Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen.
Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben.
An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden.
Am Rand der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Dort kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind.
In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob Weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die mächtigsten Exemplare dieser Baumarten stehen. An der Südostküste leitet die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Wie benimmt man sich auf dem roten Teppich? Der "Kulturplatz" sucht beim 79. Filmfestival in Locarno nach den richtigen Umgangsformen.
Zwischen Small Talk und großer Filmkunst zeigt die Sendung, was sich gehört - und wer die Regeln bricht. Darf man bei einem Festival über die Stränge schlagen oder ist Disziplin gefragt? Host Nina Mavis Brunner macht den Benimmtest mit den Stars.
Sie befragt Lucius Barre, den Zeremonienmeister des roten Teppichs. Im Fokus steht die Schweizer Regisseurin Petra Volpe, die in Locarno ihr neues Drama "Frank & Louis" vorstellt. Nach einer Lektion in Small Talk wartet ein echtes Highlight: Der siebenfache Oscar-Gewinner und Maskenbildner Rick Baker wird in Locarno für sein Lebenswerk geehrt. Ein Abend voller Manieren und großer Kinomomente.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Habsburgs Wirken hat nicht nur rühmliche Seiten: Oft galt es, für Mitglieder der Familie zu intervenieren oder Berichte zu unterdrücken, damit manches nicht an die Öffentlichkeit gelangte.
Immer wieder erlagen Angehörige der Herrscherfamilie den Verlockungen des Reichtums und der Privilegien, die sie genossen. Der Film zeigt, was sich das Kaiserhaus alles einfallen ließ, um Skandale zu vertuschen.
Mit einer kritischeren Presse und einer zusehends demokratischer tickenden Bevölkerung wurde es für das Kaiserhaus immer schwerer, den Anschein der makellosen, von Gott erwählten Familie aufrecht zu erhalten. Freizügige Sexualität samt Geschlechtskrankheiten, Trunksucht, Unbeherrschtheit und Prasserei schlichen sich ein und schadeten dem Ansehen der Monarchie. Kaiser Franz Joseph selbst, ein geborener Asket, hatte nie Verständnis für derartige Ausschweifungen und griff immer wieder mit harter Hand durch. Doch an der schwindenden Moral seiner eigenen Familie und so manch anderen hochadeligen Hauses konnte auch er in der Dämmerung der Monarchie nichts mehr nachhaltig ändern.
Es sollte alle bisherigen Weltausstellungen an Pracht und Größe überbieten - mit diesem Ziel rüstete sich Wien für das Großereignis im Jahr 1873.
Der Film erzählt von den politischen, gesellschaftlichen und tagesaktuellen Ereignissen vor, während und nach der Weltausstellung Wien 1873. Es zeigt sich, dass die bestimmenden Themen heute noch oder schon wieder eine erstaunliche Brisanz und Aktualität haben.
Nach London und Paris war die Wiener Weltausstellung die erste, die im deutschen Sprachraum stattfand. Sechs Monate lang war die Stadt Schauplatz einer gigantischen internationalen Leistungsschau, die maßgeblich zum Aufstieg Wiens zur Weltstadt beitrug.
Es gibt kaum ein glanzvolleres Kapitel in der Wiener Geschichte als jenes der Ringstraßenbarone: Familien mit unermesslichen Reichtümern kauften sich nahe der Krone ihren Platz an der Sonne.
Ihre Palais zeugen von selbstbewusster Noblesse. Ein Teil von ihnen kam von der Levante-Küste: Ephrussi, Dumba und Baltazzi hatten dort, zum Beispiel als Getreide-Exporteure, große Vermögen angehäuft. In Wien wollten sie ihr Geld in Einfluss und Macht ummünzen.
Wo kamen sie her? Wie hatten sie ihren Reichtum erwirtschaftet? Und was machte sie für die Habsburger so attraktiv?
Sie suchen die Liebe, die große G'schicht, das letzte Puzzleteil fürs Glück: Nina Horowitz bringt wieder die charmantesten und authentischsten Singles des Landes vor die Kamera.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In dieser Folge schauen die Grenzgänger Simon Schwarz und Sebastian Bezzel hinter die Kulissen der Bayerischen Staatsoper.
Die Sopranistin Seonwoo Lee und der Bariton Konstantin Krimmel nehmen die beiden mit in die Proben und die Aufführung von Mozarts "Zauberflöte" und zeigen, dass es für einen Gesangsprofi nicht nur auf eine gute Stimme, sondern
auch auf Bühnenpräsenz ankommt.
Die Bassklarinettistin Martina Beck-Stegemann zeigt Simon Schwarz und Sebastian Bezzel den Orchestergraben und lässt sie staunen, wie schön ihr Instrument klingen kann. Zudem lernen die Grenzgänger die Inspizientin Niki Rath und ihren abwechslungsreichen und herausfordernden Beruf am Bühnenrand kennen.
Außerdem treffen sie auf Claudia Küster, die für die mehr als 1000 Angestellten des Hauses zuständig ist, auf den technischen Leiter des Balletts Tim Jablonski-Böhm, den Bühnenmeister Wolfgang Bachhuber, Ballettdirektor Laurent Hilaire und andere Mitwirkende hinter den Kulissen.
Jakob Feyferlik, Erster Solist des Ballettensembles, zeigt Simon Schwarz und Sebastian Bezzel, dass von allen Ensemblemitgliedern nicht nur künstlerische, sondern auch sportliche Höchstleistungen erwartet werden. Zudem treffen die beiden Grenzgänger die Ballettmeisterin Séverine Ferrolier, die ihnen eindrucksvoll zeigt, wie anstrengend und manchmal auch schmerzhaft das Tanzen in Spitzenschuhen sein kann.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Gefunden auf dem Flohmarkt - ein aufklappbares Rotkäppchen-Spielbuch. Das Expertenteam in der Musikhalle Ludwigsburg ist begeistert - es gab bisher nur ein bekanntes Exemplar. Dazu eine springreitende Amazone und ein Designerstuhl aus dem Space Age.
"Reisezeit - Traumhafte Ziele" führt zu den schönsten Plätzen im südlichen Tessin: zum Lago Maggiore mit seinen blühenden Gärten und zu den italienisch anmutenden Städten Locarno und Ascona.
Das mondäne Lugano lockt mit den meisten Delikatessenläden der Region, und die wildromantischen Gebirgstäler begeistern durch ihre tiefen Schluchten und jahrhundertealten Häuser aus Stein.
"Eisenbahn-Romantik" ist dieses Mal mit Intercity, Regionalzug und Dampfeisenbahn in Irland unterwegs. Es geht von Dublin mit dem Intercity namens "Enterprise" nach Belfast.
Unterwegs werden eindrucksvolle Viadukte und die Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland überquert. In Belfast geht es in den Regionalzug. Er fährt nach Whitehead, wo der Dampfzug mit Lok 131 der "Railway Preservation Society of Ireland" wartet.
Auf der Reise trifft das Filmteam außerdem Menschen, die nachhaltig beeindrucken, wie den Chefingenieur von Irish Rail, der vom Brückenunglück in Malahide berichtet, den Juniorchef der letzten Leinenweberei in Nordirland, der über die Grenze zur Arbeit pendelt, und vor allem Noel Playfair, den Dampflokführer in Whitehead, für den der Job Berufung ist.
Um wieder als Krankenschwester zu arbeiten, wagt Vera den Neuanfang: Mit ihrer Familie zieht sie von Berlin in die Eifel - und erlebt schon am ersten Tag, wie fordernd das Landleben ist.
In der Praxis von Dr. Chris Wegner will eine lange Liste von Hausbesuchen abgearbeitet werden. Vera nimmt sich Zeit für ihre Patienten und zweifelt an der Unfallgeschichte von Hannes Limburg, während ihr Chef auf das volle Wartezimmer verweist.
Dicke Luft gibt es auch zu Hause, weil Sohn Paul null Bock auf Provinz hat und dem hippen Kreuzberg hinterhertrauert. Um seine Mutter zu treffen, ist der zornige Teenager sogar fies zu Nesthäkchen Mia. Für Vera wird der Neustart zur doppelten Herausforderung zwischen Beruf und Familienleben - von wegen ruhige Provinz.
Mit Rebecca Immanuel, Simon Schwarz, Janek Rieke, Karolina Lodyga, Max Herbrechter
Vera hat sich als Versorgungsassistentin in der Eifel gut eingelebt - doch ein neuer Patient stellt sie vor eine besondere Herausforderung.
Der 20-jährige Max sitzt nach einem Autounfall im Rollstuhl und hat jeden Lebensmut verloren. Während Dr. Wegner auf Konfrontation setzt, versucht Vera, ihm mit Verständnis zu helfen - und gerät darüber in Konflikt mit ihrem Chef.
Max ringt seit dem Unfall, bei dem er seine Eltern verlor, mit Schuld und Selbsthass - ein Grund, den Vera behutsam aufzudecken versucht. Gleichzeitig kümmern sie Sorgen im Umfeld: Freundin Danuta verliert ihren Job, und bei Beatrice Ortmann kriselt die Ehe. Deren Mann Leon zeigt zudem Interesse an Vera, das sie entschieden zurückweist - ebenso wie weitere überraschende Annäherungen. Dabei ist Vera eigentlich in sommerlicher Stimmung.
Mit Rebecca Immanuel, Simon Schwarz, Janek Rieke, Karolina Lodyga, Tom Böttcher
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Krone, Punk und schwarzer Humor: "Metropolen des Pop: London" zeigt, wie zwischen Savile Row und Camden seit Jahrzehnten Musik- und Modetrends entstehen, die die Welt prägen.
London gilt als Zentrum von Tradition und Etikette - und zugleich als Quelle einflussreicher Gegenkulturen. Durch soziale Spannungen, Klassenunterschiede und die Rebellion dagegen entstehen in London immer wieder neue Musik-, Mode- und Humorformen.
London pflegt bis heute das Bild der eleganten Weltstadt mit Monarchie, Understatement und gesellschaftlichen Codes. Gleichzeitig bringt London seit Jahrzehnten immer wieder Sub- und Gegenkulturen hervor, die diese Ordnung infrage stellen und zu weltweiten Trends werden. Was in London getragen und gehört wird, wird globaler Mainstream. Wie entsteht die vielfältige Popkultur einer Stadt, die auf den ersten Blick höflich, ordentlich und ein bisschen steif wirkt?
Die Dokumentation "Metropolen des Pop: London" folgt dieser Frage durch Camden, die Savile Row, Clubs und Comedy-Bühnen. Musikerinnen und Musiker wie Gina Birch, Billy Sullivan und die Nova Twins beschreiben eine Szene, in der Musik zum Ausdruck sozialer Realitäten wird - von Glam und Punk über Britpop bis Grime.
Gina Birch erinnert an die Entstehung der Punkszene in einer Phase wirtschaftlicher Umbrüche. Die Nova Twins verorten Londons Sound in der kulturellen Vielfalt der Stadt. Die Dokumentation zeigt, wie gesellschaftliche Konflikte in London immer wieder neue Musikformen hervorbringen und Popkultur prägen. Auch in der Mode treffen Gegensätze aufeinander: Vivienne Westwood bricht mit allen Regeln des bis dahin Tragbaren, während die berühmte Maßschneider-Meile Savile Row für Tradition und Kontinuität steht.
Besonders ist in London auch der Humor. Die Briten haben ihre sehr eigene Art, zu lachen - und die Welt lacht mit. Die Comedians Tiff Stevenson und Vidura Bandara Rajapaksa beschreiben eine Haltung, zwischen Chaos und Kontrolle.
So entsteht das Bild einer Stadt, die unter permanenter Spannung steht und die ihre kulturellen Widersprüche nutzt, um immer wieder kreative Energie freizusetzen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos" ist ein dramatisches Experiment über Kunst unter Zwang - und das Theater als Kampfplatz konkurrierender Wahrheiten.
Aus der Laune eines Mächtigen heraus werden Tragödie und Komödie gemeinsam aufgeführt. Im Vorspiel kollidieren der Anspruch des Komponisten auf Erhabenheit und die Logik der Komödianten - Ausgangspunkt für die Frage, was Kunst sein darf und wem sie gehört.
Mit Kate Lindsey als Komponist, Johannes Silberschneider als Haushofmeister, Christina Nilsson als Ariadne und Ziyi Dai als Zerbinetta trägt ein starkes Ensemble den Abend. Eric Cutler setzt als Bacchus den Höhepunkt. Am Pult formt Manfred Honeck mit den Wiener Philharmonikern Strauss' vielschichtige Klangwelt zwischen Transparenz und orchestraler Farbenpracht.
Mit Kate Lindsey, Johannes Silberschneider, Christina Nilsson, Ziyi Dai, Eric Cutler
Mit Marina Viotti und Jakub Józef Orlinski
, Hayato Sumino ,
Adélaïde Ferrière ,
Gautier Capuçon , Daniel Lozakovich ,
Farrah El Dibany
Ein spektakuläres Feuerwerk mit Drohnenballett um den Pariser Eiffelturm und unzählige Weltstars: Das "Concert de Paris", größtes Klassik-Event Europas, bietet alljährlich Superlative.
Marina Viotti und Jakub Józef Orlinski singen die schönsten Opernarien - vor allem aus Frankreich und Italien. Pianostar Hayato Sumino improvisiert über ein altbekanntes Kinderlied, und Perkussionistin Adélaïde Ferrière sprüht vor Energie.
Frankreich feiert sich am Vorabend des Nationalfeiertags selbst mit Evergreens aus dem europäischen Opernrepertoire - vom "Barbier von Sevilla" und "La Traviata" bis zu "Carmen" und "Hoffmanns Erzählungen".
Echte Stammgäste beim "Concert de Paris", das wie immer vom Orchestre National de France und dem Chor von Radio France gestaltet wird, sind Cellist Gautier Capuçon und Geiger Daniel Lozakovich.
Als Schwan aus dem "Karneval der Tiere" schwebt Cellist Gautier Capuçon übers Wasser, und Daniel Lozakovich verblüfft mit dem virtuosen Finale aus Tschaikowskys Violinkonzert. Aktuelle Musik präsentiert Adélaïde Ferrière, französischer Shooting-Star an der Percussion: Sie spielt einen Teil von Fazil Says Schlagzeugkonzert.
Mezzosopranistin Farrah El-Dibany und weitere Solistinnen und Solisten interpretieren Musik von Purcell, Berlioz und Mascagni, bevor der Abend auf den absoluten Höhepunkt zusteuert: das grandiose Feuerwerk um den Eiffelturm.
Der weltweit gefragte britische Dirigent - und Air-France-Pilot - Daniel Harding leitet das "Concert de Paris". Moderatorin Siham El-Maimouni führt durch den fulminanten Abend und trifft die Stars zum Backstage-Interview.
Birgit Singer ist Tierpflegerin und trägt die Hauptlast der Familie: Sie leitet ein Tierheim, finanziert die Promotion ihres Mannes und kümmert sich um ihre stotternde Tochter Sarah.
Sarah fühlt sich unter Tieren wohl, besonders zu Papagei Marlene hat sie eine enge Bindung. Doch Marlene wird zum Problem: Bei einem Auftritt in einem Altersheim singt der Vogel ein NS-Lied - und der Vorfall sorgt für mediale Aufmerksamkeit.
Während einige Seniorinnen und Senioren sogar einstimmen, gerät Birgit in eine schwierige Lage. Mit jüdischen Schwiegereltern, einer sensiblen Tochter und ihrem Ruf sieht sie sich massiv unter Druck - ein Vorfall, der ihr ohnehin belastetes Leben weiter zuspitzt.
Mit Pola Friedrichs, Britta Hammelstein, Hans Löw, Michael Wittenborn, Ulrike Krumbiegel
Eine Reise vom Großglockner über das Salzachtal in die Stadt Salzburg und dessen Umland zeigt, was Salzburg heute ausmacht und wie es sich über die letzten 200 Jahre entwickelt hat.
Vom internationalen Publikum wird Salzburg mit den Klischees "Sound of Music", "Stille Nacht" und der "Marke Mozart" verbunden. CNN kürte den Salzburger Christkindlmarkt wiederholt zu einem der schönsten der Welt.
Die Salzburger Festspiele gelten als führendes Kulturfestival, und die landschaftliche Kulisse ist bei Touristen besonders beliebt.
Am 1. Mai 2016 feierte das Bundesland Salzburg seine 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Über die Jahrhunderte sind seine unterschiedlichen Regionen wirtschaftspolitisch und soziologisch zusammengewachsen. Max Reinhardt hat dieses besondere Fleckchen Erde als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Ob Berge oder Täler, eines hat die gesamte Landschaft gemeinsam: Sie ist von der Natur begünstigt, strahlt Ruhe aus und hat sowohl Einwohnern als auch Besuchern im Laufe der vier Jahreszeiten viel zu bieten.
Vom Großglockner-Massiv über die Alpen des Innergebirges, durch das Salzachtal, vorbei an der Burg Werfen hinein in das Flachland führt die Reise zum Schloss Hellbrunn, dann zum Schloss Leopoldskron, weiter in die Seengebiete und schließlich in die barocke Stadt Salzburg.
Thailands Südwesten besticht mit einer faszinierenden Inselwelt: Ausgedehnte Sandstrände, versteckte Buchten und kristallklares Wasser locken Urlauber aus dem In- und Ausland.
Ausgangspunkt der Reise durch den Archipel in der Andamanensee ist die Insel Phuket mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Vom Altstadtviertel geht es zu einer Elefanten-Auffangstation und einer Farm, auf der der traditionelle Kautschukanbau gepflegt wird.
Besuchermagneten sind die Inseln Khao Phing Kan, Drehort des Spielfilms "James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt", und die Insel Ko Phi Phi Leh, deren schneeweißer Strand aus dem Film "The Beach" bekannt ist.
Abseits der populären Orte finden sich aber immer noch Inseln und Buchten mit nahezu unberührter Natur und einsamen Stränden, an denen sich die heimische Tierwelt beobachten lässt. Wer beim ungestörten Blick auf den Ozean gern magische Sonnenuntergänge genießt, hat in Thailand einen wahren Traumort gefunden.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war.
Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, wie Pflanzen mit wechselnden Jahreszeiten und großen Temperaturunterschieden zurechtkommen. Sie befinden sich in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit.
Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum.
Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde.
Besondere Anpassungen benötigen Pflanzen dort, wo Jahreszeiten herrschen. Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab und müssen im folgenden Frühjahr neu austreiben. Sie haben Energiereserven in den Wurzeln gespeichert, die nun zu den Zweigen transportiert werden müssen, wo die Knospen entstehen.
Für den nahrhaften Pflanzensaft interessieren sich auch viele Tiere. In Kanada hacken Saftlecker, Vertreter der Spechte, oft Hunderte kleiner Löcher in Ahornbäume, um an den wertvollen "Ahornsirup" zu gelangen. Die Bäume sind hart im Nehmen, doch zu viele Wunden würden sie töten. Der Duft zieht aber auch hungrige Kolibris, Insekten und Hörnchen an. Da die Spechte viel Zeit damit verbringen, die lästige Konkurrenz zu verscheuchen, hacken sie nun weniger Löcher. So können sich die meisten Bäume schließlich erholen und neu austreiben.
Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch das Blätterdach, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war.
Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Tricks Pflanzen im Wasser überleben. Wasserpflanzen müssen mit starken Strömungen, Dunkelheit und Mangel an Nährstoffen zurechtkommen - eine Welt voller Überraschungen.
Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum.
Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde.
Unter den Wasserpflanzen ist die Riesenseerose aus dem Amazonasgebiet eine Besonderheit. Ihre Blätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen - doch auch sie fängt klein an. Zunächst strebt eine dornenbewährte Knospe durchs Wasser - der Sonne entgegen Richtung Oberfläche. Dort drückt sie durch kreisende Bewegungen andere Pflanzen zur Seite. Schließlich entfaltet sich das Blatt, spießt andere Pflanzen auf oder überrollt sie und nimmt ihnen das Licht. Am Ende ist die gesamte Wasseroberfläche von Blättern der Riesenseerose bedeckt.
Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Beeindruckende Bergpanoramen, wilde Naturparadiese, atemberaubende Landschaften, historische Städte: Vorderrhein, Hinterrhein, Alpenrhein und Hochrhein sind wie ein Schweizer Mikrokosmos.
375 Flusskilometer lang windet sich der Rhein durch Schweizer Gebiet und ist ein nie versiegender Quell spannender Geschichten. Natur und Kultur - alles, was die Schweiz so beliebt macht, findet sich auch rund um die Ufer des mächtigsten Stroms der Schweiz.
Eingerahmt von einer stattlichen Reihe Dreitausender liegt der Tomasee, der offiziell als Rheinanfang gilt. Drei Wochen wird das Wasser, das von dort über eine Felskante ins Vorderrheintal stürzt, brauchen und 2000 Meter Höhenunterschied überwinden, bevor es in Holland ins Meer fließt.
Im Himmel geboren: Eine majestätische Reihe Dreitausender säumt den Ursprung des Rheins, Wasser quillt überall aus ihren Berghängen, bildet unzählige Bäche und vereint sich schließlich zu zwei Quellströmen. Am Tomasee kämpft Anita Mazetta dafür, dem jungen Rhein seine Wildheit wiederzugeben, denn seine wertvolle Energie wird ihm schon wenige Meter nach seinem Beginn abgezapft.
Einige Quellflusskilometer weiter schlummern im Flussbett noch ganz andere Schätze: Rheingold. An jedem Wochenende leitet "Gold-Gusti", wie August Brändle sich nennt, Scharen von Glücksrittern an. Seine Expertise ist gefragt, schließlich hat er einst einen beeindruckenden Klumpen des Edelmetalls aus dem Flussschotter geschürft.
Kostbare Naturerlebnisse genießen Eveline Hauser und Dominik Waldmeier dagegen mit ihren Packziegen. Mit ihren zahmen Tieren bieten sie Trekking-Touren dort an, wo der junge Rhein noch ein Wildbach ist. Weiter flussabwärts genießt Rangerin und Wildhüterin Pirmina Caminada ihren spektakulären Arbeitsplatz: die Rheinschlucht, "Ruinaulta" auf Rätoromanisch. Bei jedem ihrer Kontrollgänge liest sie aus Spuren und tierischen Hinterlassenschaften ihre "Tageszeitung der Natur".
Tief grub sich der Rhein am Rheintal durch die Schuttkegel des Flimser Bergsturzes. Das bröselige Gestein, das schon die Zugbauer der Rhätischen Bahn zur Verzweiflung trieb, ist Rest eines urgewaltigen Ereignisses. Vor "nur" 10.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, ereignete sich dort der größte Bergsturz Europas: Millionen Kubikmeter Kalkfelsen stürzten ins Tal. Früher nahm ab dort die Macht des Stroms zu, bescherte den Menschen Katastrophen, Nöte und Unheil. Jetzt fließt er ganz selbstverständlich durch Wohn- und Industriegebiete. Der Fluss ist begradigt, in ein Korsett gezwängt durch das historische Jahrhundertbauwerk "Rheinbegradigung". Heute steht es in der Kritik. Ein schweres Hochwasser, weiß Anita Mazetta, könnte im unteren Rheintal einen riesigen Schaden anrichten, deswegen soll renaturiert werden. Vorbild sind die Mastrilser Auen. Sie und das Rheindelta kurz vor dem Einfluss des Rheins in den Bodensee sind die letzten echten Naturparadiese.
Hinter dem Bodensee wird der Rhein Freizeit- und Touristenparadies. Maja Tappolet wohnt mit ihrem Mann Kai und sieben Kindern in der Nähe vom Rheinfall und ist mit Leib und Seele Landfrau.
Ab jetzt fließt der Fluss immer zwischen Deutschland und der Schweiz. Deshalb ist die Rheinfelder Brücke mehr als nur ein Flussübergang: Sie ist gelebte Völkerverbindung. Deutsche und Schweizer treffen sich in der Flussmitte zum Schwimmen. Knallbunte Kissen prägen ab da das Flussbild: der Wickelfisch, das Erkennungszeichen der routinierten Strömungsschwimmer.
Zu Christian Hosslis perfektem Flussglück würde allerdings auch ein richtiger Fisch gehören. Und zwar der Lachs, der bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Basel in Massen aus dem Rhein gezogen wurde. Der Naturschützer kämpft für dessen Rückkehr und ist verhalten optimistisch. Noch stoppen französische Kraftwerke den Weg des Lachses in die Schweiz, doch Christian Hossli glaubt fest daran: Die völkerverbindende Kraft des großen europäischen Stroms wird letztlich dafür sorgen, dass alle Rheinanrainer sich zusammentun und dem Lachs seinen Weg zurück vom Meer in Richtung Quelle bahnen.
Hoch oben auf 2484 Metern entspringt einer der längsten und mächtigsten Alpenflüsse: der Inn. Der Fluss ist Lebensader für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt.
Mal eingedämmt und geradlinig, mal wild, ungezähmt und naturbelassen: Auf seiner Reise durch die Schweiz schlängelt sich der Inn im Oberengadin durch glasklare Seen und ein weites Tal; im Unterengadin durch steile, tiefe Schluchten.
Von oberhalb des Lunghinsees aus fließt der Inn etwa 100 Kilometer durch die Schweiz, danach durch Österreich. Im deutschen Passau mündet er in die Donau und fließt schließlich ins Schwarze Meer. An seinen Ufern spricht man Italienisch, Deutsch und Rätoromanisch.
Die Dokumentation begleitet Gioconda Segantini an die Innquelle, in die Albula-Alpen. Sie stimmt den Zuschauer ein in die farbenreiche, faszinierende Welt des Engadins. Am Silvaplanersee gibt es eine Verabredung mit Fotograf Daniel Meuli zum Fotoshooting. Mit seiner selbst gebauten Camera obscura hält er die Schönheit der Natur in Einzelstücken auf Papier fest.
Mehr über die Spitzfindigkeiten der Wasserversorgung auf knapp 2500 Metern Höhe weiß Älpler Christian Bartl zu berichten, der im Sommer 160 Angusrinder auf dem Muottas Muragl beherbergt und eine kleine Alp-Beiz betreibt. Züchter Gian Peter Niggli erzählt von den schwarzen, edlen Rindern und über die Viehwirtschaft in den Bergen.
Die Revitalisierung des Inns spielt im Oberengadin eine immer größere Rolle. Bei Bever möchte man dem eingedämmten Flusslauf ein Stück Natur zurückgeben. Dort werden in einem zehn Millionen Franken teuren Megaprojekt zurzeit alte Dämme abgerissen, der Inn auf 2,1 Kilometern Länge revitalisiert - er kann sich seinen Flusslauf wieder selbst suchen. Christine Levy und David Jenny berichten, welch neue Lebensräume für Pflanzen- und Tierwelt dort bereits entstanden sind.
Entlang des Flusses gibt es noch vollkommen unberührte Natur. Im Schweizer Nationalpark begleitet der Film Seraina Campell auf einer spannenden Hirschsuche durch eine gigantische Landschaft. Dort ist die Natur auf 170 Quadratkilometern sich selbst überlassen.
Im Unterengadin, bei Scuol, führt Sabina Streiter zu extrem hoch mineralisierten Quellen, die ein besonderes Markenzeichen der Gegend sind. Sie sind auch Ursprung der hiesigen Tradition des Bädertourismus, wurden früher zu medizinischen Zwecken eingesetzt.
Viele Menschen entlang des Flusslaufs setzen sich mit ihrer Umwelt auseinander. So kocht Küchenchef und Gastgeber des Hotels "Guarda Val", René Stoye, vornehmlich mit Zutaten aus dem Tal. Er besucht auch die kleine Käserei von Peter Mair, von der er seinen Käse bezieht.
Das Engadin: ein Naturidyll, umgeben von Bergen und Gletschern, durchzogen von einem wilden Fluss, der Mensch, Flora und Fauna mit seinem Wasser speist. Viele große Künstler ließen sich einst von dieser farbenreichen Schönheit inspirieren. Die Menschen dort tun dies noch heute. Sie achten auf ihre Umgebung, damit das Idyll auch künftigen Generationen erhalten bleibt.