Auf der Reise von Potsdam bis nach Prag geht es über die Havel in die Elbe und später über die Moldau bis in die tschechische Hauptstadt, das Ziel der Flusskreuzfahrt. Auf seinem Weg passiert das Schiff ein Gradierwerk, wo mit Sole aus großer Tiefe "weißes Gold" gewonnen wird. Auch Meißen, Wittenberg und Dresden liegen auf der Route und sind einen Abstecher wert.
Diese Kreuzfahrt beginnt auf der Saône in Trévoux und führt nach einem Halt in Lyon weiter über die Rhône in Richtung Le Pouzin. Von dort geht es über Avignon, Tarascon und Arles bis in die Camargue - eine Reise nach Südfrankreich, in das Herz der Provence. Besucht werden dabei ein Briefträger, ein Künstler sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger.
Die Kreuzfahrt beginnt auf dem Rhein in Köln und passiert bald die Grenze zu den Niederlanden, wo der Strom immer wieder seinen Namen wechselt - Oude Rijn, Lek, Waal -, ehe er sich mit Maas und Schelde zu einem ausgedehnten Mündungsdelta vereint. Erkundet werden auch die Grachten, Häfen und Innenstädte von Amsterdam und Antwerpen.
Diese Folge der Kreuzfahrten auf Europas Flüssen beginnt in Passau auf der Donau. Die einst wichtige Handelsmetropole an der Mündung von Ilz und Inn ist Ausgangspunkt einer 2.200 Kilometer langen Reise mit dem Flusskreuzfahrtschiff bis zum Schwarzen Meer. Am Startort gibt es für die Kreuzfahrtreisenden die größte Domorgel Europas zu entdecken.
Tilde und Fernanda Iaconos Leidenschaft gilt Wildkräutern. Aus Fenchel, den sie auf der Insel selbst sammeln, bereiten sie Pesto und Frittelle mit Wildfenchel zu. Ihre 83-jährige Nachbarin, die "Tortenkönigin" Lucia de Martino, bewahrt ihre alten Rezepte vor dem Vergessen. Zum Beispiel das für ihre berühmte Torte "Amore Mio".
Émile Zolas Nordfrankreich / Papua-Neuguinea / USA
F 2025
45'
(1): Nordfrankreich: Émile Zola und der Kampf der Bergleute
(2): Papua-Neuguinea: Sing-Sing in Goroka
(3): Schweiz: Guy-Noëls Hirschsteak
(4): USA: Marie Tharp, Pionierin der Ozeanographie
Die Karriere des Senators Stoddard begann, nachdem er den gefährlichen Gangster Liberty Valance erschossen und damit dessen Willkürherrschaft beendet hatte. Jahre später stellt sich die Wahrheit über die Heldentat heraus ... - Mit diesem Film (1962) hat Regisseur und Western-Großmeister John Ford einmal mehr sein künstlerisches Talent bewiesen. Mit John Wayne und James Stewart.
Senator Ransom Stoddard, dessen Karriere vor Jahrzehnten in der Kleinstadt Shinbone begann, kehrt mit seiner Frau Hallie zur Beerdigung seines alten Freundes Tom Doniphon zurück. Im Ort gibt es nur wenige Menschen, die sich an den alten Stoddard erinnern, da er sich in den letzten Jahren auf seine Ranch zurückgezogen hat.
Stoddard erinnert sich an seine Ankunft im Wilden Westen, an den Überfall auf seine Postkutsche durch den berühmt-berüchtigten Banditen Liberty Valance und an sein Verlangen, sich an dem gefährlichen Gangster zu rächen, der das Städtchen und seine Umgebung terrorisierte. Tom Doniphon hatte Stoddard und seine Mitreisenden damals gerettet und wurde damit zu seinem Verbündeten und Freund.
Stoddards zahlreiche Versuche, Liberty Valance mit rechtsstaatlichen Mitteln zu stoppen, scheiterten. Schließlich startete der idealistische Anwalt eine Kampagne gegen die Landbesitzer, die Valance bezahlten. Als der gefürchtete Übeltäter erneut in der Stadt auftauchte, war die Konfrontation mit dem friedfertigen Stoddard unausweichlich: Es kam zum Showdown, an dessen Ende der junge Anwalt als "Der Mann, der Liberty Valance erschoss" gefeiert wurde. Doch in Wahrheit wurde der Gangster von Doniphon aus dem Hinterhalt erschossen. Stoddard hatte es nicht für nötig gehalten, die Sache klarzustellen; der Mythos um ihn ermöglichte ihm den politischen Aufstieg und den Eintritt in höchste Ämter.
Wie viele bedeutende Western handelt der Film von der Geburt des modernen Amerika. Indem John Ford den gesellschaftlichen Aufstieg seines Protagonisten auf einer Lüge beruhen lässt, reflektiert und problematisiert er die idealisierten Helden des Western-Genres.
Mit James Stewart, John Wayne, Lee Marvin, Vera Miles, Edmond O'Brien, Andy Devine
Die Dokureihe stellt sechs Wildtierfamilien vor und gibt Einblick in ihre kollektiven Überlebensstrategien. In dieser Folge: In den sambischen Liuwa-Ebenen lebt eine Gruppe Tüpfelhyänen, die sich angesichts zahlreicher Veränderungen behaupten muss: In der Region herrscht große Dürre, und das dominante Weibchen des Clans ist gestorben.
Die Dokureihe stellt sechs Wildtierfamilien vor und gibt Einblick in ihre kollektiven Überlebensstrategien. In dieser Folge: In den Zedernwäldern des marokkanischen Atlasgebirges befinden sich die Makaken in einem Machtkampf. Der ehemalige Anführer hat die Gruppe verlassen - nun kämpfen zehn Männchen miteinander um die Vorherrschaft. Am Ende gewinnt ein starker junger Makake.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Wildkatzen, Wildschweine, Affen: Diese Tiere leben hierzulande nicht nur in Zoos. Der Trend, Wildtiere auch privat aufzuziehen, führt leider oft zu nicht artgerechter Haltung. In der Reportage kämpfen engagierte Exotenliebhaberinnen und -liebhaber für Wildtiere, die ein neues besseres Zuhause benötigen. Dabei stoßen sie häufig an finanzielle und rechtliche Grenzen.
Staatsanwältin Nora findet am Strand eine regungslose junge Frau. Bei ihrem Erwachen erzählt Nadia, dass sie auf ihrer Flucht aus Tunis Opfer von Menschenhändlern wurde, jedoch von dem Frachtschiff fliehen konnte. Nora versteckt die Verletzte bei sich und verspricht ihr, sich nicht an die Polizei zu wenden ... - Die Serie basiert auf den Romanen von Viveca Sten.
Beim Joggen am Strand findet Staatsanwältin Nora eine regungslose junge Frau. Als sie nach Hilfe rufen will, packt die Unbekannte sie am Handgelenk: Nora muss ihr versprechen, nicht die Polizei zu kontaktieren. Nadia heißt die Gestrandete, die verletzt ist, aber lebt. Auf ihrer Flucht aus Tunis ist sie Opfer von Menschenhändlern geworden. Mit Glück gelang es ihr, nahe dem Festland von Bord eines Frachtschiffs zu springen. Sie hat aber bei ihrer Flucht einen der Schlepper getötet, wie sie Nora in stockendem Schwedisch erklärt. Die Staatsanwältin versteckt Nadia bei sich und will die Menschenhändler finden. Sie setzt ihren Assistenten Pär darauf an, nach Schiffen unter Billigflagge zu suchen, die Sandön passiert haben.
Die Kommissare Alexander und Valpen gehen derweil einem schockierenden Fund nach: Beim Angeln sind ein Vater und sein Sohn auf ein verlassenes Boot gestoßen. Es ist blutverschmiert, aber von einer Leiche fehlt jede Spur. Dafür hat der Junge, Anton, eine Manschette mit korsischem Emblem geborgen. Fußabdrücke und Blutproben deuten darauf hin, dass drei Menschen an Bord waren. Weder das Boot noch die Personen sind jedoch in einer Datei registriert. Kann es sich um Mitglieder einer korsischen Terrorzelle handeln, die von Paris aus agiert? Das vermutet der französische Polizist Michel Dupois, der sich in die Ermittlungen einschaltet. Laut ihm plant die Terrorzelle Anschläge in der Region.
Nora erfährt unterdessen, dass keines der Schiffe, die Sandön passiert haben, dem aus Nadias Erzählungen gleicht. Steckt hinter Nadias Verletzungen doch etwas anderes? Zudem stellt Nora fest, dass Alexander ihrer neuen Chefin Karro anscheinend nähersteht, als ihr lieb ist.
Mit Alexandra Rapaport, Nicolai Cleve Broch, Julius Fleischanderl, Kassel Ulving, Gustaf Hammarsten, Anton Lundqvist, Nassima Benchicou, Anna Sise, Valentin Marlet, Johan Hedenberg, Erik Enge
Die Skelette zweier Jungen werden gefunden. Staatsanwältin Nora und ihr Ex-Mann Henrik hatten vor 30 Jahren das Jugendcamp begleitet, von dem die beiden verschwanden. Auch von der Pfarrerstochter Esther fehlt seither jede Spur. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare Alexander und Valpen auf viele Ungereimtheiten. Nicht nur Nora und Henrik scheinen etwas zu verbergen.
In ihrem Urlaub erreicht Staatsanwältin Nora eine erschreckende Nachricht: Es wurden die Skelette zweier Jungen gefunden, die sie kannte. Beide starben vor 30 Jahren auf einer Konfirmandenfahrt, die Nora als Schülerin betreut hat. Offiziell hieß es, sie seien bei einem Bootsunfall umgekommen. Nach den neuen Erkenntnissen verhungerten die Jugendlichen jedoch in einem Erdschacht - mit schweren Kopfverletzungen. Die Leiche der Pfarrerstochter Esther wird weiterhin vermisst. Sie verschwand in derselben Nacht wie die beiden Jungen. Nora muss nun erneut vor der Polizei aussagen und trifft auf diese Weise wieder auf Kommissar Alexander, den sie meidet, seitdem sie von seiner Affäre mit ihrer Chefin Karro weiß. Aus dieser Liebschaft entwickelt sich zunehmend eine ernsthafte Beziehung: Karro sieht sich bereits nach einer gemeinsamen Wohnung für beide um.
Als frühere Campteilnehmer müssen sich auch Noras Ex-Mann Henrik und seine neue Frau Gisela den Fragen der Polizei stellen. Dabei wird offenbar, dass Nora und Henrik damals Falschaussagen getätigt haben. Sie waren in der Nacht des Verschwindens keineswegs, wie angegeben, in ihren Betten. Gisela hat sie draußen gesehen. Außerdem mutmaßt Henrik, dass die verschwundene Esther schwanger war. Als Alexander und sein Kollege Valpen dem Fall nachgehen, stoßen sie auf immer mehr Geheimnisse. Auch zwischen Pfarrer Arne und seiner damaligen Frau Iris, die das Camp gemeinsam leiteten, scheint es große Unstimmigkeiten gegeben zu haben. Wer hat die Jugendlichen ermordet? Es muss jemand aus dem Camp gewesen sein, das traditionell auf einer entlegenen Insel stattfindet.
Mit Alexandra Rapaport, Nicolai Cleve Broch, Julius Fleischanderl, Gustaf Hammarsten, Anton Lundqvist, Jonas Malmsjö, Michaela Thorsén, Anna Sise, Yasmine Garbi, Henrik Norlén, Per Lasson, Charlotte Jonsson
Christoph Waltz, der Bösewicht mit dem freundlichen Gesicht, ist aus der internationalen Kinolandschaft nicht mehr wegzudenken. Der Durchbruch gelang ihm mit Darstellungen als SS-Standartenführer und Kopfgeldjäger in Filmen von Quentin Tarantino. Seine charmante Darstellung des Bösen bricht mit allen Klischees und verschafft ihm zweimal den Oscar.
Gemeinsam mit der Filmexpertin Gabi Flossmann geht der Regisseur und Produzent Kurt Mayer der schauspielerischen Entwicklung des Ausnahmetalents nach. Außerdem beleuchten sie sein bisher unter Verschluss gehaltenes Privatleben - in diesem ersten umfassenden Fernsehporträt über den Ausnahmeschauspieler.
1995 und 1996 erschütterte der Fall des Kinderschänders Marc Dutroux das belgische Königreich in seinen Grundfesten. Die Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit dem grausamen Schicksal der vermissten Kinder machten fassungslos. Die Dokureihe zeichnet mit Offenheit und unter Verwendung unveröffentlichten Materials den Kampf der Überlebenden und der Eltern der Opfer nach.
1995 und 1996 erschütterte der Fall des Kinderschänders Marc Dutroux das belgische Königreich in seinen Grundfesten. In dieser Folge der vierteiligen Dokumentationsreihe folgt auf Angst Erleichterung: Laetitia und Sabine wurden lebendig aufgefunden! Bei den Eltern von Julie und Melissa sowie bei den Eltern von An und Eefje keimt Hoffnung auf ...
1995 und 1996 erschütterte der Fall des Kinderschänders Marc Dutroux das belgische Königreich in seinen Grundfesten. Der Tod der vier Mädchen An, Eefje, Julie und Melissa ruft bis weit über die Grenzen Belgiens hinaus Trauer und Emotionen hervor. Die Frage nach dem Warum wird die Familien der Opfer für immer verfolgen. Ganz Europa schaut auf Belgien.
1995 und 1996 erschütterte der Fall des Kinderschänders Marc Dutroux das belgische Königreich in seinen Grundfesten. Am 23. April 1998 geschieht das Unvorstellbare: Dem Kinderschänder Marc Dutroux gelingt die Flucht aus dem Justizpalast. Wenige Stunden später spürt Chefermittler Michel Demoulin den Beschuldigten in einem Wald unweit von Neufchâteau auf ...
Mit dem Katamaran "Nomade des Mers" und seiner Crew macht sich der junge Ingenieur Corentin de Chatelperron zu einer Weltreise von Concarneau über Indonesien bis nach Südamerika auf, um autarke Lowtech-Lebensweisen zu erforschen. Lowtech ist Technik, die man überall günstig selbst bauen und reparieren kann. Während seiner Reise trifft er auf geniale lokale Erfinder praktischer und nachhaltiger Innovationen. Eine abenteuerliche Weltreise, die zum ökologischen Umdenken anregen soll.
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Moustique ist frustriert: Irgendwie fühlt er sich nicht mehr wie der wilde, unbesiegbare Jäger von einst. Midlife-Crisis? Zähmung? Oder einfach nur ein Fall von "komplette Hauskatze"? Doch dann - just in dem Moment, in dem Stéphane es am wenigsten erwartet - beweist Moustique, dass das letzte Kapitel noch lange nicht beendet ist. In ihm steckt immer noch eine echte Raubkatze ...
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.