Den Abschluss der Museumswoche bildet KULTUR HEUTE aus dem Schloss Belvedere, dem barockem Schloss mit 800 Jahre alter Kunstgeschichte mit Meisterwerken von Klimt, Schiele, Funke, Messerschmidt und van Gogh. Gemeinsam mit Generaldirektorin Stella Rollig besucht Moderator Patrick Zwerger-Holder die bedeutendsten Werke der Sammlung, darunter natürlich Gustav Klimts weltberühmten "Kuss". Außerdem führt eine Schaltung ins Wiener Fälschermuseum, wo die Museumsleitung Diane Grobe einige der raffiniertesten Kunstfälschungen präsentiert und erzählt, wie sie entstanden sind, warum sie täuschend echt wirken und welche spannenden Geschichten sich hinter ihnen verbergen.
Im Rahmen des Angebotes für österreichische Volksgruppen informiert die Sendung Burgenland-Kroaten über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, zeigt aber auch Freizeitangebote und Termine auf.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Sie sind im Vormarsch, sie sind gefragt wie nie zuvor - die Schafe. Schafe werden seit Jahrtausenden gezüchtet und von Menschen gehalten und ihre Wolle wird seit 10.000 Jahren vielfach verwendet. Auch ihr Fleisch und die Milchprodukte vom Schaf sind immer beliebter geworden. Auch das Schaf an sich, das Tier auf der Weide, die herzigen Lämmer und die über 20 Schafarten, die in Oberösterreich gezüchtet werden, die beeindrucken und das ergibt diesen interessanten Film über die Schafe in Oberösterreich.
Malta und Mallnitz zählen zu den zertifizierten Bergsteigerdörfern des Alpenvereins und stehen für unberührte Natur, gelebte Traditionen und sanften Tourismus. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion unter der Regie von Stefan Sternad porträtiert Menschen, die das Leben in diesen beiden Kärntner Bergdörfern prägen. Das Maltatal, auch als "Tal der stürzenden Wasser" bekannt, beeindruckt mit seiner ursprünglichen Natur und zahlreichen Wasserfällen. Die gebürtige Malteinerin Elfriede Leitner erzählt von der besonderen Kraft und beruhigenden Wirkung der Natur. Wie stark der Zusammenhalt im Ort gelebt wird, zeigt auch Greißlerin Anni Danler-Swatt, die sich mit großem Engagement um die Nahversorgung der Bevölkerung kümmert. Mallnitz liegt auf knapp 1.200 Metern im Nationalpark Hohe Tauern und ist seit jeher ein Ort der Begegnung. Die aus den Niederlanden stammende Familie Sickmann hat hier ihre neue Heimat gefunden. Gastronom Nick Sickmann schätzt den starken Gemeinschaftssinn und die nachhaltige Mobilität des Ortes. Auch die ehemalige Skirennläuferin Regina Sterz lebt mit ihrer Familie in Mallnitz und hebt die hohe Lebensqualität sowie die naturnahe und sichere Umgebung für Kinder hervor.
Österreich von oben - diese Best-of-Produktion präsentiert die Natur- und Kulturlandschaften der Alpenrepublik aus der Vogelperspektive und entdeckt dabei die "Juwele des Landes". Im Film werden auch historische Bauten und unbekanntere Gegenden umkreist und in verschiedenen Jahreszeiten und Wetter- sowie Lichtstimmungen in Szene gesetzt: von der Wachau bis zum Großglockner, von Hallstatt bis Schönbrunn. Formal folgt der Film einem Tag: Der Großglockner, mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs, erstrahlt im sanften, rosa Morgenlicht. Die barocke Schlossanlage Schönbrunn, UNESCO Weltkulturerbe, präsentiert sich im hochsommerlichen Sonnenschein. Auf dem "großen Ahornboden" auf 1200 Meter Seehöhe wachsen rund 2000 Bergahornbäume, umringt von den schroffen Felswänden des Karwendelgebirges. Im Tiroler Außerfern besitzt der Lech noch den Charakter eines Wildflusses mit ausgedehnten Schotterbänken. Dürnstein in der Wachau und die Mozartstadt Salzburg präsentieren sich in magischer Winterstimmung. Die hereinbrechende Nacht über der Donaumetropole Wien beschließt die filmische Reise quer durch Österreich.
Eine Dokumentation von Georg Riha
Zu Allerheiligen und Allerseelen 2021 begibt sich Bildmagier Georg Riha in ORF III wieder auf filmische Landvermessung aus der Vogelperspektive. In der fünften Staffel seiner eindrucksvollen Reihe "Über Österreich" erkundet der vielfach preisgekrönte Regisseur und Produzent die Alpenrepublik neuerlich im Helikopterflug und entdeckt dabei zahlreiche weitere Juwele des Landes. Nach Ex-Skistar Franz Klammer in Staffel drei und Altbundespräsident Heinz Fischer in der vierten "Erkundung", wie Riha seine außergewöhnlichen Ausflüge bezeichnet, ist diesmal Journalistin und ORF-Ikone Ingrid Thurnher prominente Kopilotin und Präsentatorin der ersten drei von insgesamt vier Folgen. Ehemals selbst Besitzerin eines Pilotenscheins, gibt die gebürtige Vorarlbergerin so manche persönliche Anekdote preis. So erinnert sie sich u. a. beim Flug übers Ländle an die frühere Schwammerlsuche mit ihrem Großvater in den Wäldern rund um Bludenz. Im ersten Teil der neuen Erkundung begibt sich Ingrid Thurnher von der Burg Neuhaus im Bezirk Baden zum Altausseersee im Salzkammergut und stattet auf dem Weg dahin dem steirischen Ennstal, das noch von morgendlichen Nebelschwaden bedeckt ist, einen Besuch ab. Die Kirche St. Georg in Sternberg unweit des Wörthersees ist nur für 66 amtlich vermerkte Seelen da. Im Westen Österreichs liegt die Schesaplana, der höchste Berg im Rätikon - atemberaubend erstreckt sich auch der Pitztaler Gletscher, den der Adler überfliegt.
Regie: Georg Riha
Text: Felicitas Freise
Sprecher: Peter Simonischek
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Inmitten der traumhaften Bergkulisse des Hochschwab liegt die Gemeinde Wildalpen. In dieser gebirgigen Naturidylle lebt man meist im Einklang mit der Natur und in einem geselligen Miteinander. Die Musikkapelle Wildalpen trifft gerade die letzten Vorbereitungen für das große Musikfest, während sich Eva und Albert Zettl auf der Schwarzalm um ihr Vieh kümmern. Gestalterin Isabel Gebhart besucht außerdem Sissi Schnaubelt, die mit ihren Enkelkindern musiziert und Manfred Arrer, der sich als Förster und Jäger im Wald bestens auskennt. Martin Pechhacker ist 99 Jahre alt und erzählt in dieser Landleben-Neuproduktion aus seinem bewegten Leben.
Auch talentierte Handwerker gibt es rund um den Hochschwab. Einer von ihnen ist Stefan Weißensteiner. Er schnitzt in seiner Werkstatt beeindruckende Werke aus Holz.
Wildalpen hat auch für die Bundeshauptstadt eine große Bedeutung. Hier speist sich eine der beiden Hochquellleitungen, die das alpine klare Wasser nach Wien transportieren. Die Wiener Hochquellleitung feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen.
Als Maria Wedam überfallen wird, kommt ihr der Spaziergänger Dr. Lendl zu Hilfe. Wenig später wird Lendl erstochen aufgefunden. Als auch die Witwe Lendl stirbt, kommt Stockinger bei seinen Ermittlungen im Haus der Lendls dem Täter auf die Spur.
Mit Karl Markovics, Anja Schiller, Sandra Cervik, Hans Peter Heinzl, Herbert Fux, Karin Mikityla, Franz Buchrieser, Günter Marx, Kathrin Pilz, Vanessa Payer, Georges Kern
Stockinger und Antonella ermitteln in Mariamoos, als der Tiefbauingenieur Faulhaber erschossen wird. Für die Tat kommen viele Ortsbewohner in Frage, denn Faulhaber baut eine Umfahrungsstraße. Besonders der Autowerkstattbesitzer Steirer würde dadurch viel Geld verlieren.
Co-Produktion Taurus Film / ORF
Mit Karl Markovics, Anja Schiller, Sandra Cervik, Hans Peter Heinzl, Herbert Fux, Lisa Kreuzer, Dietrich Siegl, Michaela Ehrenstein, Siegfried Bresnik, Karl Merkatz, Stefan Matousch
Bei der Arteriosklerose verengen schleichende Kalk- und Fettablagerungen die Schlagadern, was den Blutfluss im gesamten Körper beeinträchtigt. Da diese Verkalkung lange Zeit ohne spürbare Symptome verläuft, bleibt sie oft jahrelang unbemerkt. Doch die moderne Medizin bietet wirksame Wege, um das Fortschreiten zu stoppen und Gefäße wieder zu entlasten. Welche therapeutischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Und wie lässt sich die eigene Gefäßgesundheit durch Medikamente und den passenden Lebensstil gezielt schützen?
Siegfried Meryn beantwortet Ihre Fragen gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten zum Thema in MERYN am Montag. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25641.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
In Zeiten allgemeiner Verunsicherung wirken heimische Lebensmittel wie ein Qualitätsanker. Doch sind der Tiroler Speck oder das Steirische Kürbiskernöl wirklich so tirolerisch oder steirisch, wie das die Marken suggerieren? Manuel Obermeier und Johanna Heiß zeigen in dieser neuen Ausgabe des Themenmontags, wie viel - oder genauer: wie wenig - Verlass auf heimische Herkunftskennzeichnungen ist. Denn die gesetzlichen Verpflichtungen sind hier weitaus lascher, als es die Markennamen suggerieren. Wo stand das Schwein, das dann zum "Tiroler Speck" wurde? Woher kommen die "steirischen" Kürbiskerne? Und ist im Restaurant "Marchfelder Spargel" tatsächlich verlässlich aus dem Marchfeld? Diese und andere Herkunftskennzeichnungen hinterfragt die Dokumentation und geht ebenso auf Produkte ein, die durch das sogenannte Indoor-Farming gezüchtet worden sind.
Konsumieren, regional und umweltverträglich, das kann so einfach sein - folgt man den Siegeln und Labels, die das suggerieren. Sie sollen Vertrauen schaffen, doch oft steckt mehr Marketing als Realität dahinter. Die Flut an Eigenkreationen, unklaren Definitionen und Werbebegriffen bei Siegeln und Labels macht es Verbrauchern schwer, sich zurecht zu finden. Gerade in der Textilbranche hat sich eine wahre Siegel-Industrie entwickelt. Viele Hersteller erfüllen zwar formale Mindeststandards, umgehen aber strenge Kontrollen, indem sie nur einen Teil ihrer Kollektion zertifizieren lassen. Viele Marken erfinden sogar eigene Hauslabels, die keinerlei Kontrolle unterliegen. Auch bei Lebensmitteln wird getrickst: Auf Obst und Gemüse prangen immer häufiger regionale Siegel. Doch "aus der Region" ist kein geschützter Begriff. Oft reicht es, wenn das Produkt in der Region verpackt oder gelagert wird. Bei verarbeiteten Lebensmitteln genügt es manchmal, dass nur ein kleiner Anteil der Zutaten tatsächlich aus der angegebenen Region stammt. Moderator Jo Hiller zieht am Ende seiner Reise durch die Siegel-Welt eine ernüchternde Bilanz.
Fleisch von glücklichen Tieren, Milch zu fairen Preisen für die Bäuerinnen und Bauern, Lebensmittel aus der Region. Die Verbraucher und Verbraucherinnen möchten alles richtig machen und hochwertige Ware kaufen, aus artgerechter Tierhaltung, fair und nachhaltig produziert. Aber im Dickicht der Siegel und Label hat man kaum eine Chance, sich zurechtzufinden. Denn immer wieder versprechen sie viel und halten wenig. Die Kennzeichnung "Haltungsform" soll etwa Verbraucher informieren, woher abgepacktes Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten wurden. Doch Verbraucherschützer kritisieren das Siegel. Es gibt eine Vielzahl von Siegeln, die Bio-Produkte kennzeichnen. Die EU hat Mindestkriterien für ökologischen Landbau festgelegt, deutsche Anbauverbände setzen auf strengere Regeln. Beim Fischkauf greifen viele Kunden zu Produkten mit MSC-Siegel. Das Zertifikat soll garantieren, dass der Fisch nachhaltig gefangen wurde. Hält das MSC-Siegel, was es verspricht? Kann man wirklich nachhaltig die Meere leerfischen? Oft sitzt wie beim MSC die Industrie selbst mit am Tisch, wenn die Kriterien festgelegt werden. Entsprechend kompromissbelastet ist oft das Resultat. R: Katarina Schickling
Seit fünfzehn Jahren kämpft die gebürtige Vorarlbergerin Eva Amann gegen ein Astrozytom, einen Gehirntumor, der in ihrem Kopf immer wieder nachwächst und mittlerweile auch bösartig geworden ist. Die tapfere Frau hat in dieser Zeit nicht nur geheiratet, sondern auch einer Tochter das Leben geschenkt, weil sie immer davon überzeugt war, den Kampf gegen die Krankheit gewinnen zu können. Um anderen Betroffenen Mut zu machen, hat sie die jüngste ihrer zahlreichen Operationen von ihrem Ehemann mitfilmen lassen und dabei auch Regieanweisungen gegeben. Diese zehnstündige Operation an der Uniklinik in Graz wurde nämlich zu einem großen Teil im Wachzustand durchgeführt! Das ist nötig, um möglichst wenig Schaden an der Motorik der Patientin anzurichten und gleichzeitig möglichst viel vom Tumor entfernen zu können. Die Operation ist der rote Faden des Films, in dem neben der extrem spannenden und berührenden Geschichte von Eva Amann auch die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung von Gehirntumoren gezeigt werden. Vieles davon gibt Anlass zur Hoffnung, denn nicht nur spezielle Operationstechniken, sondern auch neue Möglichkeiten der Chemotherapie könnten im Kampf gegen "Den Feind in meinem Kopf" bald in der klinischen Praxis zum Einsatz kommen.
In den letzten Jahren hat die Krebsbehandlung große Fortschritte gemacht, dank neuer Therapien überleben immer mehr Menschen immer länger ihre Diagnose. In vielen Fällen aber wirken die Behandlungen noch nicht ausreichend oder haben zu gravierende Nebenwirkungen. Die treffpunkt medizin-Neuproduktion "Neue Waffen gegen Krebs" beschäftigt sich mit den Fortschritten, die in naher Zukunft zu erwarten sind, aber auch mit Methoden, die in den letzten Jahren entwickelt wurden und jetzt immer mehr in der medizinischen Praxis ankommen. Ausgehend von berührenden Patientengeschichten, die oft sogar mit völlig unerwarteten Heilerfolgen enden, taucht der Film in die Welt der Betroffenen genauso ein wie in jene der Klinik und der Grundlagenforschung.
Charlotte konnte Greta als Hausmädchen bei Regierungsrat Benda unterbringen. Raths Apotheker wird unter Druck gesetzt, Gereon in Zukunft ein anderes Medikament für seine Beschwerden zu geben. Indessen ermittelt Charlotte am Frachtbahnhof. Dort kann sie beobachten, wie in einer streng bewachten Halle die Waggons von Russen inspiziert werden. Wenig später trifft Benda mit mehreren Polizeikräften am Bahnhof ein. Charlotte gelingt es, Gereon zu erreichen, sodass auch er bald vor Ort ist.
Mit Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Peter Kurth, Matthias Brandt, Karl Markovics, Lars Eidinger, Christian Friedel, Julius Feldmeier
Alfred Nyssen wird im Polizeipräsidium einvernommen. Standhaft behauptet er weiterhin, nichts von den Kampfstoffen in seiner Frachtlieferung gewusst zu haben. Im Gefängnis bekommt Nyssen Besuch von seiner Geliebten Swetlana. Da die Familie Benda verreist ist, können sich Greta und Fritz einen schönen Tag machen. Gereons Strategie in Bezug auf Krajewski geht auf. Endlich will Krajewski verraten, wo sich die kompromittierenden Pornofilme befinden. Er führt Gereon und Bruno zum Club 'Moka Efti'.
Mit Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Peter Kurth, Matthias Brandt, Karl Markovics, Lars Eidinger, Christian Friedel, Julius Feldmeier
In Zeiten allgemeiner Verunsicherung wirken heimische Lebensmittel wie ein Qualitätsanker. Doch sind der Tiroler Speck oder das Steirische Kürbiskernöl wirklich so tirolerisch oder steirisch, wie das die Marken suggerieren? Manuel Obermeier und Johanna Heiß zeigen in dieser neuen Ausgabe des Themenmontags, wie viel - oder genauer: wie wenig - Verlass auf heimische Herkunftskennzeichnungen ist. Denn die gesetzlichen Verpflichtungen sind hier weitaus lascher, als es die Markennamen suggerieren. Wo stand das Schwein, das dann zum "Tiroler Speck" wurde? Woher kommen die "steirischen" Kürbiskerne? Und ist im Restaurant "Marchfelder Spargel" tatsächlich verlässlich aus dem Marchfeld? Diese und andere Herkunftskennzeichnungen hinterfragt die Dokumentation und geht ebenso auf Produkte ein, die durch das sogenannte Indoor-Farming gezüchtet worden sind.
Konsumieren, regional und umweltverträglich, das kann so einfach sein - folgt man den Siegeln und Labels, die das suggerieren. Sie sollen Vertrauen schaffen, doch oft steckt mehr Marketing als Realität dahinter. Die Flut an Eigenkreationen, unklaren Definitionen und Werbebegriffen bei Siegeln und Labels macht es Verbrauchern schwer, sich zurecht zu finden. Gerade in der Textilbranche hat sich eine wahre Siegel-Industrie entwickelt. Viele Hersteller erfüllen zwar formale Mindeststandards, umgehen aber strenge Kontrollen, indem sie nur einen Teil ihrer Kollektion zertifizieren lassen. Viele Marken erfinden sogar eigene Hauslabels, die keinerlei Kontrolle unterliegen. Auch bei Lebensmitteln wird getrickst: Auf Obst und Gemüse prangen immer häufiger regionale Siegel. Doch "aus der Region" ist kein geschützter Begriff. Oft reicht es, wenn das Produkt in der Region verpackt oder gelagert wird. Bei verarbeiteten Lebensmitteln genügt es manchmal, dass nur ein kleiner Anteil der Zutaten tatsächlich aus der angegebenen Region stammt. Moderator Jo Hiller zieht am Ende seiner Reise durch die Siegel-Welt eine ernüchternde Bilanz.
Seit fünfzehn Jahren kämpft die gebürtige Vorarlbergerin Eva Amann gegen ein Astrozytom, einen Gehirntumor, der in ihrem Kopf immer wieder nachwächst und mittlerweile auch bösartig geworden ist. Die tapfere Frau hat in dieser Zeit nicht nur geheiratet, sondern auch einer Tochter das Leben geschenkt, weil sie immer davon überzeugt war, den Kampf gegen die Krankheit gewinnen zu können. Um anderen Betroffenen Mut zu machen, hat sie die jüngste ihrer zahlreichen Operationen von ihrem Ehemann mitfilmen lassen und dabei auch Regieanweisungen gegeben. Diese zehnstündige Operation an der Uniklinik in Graz wurde nämlich zu einem großen Teil im Wachzustand durchgeführt! Das ist nötig, um möglichst wenig Schaden an der Motorik der Patientin anzurichten und gleichzeitig möglichst viel vom Tumor entfernen zu können. Die Operation ist der rote Faden des Films, in dem neben der extrem spannenden und berührenden Geschichte von Eva Amann auch die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung von Gehirntumoren gezeigt werden. Vieles davon gibt Anlass zur Hoffnung, denn nicht nur spezielle Operationstechniken, sondern auch neue Möglichkeiten der Chemotherapie könnten im Kampf gegen "Den Feind in meinem Kopf" bald in der klinischen Praxis zum Einsatz kommen.
In den letzten Jahren hat die Krebsbehandlung große Fortschritte gemacht, dank neuer Therapien überleben immer mehr Menschen immer länger ihre Diagnose. In vielen Fällen aber wirken die Behandlungen noch nicht ausreichend oder haben zu gravierende Nebenwirkungen. Die treffpunkt medizin-Neuproduktion "Neue Waffen gegen Krebs" beschäftigt sich mit den Fortschritten, die in naher Zukunft zu erwarten sind, aber auch mit Methoden, die in den letzten Jahren entwickelt wurden und jetzt immer mehr in der medizinischen Praxis ankommen. Ausgehend von berührenden Patientengeschichten, die oft sogar mit völlig unerwarteten Heilerfolgen enden, taucht der Film in die Welt der Betroffenen genauso ein wie in jene der Klinik und der Grundlagenforschung.
In Zeiten allgemeiner Verunsicherung wirken heimische Lebensmittel wie ein Qualitätsanker. Doch sind der Tiroler Speck oder das Steirische Kürbiskernöl wirklich so tirolerisch oder steirisch, wie das die Marken suggerieren? Manuel Obermeier und Johanna Heiß zeigen in dieser neuen Ausgabe des Themenmontags, wie viel - oder genauer: wie wenig - Verlass auf heimische Herkunftskennzeichnungen ist. Denn die gesetzlichen Verpflichtungen sind hier weitaus lascher, als es die Markennamen suggerieren. Wo stand das Schwein, das dann zum "Tiroler Speck" wurde? Woher kommen die "steirischen" Kürbiskerne? Und ist im Restaurant "Marchfelder Spargel" tatsächlich verlässlich aus dem Marchfeld? Diese und andere Herkunftskennzeichnungen hinterfragt die Dokumentation und geht ebenso auf Produkte ein, die durch das sogenannte Indoor-Farming gezüchtet worden sind.
Konsumieren, regional und umweltverträglich, das kann so einfach sein - folgt man den Siegeln und Labels, die das suggerieren. Sie sollen Vertrauen schaffen, doch oft steckt mehr Marketing als Realität dahinter. Die Flut an Eigenkreationen, unklaren Definitionen und Werbebegriffen bei Siegeln und Labels macht es Verbrauchern schwer, sich zurecht zu finden. Gerade in der Textilbranche hat sich eine wahre Siegel-Industrie entwickelt. Viele Hersteller erfüllen zwar formale Mindeststandards, umgehen aber strenge Kontrollen, indem sie nur einen Teil ihrer Kollektion zertifizieren lassen. Viele Marken erfinden sogar eigene Hauslabels, die keinerlei Kontrolle unterliegen. Auch bei Lebensmitteln wird getrickst: Auf Obst und Gemüse prangen immer häufiger regionale Siegel. Doch "aus der Region" ist kein geschützter Begriff. Oft reicht es, wenn das Produkt in der Region verpackt oder gelagert wird. Bei verarbeiteten Lebensmitteln genügt es manchmal, dass nur ein kleiner Anteil der Zutaten tatsächlich aus der angegebenen Region stammt. Moderator Jo Hiller zieht am Ende seiner Reise durch die Siegel-Welt eine ernüchternde Bilanz.