Spurensuche mit den Crash-Cops - Wie kam es zum Unfall?
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Wenn es auf den Straßen kracht, rücken sie aus: Kira Meinken und Kai-Oliver Apel. Der Verkehrsunfalldienst ist eine Sondereinheit der Polizei Hannover. Eine einzelne Glasscherbe verrät ihnen, wie es zu dem Unfall gekommen ist und kann somit über Schuld oder Unschuld der Beteiligten entscheiden. Die beiden Spurensucher kombinieren aus Lackspuren und Reifenabrieb den Unfallhergang. Vernehmungen am Unfallort sind oft schwierig. Beteiligte werden wütend oder sind geschockt. Die verlässlichsten Zeugen sind die Spuren, denn die lügen nicht.
Unfall, Stau und Abschleppdienst - Im Einsatz mit Pannenhelferin Songül
30'
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
* Videoschiedsrichter
Im Aachener Stadion gibt es ein spannendes Fußballspiel: Der FC Maus führt gegen den SV Elefant. Doch dann schießen die Elefanten den Ausgleich. Oder etwa doch nicht? Die entscheidende Szene sorgt für Spannung: Hat der Torhüter den Ball noch vor der Linie gefangen oder erst danach? Für Schiedsrichter Lukas ist das mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Und auch ein mögliches Abseits vor dem Torschuss steht zur Diskussion. Zum Glück muss Lukas diese schwierigen Entscheidungen nicht allein treffen. Das Maus-Team zeigt, wie die Torlinientechnik und Videoschiedsrichter dem Schiedsrichter auf dem Feld helfen.
* Nulli und Priesemut: Omas Geheimnis
Nulli und Priesemut spielen Fußball. Dabei geht es wild her - bis der Ball versehentlich auf einer Mistgabel landet und dabei kaputt geht. Die beiden streiten sich, weil jeder dem anderen die Schuld in die Schuhe schiebt. Oma Bär überrascht die beiden mit einem nagelneuen Fußball. Den hat ihr vor langer Zeit mal ein Verehrer geschenkt. Oma Bär war als junge Bärin eine tolle Fußballspielerin. Wie gut sie noch spielen kann, zeigt sie Nulli und Priesemut bei einem spannenden Duell …
* Fußballtor - Wie wird ein Fußballtor gebaut?
Das Maus-Team zeigt, wie Aluminiumprofile in einer Fabrik hergestellt werden. In diese werden dann Nasen eingestanzt, die das Tornetz halten sollen. Mit Gelenken und Manschetten sind die Pfosten bereit für das Spiel - und werden beim 1. FC Köln gleich mal getestet.
* Shaun das Schaf: Krach auf dem Dach
Ein ferngesteuertes Flugzeug rast in die Antenne auf dem Dach des Bauernhauses und fliegt mit ihr davon. Ausgerechnet, als die Schafe durchs Fenster ein Fußballspiel im Fernsehen sehen wollen! Doch Shaun hat eine Idee, wie er das Spiel wieder zum Laufen bringen kann.
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
Eine Panikattacke während der Autofahrt kann schlimme Folgen haben. "Die Ratgeber" geben Tipps, wie sich so etwas vermeiden lässt.
Weitere Themen:
In Fulda veranstaltet die Volkshochschule ein Digital-Speed-Dating.
Serie: In der letzten Folge über Menschen mit geistiger Beeinträchtigung lernt man Sabrina kennen.
Stiftung Warentest hat Wassersprudler unter die Lupe genommen. "Die Ratgeber" informieren über die Ergebnisse. Und: Vorstellung des neuen Ökolabels für Smartphones.
Christoph Faltenbacher ist zugleich Bauherr und Architekt und hat ein Ensemble von Baukörpern geschaffen, die zwar nur die Fläche eines großen Einfamilienhauses einnehmen, die dennoch ineinander geschachtelt wirken wie ein Bergdorf. Diese Vielfalt, die auch im Haus selbst viele unterschiedliche Nutzungen - je nach Lebenssituation - ermöglicht, ist der Clou des Hauses.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Im Norden gibt es über 50.000 Bauernhöfe und mindestens genauso viele Geschichten. Die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" begleitet ganz verschiedene Landwirtinnen und Landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in ihrem spannenden Alltag.
Aufgewachsen auf einem Bauernhof, mit Ställen und Feldern als Abenteuerspielplatz, einem Leben in der Natur und Tieren als Spielgefährten. Das hört sich nach einer "Bilderbuch-Kindheit" an.
Die Kinder vom Bauernhof von damals sind heute erwachsen und erinnern sich nicht nur an glückliche Stunden beim Spielen und Toben. Sie erzählen auch von den Sorgen der Familien und der körperlich schweren Arbeit. Damals war es selbstverständlich, dass auch die Kinder bei der Hofarbeit halfen, Kartoffeln sortieren, Hühner füttern, Vieh treiben. Manchmal gingen sie auch mit zum Melken. Meist übernahmen das jedoch die Eltern, denn diese Arbeit konnte gefährlich werden. Früher hatten die Kühe noch Hörner, dadurch sind immer Leute bei der Stallarbeit verletzt worden.
Auch die Probleme der Eltern bekamen die Kinder mit. Lohnte sich die schwere Arbeit? Konnte der Hof erhalten werden? Die Industrialisierung der Landwirtschaft setzte besonders kleinen Betrieben zu. Kleinbauern oder Nebenerwerbslandwirte gaben auf. Das "Höfesterben" wurde zum Schlagwort und zog sich durch die Jahrzehnte.
NDR Autorin Kati Grünig trifft Bauernhofkinder von damals, taucht mit ihnen noch einmal in die Zeit ein, in der die Kühe noch glücklich schienen und viele kleine Höfe den Norden prägten.
Zusammen mit ihren Protagonisten vollzieht sie den Wandel in der Landwirtschaft, ob auf dem flachen Land oder auf einer Hallig, und trifft Menschen, die den Norden bis heute prägen, auch wenn sie selber keinen Hof mehr haben.
Denn viele sind der Landwirtschaft auch ohne eigenen Betrieb bis heute verbunden: als Berater bei der Hofübergabe, als Trainer für den entspannten Umgang mit Kühen oder als Schützer und Retter alter Rinderrassen. Hans-Jürgen Hesse vom Archedorf Steinlah in Niedersachsen beispielsweise will das Harzer Rote Höhenvieh vor dem Aussterben bewahren.
Eines haben sie alle gemein: Der Hof ihrer Kindheit bestimmt ihr Leben. Diese Erkenntnis bringt auch Imke Edebohls aus Grasberg bei Bremen, seit vielen Jahren landwirtschaftliche Unternehmensberaterin, in ihre Beratungen ein.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
270 überraschende Kilometer! An Lettlands Westküste, geprägt von Steilküsten und dichten Kiefernwäldern, sagt das Meer die Zukunft vorher! "mareTV" berichtet über ein unentdecktes Stück Ostseeküste mit jugendlicher Aufbruchstimmung und ganz viel unberührter Natur.
Im Dorf Jurkalne findet das berühmteste Mittsommerfest ganz Lettlands statt. Für Luize Svilpe, Fotografin und Studierende, gehört nicht nur das Flechten der Blumenkränze als Kopfschmuck dazu. Sie liebt es, ihre aufwendige Tracht an diesem Abend zu tragen. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das Ritual mit dem brennenden Kranz, der von der Klippe gestoßen wird: Erreicht dieser das Meer, soll das Jahr gut werden. Luize studiert in der Hauptstadt Riga. Aber die Verbundenheit zu ihrem Heimatdorf ist so groß, dass sie schon jetzt weiß: irgendwann wird sie hier wieder leben.
Die Ostsee nimmt sich unaufhörlich Land an Lettlands Küste. Dafür sorgen die kräftigen Westwinde, immer häufiger auch stärkere Stürme. Jährlich gehen so rund 15 Hektar verloren. Bei Bernati hat das Meer schon Häuser, Straßen, sogar einen Leuchtturm "verschlungen." Das Grundstück von Ernests Šliseris befindet sich nah an der Kliffkante. Doch schon seit über 60 Jahren trotzt er mit einem selbst gebauten Wall aus Bauschutt und Treibholz Wind und Wellen. Ein Lette lässt sich so schnell nicht vertreiben.
Der Stadtteil Karosta in der Küstenstadt Liepaja ist ein besonderer Ort. Verfallene Festungsanlagen, ehemalige Kasernen-Plattenbauten und ein berüchtigtes Militärgefängnis prägen das Bild. Karosta war schon unter den Zaren, später dem Sowjet-Regime, ein wichtiger Stützpunkt der Kriegsmarine - stets streng abgeschottet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Unabhängigkeit Lettlands blieben Tausende Matrosenfamilien isoliert zurück. Auch heute noch sprechen die meisten Jugendlichen nur Russisch, fühlen sich gesellschaftlich abgehängt. Anastasija, Jekaterina und Elza setzen ein Zeichen: Sie malen das Logo ihres Jugendprojekts "House of Hope" an eine Wand des ehemaligen Militärgefängnisses. Ausgerechnet diese soziale Einrichtung musste Karosta aus Geldmangel verlassen und existiert heute nur noch im Zentrum von Liepaja - fern von dem Ort, an dem sie besonders gebraucht würde.
Einen Logenplatz an Lettlands Westküste hat Tatjana Vešnakova. Sie ist die Wärterin des Leuchtturms Akmenrags. Neben der grandiosen Aussicht über die offene Ostsee gestattet der Arbeitsplatz auch noch Zeit für ihr geliebtes Hobby: das Sammeln von Bernstein. Tatjana zieht bevorzugt nachts los. Ausgerüstet mit einer UV-Lampe, wird sie so häufig schnell fündig. Denn das "Gold der Ostsee" leuchtet unter fluoreszierendem Licht grellweiß auf.
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Wasser scheint eigentlich eine völlig unspektakuläre Flüssigkeit zu sein: farblos, geruchlos, geschmacklos - und noch dazu im Überfluss vorhanden. Aber ohne Wasser gäbe es kein Leben: Der Körper eines Menschen besteht zu 70 Prozent aus Wasser.
Wasser treibt den Kreislauf aus Wolken, Regen und Flüssen an und sorgt dafür, dass Pflanzen und Tiere gerade in der Sommerhitze nicht vertrocknen. Was macht ausgerechnet diese Substanz so einzigartig? Klar ist: Wasser besitzt ziemlich seltsame Eigenschaften, die bis heute teilweise nicht richtig verstanden sind. Es hat eine unglaublich hohe Zahl an Anomalien, die bei anderen Flüssigkeiten nicht auftreten. Eine davon ist zum Beispiel, dass gefrorenes Wasser oben schwimmt, das kennt man von Eiswürfeln im kühlen Sommerdrink. Dabei ist jeder Tropfen Wasser, der getrunken wird, älter als die Erde selbst. Was ist es, das diese Substanz zum Motor des Lebens macht?
In der zweiten Folge der Sommerserie taucht "Quarks" ein in verborgene Wasserwelten. Zusammen mit Forscher*innen wird getestet, ob Leitungswasser aus Trinkflaschen oder Wassersprudlern wirklich nur erfrischend ist oder ob sich hier krank machende Bakterien vermehren können. "Quarks" zeigt die geheimnisvolle und empfindliche Welt im Grundwasser, in der sich urtümliche Lebewesen tummeln, die eine wichtige Funktion für die Menschen erfüllen. Und das Reportage-Team taucht ab in die gewaltigen Kelpwälder vor Südafrikas Küste, die nicht nur mehr CO2 speichern als Wälder an Land, sondern auch die Ernährung der Zukunft bereichern könnten.
Hygge ist das Glück, das schöne Leben mit anderen zu teilen. Unter diesem Motto ist das "Ostseereport"-Team emissionsfrei und unabhängig mit E-Bike und Fahrradwohnwagen unterwegs am Limfjord.
Kristin Recke trifft Erfinder, Entdecker und Enthusiasten, alles Einheimische, die ihre Passion mit dem Filmteam teilen. Allen voran Thomas Møller Pedersen. Der Mittsechziger ist auf Mors geboren, hat in den 1980er-Jahren als Motorradrennfahrer in den Top 10 der Welt die Rennstrecken unsicher gemacht. Aus seiner Leidenschaft für Zweiräder wurde sein Beruf. Er hat das Tuk-Tuk nach Dänemark gebracht und den Fahrradwohnwagen erfunden. Mit ausgetüftelten nur 88 Kilogramm Gewicht lässt sich der Anhänger einfach per E-Bike ziehen. Zwei Personen haben darin Platz.
Auf seiner Heimatinsel begleitet der Däne das "Ostseereport"- Team auf einem Teil der Strecke und zeigt einen schönen Übernachtungsplatz am Privatsteg. Denn Wildcamping ist in Dänemark ja nicht erlaubt.
Rund 500.000 Gäste bringen jedes Jahr ihr Fahrrad mit an den Limfjord. Ihn einmal zu umrunden wären 600 Kilometer. Es werden immer neue Strecken geplant, der Hit sind Thementouren. Die Schnapsroute führt entlang der Küste über Weingüter und Destillerien auch zum Herregården Hessel, dem letzten mit Strohdach gedeckten Vierkanthof Dänemarks. Hier kümmert sich die Schnapsgilde um den Kräutergarten und die Beerensträucher. Mehr als 20 Männer und Frauen füllen auf dem alten Hof die Flaschen. Gründerin Bodil Nymark gilt als die Schnapsexpertin schlechthin. Sie weiß, was man zu welcher Tageszeit und zu welchem Wehwehchen trinken muss.
Hygge to go auf ganz andere Weise erfährt man auf den Holzbooten, die auf dem Fjord segeln. Unterschiedliche Größen vom Fischerboot bis hin zu großen Schonern haben am Limfjord ihre Heimathäfen. Gemeinsames Ziel: Tradition erhalten. Das "Ostseereport"-Team trifft die Crew der "Marylin Ann". Das Schiff ist über 100 Jahre alt und dient heute als Schulschiff für Teenager ab 15, die aus verschiedenen Gründen eine Auszeit brauchen. In den Ferien sind beispielsweise Erwachsene an Bord, die lernen wollen, wie man einen Holzschoner segelt.
Am Ende der Reise folgt ein Besuch auf der angeblich schönsten Insel Dänemarks. Mit der Fähre wird nach Fur übergesetzt und der Fahrradanhänger auf einem der besten Campingplätze des Landes abgestellt. Ob die Superlative mithalten können, wird man sehen. Fakt ist, dass die Klippen der Insel die Weltgeschichte geologisch so spektakulär erzählen wie kaum ein anderer Ort. Es ist eine Künstlerinsel. Galerien und Ateliers zum Mitmachen findet man auf der ganzen Insel.
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Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
König Carl Gustaf von Schweden - im Dienst der Krone
60'
Mehr als ein halbes Jahrhundert ist er das Staatsoberhaupt Schwedens. Kein anderer Monarch in Europa sitzt aktuell länger auf einem Thron als er. Am 30. April 2026 wird König Carl XVI. Gustaf 80 Jahre alt. Die neue royale Dokumentation des NDR gewährt einen seltenen Einblick in das Leben eines Monarchen, der schon früh mit ganz persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hat.
Ein Schicksalsschlag verändert sein Leben
Neun Monate ist Carl Gustaf alt, als sein Vater bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Ein Wartungsfehler vor dem Abflug führt dazu, dass aus dem Baby Carl Gustaf die Nummer zwei der Thronfolge wird. Es sind schwere Kindheitsjahre ohne den Vater, über den die Familie nie wieder ein Wort verliert. Der kleine Prinz wagt es nicht, Fragen zu stellen. Hinzu kommt seine angeborene Legasthenie. Denn wer, wie er, nur stockend vom Blatt ablesen kann, gilt damals als dumm.
Während seines Studiums in Uppsala zeigt sich seine Leidenschaft für das Nachtleben, schöne Frauen und schnelle Autos, was ihm den Ruf eines Partyprinzen einbringt. Doch am 15. September 1973 ist es mit dem unbeschwerten Leben vorbei. Als König Gustaf Adolf stirbt, muss Carl Gustaf mit nur 27 Jahren das Zepter übernehmen. Viele zweifeln, dass er die großen Fußstapfen seines Großvaters ausfüllen kann.
Der Start seiner Regentschaft fällt in eine Zeit, als die Monarchie in Schweden in einer tiefen Krise steckt. Die regierenden Sozialdemokraten wollen das Königshaus ganz abschaffen, entziehen ihm schließlich seine politische Macht.
Silvia - ein Glücksfall für Carl Gustaf und die Krone
Nach und nach gelingt es König Carl XVI. Gustaf das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen und in seiner neuen Rolle anzukommen. Und das verdankt er auch ihr: Silvia Sommerlath. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München lernt der damalige Kronprinz die Chefhostess kennen und sagt später, es habe sofort "klick" gemacht. Mit ihrer Ausstrahlung und Wärme erobert die Bürgerliche aus Deutschland die Herzen der Schweden und verleiht der Krone wieder neuen Glanz.
Doch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. 2010 enthüllt ein Buch eine angebliche Affäre und mutmaßliche Nachtclub-Besuche des Königs. Der öffentliche Skandal fügt seinem Image großen Schaden zu. Königin Silvia aber bleibt weiter an seiner Seite und schweigt. Dass der Hof den Skandal unbeschadet übersteht, liegt auch an Thronfolgerin Victoria. Die Schweden lieben ihre Kronprinzessin.
König Carl XVI. Gustaf hat aus dem schwedischen Königshaus inzwischen eine erfolgreiche Familien-Monarchie geformt. Königin Silvia und er geben sich mit drei Kindern und neun Enkeln offen und volksnah. Die Zukunft des schwedischen Königshauses scheint gesichert: mit einem König, der seine Bestimmung gefunden hat und zwei Nachfolgerinnen im Wartestand.
ARD-Königshausexpertin Leontine von Schmettow und Andreas Heineke lassen in ihrer Dokumentation enge Freunde des Königs zu Wort kommen wie Leopold Prinz von Bayern, ebenso seine Nichte Désirée von Bohlen und Halbach, seinen ehemaligen Adjutanten Peter Forsman, Ex-Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und die langjährige Pressesprecherin des Hofes, Elisabeth Tarras-Wahlberg.
Jeder weiß: Wenn auf einer Party keine Stimmung aufkommt, dann müssen Schlager her. Schlager sind Kult und erleben gerade einen Boom - auch bei der jungen Generation. Fast jeder kennt sie, fast jeder kann sie mitsingen, die Laune steigt und alle gemeinsam sind dann ein "bisschen Schlager". Diese Folge präsentiert die beliebtesten und bekanntesten Schlager und Evergreens aus sechs Jahrzehnten. Darunter "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens, "Hey, kleine Linda" von Muck, "Ja, ich will" von Andrea Berg oder auch "Zwei kleine Italiener" von Cornelia Froboess.
Schlager sind Kult und erleben einen Boom. Grund genug für eine Fortsetzung der Reihe "Schlager, die Sie kennen sollten"! Denn Schlager sind längst bei der jungen Generation angekommen und keineswegs nur etwas für Spießer und ewig Gestrige. Und wenn auf einer Party die Stimmung fehlt, dann helfen meistens Schlager. Und in Coronazeiten tragen Schlager sowieso dazu bei, wieder ein Stück gute Laune ins Leben zu bringen.
In dieser Folge sind weitere der beliebtesten und bekanntesten Schlager und Evergreens aus sechs Jahrzehnten zusammengestellt. Die Prinzen haben "Alles nur geklaut", Connie Francis stellt fest "Die Liebe ist ein seltsames Spiel", Jürgen Marcus besingt "Ein Festival der Liebe", Katja Ebstein liebt "Theater", Reinhard Mey schwebt "Über den Wolken" und für Semino Rossi ist klar: "Rot sind die Rosen".
Schlager gab es aber natürlich auch in der DDR. Ein Hit auch im Westen City mit "Am Fenster", Ralf Bursy hatte "Feuer im Eis" und Nina Hagen musste beklagen: "Du hast den Farbfilm vergessen!" Garantiert alles Schlager, die wohl jeder kennt und vielleicht sogar mitsingen kann.
Es ist Wahrzeichen der Stadt, berühmt wie der Eiffelturm: das Moulin Rouge. 1889 von zwei geschäftstüchtigen Unternehmern gegründet, berühmt, berüchtigt und weltbekannt zieht die Mühle jährlich Tausende Touristen in die Pariser Metropole. Am Ende jedes Abends taumeln beseelte Zuschauer auf den Boulevard de Clichy, verzückt vom Flair vergangener Zeiten, die im Moulin Rouge bis heute gefeiert werden.
Es geht um die faszinierende Geschichte des Londoner Windmill Theatre. 1930 wurde das Theater, das zuvor ein Kino war, von Laura Henderson, einer wohlhabenden Witwe der Oberschicht, gekauft. Unter der Leitung von Henderson und ihrem Manager Vivian Van Damm avancierte das Windmill zum Variete-Theater, nach Vorbildern wie dem Pariser Moulin Rouge. Im Windmill Theatre wurde erstmals in England Nacktheit auf die Bühne gebracht. Der Trick: Ähnlich wie antike Statuen im Museum, durften unbekleidete Körper nur gezeigt werden, wenn sie sich nicht bewegten. Die sogenannten Nude Tableaus der Windmill Girls waren Skandal und Attraktion zugleich. Das Theater wurde in ganz Großbritannien bekannt.
Als London im Zweiten Weltkrieg mit deutschen Bomben angegriffen wurde und alle anderen Theater schließen mussten, ging hier die Show mit Tanz, Gesang und Akrobatik weiter. "We never closed" wurde später zum stolzen Slogan und Symbol für britischen Widerstandsgeist. Die Nachkriegsjahre werden zur goldenen Zeit des Theaters. Vor allem die Windmill Girls sind die umschwärmten Popstars: "Wir waren unglaublich respektiert", erinnert sich die ehemalige Tänzerin Jill Millard Shapiro. Die Acts vor und nach den Windmill Girls hatten es schwerer.
"Wer es hier schaffte, das Publikum zu unterhalten, der hatte das Zeug zum Star", erklärt Mike Hutton, Autor eines Buchs über das Windmill. Auch der spätere Weltstar Peter Sellers feierte hier seine ersten Erfolge. Doch in den späten 1950er-Jahren begann auch der Niedergang. Neue Clubs boten freizügigere Shows, bald galt das Windmill als "old fashioned". Im Oktober 1964 fiel der letzte Bühnenvorhang. "Es war das Ende einer Ära", meint Autor Hutton. Zahlreiche Versuche, den Club neu zu beleben, scheiterten. Auch heutzutage ist die Zukunft des Hauses wieder ungewiss.
Ende Januar: Helmut Schwarten, Fischer am Kellersee, steht dick vermummt auf seinem kleinen Boot und keschert Fische aus seinen Hälternetzen. Es sind Schnäpel, Wanderfische mit schnabelartigem Kopfende, die um diese Zeit von der Ostsee zum Laichen in die Flüsse und Bäche aufsteigen. Im Monat zuvor wurden sie im Naturschutzgebiet Neustädter Binnenwasser in der Lübecker Bucht gefangen und zum Kellersee nach Malente gebracht.
Ablaichen per Hand
Ein gut 40 Zentimeter großes zappelndes Schnäpelweibchen hat sich der Fischer unter den Arm geklemmt und streift nun mit Gefühl Tausende winziger Eier aus dem Fischleib. Auch wenn es nicht so scheint, der Fisch ist in guten Händen. Nach dem Abstreifen wird ihm wieder die Freiheit geschenkt.
Helmut Schwarten ist mehr Fischzüchter als Fischer, er hat sich auf die Nachzucht selten gewordener Wanderfische wie Schnäpel und Meerforelle spezialisiert.
Bestandspflege bei den Ostseeschnäpeln
Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Ostseeschnäpel an der schleswig-holsteinischen Küste ausgestorben. Nur im Oderhaff hatte der nahe Verwandte des Lachses überlebt. Nach Grenzöffnung wurden rund 1000 Kilogramm laichbereite Ostseeschnäpel von dort nach Schleswig-Holstein geholt und an verschiedenen Stellen ausgesetzt. Inzwischen gibt es sie wieder entlang der Ostseeküste. Der Bestand kann bislang allerdings nur durch Helmut Schwartens fortgeführte Nachzucht und Besatzmaßnahmen erhalten werden. Eines Tages, so hofft er, werden die Schnäpel auch ohne seine Hilfe überleben können.
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