der Geißerin Annelies Lechner im Keilbachtal, die Arbeit des Senners Rudolf Steger bei der Herstellung des traditionellen Ahrntaler Graukäses sowie das Leben von Hüttenwirt Arnold Seeber auf der Kasseler Hütte. Abschließend ergänzt werden diese Porträts durch das historische Erbe des Kupferbergwerks Prettau und die Kunst des Spitzenklöppelns, die unter der Leitung von Anna Kammerlander bis heute weitergegeben wird.
Eingebettet zwischen den Zillertaler Alpen im Westen und den Rieserferner Bergen im Osten liegt das malerische Ahrntal in Südtirol. Diese "Land der Berge"-Produktion besucht das rund 35 Kilometer lange Tal, das vor allem für seine einzigartige Berglandschaft bekannt ist. Mit über 80 Gipfeln, die die Dreitausender-Marke überschreiten, wird es oft als das "Tal der Dreitausender" bezeichnet, ein Paradies für Bergliebhaber und Wanderer gleichermaßen. Zu den bekanntesten gehören der Hochgall, der Schwarzenstein und die Dreiherrenspitze, die sowohl für erfahrene Bergsteiger als auch für Wanderer eine Herausforderung darstellen. Die Neu-Produktion führt durch die vielfältigen Facetten dieses einzigartigen Tals, beginnend mit der imposanten Burg Taufers, eine mittelalterliche Festung die seit rund 800 Jahren den Eingang zum Tauferer Ahrntal überragt. Die Reise führt weiter ins Mühlwalder Tal, vorbei am idyllischen Neves-Stausee und der markanten Pfarrkirche St. Gertraud, die auf einem Hügel thront und weithin sichtbar ist. Erkundet wird nicht nur die malerische Landschaft des Naturparks Rieserferner-Ahrn, auch die charakteristischen Bauernhöfe des Reintals, die von einer reichen Geschichte und herrlichem Blumenschmuck geprägt sind, werden durch detailreiche Bilder eingefangen. "Land der Berge" lädt ein auf eine Reise durch das Ahrntal, das reich an Geschichte, Kultur und atemberaubender Natur ist. Von imposanten Gipfeln bis zu den idyllischen Almwiesen und kristallklaren Bergseen bietet das Tal eine Fülle an unvergesslichen Erlebnissen.
Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative. Fast senkrechte Felswände - wie der weltberühmte Half Dome - ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel, und in unmittelbarer Nähe wächst ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen weit über 1.000 Jahre alt. Die Yosemite Falls sind mit fast 740 Metern die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Nicht weniger faszinierend ist die Tierwelt im Park: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe, und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern. Der Rotluchs hat eine spezielle Technik entwickelt, um in den strengen Wintern unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Die Schwarzbären verschlafen den Winter, umso hungriger starten sie in den Frühling: Weder Fische noch Ameisen sind nun vor ihnen sicher. Um diese Zeit sind an den Ufern des Merced River die Sierra-Molche in Paarungsstimmung. Diese endemische Art kommt nur in den Bergen der Sierra Nevada vor und ist sehr selten. Für Kojoten der Sierra Nevada kann es heikel werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert; denn mit fast zweieinhalb Metern Flügelspannweite ist der mächtige Greifvogel ein gefährlicher Gegner.
Ein Film von Oliver Goetzl, Jan Henriksson und Joosep Matjus
Bearbeitung: Doris Hochmayr
"Ort des blauen Rauchs", nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Die Wälder der Smoky Mountains bieten 100.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Darunter finden sich über dreißig Salamanderarten, aber auch schillernde Kolibris, die im Schwirrflug Nektar sammeln, und Fische, trickreich wie der Flussdöbel, der in den kristallklaren Bächen kleine Kieselstein-Burgen baut.
Neben seiner botanischen Vielfalt ist Nordamerikas meist besuchter Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten, und für seine wilden Truthühner, die sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe liefern. Eines der faszinierendsten Naturwunder können die Besucher im Sommer erleben, wenn die Nächte schwül-warm sind: Mit kleinen Laternen werben mehr als ein Dutzend Leuchtkäfer-Arten um Partner. Und nur ein paar Wochen später - im "Indian Summer" - leuchten die Hänge der Smoky Mountains in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen.
Wenige Regionen der Welt sind so atemberaubend wie der Yellowstone Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit, und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine schier unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park liegt zudem auf dem größten aktiven Supervulkan der Erde: Weltberühmte Naturphänomene wie der "Old Faithful" Geysir oder die "Grand Prismatic Spring" Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet, sind diesem Umstand geschuldet.
Die Winter sind hart auf dem Plateau, das sich meist weit über 2.000 Metern Seehöhe befindet. Erst der Frühling erweckt den Park zu Leben, das ist die Zeit, wo junge Schwarzbären erstmals ihr Winterquartier verlassen. Der Frühling birgt aber auch Gefahren: Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, eine harte Bewährungsprobe für Bisonkälber, die manchmal von der Strömung mitgerissen und von ihren Müttern getrennt werden. Heiße Sommer lassen auch die Wildtiere Kühlung in den schattigen Wäldern suchen, bevor der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht - und die Brunftzeit der Bisonbullen beginnt, wo die Kolosse mit großer Wucht aufeinander prallen.
Ein Film von Oliver Götzl
Mit "16 mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. Die Reise geht zurück in den November 1970. In 45 Minuten zeigt "16 mm - Schätze aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 40 Jahren - unter anderem Alfred Böhm mit seiner legendären "Versteckten Kamera", der TV-Skandal "Transparentbluse" im Familienquiz "Wünsch Dir was", ein weiterer "erotischer" Aufreger im Künstlerhaus - "Intim 70" die erste Sexmesse in Wien und Gunther Philipp "An den Boxen" ein Magazin für Auto und Motorrad.
Mit Alfred Böhm, Gunther Philipp, Dietmar Schönherr