Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer eigenen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball gegen eine Hauswand geschleudert wird, ist ein wichtiger Teil davon.
Mit ihren gewagten Sprüngen und Pirouetten brettern sie gegen hartnäckig fortbestehende Klischees. Ihre Tracht soll provozieren und zeigen, dass den Cholitas heute alles offensteht. Dass sie sich dabei ausgerechnet auf Skateboards schwingen, löst Erstaunen aus. Doch die jungen Bolivianerinnen haben diesen Sport mit Bedacht gewählt ...
Spezial Taiwan mit folgenden Themen: Von Krokodilen und lesbischer Liebe / Die taiwanesische Göttin Mazu / Hühnchensuppe mit wildem Pfeffer von Tapas / Das Baseball-Wunder
Der Lastwagenfahrer Jean Chape gerät durch einen Hinterhalt in die unangenehme Gesellschaft einiger Gangster, die in seinem Lkw etwas vermuten, was ihnen gehört - ein Klassiker des Film Noir mit Jean Gabin. Regie: Gilles Grangier.
Der Lastwagenfahrer Jean Chape bricht am frühen Morgen von Paris auf, um sich nachts wieder einmal auf den Weg zu machen. Doch die Fahrt verläuft anders als gedacht: Es regnet stark, und Jean spürt plötzlich etwas unter den Reifen seines Lkws. Hat er etwa jemanden überfahren? Chape informiert die Polizei, deren Untersuchungen ergeben, dass das Opfer ein Gangster war - der bereits tot war, als Chape ihn mit seinem Lkw überrollte. Als hätte Chape nicht schon genug Schrecken erlebt, wird er nun auf dem Heimweg in die Auvergne plötzlich von einem mysteriösen Auto verfolgt. Denn die Komplizen des toten Gauners glauben, dass ihr Diebesgut in Chapes Lkw versteckt ist. In seiner Not ruft der bedrohte Lastwagenfahrer seine Fernfahrer-Kollegen zu Hilfe ...
Mit Jean Gabin, Jeanne Moreau, Gaby Basset, Roger Hanin, Simone Berthier, Marcel Bozzuffi, Robert Dalban, Albert Dinan, Ginette Leclerc
Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.
Unter Premier Modi blüht die indische Wirtschaft auf. Nicht nur der Westen, auch Putin und Xi schätzen Indien als Partner. Doch die "größte Demokratie der Welt" weist Risse auf. Die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen wachsen. Öl ins Feuer gießen auch Hindutva-Pop-Sänger wie Prem Krishnavanshi. Die muslimische Rapperin Saniya MQ hält selbstbewusst dagegen.
Am 3. Juli 1866 besiegt Preußen überraschend den Platzhirsch Österreich. Die Schlacht bei Königgrätz beendet die Dominanz der Habsburger, ebnet den Weg zu einem geeinten Deutschland und befeuert die deutsch-französische Rivalität. Das Dokudrama "Habsburg gegen Hohenzollern - Die Schlacht bei Königgrätz" räumt mit alten Mythen auf.
August der Starke, Sachsens ehrgeiziger Herrscher, wollte in Dresden mit Pracht und Prunk auftrumpfen wie Frankreichs Sonnenkönig. Herzstück seiner Residenzstadt ist ein Ensemble, zu dem auch der Zwinger gehört. Dort sind heute Bilder wie die weltberühmte "Sixtinische Madonna" zu bewundern. Der Film erzählt die Geschichten, die sich um den Zwinger und das historische Dresden ranken.
Schneller, höher, weiter: Unser modernes Leben ist von Produktivität, Tempo und immer neuen Reizen geprägt. Langeweile? Fehlanzeige. Dabei kann Langeweile Kreativität fördern und schon im Kindesalter helfen, den Umgang mit den eigenen Emotionen zu lernen. Doch wie viel Langeweile ist gesund? Forschende auf der ganzen Welt sind dabei, das rätselhafte Gefühl zu entschlüsseln.
Anfang des 19. Jahrhunderts revolutioniert eine neue Künstlergeneration in Paris die Kunst. Sie bricht mit traditionellen Normen und erneuert das Schreiben, Malen und Komponieren. Ihr künstlerisches Engagement weckt auch ein politisches Bewusstsein, das mit den Freiheitskämpfen des Volkes einhergeht.
Die französische Hauptstadt von 1827 bis 1874 und die Schicksale der größten Künstlerinnen und Künstler, die sowohl die Kunstgeschichte als auch die Denkweisen dieser Epoche revolutioniert haben. In dieser Folge: 1834 bis 1848: Die Romantikerinnen und Romantiker prägen das kulturelle Geschehen in der französischen Hauptstadt.
Die Februarrevolution von 1848 stellt die Monarchie infrage. Alphonse de Lamartine ruft die Republik aus, während die Romantiker Alexandre Dumas, Victor Hugo und George Sand sich politisch engagieren. Die Franzosen wählen Louis Napoléon Bonaparte zum neuen Präsidenten. Victor Hugo, der als Konservativer in die Nationalversammlung gewählt wird, zweifelt an seinen Überzeugungen.
Auf Guernsey vollendet Victor Hugo "Les Misérables". In Paris kämpfen die Künstlerinnen und Künstler um Anerkennung, während Werke wie "Madame Bovary", "Les Fleurs du Mal" und "Le Déjeuner sur l'herbe" zensiert werden. Der Krieg beendet die Ära Napoleons III. Die Republik triumphiert.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.
Ein paar Seelöwen und Kängurus aus dem Viertel liefern sich ein Streetdance-Duell und zeigen einander ihre ausgefallensten Kunststücke. Doch sie haben die Rechnung ohne ihren störrischen Nachbarn gemacht, der von lauter Musik und ausgelassenem Tanzen nur wenig hält ...
Eine Totenmesse zu komponieren, noch dazu eine unvollendete, die in unserer säkularen Welt eines der bekanntesten und populärsten Werke der klassischen Musik wird - dieses Kunststück konnte wohl nur einem gelingen: Wolfgang Amadeus Mozart. Le Concert des Nations unter der Leitung von Jordi Savall spielt Mozarts "letztes Wort" im Rahmen der Mozartwoche 2023.