Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Baztán, die baskische Wiege der Krimis von Dolores Redondo / Fernand Pouillon, Architekt der algerischen Entkolonialisierung / Mexiko: Evelias Tortillas / Auf dem Mont Blanc: 50 Shades of Blue
Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Bonga: Die Stimme Angolas / Argentinisches Patagonien: Hier sind Algen Gold wert / Paris: Eine andere Reise ins Jenseits
Auf der Suche nach seiner Frau Charlotte kehrt Nicolas aus dem amerikanischen Exil nach Frankreich zurück. Doch dort herrscht Bürgerkrieg und Nicolas gerät in eine Reihe abenteuerlicher Situationen ... - Jean-Paul Rappeneau gelingt es, mit "Musketier mit Hieb und Stich" (1971) eine Zeit des Terrors und Krieges als transatlantische Westernkomödie zu inszenieren.
Nachdem Nicolas Philibert einen Aristokraten getötet hat, muss er nach Amerika fliehen und seine Frau Charlotte zurücklassen. Die beiden kennen sich seit Kindertagen. Eine Wahrsagerin prophezeite, dass Charlotte einen Fürsten heiraten und Nicolas seinen Weg in einer neuen Welt machen würde. In den USA gelangt Nicolas tatsächlich zu Wohlstand, will ein zweites Mal heiraten und muss sich dafür zunächst von Charlotte scheiden lassen. In Frankreich, wo inzwischen die Revolution tobt, gerät Nicolas selbst ins Schussfeld. Die Revolutionäre glauben, er sei ein Spion und schlagen ihn in die Flucht. Auf dem Land gerät er jedoch in die Hände der Royalisten ...
Jean-Paul Rappeneau transformiert in "Musketier mit Hieb und Stich" eine kriegerische Zeit in eine Komödie. Sein Abenteuerfilm bietet turbulente Unterhaltung, ohne die historischen Fakten zu verfälschen. Die beiden Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo und Marlène Jobert glänzen in einer insgesamt außergewöhnlichen Besetzung.
Mit Jean-Paul Belmondo, Marlène Jobert, Laura Antonelli, Michel Auclair, Sim, Sami Frey, Pierre Brasseur, Charles Denner
Der Ingenieur Corentin de Chatelperron segelt um die Welt, um innovative Lowtech-Verfahren aufzuspüren - der kostengünstige, nachhaltige und einfache Gegenentwurf zu Hightech. In dieser Folge reist Corentin zur japanischen Insel Okinawa, um traditionelle Kompostierungs-Verfahren zu erkunden.
Die Dokumentation begleitet den majestätischen Grauen Kranich ein Jahr lang auf seiner abenteuerlichen Reise quer durch Europa: im Frühjahr von seinen Winterquartieren in den malerischen Kork- und Steineichenhainen der Extremadura bis zu seinen mehr als 2.000 Kilometern entfernten Brutgebieten in Skandinavien - und im Herbst wieder zurück in den Süden.
Die Dokumentation begleitet Schwalben, Feldmäuse, Molche und Maulwürfe während der Paarungszeit in einem Landgarten in Cumbria. Eine Schwalbe kehrt aus Afrika an ihren Geburtsort zurück, eine Feldmaus orientiert sich an ihren eigenen Wegmarkierungen und ein Molchweibchen sucht den passenden Partner. Doch Unwetter bringen die Tiere in Gefahr.
Lous kleiner Stadtgarten mitten in Bristol ist Heimat für Füchse, Igel, Blaumeisen und Frösche. Ein Jungfuchs hat das Viertel zu seinem Revier erklärt, ein Igelweibchen nutzt die von den Nachbarn geschaffene "Igel-Autobahn" zur Partnersuche, eine Blaumeisenfamilie behauptet sich gegen Hunger, Rivalen und die Hauskatze, um das Überleben ihrer Jungen zu sichern.
Was Europa bewegt
Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.
Im Pariser Vergnügungsviertel Pigalle wird ein Mann auf offener Straße erschossen. Doch bevor die Polizei am Tatort eintrifft, verschwindet die Leiche. Kommissar Maigret nimmt die Ermittlungen auf und gerät in einen gefährlichen Machtkampf zwischen amerikanischen Gangstern und der Polizei. - Gilles Grangiers Krimiklassiker (1963) mit Jean Gabin in der Hauptrolle.
Mit Jean Gabin, Françoise Fabian, Paul Frankeur, Michel Constantin, Roland Armontel, Paul Carpenter, Guy Decomble
Kommissar Marc Ferrot gehört zu den erfahrensten Männern der Polizei von Orléans. Eines Tages lernt der Cop Sylvia Leopardi kennen. Von der ersten Begegnung an ist Ferrot seltsam fasziniert von der jungen Frau. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre. Doch Sylvia hat noch einen zweiten Liebhaber - Ferrots Vorgesetzten Ganay, der sie einst vor dem Gefängnis bewahrt hat.
Sylvia und Ganay halten ihre Beziehung streng geheim. Außer Ganays an den Rollstuhl gefesselter Frau Thérèse weiß niemand von der Verbindung. Als Sylvia sich von Ganay trennen will, kommt es zu einem heftigen Streit. Wenig später trifft Ferrot in der Wohnung ein und entdeckt Sylvias Leiche. Als man ihn mit dem Fall betraut, steckt er in der Klemme. Er muss vermeiden, dass Zeugen in ihm Sylvias Liebhaber erkennen und zugleich alles daransetzen, den wahren Täter aufzuspüren ...
Mit Yves Montand, Simone Signoret, François Périer, Stefania Sandrelli, Mathieu Carrière, Vadim Glowna
Der Stummfilm "Aelita" verbindet das Moskau der frühen Sowjetunion mit einer visionären Reise zum Mars. Berühmt wurde er durch die avantgardistischen Kostüme und Dekors von Alexandra Exter. Die finnische Kultband Cleaning Women begleitet den Klassiker mit ihrem hypnotischen Sound aus selbst gebauten Instrumenten.
Mit Nikolai Zeretelli, Julia Solnzewa, Vera Orlowa, Konstantin Eggert, Valentina Kuindshi
Deutschland, 1999: In der ostdeutschen Provinz bereitet Gudrun in dem ehemaligen Waisenhaus, in dem sie zu DDR-Zeiten aufgewachsen ist, die Feier ihres 60. Geburtstags vor. Auch ihre Tochter Lara kommt aus Berlin angereist, um den Geburtstag ihrer Mutter zu feiern. Vor kurzem hat sie ihren ersten Roman bei einem bekannten Verlag herausgebracht; das Buch scheint ein Erfolg zu werden.
Doch das Verhältnis zu ihrer Mutter ist durch Ablehnung geprägt. Die Geburtstagsrede ihrer Tochter ignoriert Gudrun und schreibt lieber ihre eigene, die Lara dann vorlesen soll. Während der Feier berichtet der Bürgermeister des Ortes, dass er das ehemalige Kinderheim an einen Investor verkaufen will. Für Gudrun bricht eine Welt zusammen; sie hängt sehr an dem Haus, der Verkauf ist für sie ein Alptraum.
Während Gudrun störrisch versucht, den Verkauf mit allen Mitteln zu verhindern, begibt sich ihre vor den Kopf gestoßene Tochter Lara auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, dessen Identität ihre Mutter nie mit ihr geteilt hat.
"Das Mädchen mit den goldenen Händen" ist Katharina Marie Schuberts Regiedebüt, für das sie auch das Drehbuch schrieb. Sie selbst ist in der alten Bundesrepublik geboren; durch Verwandte ihrer Mutter erlebte sie aber die Unterschiede zwischen dem Leben in den zwei Systemen. Ihre Eindrücke hat Schubert in diesem Familiendrama eingefangen. "Mit Bedacht und viel Umsicht lotet das Drama die Gräben zwischen Ost und West aus, wo Menschen zwischen Erinnern und Vergessen nach Wegen suchen, wie es weitergehen soll."
Mit Corinna Harfouch, Birte Schnöink, Peter René Lüdicke, Jörg Schüttauf, Gabriela Maria Schmeide, Stephan Bissmeier
Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.