Kultur Heute
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Kultur Heute
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kreuz & quer reportage
KIRCHE UND RELIGION Glaubensfrage Kopftuch, A
kreuz & quer reportage
Glaubensfrage Kopftuch
In Österreich ist das Gesetz höchst umstritten, das muslimischen Mädchen unter 14 Jahren das Tragen des Kopftuchs an Schulen verbietet. Die Doku fragt nach Bedeutung und Herkunft des islamischen Kopftuchs - und nach der unterschiedlichen Praxis gläubiger Musliminnen und beleuchtet historische, kulturelle, politische und gesellschaftliche Hintergründe sowie Wege zu einem respektvollen Dialog. Eine Reportage von Biljana Petrovic.
Im "kreuz & quer plus": Was im Leben zählt: Hypatia von Alexandria - Was ist Mut?
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ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
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Der Sagenjäger - Max Müller
DOKUMENTATION, A 2023
Der Sagenjäger - Max Müller
Die Suche nach einem sagenhaften Geist führt Sagenjäger Max Müller in dieser Ausgabe der Reihe nach Berwang im Tiroler Außerfern. Als es um die Heiterwanger Hochalpe bei Berwang noch ruhiger war und die Hirten und Bauern die auffälligen Geräusche in der Natur zu deuten wussten, soll ein Geist in Gestalt eines Senners dort sein Unwesen getrieben haben. Wenn sich in der Nacht die große Stille über das Gebirge legte, begann der Unruhige sein Werk. Glaubten die Einheimischen früher fest an diesen Geisterspuk, so verlor sich in späterer Zeit seine Spur und heute hört man auch vom Hochalpgeist nichts mehr. Auch der zweite Fall des Sagenjägers spielt in Tirol: Hoch über Innsbruck türmt sich ein alleinstehender Felsen, bei dem es sich um die versteinerte Riesenkönigin Frau Hitt handeln soll. Laut den Sagenexperten Wolfgang Morscher und Berit Mrugalska ist es in der einen Fassung die Verschwendung von Lebensmitteln, in der anderen Ausgabe Hartherzigkeit, die Verderben über die Riesenkönigin brachte. Mit Rainer Brandner, Professor für Geologie, macht Max Müller eine Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte, bevor er im Peter-Anich-Haus in Oberperfuss Johanna Obojes-Rubatscher trifft, um nach einer alten Karte zu suchen, in der das Schloss von Frau Hitt eingezeichnet ist.
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Franz Klammer: Über Österreich
LANDSCHAFTSBILD (Folge: 3), A 2018
Franz Klammer: Über Österreich
Ski-Idol Franz Klammer hat zu vielen österreichischen Orten etwas zu erzählen. Am stärksten ist sein Bezug natürlich zum Süden, wo seine Kärntner Heimat liegt.
Auf der Schladminger Planai holte er 1973 seinen ersten Weltcupsieg. Aus der Vogelperspektive zeigt der Film die beeindruckendsten und markantesten Orte unserer Heimat, Altbekanntes wie Verborgenes. In Folge drei von Klammers Entdeckungsreise zu den heimatlichen Landschaftsschönheiten geht es zum steirischen Erzberg, nach Brunnsee, nach Pöllau und zum Pöllauberg.
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Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Karwendel - Tuxer Voralpen, A
Harrys liabste Hütt'n
Karwendel - Tuxer Voralpen
Vom Karwendel in die Tuxer Voralpen wandert Harry auf den Etappen 12 bis 15 des Tiroler Adlerweges. Die Bayerin Vroni Hagn und Bergretter Michl Kirchmayer betreiben seit einigen Jahren die Pfeishütte des Innsbrucker Alpenvereins. Mit dabei ist auch der weiße Schäferhund L'Anouk, von allen liebevoll "Wuzl" gerufen. Durch sein Elektrotechnikstudium kann Michl viele Reparaturen selbst durchführen. Da beide Wirtsleute nicht aus der Gastronomie kommen, kümmert sich ein Koch um das leibliche Wohl der Gäste. Vroni und Michl haben dadurch mehr Zeit sich den Wanderern zu widmen. Auf dem Speiseplan stehen Bayerische und Tiroler Schmankerl wie Knödelvariationen und Kasspatzen. Vroni lässt sich jedoch das Mehlspeisbacken nicht nehmen, ihre Spezialität sind Topfenkiarcherln und die Schwarzblendertorte.
Harry wandert auf dem Zirbenweg zur Tulfeinalm, die auch den Winter über geöffnet ist. Unvermutet befindet er sich hier mitten in einem der größten zusammen hängenden Zirbengebiete Österreichs. Hüttenwirtin Heidi Kullnigg füttert zutraulich gewordene Raben und Wirt Robert Hafele die Murmeltiere oberhalb der Hütte. Heidis Stolz ist ihr Kräutergarten und ihre Leidenschaft die Mehlspeisküche.
Weiter geht es auf die Eppzirleralm zu Hans Niederkircher, dem "akademischen Hirten". Er hat mehrere Studien begonnen und seinen Abschluss in Geschichte und Philosophie gemacht, die Geschichte der Eppzirleralm war Thema seiner Diplomarbeit. Jetzt hütet er 85 Rinder von "Zufahrern", das sogenannte Lehnvieh von anderen Bauern. Ein Großteil davon ist Galtvieh, Kühe die keine Milch geben und Jungtiere. Fünf Milchkühe lassen allerdings eine kleine Produktion von Graukäse, Butter und Buttermilch zu. Auf die Eppzirleralm kommen nicht nur sportliche Adlerweg-Bezwinger, sondern auch Familien mit Kindern für Kurzausflüge und immer mehr E-Biker.
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Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Wettersteingebirge, A
Harrys liabste Hütt'n
Wettersteingebirge
Der 30 km lange und 20 km breite Gebirgszug des Wettersteingebirges ist die Kulisse von Harry Prünster auf den Etappen 15 und 16 des Tiroler Adlerweges.
Die Zugspitze, die sich Österreich mit Deutschland teilt, ist der höchste Berg dieses Gebirgszugs. Auf der Gaistalalm wird Harry von Angelika und Andreas Melchor empfangen. Sie feiern gerade ihr mehrjähriges Jubiläum als Pächter ihrer Alm.
Für die vorbeikommenden Wanderer und Radfahrer macht Andreas am liebsten Topfenpalatschinken und dekoriert jede Speise mit etwas Grün. Deswegen nennen seine Stammgäste sie auch Blumenalm. Seiner Frau Angelika ist im Service "zuhause". Harry wandert weiter zur Tillfußalm und lässt sich von Alfred und Ruth Ripfl mit einer Spezialität namens "Kriacherln mit Sauerkraut und Preiselbeeren" verwöhnen. Hier weiden über 100 Kühe und zwei Schweine. Bereits seit einigen Jahren ist die Tillfußalm Dreh- und Angelpunkt von Alfred und Ruth. Sie produzieren eigenen Käse und Joghurt - nirgendwo sonst im Gaistal wird Milch vor Ort verarbeitet.
Die Ganghoferhütte liegt auf der 16. Etappe des Tiroler Adlerweges, ungefähr auf der Mitte dieses Weitwanderweges. Hier warten schon die Hüttenbetreiber Christoph und Monika Scheiber auf Harry. Christoph war mit 18 Jahren jüngster Hüttenwirt auf der Zugspitze! Diese Hütte darf sich auch Arche-Alm nennen, denn hier werden alte Nutztierrassen wieder belebt und so eingesetzt wie früher. So z.B. die robusten Turopolje-Schweine, die das ganze Jahr im Freien leben. Ihr Bestand ist die letzten Jahre von sechs auf 350 Tiere angewachsen.
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Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Grebenzen Zirbitzkogel, A
Harrys liabste Hütt'n
Grebenzen Zirbitzkogel
In Grebenzen macht sich Harry Prünster auf die Spur der Via Natura, eines 130 km langen Wanderwegs und beginnt seine Wanderung auf 1.600 Metern Seehöhe. Bevor Harry das Grebenzen-Schutzhaus besucht, macht er einen Abstecher zur Wallfahrtskirche Schönanger. Diese wurde 1828 anstelle einer 1736 erbauten Kapelle errichtet. Schutzhaus-Wirt Bernhard Radauer erzählt Harry die Geschichte der Hütte, die 1988 gebaut wurde und die Harry schon einmal besucht hat. In der Tonnerhütte trifft Harry auf Angelika und Reinhard Ferner. Beide sind auf der Hütte aufgewachsen und nach einem Studium bzw. einer Lehre wieder an ihren Ursprung zurückgekehrt. Bereits Uroma Ermelinda war als Sennerin auf der Alm, heute sind in dem Familienbetrieb die Aufgaben genau aufgeteilt. Harrys letzte Station ist
der Gasthof Leitner, und auf dem Weg dorthin kommt er am Dürnberger Moor vorbei. Im Gasthof Leitner hat Andreas zum Jahreswechsel die Leitung der Hütte von seinen Eltern übernommen. Er ist die 4. Generation, die den Hof betreibt. Während seiner Zeit im Ausland hat er sogar für den norwegischen König gekocht.
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ORF III AKTUELL am Nachmittag
NACHRICHTEN
ORF III AKTUELL am Nachmittag
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Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes
LIFESTYLE
Wiener Lifestyle - Knödel, Gulasch, Mazzes
Mit der Landwirtschaftskrise strömen Ende des 19. Jahrhunderts verarmte Kleinbürger aus dem Osten nach Wien. Der Großteil der galicischen Flüchtlinge sind sogenannte Stetl-Juden. Sie sind in der Regel frommer als die weitgehend assimilierten Wiener Juden. Die einen sehen auf die armen orthodoxen Neuankömmlinge herab und fürchten, dass durch ihre Gegenwart der Antisemitismus der Wiener erstarken könnte, andere idealisieren ihre Religiosität. Während es damals in ganz Wien jüdische Wirtshäuser gibt, ist heute kaum noch etwas vom jüdischen Einfluss in die Wiener Küche geblieben. Ganz anders mit der ungarischen Lebenskultur: Sie wird in der Hauptstadt gezähmt und verniedlicht. Sogar das pikante ungarische Pörkölt wird nur in seiner zwiebelsüß weichgekochten Form in den Kanon der Wiener Küche aufgenommen. Dort läuft es unter dem Namen "Gulasch nach ungarischer Art". R: Patrice Fuchs
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Die Wiedereröffnung des Wiener Stadttempels
ZEITGESCHEHEN, 2026
Die Wiedereröffnung des Wiener Stadttempels
Der jüdische Stadttempel in der Wiener Seitenstettengasse begeht heuer sein 200-jähriges Bestehen und wird nach einer Generalrestaurierung im Beisein der Spitzen der Republik wiedereröffnet. ORFIII überträgt live die Zeremonie aus dem geschichtsträchtigen Haus, in dem sich von den Ausläufern der josephinischen Toleranzpolitik bis zur NS-Reichspogromnacht die Wiener jüdische Historie der vergangenen zwei Jahrhunderte spiegelt. In Anwesenheit von Bundespräsident Alexander van der Bellen, der den Ehrenschutz der Veranstaltung übernommen hat, sprechen Bundeskanzler Christian Stocker, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch.
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Die Wiener Tempel-Story
DOKUMENTATION
Die Wiener Tempel-Story
Der Tempel in der Seitenstettengasse ist aus dem Wiener jüdischen Leben nicht wegzudenken. Am Vorabend seiner Wiedereröffnung gibt Erbe Österreich exklusiv erste Einblicke in das aufwändig restaurierte Haus. Die Neuproduktion unter der Regie von Christian May erzählt den Werdegang dieses Hauses, das wie kein anderes von der wechselhaften und tragischen Geschichte des Wiener Judentums im 19. und 20. Jahrhundert erzählt. Von allen jüdischen Gotteshäusern, die einst zu Hochblüte der Gemeinde in der Stadt existiert hatten, überstand nur das Gebäude in der Seitenstettengasse die Reichspogromnacht, weil es baulich an die umliegenden Wohnhäuser grenzte. Seine Eröffnung jährt sich heuer zum 200. Mal. Der Film begleitet unter anderem Vertreter von Familien, die seit Jahrhunderten in der Gemeinde aktiv sind, und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, in dem sich jüdisches Leben hier abgespielt hat.
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"Min Weag" - Soweit das Auge reicht und uns die Füße tragen
FREIZEIT UND HOBBY
"Min Weag" - Soweit das Auge reicht und uns die Füße tragen
Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg. 280.000 Pilger wurden allein im Vorjahr auf dem Jakobsweg gezählt. Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl einer schnelllebigen Zeit etwas entgegen setzen zu müssen, treibt sie an. Pilgern, Weitwandern ist ein Trend unserer Zeit, der die Menschen in ganz Österreich erfasst hat. Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. "Min Weag", übersetzt: "Mein Weg", ist in 31 Etappen gegliedert, gestartet wird am Bodensee im Norden, dann geht es bis ins Silvrettagebiet im Süden und wieder retour. Ein Team des ORF Vorarlberg hat erfahrene Weitwanderer auf mehreren landschaftlich und kulturell interessanten Teilstrecken begleitet. Auf ihrem Weg erzählen die Weitwanderer von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. So erfährt der Zuschauer, warum sie das kilometerlange Wandern reizt, warum man trotz unzähliger Blasen an den Füßen und Dauerregen weitermacht und, warum es selten bei einer einzigen Weitwanderung bleibt.
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ORF III AKTUELL am Abend
NACHRICHTEN
ORF III AKTUELL am Abend
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
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Nachrichten in Einfacher Sprache
NACHRICHTEN, A 2026
Nachrichten in Einfacher Sprache
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
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Kultur Heute
MAGAZIN
Kultur Heute
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
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| ORF III Film |
Donna Roma - Tödliche Kunst
KRIMINALFILM, D 2007
Donna Roma - Tödliche Kunst
Kommissarin Friederike Heise hat sich mit ihren analytischen und kriminalpsychologischen Fähigkeiten auf die Aufklärung komplizierter Mordfälle spezialisiert. Als auch in Rom ein Mörder seine Opfer nach Motiven des berühmten Malers Caravaggio malt, macht sich die Polizistin in die italienische Metropole auf. Ihr römischer Kollege Marcello Pascarella ist anfangs wenig begeistert über die von oben verordnete Amtshilfe, zumal Friederike zunächst bei ihm wohnen muss.
Mit Jutta Speidel, Luca Barbareschi, Annika Blendl, Huub Stapel, Gregor Törzs, Valentina Lodovini, Marco Morellini, Nikolaus Paryla
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| ORF III Serie |
Donna Roma - Mord und Sühne
KRIMISERIE, D 2007
Donna Roma - Mord und Sühne
Der leblose Körper einer drogenabhängigen jungen Frau liegt rituell aufgebahrt in einer Kirche. Frederike geht davon aus, dass ihr Tod mit einem unaufgeklärten Fall in Zusammenhang steht, bei dem es nur Detailunterschiede gibt. Die Spur führt zum Küster Giovanni Castello, der in Rom ein Heim für verwahrloste junge Frauen betreibt. Bald geschieht ein weiterer Mord. Als Marcello die Wahrheit erfährt, weil ihm Frederike die entscheidenden Erkenntnisse zuspielt, gerät er in große Bedrängnis.
Mit Jutta Speidel, Luca Barbareschi, Annika Blendl, Huub Stapel, Gregor Törzs, Valentina Lodovini, Marco Morellini, Nikolaus Paryla
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| ORF III Info |
zur SACHE
TALKSHOW
zur SACHE
ORF III kommt "zur SACHE". Jeden Mittwoch diskutieren hochkarätige Gäste über aktuelle Themen, die uns bewegen - spannend, kontrovers, hintergründig.
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| ORF III Doku |
Puls der Zeit
DOKUMENTATION Trumps Kriegskabinett, 2026
Puls der Zeit
Trumps Kriegskabinett
Die Dokumentation untersucht, warum Donald Trump trotz seines Wahlversprechens, keine neuen Kriege zu beginnen, in seiner zweiten Amtszeit verstärkt auf militärische Einsätze setzt. Im Zentrum steht der inzwischen seit drei Monaten andauernde Konflikt mit dem Iran, der internationale Politik und Finanzmärkte erschüttert und die republikanische Partei vor den Zwischenwahlen belasten könnte. Anhand von Interviews mit Trump-Verbündeten, früheren Regierungsmitarbeitern, Diplomaten, Militärexperten und Journalisten zeichnet der Film nach, wie Trump ein loyales Kabinett um Marco Rubio, Pete Hegseth, Stephen Miller, Susie Wiles, Tulsi Gabbard und JD Vance formte. Dieses unterstütze seine Strategie, amerikanische Stärke international zu demonstrieren. Die Dokumentation kontrastiert das neue Team mit Trumps erster Regierung, deren Mitglieder ihn laut Kritikern häufiger bremsten. Sie beleuchtet Einsätze im Jemen, in Venezuela und im Iran sowie Vances anfängliche Vorbehalte gegen den Iran-Krieg. Zugleich fragt sie nach den langfristigen Folgen dieser Entscheidungen für Trumps politisches Vermächtnis und die weltweite Ordnung.
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| ORF III Doku |
Südtirol - Heimat auf Italienisch
DOKUMENTATION
Südtirol - Heimat auf Italienisch
Der sogenannte "Marsch auf Rom" zwischen 27. und 31.Oktober 1922 bezeichnet die Phase der faschistischen Machtübernahme durch Benito Mussolini in Italien mitsamt folgender, radikal durchgeführter "Italienisierung" Südtirols. "Politischer Notstand" verkoppelt mit Konflikten zwischen deutsch-österreichischer und italienischer Identität kennzeichneten die 20er und 30er Jahre, dann die "Stahlpakt-Phase" zwischen Hitler und Mussolini mitsamt 2.Weltkrieg. Moderater dann nach 1945, jedoch zeitweise auch Gewalt besetzt, Stichwort: Bombenanschläge, die Jahrzehnte der Auseinandersetzung und Debatten um Selbstbestimmung und Autonomie. Stetig begleitet von lange gespannten, wenn nicht gestörten Verhältnissen zwischen Wien und Rom. Die Dokumentation von Andreas Pfeifer legt frei, wie das österreichisch-italienische Grenzland mit seiner Sonderstellung in nationalen und europäischen Krisenzeiten umgegangen ist und wie die letztlich erstrittene Autonomie die kulturelle und politische Distanz zu Rom und zu Wien vergrößerte. Viele Südtiroler und Südtirolerinnen beharren mittlerweile auf einem Identitätsgefühl, das weder dem italienischen Zentralstaat noch der österreichischen Schutzmacht zugeneigt ist und sich zwischen Bergeshöhen und Belcanto, Tracht und Trattoria, Speck und Spaghetti einen eigentümlichen Weg bahnt. Das sprachliche Wandern zwischen den beiden Welten kreiert und kreierte häufig den Charme des Unperfekten, den Mangel an fehlerfreiem Deutsch wie fließenden Italienisch. Wie Südtiroler deutscher und italienischer Muttersprache mit- und nebeneinander leben - und wie sich das Lebensgefühl im Land aus alpinen und mediterranen Quellen gleichermaßen speist, spürt Andreas Pfeifer in dieser, auch an wichtigen historischen Orten gedrehten "Menschen und Mächte" Dokumentation nach. Pfeifer reist durch Südtirol, streift dabei die eigene Lebensgeschichte, seine zweisprachige Kindheit und Jugend, spricht mit Zeitzeugen, die unter dem Faschismus litten und wandert analytisch mit kritischen Zeitgenossen wie Reinhold Messner durch ein Idyll und seine Schattenseiten.
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| ORF III Doku |
Silvius Magnago - Der Vater Südtirols
DOKUMENTATION, 2020
Silvius Magnago - Der Vater Südtirols
Als der Obmann der Südtiroler Volkspartei Silvius Magnago am 17. November 1957 auf einer Großkundgebung auf Schloss Sigmundskron das "Los von Trient" ausruft, legt er damit das Fundament für die heutige Südtirolautonomie, die vielen europaweit als Modell gilt. Dem Vater dieser Südtirolautonomie widmet ORF III eine Dokumentation. Wiewohl die Produktion versucht, der ungemein vielschichtigen Gestalt Magnagos in all seinen Facetten zu nähern, ist sie gleichzeitig auch eine Biografie Südtirols.
Geboren wird Silvius Magnago am 5. Februar 1914 im altösterreichischen Meran als Sohn eines Oberlandesgerichtsrats und einer aus Vorarlberg stammenden Mutter. Die privilegierte Familie siedelt kurz nach seiner Geburt nach Bozen wo er aufwächst und die Schule besucht. Nach der Matura absolviert er den Militärdienst bei der italienischen Armee und dient als Leutnant im 1. Grenadierregiment in Rom. Gleichzeitig studiert er in Bologna Jura und promoviert 1940 zum Doktor der Rechtwissenschaften.
Als die Bevölkerung Südtirols 1939 mit der Option vor die Wahl gestellt wird - entweder in der Heimat bleiben dafür aber italianisiert werden oder der Heimat den Rücken kehren dafür aber die eigene Sprache und Kultur behalten - hat Silvius Magnago für Deutschland optiert. Für Deutschland optieren heißt auch für Deutschland einrücken. Magnago wird 1942 zur deutschen Wehrmacht einberufen und kommt als Leutnant der Gebirgsjäger an die Ostfront. Dort wird er bei einem Granatwerferangriff am Dnjepr bei Nikopol schwer verwundet. Er überlebt nur knapp, verliert aber sein linkes Bein.
Durch die prägenden Kriegserlebnisse für die Politik motiviert, entscheidet sich Magnago nach Südtirol zurückzukehren und sich dort politisch zu engagieren. Er zieht zusammen mit seiner Frau nach Bozen und tritt dort 1947 bei den ersten Gemeindewahlen für die SVP an. Magnago wird zum Vizebürgermeister von Bozen gewählt. Ein Jahr später schafft er den Sprung in den ersten Südtiroler Landtag und wird dessen Präsident.
Die Kundgebung auf Schloss Sigmundskron im Jahr 1957 ist wohl die Sternstunde des Silvius Magnago. Mit einer brennenden Rede gelingt es ihm die über 35.000 Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Er fordert: "Los von Trient" und will damit eine eigene, nicht mehr von Trient abhängige Autonomie für Südtirol.
In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 hört Silvius Magnago von seiner Wohnung in Bozen die Detonationen der Sprengungen. Am nächsten Tag erst erfährt er, dass 37 Strommasten gesprengt wurden um die Energieversorgung der Bozner Industriezone lahm zu legen. Magnago selbst beteuert immer, nichts von den Anschlägen gewusst zu haben. Dass auf Grund der Anschläge von der italienischen Regierung in Rom die 19er Kommission einberufen wird, die einen entscheidenden Schritt in Richtung Autonomiestatut darstellt, wird er erst spät eingestehen.
Für viele gilt Magnago heute als Vater des Autonomiepakets. In zahlreichen Verhandlungen und endlosen Treffen kämpft er um jede Fußnote und jeden Beistrich im Paket. Dabei ist das Thema selbst innerhalb der Partei umstritten. Am 22. November 1969 wird schlussendlich innerhalb der SVP über Annahme des Pakets abgestimmt. Mit einer knappen Mehrheit von 52,9% für das Paket geht die SVP-Landesversammlung als Schicksalstag in die Südtiroler Geschichte ein.
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Die Feuernacht - Österreich und die Südtirol-Bomben
ZEITGESCHICHTE, A
Die Feuernacht - Österreich und die Südtirol-Bomben
Am 11. Juni 1961 - in der Herz-Jesu-Nacht - erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen Südtirol. In Abständen von wenigen Minuten explodierten mehr als sechzig Sprengkörper. Das Donnergrollen war die ganze Nacht über zu hören. Südtiroler versuchten mit diesen Gewaltakten auf die Unterdrückung der deutschsprachigen Tiroler in Südtirol durch die italienische Politik aufmerksam zu machen. "Freiheitskämpfer" oder "Terroristen"? Ein halbes Jahrhundert nach dem Start einer Anschlagserie, die in Summe mehr als zwanzig Todesopfer fordern sollte, bei der Südtiroler Täter verhaftet und gefoltert wurden, sprechen Täter von damals über ihre Motive, erklären italienische Carabinieri-Offiziere und Politiker, welchen Schock die Sprengstoffanschläge für Italien bedeuteten, wird der Frage nachgegangen, was österreichische Politiker davon wussten und wie sie auf die Südtirol-"Kämpfer" des "Befreiungsausschuss für Südtirol" Einfluss nahmen. Überliefert ist das Zitat des damaligen Außenministers Bruno Kreisky: "Auf ein paar Masten soll es mir nicht ankommen."
Regie: Brigitte Mosser-Schuöcker
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| ORF III Doku |
Baumeister der Republik
ZEITGESCHICHTE Karl Gruber, A 2025
Baumeister der Republik
Karl Gruber
Karl Gruber ist eine Schlüsselfigur in der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Die Dokumentation zeichnet Karl Grubers bemerkenswerten Werdegang nach und umfasst seine Beteiligung am Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Ende des Zweiten Weltkriegs und seine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung des politischen Neubeginns nach 1945. Sie zeigt den Politiker, der bereits mit 36 Jahren Landeshauptmann von Tirol wird und später das Amt des ersten Außenministers der zweiten Republik einnimmt: Acht Jahre lang ist Karl Gruber maßgeblich an der Gestaltung Österreichs beteiligt. Das filmische Portrait beleuchtet Grubers Bemühungen und Leistungen bei der Wiederherstellung der Souveränität Österreichs, den Verhandlungen zum Staatsvertrag und der Etablierung des Landes in der internationalen Gemeinschaft. Sein Name steht auch für die Beteiligung Österreichs am Marshallplan und nicht zuletzt für seinen beharrlichen Einsatz bei der Südtirol-Frage bis hin zur Ausverhandlung des Gruber-De Gasperi-Abkommens. Nach dem Rücktritt als Außenminister setzt Gruber seine Karriere als hochrangiger Diplomat fort. Als Botschafter festigt er Österreichs internationale Beziehungen in verschiedenen europäischen Hauptstädten und in Washington. Interviews mit Historikern und Zeitzeugen sowie umfangreiches Archivmaterial geben einen Einblick in die Nachkriegszeit Österreichs und zeigen das Bild eines außergewöhnlichen Politikers, der ein unermüdlicher Verfechter eines unabhängigen und demokratischen Österreichs war.
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| ORF III |
FREI
PROGRAMM NACH ANSAGE [zeit.geschichte I]
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| ORF III Doku |
Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Wilder Kaiser, A
Harrys liabste Hütt'n
Wilder Kaiser
Harry Prünster macht sich auf, um die Etappen 1 bis 3 des Tiroler Adlerwegs, der sich zwischen Kaisergebirge und Arlberg über 320 km erstreckt, zu erwandern. Der Start des Weitwanderweges ist unweit des Rummlerhofes von Josef und Thomas Lackner in St. Johann. Die beiden Brüder haben den Hof vor wenigen Jahren von den Eltern übernommen, Josef ist der Wirt und Thomas der Koch. Die Ursprünge des Hofes liegen im Jahr 1707, und im Gespräch mit Harry erzählen beide von dessen wechselvoller Geschichte als Erbhof. Für die Weitwanderer die von hier aus sich auf den Adlerweg machen, gibt es ein stärkendes Frühstück und als Spezialität gelten Ripperln und die selbstgemachten Strudel.
Harry wandert vor der imposanten Kulisse des Wilden Kaiser weiter zur Gaudeamushütte von Martin und Robert Leichtfried. Martin ist gelernter Konditor, und er verrät Harry sein Geheimnis für seinen Kaiserschmarren.
Auf seinem Weg zum Weinberghaus trifft Harry eine der erfolgreichsten Kletterinnen der Welt, die Tirolerin Angela Eiter. Sie begann ihre Wettkampfkarriere bereits mit 11 Jahren, wurde u.a. 4mal Weltmeisterin und 3mal Weltcupgesamtsiegerin. Im Gespräch erklärt sie Harry den Unterschied der beiden Disziplinen Lead und Boulder und erzählt welcher Erfolg für sie der größte war.
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Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Karwendel, A
Harrys liabste Hütt'n
Karwendel
Im Karwendelgebirge ist Harry Prünster auf den Etappen 9 - 11 des Tiroler Adlerweges unterwegs. Er startet am großen Ahornboden, einer unter Naturschutz stehenden Hochebene in 1200 Meter Seehöhe. Hier stehen über 2000 Jahre alte Ahornbäume, einzigartig für die Alpen.
Die Binsalm wird von Dominik und Michaela Larcher betrieben. Mutter Erika steht in der Küche, Vater Helmuth hilft bei allen technischen Angelegenheiten, und Tochter Magdalena kümmert sich um den Streichelzoo. Für die Familie war der Anfang auf der Almhütte nicht ganz einfach. Im Mai 2015 sperrten sie die Hütte auf; damals gab es 30 cm Schnee, wodurch das Zurechtfinden erschwert wurde. Mittlerweile hat sich alles eingespielt, Zukunftspläne für die nächsten Saisonen werden schon gemacht.
In der dritten Generation betreiben Peter und Alexander Kostenzer die Falkenhütte, die auch eine Alpenvereinshütte ist. Vater Fritz hält sich im Hintergrund, aber was er sich nach wie vor nicht nehmen lässt, ist das Knödel und Kuchen machen. Neben traditionellen Tiroler Speisen wie Kaspressknödel gibt es auch saisonale Wildgerichte.
Das Karwendelhaus in 1765 Meter Seehöhe ist Harrys letzte Station. Auf dem Weg dorthin trifft er Martin Mair, der als Bergretter ehrenamtlich tätig ist. Und auch Andreas Ruech ist Bergretter und Wirt des Karwendelhauses, das 1908 als Alpenvereinshütte eröffnet wurde. Seit einigen Jahren bewirtschaften Martin und Brigitte Mair nun schon die Hütte. Brigitte überrascht Harry mit ihrer Hausspezialität, dem Kaiserschmarren.
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