ARTE Journal
NACHRICHTEN, D, F 2026
Irlands Küsten, Leben zwischen Land und Meer
DOKUMENTATION, F, IRL 2024
ARTE
Sa 21.11.
Info
Tracks East
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
- 2026
- 35'
Magazin
Politiker kämpfen um Stimmen - und darum, wie über sie berichtet wird. In Ungarn baute Viktor Orbán 16 Jahre lang einen Medienapparat mit öffentlichen Geldern auf. In der Slowakei attackiert Robert Fico kritische Journalisten, in Polen setzt die Rechte auf eigene Medien und neue Plattformen. Was macht dieser Kampf mit dem Vertrauen in den Journalismus?
Inhalt
Nach Orbáns Abwahl im April 2026 ist Ungarns Medienwelt im Umbruch. In Budapest trifft Journalist Jakab Tóth zwei Kollegen mit unterschiedlichen Erfahrungen: Ádám Trencsényi musste Regierungspolitikern als unabhängiger Reporter jahrelang Antworten abringen. Márk Móna bekam für das Orbán-nahe Portal Mandiner sogar ein Exklusivinterview mit dem damaligen Regierungschef. Wie kritisch kann man berichten, wenn das eigene Medium von der Regierung profitiert?
In der Slowakei greift Robert Fico kritische Journalisten an und sucht die Nähe zu Putin. Dem Satiriker Jakub Gulík thematisiert das auf der Bühne. Und in seiner wöchentlichen Sendung "Tažký týžden" ("Schwere Woche") nimmt er die Regierung aufs Korn. Doch lachen auch politisch Andersdenkende mit? Tracks East begleitet Gulík zwischen Redaktion und Bühne.
In Polen will die Rechte mit Videos und Social Media neue Wählerinnen und Wähler gewinnen. Die Journalistin Dominika Sitnicka verfolgt in Warschau, wie rechte Medien Politik deuten und für ihre Sicht werben. In Kalisz wird daraus Wahlkampf: Mateusz Jakubasz sucht neue Anhänger - im Netz und auf der Straße. Er gehört der Partei "Nowa Nadzieja" an, einem Teil des Rechtsaußen-Bündnisses Konfederacja.
Themen
Wer bestimmt, was wahr ist? Der Kampf um die Medien: Nach Orbáns Abwahl im April 2026 ist Ungarns Medienwelt im Umbruch. In Budapest trifft Journalist Jakab Tóth zwei Kollegen mit unterschiedlichen Erfahrungen: Ádám Trencsényi musste Regierungspolitikern als unabhängiger Reporter jahrelang Antworten abringen. Márk Móna bekam für das Orbán-nahe Portal Mandiner sogar ein Exklusivinterview mit dem damaligen Regierungschef. Wie kritisch kann man berichten, wenn das eigene Medium von der Regierung profitiert? In der Slowakei greift Robert Fico kritische Journalisten an und sucht die Nähe zu Putin. Dem Satiriker Jakub Gulík thematisiert das auf der Bühne. Und in seiner wöchentlichen Sendung "Tažký týžden" ("Schwere Woche") nimmt er die Regierung aufs Korn. Doch lachen auch politisch Andersdenkende mit? Tracks East begleitet Gulík zwischen Redaktion und Bühne. In Polen will die Rechte mit Videos und Social Media neue Wählerinnen und Wähler gewinnen. Die Journalistin Dominika Sitnicka verfolgt in Warschau, wie rechte Medien Politik deuten und für ihre Sicht werben. In Kalisz wird daraus Wahlkampf: Mateusz Jakubasz sucht neue Anhänger - im Netz und auf der Straße. Er gehört der Partei "Nowa Nadzieja" an, einem Teil des Rechtsaußen-Bündnisses Konfederacja.