Prominente Begleiter erhält Harry Prünster bei seiner Wanderung durch die Steiermark rund um Kindberg: Die Edlseer. Doch bevor es soweit ist, besucht Harry Fritz und Petra Illmaier vom Ochnerbauer. Vor 20 Jahren haben sie auf Hochlandrinder in Mutterkuhhaltung umgestellt, als Spezialität gelten Beiried und Rinderbraten. Das Gasthaus Ochensberger war 1952 eine Jausenstation, Hubert hat sie mit 22 Jahren zu einem stattlichen Betrieb ausgebaut. Sohn Bernhard ist in der Küche tätig, besonders beliebt bei den Gästen ist das steirische Backhendl und die Wildgerichte - das Fleisch dazu kommt aus der eigenen Rotwildzucht. Am Weg zum Schwammerlwirt trifft Harry die Edlseer, die in zwei Wochen ihren traditionellen Fan-Wandertag mitsamt Konzert abhalten werden. Hansi Teubenbacher ist der Wirt des Alpengasthofes Pölzl, vulgo Schwammerlwirt, und er ist ein begeisterter Schwammerlsucher. Die Spezialität des Hauses ist ein Parasol-Cordon-Bleu. Für den Höhepunkt des Tages sorgen die Edlseer - unplugged und steirisch!
Das Abschlusskonzert der Obertöne 2025 - Ein Muss für alle Kammermusikfans!
Das vielfältige Programm spannt einen musikalischen Bogen vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Neben Werken von Antonio Vivaldi und Louis Spohr erklingt unter anderem Paula Matthusens "In absentia" für Violine, Klavier, Gläser und Elektronik. Das Konzert im beeindruckenden Stift Stams bringt Berührungspunkte von Barockmusik und zeitgenössischen Kompositionen zum Vorschein.
Sonnendurchflutete Olivenhaine, märchenhafte Felsbuchten - Apulien kann so schön sein! Gemeinsam mit ihrem italienischen Mann verirrt sich Martina in diese märchenhafte Gegend. Das in Deutschland lebende Paar will sich von Paolos sterbender Mutter verabschieden. Doch es kommt alles anders als gedacht. Bezaubernde Culture Clash-Komödie mit TV-Star Tanja Wedhorn.
Martina weiß wenig über die italienischen Wurzeln ihres Mannes. Er stammt aus Apulien und hat sich inzwischen perfekt in Deutschland eingelebt - fast schon zu perfekt. Paolo hat nur Augen für seine Arbeit, weshalb Martina überlegt, ihn zu verlassen. Da erreicht Paolo ein Anruf aus der Heimat: Angeblich liegt seine Mutter im Sterben. Mit dieser Notlüge will ihn sein Bruder nach Italien lotsen. Dem Familienbesitz droht der Ruin. Nichtsahnend macht sich Paolo mit Frau und Kind auf den Weg, um ein ihm fremd gewordenes Stück Land neu zu entdecken - und vielleicht auch seine kaputte Ehe zu retten.
Mit Tanja Wedhorn, Alessandro Preziosi, Elmar Gehlen, Patrick Mölleken, Peppino Mazzotta, Karin Prioa, Nunzia Schiano
Gioia Altenburger soll als Steuerberaterin in die Kanzlei ihres Vaters Georg eintreten und den Sohn des Notars Dr. Winkler heiraten. Doch Gioia verliebt sich in einen Fremden namens Max und verbringt eine Nacht mit ihm. Als sie aber vor der Entscheidung steht, mit ihm gemeinsam Wien zu verlassen, ist sie zu feige - die Pflicht geht vor.
Gioias Mutter Serafina, die seit Jahren getrennt von Georg im fernen Italien lebt, betreibt dort das familiäre Weingut. Weil Nonno, der Großvater Gioias, zu seinem 80. Geburtstag noch einmal ein großes Familienfest feiern möchte, fährt die Familie nach Italien.Dort trifft Gioia ihren Max wieder.
Mit Anna Galiena, Friedrich von Thun, Helen Zellweger, Raf Vallone, Gisela Schneeberger, Alida Valli, Simon Verhoeven, Heinz Marecek, Brigitte Neumeister, Karl Schönböck, Susanne Almassy
Für Caroline kann ein angeborener Herzfehler jederzeit Lebensgefahr bedeuten. Ein Herzchirurg empfiehlt eine neuartige Operation. Der Eingriff gelingt. Danach ist Caroline wie ausgewechselt. Sie, die immer zurückhaltend war, ist nun spontan bis ins Irrationale. Ihr altes Leben, ihre Ehe scheinen sie nicht mehr zu interessieren. Sie ist getrieben von der Sehnsucht nach dem Arzt, der sie operiert und dabei ihr Herz berührt hat.
Mit Martina Gedeck, Rainer Wöss, Ruth Brauer-Kvam, Anton Noori
Die 35-jährige Hannah, geschieden, Geschäftsfrau in Deutschland, macht mit ihrer etwas jüngeren Freundin Marie Urlaub in Italien. Marie verliebt sich dort in den schönen Schwerenöter und Chirurgen Xaver, der ihr aber nach der Liebesnacht die Visitenkarte des in Wien lebenden Automechanikers Xavier gibt, den er zufällig kennen gelernt hat.
Mit Martina Gedeck, Jennifer Nitsch, Dominique Horwitz, Andrea Eckert, Peter Sattmann, Monica Bleibtreu, Rebecca Horner
Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.
Mit Martina Gedeck, Vyto Ruginis, John Corbett, Marianne Sägebrecht, Peter Gerety, Margaret Colin, Rosemarie Fendel
Opernstar Asmik Grigorian debütiert mit Arien aus Bellinis "Norma" und Richard Strauss' "Salome" beim Grafenegg Festival im spektakulären Wolkenturm!
Der glanzvolle Abend wird vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel begleitet. Im stimmungsvollen Ambiente des Wolkenturms entfaltet sich ein farbenreiches Programm der Romantik zwischen orchestraler Pracht, opernhafter Leidenschaft und großer vokaler Ausdruckskraft.
Einen der Höhepunkte des Abends bildet Vincenzo Bellinis berühmte Arie "Casta diva" aus "Norma", in der Asmik Grigorian ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und emotionale Intensität eindrucksvoll zur Geltung bringt. Orchestrale Kontraste setzen unter anderem Werke von Giuseppe Verdi und Richard Strauss.
Sarah, eine junge deutsche Musikstudentin, hat den Amerikaner Bob geheiratet. Die Jahre der glühenden Leidenschaft sind vorbei, die Liebe ist dem Alltag gewichen. Bob macht Karriere in einer Papierfabrik, derweil Sarah im schönen Landhaus im Nordosten der USA die zwei Kinder Nick und Lilly großzieht. In der Abgeschiedenheit der Berkshire Mountains, versucht Sarah mit allen Kräften nach außen hin das aufrecht zu erhalten, was es nicht mehr gibt - die Bilderbuchfamilie. Um nicht auch die Kinder zu verlieren, sträubt sie sich heftig gegen ihre Gefühle zu dem unkonventionellen Wildlife-Forscher David.
Mit Martina Gedeck, Vyto Ruginis, John Corbett, Marianne Sägebrecht, Peter Gerety, Margaret Colin, Rosemarie Fendel
Der sogenannte "Marsch auf Rom" zwischen 27. und 31.Oktober 1922 bezeichnet die Phase der faschistischen Machtübernahme durch Benito Mussolini in Italien mitsamt folgender, radikal durchgeführter "Italienisierung" Südtirols. "Politischer Notstand" verkoppelt mit Konflikten zwischen deutsch-österreichischer und italienischer Identität kennzeichneten die 20er und 30er Jahre, dann die "Stahlpakt-Phase" zwischen Hitler und Mussolini mitsamt 2.Weltkrieg. Moderater dann nach 1945, jedoch zeitweise auch Gewalt besetzt, Stichwort: Bombenanschläge, die Jahrzehnte der Auseinandersetzung und Debatten um Selbstbestimmung und Autonomie. Stetig begleitet von lange gespannten, wenn nicht gestörten Verhältnissen zwischen Wien und Rom. Die Dokumentation von Andreas Pfeifer legt frei, wie das österreichisch-italienische Grenzland mit seiner Sonderstellung in nationalen und europäischen Krisenzeiten umgegangen ist und wie die letztlich erstrittene Autonomie die kulturelle und politische Distanz zu Rom und zu Wien vergrößerte. Viele Südtiroler und Südtirolerinnen beharren mittlerweile auf einem Identitätsgefühl, das weder dem italienischen Zentralstaat noch der österreichischen Schutzmacht zugeneigt ist und sich zwischen Bergeshöhen und Belcanto, Tracht und Trattoria, Speck und Spaghetti einen eigentümlichen Weg bahnt. Das sprachliche Wandern zwischen den beiden Welten kreiert und kreierte häufig den Charme des Unperfekten, den Mangel an fehlerfreiem Deutsch wie fließenden Italienisch. Wie Südtiroler deutscher und italienischer Muttersprache mit- und nebeneinander leben - und wie sich das Lebensgefühl im Land aus alpinen und mediterranen Quellen gleichermaßen speist, spürt Andreas Pfeifer in dieser, auch an wichtigen historischen Orten gedrehten "Menschen und Mächte" Dokumentation nach. Pfeifer reist durch Südtirol, streift dabei die eigene Lebensgeschichte, seine zweisprachige Kindheit und Jugend, spricht mit Zeitzeugen, die unter dem Faschismus litten und wandert analytisch mit kritischen Zeitgenossen wie Reinhold Messner durch ein Idyll und seine Schattenseiten.
Als der Obmann der Südtiroler Volkspartei Silvius Magnago am 17. November 1957 auf einer Großkundgebung auf Schloss Sigmundskron das "Los von Trient" ausruft, legt er damit das Fundament für die heutige Südtirolautonomie, die vielen europaweit als Modell gilt. Dem Vater dieser Südtirolautonomie widmet ORF III eine Dokumentation. Wiewohl die Produktion versucht, der ungemein vielschichtigen Gestalt Magnagos in all seinen Facetten zu nähern, ist sie gleichzeitig auch eine Biografie Südtirols.
Geboren wird Silvius Magnago am 5. Februar 1914 im altösterreichischen Meran als Sohn eines Oberlandesgerichtsrats und einer aus Vorarlberg stammenden Mutter. Die privilegierte Familie siedelt kurz nach seiner Geburt nach Bozen wo er aufwächst und die Schule besucht. Nach der Matura absolviert er den Militärdienst bei der italienischen Armee und dient als Leutnant im 1. Grenadierregiment in Rom. Gleichzeitig studiert er in Bologna Jura und promoviert 1940 zum Doktor der Rechtwissenschaften.
Als die Bevölkerung Südtirols 1939 mit der Option vor die Wahl gestellt wird - entweder in der Heimat bleiben dafür aber italianisiert werden oder der Heimat den Rücken kehren dafür aber die eigene Sprache und Kultur behalten - hat Silvius Magnago für Deutschland optiert. Für Deutschland optieren heißt auch für Deutschland einrücken. Magnago wird 1942 zur deutschen Wehrmacht einberufen und kommt als Leutnant der Gebirgsjäger an die Ostfront. Dort wird er bei einem Granatwerferangriff am Dnjepr bei Nikopol schwer verwundet. Er überlebt nur knapp, verliert aber sein linkes Bein.
Durch die prägenden Kriegserlebnisse für die Politik motiviert, entscheidet sich Magnago nach Südtirol zurückzukehren und sich dort politisch zu engagieren. Er zieht zusammen mit seiner Frau nach Bozen und tritt dort 1947 bei den ersten Gemeindewahlen für die SVP an. Magnago wird zum Vizebürgermeister von Bozen gewählt. Ein Jahr später schafft er den Sprung in den ersten Südtiroler Landtag und wird dessen Präsident.
Die Kundgebung auf Schloss Sigmundskron im Jahr 1957 ist wohl die Sternstunde des Silvius Magnago. Mit einer brennenden Rede gelingt es ihm die über 35.000 Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Er fordert: "Los von Trient" und will damit eine eigene, nicht mehr von Trient abhängige Autonomie für Südtirol.
In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 hört Silvius Magnago von seiner Wohnung in Bozen die Detonationen der Sprengungen. Am nächsten Tag erst erfährt er, dass 37 Strommasten gesprengt wurden um die Energieversorgung der Bozner Industriezone lahm zu legen. Magnago selbst beteuert immer, nichts von den Anschlägen gewusst zu haben. Dass auf Grund der Anschläge von der italienischen Regierung in Rom die 19er Kommission einberufen wird, die einen entscheidenden Schritt in Richtung Autonomiestatut darstellt, wird er erst spät eingestehen.
Für viele gilt Magnago heute als Vater des Autonomiepakets. In zahlreichen Verhandlungen und endlosen Treffen kämpft er um jede Fußnote und jeden Beistrich im Paket. Dabei ist das Thema selbst innerhalb der Partei umstritten. Am 22. November 1969 wird schlussendlich innerhalb der SVP über Annahme des Pakets abgestimmt. Mit einer knappen Mehrheit von 52,9% für das Paket geht die SVP-Landesversammlung als Schicksalstag in die Südtiroler Geschichte ein.
Am 11. Juni 1961 - in der Herz-Jesu-Nacht - erschütterte eine Serie von Bombenanschlägen Südtirol. In Abständen von wenigen Minuten explodierten mehr als sechzig Sprengkörper. Das Donnergrollen war die ganze Nacht über zu hören. Südtiroler versuchten mit diesen Gewaltakten auf die Unterdrückung der deutschsprachigen Tiroler in Südtirol durch die italienische Politik aufmerksam zu machen. "Freiheitskämpfer" oder "Terroristen"? Ein halbes Jahrhundert nach dem Start einer Anschlagserie, die in Summe mehr als zwanzig Todesopfer fordern sollte, bei der Südtiroler Täter verhaftet und gefoltert wurden, sprechen Täter von damals über ihre Motive, erklären italienische Carabinieri-Offiziere und Politiker, welchen Schock die Sprengstoffanschläge für Italien bedeuteten, wird der Frage nachgegangen, was österreichische Politiker davon wussten und wie sie auf die Südtirol-"Kämpfer" des "Befreiungsausschuss für Südtirol" Einfluss nahmen. Überliefert ist das Zitat des damaligen Außenministers Bruno Kreisky: "Auf ein paar Masten soll es mir nicht ankommen."
Regie: Brigitte Mosser-Schuöcker
Karl Gruber ist eine Schlüsselfigur in der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Die Dokumentation zeichnet Karl Grubers bemerkenswerten Werdegang nach und umfasst seine Beteiligung am Widerstand gegen den Nationalsozialismus am Ende des Zweiten Weltkriegs und seine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung des politischen Neubeginns nach 1945. Sie zeigt den Politiker, der bereits mit 36 Jahren Landeshauptmann von Tirol wird und später das Amt des ersten Außenministers der zweiten Republik einnimmt: Acht Jahre lang ist Karl Gruber maßgeblich an der Gestaltung Österreichs beteiligt. Das filmische Portrait beleuchtet Grubers Bemühungen und Leistungen bei der Wiederherstellung der Souveränität Österreichs, den Verhandlungen zum Staatsvertrag und der Etablierung des Landes in der internationalen Gemeinschaft. Sein Name steht auch für die Beteiligung Österreichs am Marshallplan und nicht zuletzt für seinen beharrlichen Einsatz bei der Südtirol-Frage bis hin zur Ausverhandlung des Gruber-De Gasperi-Abkommens. Nach dem Rücktritt als Außenminister setzt Gruber seine Karriere als hochrangiger Diplomat fort. Als Botschafter festigt er Österreichs internationale Beziehungen in verschiedenen europäischen Hauptstädten und in Washington. Interviews mit Historikern und Zeitzeugen sowie umfangreiches Archivmaterial geben einen Einblick in die Nachkriegszeit Österreichs und zeigen das Bild eines außergewöhnlichen Politikers, der ein unermüdlicher Verfechter eines unabhängigen und demokratischen Österreichs war.
Die Dolomiten, die bekannteste Region der Südalpen, sind Weltnaturerbe und Naturparadies. Eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und tierische Helden. Kurt Mayer und Judith Doppler haben das "sagenhafte Juwel der Alpen" mehr als ein Jahr lang bereist. Dabei wird mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt. Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band und der Fuchs, das erfolgreichste Raubtier Europas, entpuppt sich hier als vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. In einzigartigen Flugaufnahmen lässt sich ihre Paarung verfolgen und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik beobachten. Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers durchstreift der Film König Laurins Rosengarten: Schneehase, Gams und Murmeltier faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist. Abseits touristischer Pfade haben die Dolomiten eben Überraschungen zu bieten, die kein Sommer- oder Wintergast so je zu Gesicht bekommt.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet Hüttenwirtinnen und Hüttenwirte auf einigen der schönsten Schutzhütten Tirols und zeigt ihren oft anspruchsvollen Alltag hoch über den Tälern. Die Dokumentation führt zu spektakulär gelegenen Hütten in den Tuxer Alpen, den Hohen Tauern, den Lechtaler Alpen und dem Karwendel. Dabei stehen nicht nur die landschaftliche Schönheit und die Wanderwege im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen der Hüttenbewirtschaftung - von Versorgung und Selbstversorgung bis hin zu den besonderen Menschen, die diese Orte mit viel Leidenschaft betreiben.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion portraitiert die Region Eisenwurzen - zwischen Nationalpark Kalkalpen, Ybbstal und Pyhrgas. Die Bergsteiger Heli Steinmasse und Sigi Wasserbauer, die 1986 nur durch einen Zufall der K2-Katastrophe entkamen, klettern gemeinsam die Kampermauer im Nationalpark Kalkalpen. In einem traditionsreichen Schmiedezentrum, UNESCO-Weltkulturerbe, formt Metallkünstler Sepp Eybl mit seiner Schülerin Christine ein eisernes Denkmal für einen verstorbenen Freund. Und am Pyhrgas wagen Bettina und Michael - nach einem schweren Bikeunfall - die Rückkehr auf den Grat, bevor sie abschließend mit dem Gleitschirm ins Tal fliegen.
Im westlichsten Niederösterreich zwischen Donautal und Voralpen liegt das Mostviertel. Hier prägen Streuobstwiesen, Vierkanter und alte Obstsorten die Kulturlandschaft. Tradition, Handarbeit und Regionalität werden bis heute großgeschrieben. Laura Adlberger erfüllt sich ihren Traum von einer eigenen Schafzucht, Pfeifenmacher Christoph Stiegler fertigt individuelle Unikate aus regionalem Birnbaumholz und die Familie Ebner verarbeitet auf ihrem Hof Straußeneier zu Lampenschirmen und Schmuck. Viele Einheimischen kommen beim Harmonika-Stammtisch "Zum Jagawirt" zusammen und musizieren, während sich Susanne Heil Pferdezucht widmet. Beim Mostheurigen der Familie Wimmer gibt es eine traditionelle Jause, die von den Klängen der "Tanzlmusi" begleitet wird.