Die Sonne ist das Wunder, das alles begründet - aber auch die größte Gefahr. Der sprichwörtliche Fixstern des Sonnensystems. Der Dokumentarfilm widmet sich der Suche nach der Bedeutung des Heimatsterns für Mensch, Wissenschaft und Natur.
Die Suche nach der Sonne ist zugleich die Suche nach der größten aller Fragen: Was ist Leben? Wer wüsste das besser als der Brite Andy Keen, der einem besonderen Phänomen der Sonne sein Leben verschrieben hat. Den "Indiana Jones der Nordlichter" verschlägt es in die Finnmarksvidda, das Gebiet mit den tiefsten Temperaturen im norwegischen Winter. Dort begegnen die indigenen Einwohner des Nordens, die Samen, ihrem Heimatstern mit dem Respekt eines naturverbundenen Volks. Sie haben mehr als 600 Wörter für Schnee. Aber nur ein Wort für die Sonne.
Ein unsichtbares Band verbindet die Sonne mit der Erde. Die Natur richtet sich danach aus, die Tierwelt und die Menschen. Doch wenn die Erde brennt, ist kein Leben möglich. Je weiter die Wissenschaft der Spur der Sonne folgt, desto näher kommt sie dem Ende. Davon berichten Forscherinnen und Forscher der Nasa, an den kanarischen Observatorien Teide und Roque de los Muchachos und am heißesten Ort des Planeten, dem Tal des Todes, wo die Temperaturen im Juli regelmäßig über 50 Grad Celsius steigen.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit war es wichtiger, den Geheimnissen der Sonne auf die Spur zu kommen. Denn für die Erde ist die Sonne nicht irgendein Stern. Sie ist der Stern schlechthin.
(1): Der Wald von Fontainebleau: malerischer Zufluchtsort für Théodore Rousseau
(2): Die Piccirilli-Brüder: Bildhauer des New Yorker Größenstrebens
(3): Brasilien: Josés Ente in Maniok-Soße
(4): Der vergessene Marathon in Amsterdam
(1): Südfrankreich: Serge Rezvani im Massif des Maures
(2): Japan: Das Königreich Ryukyu
(3): Griechenland: Emines Polenta-Gratin
(4): Irland: Die Belagerung von Kinsale
Acht Jugendliche an der berühmten New Yorker "High School of Performing Arts" werden von der Aufnahmeprüfung bis zur großen Abschlussperformance begleitet. Vereint durch ihren großen Traum steht ihnen jedoch nicht nur das anstrengende Training bevor, sondern auch die harte Schule des Lebens. Oscarprämierter Episodenfilm mit mitreißenden Musik- und Tanzszenen.
Der große Traum vom Showbiz: Wer das harte Casting der "High School of Performing Arts" in New York hinter sich gebracht hat, hat noch einen steinigen Weg bis zum Ruhm vor sich. In den drei Studiengängen Musik, Tanz und Schauspiel müssen die Studierenden alles geben, um später für das harte Showbiz gewappnet zu sein.
Im aktuellen Jahrgang prallen komplett unterschiedliche Charaktere aufeinander. Zum Beispiel muss die schüchterne Doris, behütet von einer überfürsorglichen Mutter, sich mit Leroy aus einem New Yorker Ghetto verständigen. Oder der introvertierte Montgomery, der den Hänseleien des vorlauten Ralph ausgesetzt ist.
Auf dem Weg bis zum Abschlussball müssen die jungen Künstler durch die harte Schule des Lebens gehen: Coming-outs, häusliche Gewalt, erste Liebesnächte, stolze Eltern, sexuelle Übergriffe, unverhoffte Schwangerschaften und besonders der Umgang mit Erfolg und Misserfolg neben der kräftezehrenden Ausbildung.
Für seinen Film castete Alan Parker echte Studierende der New Yorker "High School of Performing Arts" und kreierte mit spaßigen Musicalszenen im Discoglanz der 80er Jahre ein lebensechtes Ensemblestück, dessen Titel "Fame" einen ironischen Unterton mitschwingen lässt.
Mit Irene Cara, Lee Curreri, Laura Dean, Antonia Franceschi, Eddie Barth, Boyd Gaines, Maureen Teefy, Gene Anthony Ray, Paul McCrane, Barry Miller
In der trockenen Landschaft Botsuanas sind die Erdmännchen beheimatet. In ihren Kolonien hat immer ein dominantes Weibchen das Sagen. Die mächtigsten unter ihnen herrschen über 30 Tiere und vererben ihr Revier ihrem weiblichen Nachwuchs. Eine junge "Erdmännchenkönigin" lernt gerade, ihre aus zwei weiteren Weibchen, drei Männchen und sieben Jungen bestehende Gruppe zu führen.
Die Dokureihe stellt sechs Wildtierfamilien vor und gibt Einblick in ihre kollektiven Überlebensstrategien. In dieser Folge: Patagonien, Südamerika. Um ihre vier Jungen aufzuziehen, muss sich eine Pumamutter gegen Rivalen behaupten, mit Guanakos anlegen, die fast dreimal so groß sind wie sie, und dem rauen Gebirgsklima trotzen.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Tausende Brände verwüsten jeden Sommer auf Sizilien ganze Landstriche. Allein im Jahr 2024 wurden rund 5.000 Quadratkilometer zerstört - eine Fläche größer als Wien. Satellitendaten zeigen ein alarmierendes Bild: Mehr als 80 Prozent der Feuer werden mutwillig gelegt. Weil die Behörden überfordert sind, tritt eine Freiwillige Feuerwehr den Flammen entgegen.
Justine und Michael feiern ihre Hochzeit auf dem Landsitz von Schwester und Schwager der Braut. Doch Justine scheint den Abend nicht zu genießen. Als sie nach der Hochzeit in eine Depression abrutscht, nimmt ihre Schwester Claire sie zu sich. Doch Claire gerät in Panik, als der Planet Melancholia sich der Erde nähert ... - Ein Drama über das Ende der Welt von Lars von Trier.
Eigentlich könnte der Tag für Justine der glücklichste ihres Lebens sein: Ihr Ehemann trägt sie auf Händen, in ihrem eleganten Brautkleid sieht sie bezaubernd aus und Dutzende Gäste sind zum Landsitz ihrer Schwester Claire und ihres reichen Schwagers John gekommen. Wie zur Feier des Tages ist auch noch der Rote Riesenstern Antares am Himmel zu sehen. Doch je weiter der Abend voranschreitet, desto schwieriger fällt es Justine, die heitere Fassade aufrechtzuerhalten. Als der Sonnenaufgang näher rückt und der rot leuchtende Stern am Firmament irgendwann verschwunden scheint, muss Michael erkennen: Justine hat mit dieser Hochzeit nicht nur ihm und allen anderen, sondern auch sich selbst etwas vorgemacht.
Einige Zeit später ist sie so sehr in eine Depression abgerutscht, dass Claire beschließt, sie zu sich nach Hause zu holen. Aber auch die ältere Schwester quält sich zusehends mit Ängsten. Denn inzwischen ist allgemein bekannt, dass sich der Planet Melancholia, der zehnmal größer ist als die Erde, mit beachtlichem Tempo auf eben diese zubewegt. Während Justine angesichts des nahenden Weltuntergangs immer mehr zu innerer Ruhe findet, kann Claire ihre Panik kaum unterdrücken.
"Justine basiert zu weiten Teilen auf meiner Person und meinen eigenen Erfahrungen mit Prophezeiungen vom Jüngsten Tag und Depression. Claire dagegen sehe ich eher als ... ganz normalen Menschen", sagt Regisseur Lars von Trier, Enfant terrible des europäischen Kinos.
Mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, Charlotte Rampling, Alexander Skarsgård, Stellan Skarsgård
Nach der Geburt ihres Sohnes Toru erfahren Sonny und Akiko, dass ihr Kind einen Gendefekt hat und nur noch wenige Monate leben wird. Akiko will die verbleibende Zeit mit ihm festhalten. Doch der Informatiker Sonny setzt alles auf eine riskante KI, die er selbst mit entwickelt hat. Ein Science-Fiction-Drama von Simon Jaquemet.
Die Freude über ihr erstes Kind währt nur kurz: Sonny und Akiko erfahren wenige Tage nach der Geburt ihres Sohnes Toru, dass er an einer seltenen genetischen Erkrankung leidet und voraussichtlich nicht einmal ein Jahr alt werden wird. Für Akiko bricht eine Welt zusammen. Sonny dagegen klammert sich an die Wissenschaft. Er arbeitet als hoch spezialisierter Informatiker an der Entwicklung einer selbstlernenden Künstlichen Intelligenz, die unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einer virtuellen Umgebung getestet wird.
Während Akiko versucht, die kostbare verbleibende Zeit als Familie bewusst zu leben, steigert sich Sonny immer tiefer in den Wunsch hinein, die Krankheit seines Sohnes mit Hilfe dieser Technologie besiegen zu können. Er beginnt, medizinische Daten von Toru in die KI zu speisen, umgeht damit Regeln und verschiebt so die Grenzen seines Projekts immer weiter. Je größer seine Verzweiflung wird, desto stärker geraten Familie, Arbeit und ethische Grundsätze unter Druck. In der virtuellen Welt der KI, die als androgynes Wesen auf einer einsamen Insel Gestalt annimmt, spiegelt sich Sonnys zunehmende Obsession auf verstörende Weise. Aus dem Versuch, ein Leben zu retten, entwickelt sich ein riskantes Experiment mit unüberschaubaren Folgen.
Simon Jaquemet verbindet Familiendrama und Science-Fiction zu einem Film über Trauer, Kontrollverlust und technologische Grenzüberschreitung. Elliott Crosset Hove und Rila Fukushima verkörpern ein Paar, das unter dem Druck einer existenziellen Krise immer weiter auseinanderdriftet.
Mit Elliott Crosset Hove, Rila Fukushima, Sandra Guldberg Kampp, João Nunes Monteiro, Helen Schneider, Isaac Agarwal, Ellie Ringer, Louis Ringer
Ein Lkw-Fahrer hat sich verfahren und landet in einem entlegenen Bergbaudorf, wo es außer viel Wind und trockener Luft kaum etwas gibt. Er weckt die Neugier eines Mädchens ...
Simbabwes Wirtschaft ist zusammengebrochen. Viele junge Menschen haben das Land verlassen und arbeiten in Europa oder anderen afrikanischen Ländern. Die in Simbabwe Zurückgebliebenen sind angewiesen auf Überweisungen von ihren Familienmitgliedern. Doch für Frank, Miles und Portia, die in England arbeiten, ist es nicht leicht, regelmäßig Geld nach Hause zu ihrer Mutter zu schicken.
Stéphane legt im Garten ein Gemüsebeet an - und Moustique mischt natürlich kräftig mit. Ein bisschen "Dünger" auf der frischen Erde kann ja schließlich nicht schaden. Als die Saat dann auch noch eine Krähe anlockt, ist für Moustique sofort klar: Das hier ist sein Revier. Und überhaupt: Wer isst schon gern Gemüse?
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Obwohl Jenny Holmenes noch zu den Anfängerinnen zählt, tritt die Pilotin bei den norwegischen Kunstflugmeisterschaften in der Klasse "Sportsman" an. Geflogen wird in einer Box. Alle Teilnehmenden müssen in diesem festgelegten Luftraum innerhalb einer vorgegebenen Zeit bestimmte Figuren fliegen. Wer das Ganze ohne Fehler und auch noch sauber in der Box absolviert, gewinnt.
Der Katamaran "Nomade des Mers" setzt seine Reise über den Atlantik fort und nimmt Kurs nach Süden. Die Sahara-Küsten und Saint-Louis im Senegal wurden erfolgreich umschifft, nun legt Abenteurer Corentin einen Zwischenstopp in Dakar ein. Er will ein Mittel zur Stromversorgung finden - und zwar mit Lowtech-Verfahren. Im Senegal ist der Zugang zu Elektrizität ein Riesenproblem.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.