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ARTE Fr 23.10.
Doku
Der Koch Thomas Leprince ist vor kurzem in das 300-Einwohner-Dorf Aspin-en-Lavedan am Rande der Pyrenäen gezogen, um ein Café zu eröffnen. Doch erstmal muss er die Dorfbewohner bei einem Kennenlern-Abend von sich und seiner Kochkunst überzeugen. ZDF
Isabelle Mension Rigau ist Quereinsteigerin in der Gastronomie. Sie war im Handel und als Eventmanagerin tätig, aber ihr Traum war immer ein eigenes Café. Nun steht sie bis zu zwölf Stunden täglich hinterm Tresen. ZDF

Re:

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die Retter der französischen Dorfcafés

  • D 2026
  • 30'
Reportagereihe Im ländlichen Frankreich sind in den letzten Jahren viele Dorfcafés und kleine Restaurants verschwunden, die wichtige soziale Treffpunkte des Dorflebens waren. Die Initiative "1.000 Cafés" steuert seit ein paar Jahren dagegen und führt interessierte Gastronomen und Dörfer zusammen.

Inhalt

Das kleine Dorf Aspin-en-Lavedan liegt am Rand der Pyrenäen südlich der Stadt Lourdes. Obwohl die Natur drumherum sehr schön ist, ist das Dorf für die 300 Einwohner eher trist. Das letzte Restaurant schloss vor zwei Jahren, 2025 gab das letzte von ehemals drei Hotels auf. In den Nachbardörfern sieht es ähnlich aus. Bürgermeister André Laborde und seine Frau Patricia wollen nun - auf über 600 Quadratmetern - einen neuen Ortskern schaffen: Rund um einen Dorfplatz entstehen eine Markthalle, eine Bäckerei, ein Gemeindezentrum - und das neue Dorfcafé. Sein Betreiber, der Koch Thomas Leprince, ist extra in den kleinen Ort gezogen, um sich seinen Traum von einem eigenen Café zu erfüllen. Der Bürgermeister hatte ihn unter mehr als 15 Bewerbern ausgewählt, er war vor allem von seiner Kochkunst begeistert. Nun muss er mit seinem Konzept und seiner Küche nur noch bei den Dorfbewohnern punkten. Christelle Lagae vom Verein "1.000 Cafés" berät Thomas Leprince vor der Eröffnung und unterstützt ihn mit Anträgen für Fördergelder. Der Verein bringt Gastronomen und kleine Gemeinden zusammen, damit Dorfcafés als soziale Treffpunkte erhalten oder neu geschaffen werden. In ganz Frankreich wurden so bereits über 150 Cafés eröffnet. Eines von ihnen liegt im kleinen Örtchen Céaux in der Normandie. Den 400-Seelen-Ort passiert man normalerweise nur auf dem Weg zum Mont-Saint-Michel, doch seit November 2024 ziehen Isabelle Mension Rigau und ihre Tochter Angélique Septier mit ihrem Café "Mère et Fille" Dorfbewohner wie Touristen an. Wie ist ihnen das gelungen?

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