Am weiten Strand von Oostduinkerke an der belgischen Nordseeküste hat sich eine über 500 Jahre alte Tradition bewahrt. Im Herbst ziehen hier die Pferdefischer und -fischerinnen mit ihren Brabanter Kaltblütern in die eiskalte Nordsee zum Krabbenfischen. Der Film erzählt die Geschichten von einigen der noch heute aktiven Fischerinnen und Fischer.
Vertrauensverlust, Liebäugeln mit einer anderen, Trennungsgedanken. Die Beziehung zwischen uns und den Parteien steckt in einer Krise. Und das ist alles andere als trivial. Denn diese Krise hat enorme Auswirkungen: Sie gefährdet unsere liberale Demokratie. Wer ist schuld daran? Die Parteien? Oder am Ende doch wir selbst?
Lange Zeit war Frauenboxen auf Kuba verboten. Und das, obwohl der Faustkampf traditionell zu den erfolgreichsten Sportarten auf der Karibikinsel gehört. Weibliche Gesichter wären zu schön, um sie mit Schlägen zu malträtieren - so das Argument der allmächtigen Regierung in Havanna. Seit kurzem nun ist das vorbei. Und der Nachwuchs steht ebenfalls bereits in den Startlöchern ...
Sète, eine Halbinsel am Mittelmeer, ist berühmt für ihren großen Fischereihafen. Und für ihre jährlich im August stattfindenden Seespiele. Sechs Tage lang ist die ganze Stadt im Ausnahmezustand, wenn die Wasserwettkämpfe des Languedoc stattfinden, die Joutes Languedociennes. Christophe Bancilhon ist ein Star in Sète - seit seiner Kindheit nimmt er am Fischerstechen teil.
Spezial Deutschland mit folgenden Themen: Hiddensee, Insel außerhalb der Zeit / Die Halligen: eine faszinierende Welt für sich / Hamburg: Alex' Rundstück warm / Hamburg: Chinesen unerwünscht
Arizona, 1874: Kurierreiter der Kavallerie Hondo Lane durchquert das Grenzland zwischen den Fronten, als er auf die einsam gelegene Ranch von Angie Lowe und ihrem Sohn Johnny stößt. Ihr Ehemann hat Angie allein mit dem Kind zurückgelassen, doch sie will ihr Zuhause nicht aufgeben, trotz der wachsenden Spannungen zwischen der US-Armee und den Apachen. Hondo, verkörpert von John Wayne, erkennt die herannahende Gefahr und beschließt, vorerst an ihrer Seite zu bleiben.
Zwischen dem wortkargen Scout und der entschlossenen Rancherin entwickelt sich eine vorsichtige Annäherung. Als die Gewalt näherrückt, gerät Hondo selbst in den Konflikt zwischen den verfeindeten Lagern und muss Entscheidungen treffen, die Mut, Loyalität und Menschlichkeit gleichermaßen verlangen.
Mit "Man nennt mich Hondo" schuf John Farrow einen Western, der klassische Motive mit ungewöhnlich differenzierten Figuren verbindet. John Wayne verkörpert den Titelhelden als erfahrenen Grenzgänger zwischen zwei Welten, während Geraldine Page in ihrer ersten großen Filmrolle der Figur Angie bemerkenswerte Stärke und Eigenständigkeit verleiht. Statt eindeutiger Heldenbilder setzt der Film auf moralische Zwischentöne und einen respektvolleren Blick auf die indigene Bevölkerung, als es für viele Western seiner Zeit üblich war.
Mit John Wayne, Geraldine Page, Ward Bond, Michael Pate, James Arness, Rodolfo Acosta, Leo Gordon, Lee Aaker, Paul Fix, Rayford Barnes
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.
Tschechien erlebt einen politischen Umbruch: Es droht die Einschränkung der Medienfreiheit und die Ausweitung staatlichen Einflusses. "Tracks East" begleitet den Künstler Jakub Jansa und die Musikerin Amelie Siba, die mit ihrer Kunst auf gesellschaftliche Spannungen reagieren - und fragt, wie widerstandsfähig die tschechische Demokratie ist.
Franz von Assisi gilt als eine Art sympathischer Popstar unter den christlichen Heiligen. Der Mann, der den Vögeln predigte und von "Bruder Sonne" und "Schwester Mond" sprach, war aber auch ein Grenzgänger, der einige soziale Tabus gebrochen hat. So traf er sich mitten im Kreuzzug mit einem muslimischen Sultan und trieb die Askese so weit wie kaum einer je zuvor.
Die Reise beginnt in der Kalahari und führt bis an die Front in der Ukraine. Sie erzählt von alten Ritualen und modernen Sinnkrisen. "Warum wir glauben - Die Natur des Menschen" fragt, warum wir nach Trost, Zeichen und Ordnung suchen - in der Natur, bei den Ahnen, in Gott oder im Zweifel. Ist Glaube Teil unserer Biologie oder tatsächlich der Weg zu höherer Erkenntnis?
Während die Kirchen Mitglieder verlieren, suchen Millionen neue Formen von Spiritualität: in indischen Ashrams, bei Neo-Druiden, in japanischer Popkultur oder bei Gurus. "Warum wir glauben" zeigt eine Welt, in der große Religionen Einfluss verlieren, aber der Hunger nach Erklärungen jenseits wissenschaftlicher Fakten bleibt. Kann die Sehnsucht nach Halt auch zur Gefahr werden?
Kann Glaube die Welt besser machen? Diese Folge reist von Ordensfrauen in der Bretagne zu Seenotretterinnen im Mittelmeer, von Gospelsängern in New Orleans zum Volk der Wixárika in Mexiko. Sie führt zu Menschen, die aus ihrem Glauben an Gott, Gerechtigkeit, Natur oder Gemeinschaft handeln. Zwischen Trost und Zweifel fragt der Film: Brauchen wir den Glauben, um nicht aufzugeben?
Georg Friedrich Händel schuf mit seinem berühmten Oratorium "Messiah" - "Der Messias" - eine monumentale Interpretation der christlichen Heilsgeschichte. Die subtilen symphonischen Passagen und die prachtvollen Chöre bilden die Grundlage für Laurence Equilbeys energiegeladene Interpretation mit dem Insula Orchestra und dem Chor Accentus.
Mit Punkfrisur und schrillem Outfit mischte er 1989 die Klassikwelt auf: Nigel Kennedys Version von Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" wurde zum bestverkauften Klassikalbum aller Zeiten. Die Dokumentation bewertet die legendäre Aufnahme neu. Zu Wort kommen unter anderem der Stargeiger Maxim Vengerov, die Modeschöpferin Esther Perbandt und der Mandolinvirtuose Avi Avital.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.
Die Reihe erzählt die Geschichte der nordischen Götter, von Odins Visionen bis zur Götterdämmerung Ragnarök, als visuelles Abenteuer. In dieser Folge: In Asgard herrscht Zwietracht: Die Götter misstrauen Loki, und Odin beschließt, mit ihm auf Wanderschaft zu gehen ...
November 1989. Kaum ist die Berliner Mauer gefallen, versuchen alle, die Gunst der Stunde zu nutzen und zwischen Mauerbrachen, maroden Altbauten und den verlassenen Industrieanlagen eines untergegangenen Landes ihre Claims abzustecken.