Ecuador gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde: Vom Amazonas-Regenwald auf der Ostseite der Anden hinauf zu den über 5.000 Meter hohen Vulkangipfeln über den Westhang der Anden bis zu den vorgelagerten Galapagosinseln - der auf Tierfilme spezialisierte Regisseur Ronan Fournier-Christol nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine spannende Reise durch Ecuador.
Die Sorbonne zählt zu den ältesten Universitäten der Welt. Bis heute verteidigt sie das Konzept der klassischen Bildung. Sie ist ein Mythos, zu dem auch das Quartier Latin zählt. Die Dokumentation macht Lust, an der Sorbonne zu studieren und durch das Quartier Latin zu flanieren, auf den Spuren von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir.
"Twist" ist das Kulturmagazin für relevante Themen unserer Zeit. Jede Woche steht eine andere europäische Stadt im Fokus: Lokale Kulturschaffende sprechen über große Fragen der Gegenwart und die Beiträge beleuchten, wie in verschiedenen Kunstdisziplinen dazu gearbeitet und gedacht wird. Eine halbe Stunde voller neuer Perspektiven!
In einer nahen Zukunft drohen Dürren und Ernteausfälle die Menschheit auszulöschen. Der ehemalige NASA-Pilot Cooper lässt seine Kinder zurück, um mit einem Forschungsteam durch ein Wurmloch nach einer neuen Heimat zu suchen. - Christopher Nolans Science-Fiction-Epos (2014) verbindet ein kosmisches Abenteuer mit einer emotionalen Geschichte über Zeit, Familie und Verlust.
Die Erde wird von Ernteausfällen und einer Nahrungskrise heimgesucht. Der ehemalige NASA-Pilot Cooper lebt mit seinen Kindern Murph und Tom auf einer Farm, bis ihn rätselhafte Hinweise zu einer Forschungsstation führen. Dort erfährt er, dass die Menschheit womöglich nur noch eine Chance hat: Durch ein Wurmloch nahe dem Saturn wurden mehrere potenziell bewohnbare Planeten entdeckt.
Cooper schließt sich einer Expedition unter der Leitung der Wissenschaftlerin Amelia Brand an und verlässt dafür seine Familie - ohne zu wissen, ob er jemals zurückkehren wird. Auf ihrer Reise geraten die Astronauten in Welten, in denen Gravitation und Zeit völlig anderen Gesetzen folgen ...
Christopher Nolan verbindet in "Interstellar" spektakuläre Science-Fiction mit einem Familiendrama über Verantwortung, Verlust und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Matthew McConaughey, Anne Hathaway und Jessica Chastain führen durch eine Geschichte, in der die Rettung der Menschheit untrennbar mit der Bindung zwischen Vater und Tochter zusammenhängt.
Für die wissenschaftlichen Grundlagen von "Interstellar" arbeitete Christopher Nolan eng mit dem theoretischen Physiker und späteren Nobelpreisträger Kip Thorne zusammen. Besonders die Darstellung des schwarzen Lochs Gargantua entstand auf Grundlage physikalischer Berechnungen und lieferte sogar Material für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Hans Zimmers markante Orgelmusik prägt den Film ebenso wie seine visuellen Effekte, für die "Interstellar" 2015 den Oscar erhielt.
Mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine, Ellen Burstyn, Mackenzie Foy, Wes Bentley, Casey Affleck
Seit 2015 zeichnet Riccardo Chailly verantwortlich für den musikalischen Klang der Mailänder Scala. Gut zehn Jahre später tritt er aus gesundheitlichen Gründen zurück. Für sein letztes Konzert als Chefdirigent des Orchesters des legendären Opernhauses wählt er, ganz symbolisch, das spektakuläre Requiem von Giuseppe Verdi. Unter den Solisten: Anna Netrebko und Ekaterina Gubanova
(1) Myriam Neureuther erzählt von einem Gegenstand, den fast jeder kennt: die Blattglasschale.
(2) Celia Schütt ist Deutsche und wohnt in Paris. Dort scheint es ihr sehr gut zu gefallen, auch wenn ihr eine Sache fehlt: die Brezel.
(3) Volker Saux erklärt, warum es in Deutschland und in Frankreich andere Computertastaturen gibt.
(4) Und wie immer - das Rätsel!
Lein, auch als Flachs bekannt, gehört wie Hanf zu den ältesten Kulturpflanzen Europas. In Mittelsachsen, einer Region zwischen Chemnitz und Dresden, baut Danilo Braun Lein und Hanf an, um aus den Samen Öl zu pressen. Beide Ölsaaten können in der Küche vielfältig verwendet werden. Sie gelten aufgrund ihres hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren als sehr gesund.
In Accra entstehen farbenfrohe Särge, die das Leben Verstorbener auf besondere Weise würdigen. Sargmacher Eric Kpakpo Adotey fertigt sie nach den Wünschen der Familien - als Fisch, Chili, Handy oder Bus. Die ungewöhnlichen Formen greifen Berufe, Erinnerungen und persönliche Symbole der Verstorbenen auf.
Eine junge, schüchterne Amerikanerin lernt in Monte Carlo den melancholischen Maxim de Winter kennen. Der adelige Witwer macht ihr einen Heiratsantrag, den sie freudig annimmt. Doch als die beiden auf de Winters Landgut Manderley ziehen, ist seine verstorbene erste Frau Rebecca allgegenwärtig. "Rebecca", Alfred Hitchcocks oscarprämierter Psychothriller aus dem Jahr 1940
In Monte Carlo lernt die Amerikanerin Joan Fontaine den Witwer Maxim de Winter kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten spontan. Der britische Adelige zieht mit seiner jungen Ehefrau auf den Familiensitz Manderley an der rauen Küste Cornwalls. Hier führt die Haushälterin Mrs. Danvers das Regiment. Sie lässt die neue Ehefrau deutlich spüren, dass sie in ihren Augen niemals an ihre Vorgängerin, die verstorbene Rebecca de Winter, heranreichen wird. Maxim dagegen verweigert jedes Gespräch über seine erste Frau. Doch als in einer stürmischen Nacht das Wrack einer Jacht gefunden wird, fördert dies schockierende Neuigkeiten über Rebeccas Ableben zutage. Denn auf Manderley ist nichts, wie es scheint ...
Hitchcocks erster Hollywoodfilm basiert auf dem gleichnamigen Buch von Daphne du Maurier. Über die wahren Umstände von Rebeccas Tod rätselten selbst Hitchcock-Kenner wie François Truffaut, zumal Film und Romanvorlage hier deutlich voneinander abweichen.
Der Psychothriller brachte Hitchcock 1941 die erste seiner insgesamt fünf Oscarnominierungen als bester Regisseur ein. Mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden schließlich Produzent David O. Selznick und der Kameramann George Barnes. 1951 eröffnete "Rebecca" die allererste Berlinale. Auch außerhalb des Filmgeschäfts war "Rebecca" einflussreich: Für die zeitlos klassische Strickjacke, wie sie Joan Fontaine am Strand trägt, hat sich im Spanischen das Wort "la rebeca" eingebürgert. Und auch die Psychologie kennt ein "Rebecca-Syndrom", das auftritt, wenn eine Partnerin im Schatten ihrer Vorgängerin steht.
Mit Joan Fontaine, Laurence Olivier, George Sanders, Judith Anderson, Reginald Denny, Florence Bates, Nigel Bruce, C. Aubrey Smith, Leo G. Carroll
Vom Film bis zum Privatleben haben sie alles geteilt: Alfred Hitchcock und Alma Reville. Die Liebesgeschichte der beiden ist untrennbar mit ihrem gemeinsamen Werk verbunden. Alma ist Mutter von Hitchcocks Tochter, seine Mitarbeiterin und Seelenverwandte. Die Hitchcock-Biografie zeigt, dass der Filmemacher sein Werk in Wirklichkeit nicht alleine geschrieben hat.
Zum 120. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) blickt die Dokumentation auf Leben und Werk des großen Komponisten. In seiner 50-jährigen Laufbahn komponierte er 15 Symphonien, erneuerte die Kunst des Quartetts und schuf Filmmusik. Er wurde verehrt und von der Tyrannei seiner Zeit zerrieben. Sein Schicksal ist mit der Geschichte Russlands und der UdSSR eng verbunden.
2025 gedenkt die Musikwelt des 50. Todestages von Dmitri Schostakowitsch. Das Gewandhausorchester widmet dem großen russischen Komponisten ein ganzes Festival, bei dem fast alle Instrumentalwerke erklingen. Ein Höhepunkt ist die gemeinsame Aufführung der "Leningrader Symphonie" durch das Gewandhausorchester Leipzig und das Boston Symphony Orchestra, dirigiert von Andris Nelsons.
Marie Losier entführt in die geheimnisvolle und unklassifizierbare Welt der Band The Residents, die seit über 50 Jahren als Symbolfiguren der amerikanischen Avantgarde-Musik gelten. Das Kultkollektiv, das sich hinter ikonischen Kostümen verbirgt, revolutionierte mit klanglichen Experimenten und gewagter visueller Ästhetik die Underground-Szene.
Die französisch-amerikanische Künstlerin Louise Bourgeois ist vor allem für ihre großformatigen Skulpturen und Installationen bekannt. Diese sind von eigenen Erinnerungen und Kindheitstraumen inspiriert. Anhand von persönlichen Aufzeichnungen, Auszügen aus Briefwechseln und Louise Bourgeois' eigenen Worten zeichnet die Dokumentation ein nuanciertes Bild von ihrem Werk.
In den Halbtrockengebieten im Südosten Kenias stellen Klimawandel und Dürren die Volksgruppe der Kamba vor eine existenzielle Herausforderung: Angesichts der zunehmenden Wasserknappheit bauen die Menschen Sanddämme. Das Regenwasser wird aufgefangen und unter den Sandbänken gespeichert. Eine einfache Lösung, die der Landwirtschaft hilft und den Dörfern neue Hoffnung gibt.