Tausend Jahre byzantinische Geschichte: Die bildstarke Spurensuche in Istanbul und Ravenna, im Louvre und am Berg Sinai macht deutlich, wie das von Konstantinopel aus regierte Reich das Kunst- und Kulturverständnis und die Vorstellungen von Herrschaft in Europa geprägt hat.
Laut einer aktuellen Umfrage empfinden 98 Prozent der Engländerinnen und Engländer ihre Straßen als unzumutbar, am meisten nerven sie die vielen Schlaglöcher. Statt zu meckern, flicken Ehrenamtliche in der Grafschaft Devon die maroden Straßen nun einfach selbst.
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Juliette Drouet, die von den Pyrenäen inspirierte Geliebte / Sevilla: In den Falten eines Flamencokleids / Schottland: Morvens Cheesecake mit geräucherter Forelle / Tunesien: Ein Pirat setzt die Segel
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: 51° Kongo: Paul Lomami-Tshibamba und der Bann des Krokodils / Frankreich: Unbeugbare Xaintrie / Finnland: Lauris und Jussis geräucherter Barsch / Japan: Bühne frei für die Geisha!
Marlen und Fynn lernen sich durch ein Missgeschick kennen: Fynn löst als Zwischenmieter in einer Wohnung einen Rohrbruch aus und muss Marlen um Hilfe bitten. Marlen wiederum lässt niemanden bei sich hinein und komplimentiert ihn gewitzt wieder hinaus. Doch als Fynn in einem Gewitter vollkommen durchnässt wird, darf er für eine Nacht in ihre Wohnung - unter der Bedingung, nichts anzufassen und am nächsten Tag wieder zu gehen. Stattdessen versucht Fynn hartnäckig, Marlen von seiner Weltsicht zu überzeugen: Nur wer wenig hat, ist wirklich frei und hat Zeit für die wichtigen Dinge. Marlen hält dagegen und erklärt ihm, wie wichtig materielle Bindung und Wertschätzung sind. Diskutierend arrangieren sie sich erstaunlich gut - bis die Hausverwaltung nach dem Rohrbruch die gesamte Heizungsanlage austauschen will. Erstmals seit mehr als zehn Jahren drohen Menschen in Marlens Wohnung zu kommen, ein Alptraum. Jetzt ist Fynn dran, ihr zu helfen. Doch Marlen will nichts weggeben, ergänzt sogar immer wieder Neues. Erst in einem letzten Kraftakt finden die beiden gemeinsam eine ganz eigene Ordnung ...
"Alles in bester Ordnung" feierte 2021 Premiere auf dem Filmfest Hamburg und startete 2022 bundesweit in den Kinos. Für ihre Regieleistung wurde Natja Brunckhorst auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen ausgezeichnet. Sie ist auch Schauspielerin und Drehbuchautorin. Mit 13 Jahren wurde sie auf dem Schulhof von Regisseur Uli Edel entdeckt und für die Titelrolle in "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" engagiert. Natja Brunckhorst ist Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.
Mit Corinna Harfouch, Daniel Strässer, Felix Vörtler, Luise Kinner, Katharina Schmalenberg, Joachim Król, Susanne Bredehöft
Im östlichsten Teil der Türkei, an der Grenze zum Iran, liegt der größte Soda-See der Welt. Das "Van-Meer", wie der See in der Türkei auch genannt wird, liegt in einer Gegend, die immer mehr vertrocknet. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen zeigen die faszinierende Welt des Vansees und suchen nach Antworten auf die Folgen des wärmeren Klimas.
Im Südosten Finnlands liegt Europas viertgrößter Süßwassersee, der Saimaa. Hier ist die sehr seltene Süßwasser-Ringelrobbe zu Hause. Immer wärmere Winter machen ihr zu jedoch schaffen. Zudem bedrohen Torfabbau und Holzwirtschaft das natürliche Gleichgewicht des Sees. Tierschützer, Ökologen und Biologen überraschen mit einfachen Maßnahmen gegen diese Probleme.
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel hat die Gewalt radikaler jüdischer Siedler im Westjordanland stark zugenommen. Zugleich treibt die israelische Regierung den Bau von Siedlungen und Außenposten voran. Ist das Westjordanland als Heimat für Palästinenser bald verloren?
Mehr als drei Jahre begleitet "Israel - Welches Land wollen wir?" die Protestbewegung gegen Israels Regierung von Benjamin Netanjahu. Doch was als Massenprotest gegen die Justizreform beginnt, nimmt durch den 7. Oktober 2023 und den Krieg in Gaza eine Wendung und zwingt die Demonstrierenden, sich mit Krieg, persönlichen Verlusten und moralischen Dilemmata auseinanderzusetzen.
Der Kibbuz Nir Oz wurde am 7. Oktober 2023 durch die Hamas-Angriffe schwer getroffen: Fast ein Viertel der Bewohner wurde ermordet, verschleppt oder vertrieben. Gründer Chaïm Peri, Friedensaktivist und Chronist des Kibbuz, starb in Geiselhaft. Unveröffentlichtes Archivmaterial und Aussagen von Bewohnerinnen und Bewohnern dokumentieren das Ende einer Utopie.
Der Jemen liegt an einer strategisch entscheidenden Stelle zwischen Indischem Ozean und Rotem Meer, direkt an einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Etwa 30 Prozent des globalen Containerverkehrs passierten einst seine Küsten, bis pro-iranische Milizen westliche Schiffe angriffen. Was ihm Wohlstand bringen sollte, wurde zum Fluch. Seit Jahren zerreißen Konflikte das Land.
Die israelische Demokratie steckt in der Krise. Die Regierung von Benjamin Netanjahu im Bündnis mit der rassistischen, gewaltbereiten und autoritären extremen Rechten bringt Teile der Bevölkerung gegen sich auf. Zwei Männer verkörpern die Politik, die für Unruhe sorgt: Itamar Ben-Gvir, Minister für Nationale Sicherheit, und Finanzminister Bezalel Smotrich. Was kann sie stoppen?
Deutschland, 1945: Der Holocaust-Überlebende Max kehrt in seine zerstörte Heimat zurück und sucht verzweifelt nach seiner Frau und seinem Sohn. Als er erfährt, dass beide ermordet wurden, schließt er sich ehemaligen Soldaten der Jüdischen Brigade an. Diese Einheit der britischen Armee spürt nach Kriegsende ohne das Wissen ihrer Vorgesetzten NS-Täter auf. Doch bald stößt Max auf die radikalere Untergrundorganisation Nakam.
Unter der Führung von Abba Kovner plant Nakam eine Vergeltungsaktion, die genauso viele Deutsche töten soll, wie Juden im Holocaust ermordet wurden: sechs Millionen Menschen. Dafür soll das Trinkwasser mehrerer deutscher Großstädte vergiftet werden. Max wird nach Nürnberg geschickt und schleust sich in die Gruppe ein. Dort lernt er Anna kennen, die wie er alles verloren hat und fest an die Notwendigkeit von Rache glaubt. Zwischen Trauer, Wut und wachsendem Zweifel gerät Max in einen moralischen Konflikt: Kann Vergeltung nach dem Holocaust Gerechtigkeit schaffen - oder führt sie nur zu neuer Schuld?
"Plan A" ist eine deutsch-israelisch-britische Koproduktion. Yoav und Doron Paz erzählen ein historisches Thrillerdrama über Trauma, Rache und moralische Verantwortung. Die jüdische Gruppe Nakam bildete sich 1945 um den Schoah-Überlebenden Abba Kovner. Nakam ist das hebräische Wort für Rache. Im Rahmen der Recherche zu ihrem Film interviewten die Filmemacher ehemalige Mitglieder der Gruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Verbrechen des Holocaust zu rächen.
Mit August Diehl, Sylvia Hoeks, Michael Aloni, Nikolai Kinski, Milton Welsh, Oz Zehavi, Eckhard Preuß, Barbara Bauer, Yehuda Almagor, Ishai Golan, Kai Ivo Baulitz
Seit Völker miteinander Handel treiben, gibt es Handelskonflikte. Vor allem starke Wirtschaftsnationen neigen dazu, die von ihnen geführten Handelskriege als ganz normale Wettbewerbstätigkeit zu betrachten. Die Dokumentation aus dem Jahr 2019 zeigt anhand ausgewählter historischer und jüngerer Fälle, wie offene und verdeckte Handelskriege entstehen und welche Folgen sie haben.
Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.