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NDR Di 23.06.
Doku

NaturNah: Der Schwarzstorchmann

  • 30'
Tiere Der Schwarzstorch ist in Norddeutschland selten und lebt zurückgezogen in alten Wäldern, wo er in Gewässern nach Fischen jagt. In der Feldberger Seenlandschaft gibt es wohl nur ein Brutpaar, das nach einem Sturm vor über 20 Jahren fast vertrieben wurde. Ranger Fred Bollmann reparierte damals das Nest und pflegt es seitdem. Dieses Jahr bleiben die Schwarzstörche jedoch aus, was besorgniserregend ist.

Inhalt

Der Schwarzstorch gehört zu den Zugvögeln in Norddeutschland, die besonders selten und daher schwer zu beobachten sind. Anders als seine verwandte Art, der Weißstorch, nistet er scheu und zurückgezogen in alten geschlossenen Wäldern. Dort jagt er in sauberen Bächen oder flachen Tümpeln und Teichen vor allem nach Fischen. In der Feldberger Seenlandschaft gibt es wahrscheinlich nur noch ein Brutpaar des Schwarzstorches. Und das wäre beinahe endgültig nach einem schweren Gewittersturm vor über 20 Jahren vertrieben worden. Das zerstörte Nest hat Ranger Fred Bollmann aus Feldberg damals repariert und dadurch dafür gesorgt, dass die scheuen Vögel wieder zurückgekehrt sind. Seitdem kümmert er sich immer wieder im Frühjahr um das Nest und wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr der Schwarzstörche aus Afrika. Und er hofft natürlich auf Nachwuchs. In diesem Jahr scheint aber alles anders zu sein als in den Jahren zuvor. Die Schwarzstörche lassen sich kaum dort blicken, wo sie sonst immer wieder anzutreffen waren. Was ist mit dem Schwarzstorch-Paar in der Feldberger Seenlandschaft passiert?

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Von: Matthias Vogler Redaktion: Christina Walther Untertitel
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